DEP0009471MA - - Google Patents
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Description
P9471 V/37d
Gegenstand des Patents 946 009 ist ein auf Massivdecken zu verlegender, mit einem Rost versehener
Fußboden aus erhärtenden plastischen Stoffen, der dadurch gekennzeichnet ist, daß auf
der Massivdecke unter Zwischenschaltung von schalldämmenden Streifen oder Stücken Traghölzer
liegen, deren Zwischenräume mit einem schall· dämmenden Stoff ausgefüllt sind, und daß auf den
Traghölzern — zweckmäßig ebenfalls unter Zwischenschaltung von schalldämmenden Streifen
— ein Rost aus Holzstäben ruht, zwischen welchen und auf welchen ein Unterboden aus einer schalldämmenden erhärtenden Masse ein- bzw. aufgebracht
ist, der mit einer aus einem ähnilichen Stoff bestehenden Nutz- oder Gehschicht abgedeckt ist.
Ein derartiger Fußboden' gewährleistet dann eine besondere Elastizität im' Unterboden: und Schutz
gegen Rißbildung, wenn die Beanspruchungen nicht nur in den senkrecht zueiinanderMegenden Hauptrichtungen,
sondern auch schräg, das heißt in sämtlichen möglichen Richtungen, aufgenommen werden
können. Diese Aufgabe läßt sich in weiterer Ausbildung und Verbesserung des Gegenstandes des
Hauptpatents dadurch lösen, daß in den Unter-, boden ein mehrschichtiger Rost aus sich kreuzenden
Stäben eingelegt ist. Zwar sind an sich mehrschichtige Roste aus sich kreuzenden Teilen bekannt,
jedoch bei Fußböden anidener Art und nicht in der gleichen vorteilhaften Wirkung wie nach der Erfindung.
Nur durch letztere wird ein Fußboden geschaffen, der besonders für die Verlegung in solchen
Neubauten geeignet ist, bei denen größere Setzungen und entsprechend hohe Beanspruchungen zu
erwarten sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Abb. ι eine Raumecke mit dem Fußboden nach der Erfindung im Schnitt und Schrägbild,
Abb. 2 eine Draufsicht auf diese Raumecke in
verkleinertem Maßstab. -
Auf einer Massivdecke 1, z. B. einer Stahlbetondecke,
sind in bestimmten Abständen Tragleisten 2 z. B. auf flachen Holzunterlagen 3 verlegt. Rechtwinklig
zu den Tragleisten 2 ist auf ihnen ein HoIzstabrost aus in gleichen Abständen liegenden recht eckigen
Leisten 4 angebracht. Als Abschluß dieses Holzstabrostes und zur Festlegung der Trag- "
leisten 2 dient eine Randleiste 5 mit einer Abstufung 6 zur Auflage eines weiteren Holzstabrostes,
der rechtwinklig zu dem ersten auf diesem verlegt ist und aus Leisten 7 besteht. Die Leisten 4
und 7 bilden einen gewebeartigen Kreuzrost und sind durch diese Anordnung imstande, Zug- und
Biegebeanispruchungein in jeder Richtung aufzunehmen.
Der Kreuzrost 4, 7 ist z. B. mit einer Steinholzgrundschicht 8 ausgefüllt und von ihr
überdeckt. Auf die Grundschicht oder den Unterboden 8 ist eine Nutzschicht 9' z. B. von gleicher
Zusammensetzung wie die erstere, jedoch mit einem färbenden Zusatz versehen, aufgetragen. Um eine
gute Verbindung der Nutzschicht 9 mit dem Unterboden 8 und dadurch mit dem Kreuzrost 4, 7 zu
erzielen," ist es zweckmäßig, vor Beendigung des Abbindevorganges des Unterbodens mit dem Aufbringen
der Nutzschicht 9 zu beginnen. Die Hohlräume zwischen der Gebäudedecke 1 und der
Grundschicht 8 des Fußbodens sind zwischen den Tragleisten 2 und den Holzunterlagen 3 mit einem
trittschalldämmenden Stoff 10 ausgefüllt; hierfür kommen in Betracht: Holz- und Korkmehl, Holz-
und Zellulosespäne, Schiefer-, Bims und Ledermehl, gegebenenfalls auch in Mischungen und
zweckmäßig getränkt mit Schutzmitteln gegen Ungeziefer, Fäulnis oder Schwamm.
Durch das kreuzweise Übereinanderlegen der Holzstabroste wird eine große Tragfähigkeit, vor
allem erhöhte Zug- und Biegefestigkeit des Fußbodens erreicht, was, wie bereits erwähnt, besonders
im Hinblick auf das Setzen neuer Bauwerke und die dadurch entstehenden Beanspruchungen des
Fußbodens von Bedeutung ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Auf Massivdecken zu verlegender, mit einem Rost versehener Fußboden aus erhärtenden, plastischen Stoffen nach Patent 946 009, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost mehrschichtig und aus sich kreuzenden Lagen von Stäben (4, 7) ausgebildet ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 811 033..Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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