DEP0009260DA - Spatelschnecke für Speiseeismaschinen - Google Patents

Spatelschnecke für Speiseeismaschinen

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DEP0009260DA
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DE
Germany
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spatula
screw
ice cream
kettle
feeder
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hugo Kunzi
Original Assignee
Kunzi, Hugo, Stuttgart
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Description

Die Erfindung betrifft eine bei Speiseeismaschinen zur Bearbeitung der Speiseeismasse dienende, in einem umlaufenden, von aussen her gekühlten Kessel um ihre Achse sich drehende Spatelschnecke.
Bei Speiseeismaschinen mit um ihre Achse sich drehender Spatelschnecke wandert die Speiseeismasse beim Umlaufen der Spatelschnecke von unten nach oben, wobei sie bis zum Rand des Kessels hochsteigt und schliesslich überzulaufen droht. Um dieser Gefahr zu begegnen, ist bei gekannten Speiseeismaschinen eine Abstreifvorrichtung vorgesehen, welche die bis zum Kesselrand emporgetriebene Masse abstreift, so dass sie in den Kessel zurücksinkt. Diese Abstreifvorrichtung ist in der Regel am Ständer der Maschine angeordnet und ragt durch eine im Schutzdeckel, mit welchem der Kühlbottich und der Rührkessel zugedeckt sind, vorgesehene Oeffnung in das Innere des Kessels. Dadurch wird einerseits der Schutzdeckel geschwächt, andererseits das Abheben und Aufsetzen desselben nicht unwesentlich erschwert. Ausser dem besteht die Gefahr, dass leicht Schmutz oder sonstige Gegenstände in den Gefrierkessel gelangen.
Diese Mängel werden gemäss der Erfindung im wesentlichen dadurch vermieden, dass in der Spatelschnecke, oberhalb des Spatel- und des Zubringerganges, ein oder mehrere zum Abstreifen dienende spiralgewundene Flügel oder schneckenartige Leisten angeordnet sind, die gegenläufig zum Spatel- und Zubringergang verlaufen, so dass die durch den Spatelgang bis an den Kessel- rand emporgestiegene Speiseeismasse vom Abstreifer erfasst und wieder nach unten gedrückt wird.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt darin, dass einer der Flügel die Kesselwand berührt, sobald der Spatelgang dieselbe verlässt. Gemäss der Erfindung können die Flügel auch derart vorgesehen sein, dass sie den obersten Teil des Spatel- und Zubringerganges ein wenig nach unten überragen.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. 1 den unteren Teil einer Speiseeismaschine, wesentliche Teile im Schnitt,
Abb. 2 den Gefrierkessel mit Spatelschnecke, in grösserem Masstab, unwesentliche Teile weggebrochen,
Abb. 3 eine schematische Darstellung von Gefrierkessel und Spatelschnecke, letztere im Schnitt nach der Linie A - B der Abb. 2, und
Abb. 4 einen Querschnitt durch den Abstreifer nach der Linie C - D der Abb. 2.
An einem Bottich 1, in welchem sich das Kühlmittel 2 befindet, ist ein Maschinengestell 3 befestigt. In diesem ist eine Antriebswelle gelagert, welche mit Stirnradgetriebe von einem Motor oder mittels Kegelräder von einer Riemenscheibe angetrieben wird. Mit dieser Antriebswelle ist eine den zylindrischen Gefrierkessel 4 tragende Kesselwelle 5 gekuppelt, welche unten in einem Spurlager 6 endigt, das auf einem Spurzapfen t. Als Spatel ist eine sich drehende, steilgängige Schnecke 8 verwendet, die einen Abstreifergang 9 und einen Zubringergang 10 aufweist. Am Spatel, oberhalb dieser beiden Gänge, sind als Abstreifer dienende spiralgewundene Flügel 11 angeordnet, die bis an die
Kesselwand heranreichen. Einer derselben ist derart vorgesehen, dass er die Kesselwand berührt, sobald der Spatelgang 9 dieselbe verlässt. Wie aus den Abb. 3 und 4 ersichtlich, ist der Zubringergang 10 kleiner im Durchmesser als der Abstreifergang 9. Die Schnecke 8 ist abnehmbar mit einer Welle, der Spatelwelle 12, verbunden und diese in einem Lager 13 drehbar gelagert.
Der Kessel 4 dreht sich mit so grosser Geschwindigkeit, dass durch die Fliehkraft die Speiseeismasse an die Kesselwand geschleudert wird. Um diese Masse während der zum Gefrieren benötigten Zeit an der Kesselwand zu belassen, ist die Umdrehungsgeschwindigkeit der Spatelschnecke in einem gewünschten bestimmten Verhältnis zur Umdrehungszahl des Kessels untersetzt. Die Spatelschnecke 8 dreht sich entgegen der Drehrichtung des Kessels 4 (Abb. 3 u. 4). Infolge der Verwendung einer Schnecke als Spatel bzw. als Abstreifer wird der Kessel am Boden sowie an der Kesselwand immer nur in einem Punkt berührt, und es kann somit die Speiseeismasse an dem ganzen übrigen Teil des Kessels gefrieren. Solange die untere Hälfte des Abstreiferganges 9 die Kesselwand abstreift, wird gleichzeitig durch die entgegengesetzte Drehrichtung des Kessels die Speiseeismasse von dem Abstreifergang an der Kesselwand hochgeführt. Bei fortschreitender Bewegung von Spatelschnecke und Kesselwand kann es dazu führen, dass die Speiseeismasse bis zum Kesselrand emporklettert und aus dem Kesse austritt. Dem wirkt nun der spiralgewundene Abstreifer 11 entgegen, denn seine Spiralwindung verläuft in entgegengesetzter Richtung zum Spatelgang 9; während der letztere Rechtsgang hat, verläuft der spiralgewundene Abstreifer 11 linksgängig. Der Abstreifer 11 drückt somit die in seinen Bereich gelangende Speiseeismasse wieder nach unten in das Kesselinnere und verhindert damit ein Ueberklettern der Kesselwand, d.h. den Austritt der Speiseeismasse aus dem Kessel.

Claims (3)

1. Spatelschnecke für Speiseeismaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass an der Spatelschnecke, oberhalb des Spatel- und Zubringerganges (9, 10), ein oder mehrere zum Abstreifen dienende spiralgewundene Flügel (11) angeordnet sind, die gegenläufig zum Spatel- und Zubringergang verlaufen.
2. Spatelschnecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Flügel (11) derart angeordnet ist, dass er die Kesselwand (4) berührt, sobald der Spatelgang (9) dieselbe verlässt.
3. Spatelschnecke nach Anspruch 1 u. 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel (11) den Spatel- und Zubringergang (9, 10) ein wenig nach unten überragen.

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