DEP0009018DA - Wärmebehälter - Google Patents

Wärmebehälter

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Publication number
DEP0009018DA
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DE
Germany
Prior art keywords
heat
container according
heat container
metal vessel
glass
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Ernst Dr. phil. Berlin-Siemensstadt Waldschmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Publication date

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Description

Siemens-Schuckertwerke Berlin-Siemensstadt, den ή ni , .
AktiengeSeilschaft I. 0KT, tP^8
Wärmebehälter»
In den Glaseinsätzen der sogenannten Thermosflaschen sind sehr einfache und zuverlässige Wärmebehälter bekannt geworden, die 'für viele YervTendua0Szwecke cum zeitweiligen »arm- oder KaX thai ten von Medien geeignet sind.
Hach der Erfindung können ',färmeb ehält er ähnlicher Art mit besonderem Vorteil statt aus Glas aus Metall gebaut werden, wobei die Verbindung und Abdichtung des inneren G efässes gegenüber dem äusseren vermittels einer G lasvers ölheizung erfolgt. Mit besonderem Vorteil wird hierbei eine Jjruck0Iaseiuschmelzung angewendet» Das ist eine Verbindung, die so bemessen ist, dass das Glas bei normaler Eaumtemperatur unter hoher Druckbeanspruchung steht, und die deshalb eine besonders hohe Bruchsicherheit aufweist. Derartige Druckglaseinschmelzungen sind an sich in der G-Ieichrichtertechnik zur Abdichtung von Bisengef äs sen, innerhalb deren Vakuum aufrecht erhalten wird, bekannt, so dass die hierüblichen Methoden übernommen werden können. Mit besonderem Vorteil wird das innere Gefäss aus Ohromeisen - das ist eine nicht rostende Stahlsort-e - ausgebildet, was einerseits eine gute Verschmelzung mit dem Glas- ermöglicht, andererseits aber auch,wegen seiner geringen r Angreifbarkeit durch die einzufallenden Medien wesentliche Vorteile bietet» Ein besonderer Vorteil der neuen Anordnung besteht vor allem darin, dass durch die Anwendung von Metall0 efässen eine erheblich grössere Stabilität und Bruchsicherheit erreicht werden kann» Auch wird die Freizügigkeit hinsichtlich der Formgebung und Grösse erheblich gesteigert» Gefasst» dieser Art geben auch die Ho0Iichkeit, innerhalb des Behälters zusätzliche Einrichtungen anzuordnen, mit deren Hilfe eine Wärmezufuhr oder eine zusätzliche iSihlung erfolgen kann«
Ss besteht dann die Möglichkeit, durch dauernde oder periodische Einschaltung dieser Binrichtungen, die unter Umständen durch selbsttätige ßeg el elemente gesteuert werden kann, die gewünschte Temperaturauf beliebig lange Zeit aufrecht zu erhalten, wobei dank des guten Wärme abSchlusses der Aufwand für die Erwärmung bzw. Bihlung besonders klein ist»
Ausführungsbeispiele für die Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. In der I1I0Ur 1 ist ein Behälter dar0estellt, der aus einem Innen0efäss^aus Uhromeisen und einem äusseren Eisenbehälter 2 besteht. Diese sind an der· Stelle 3 durch Glasringversehnielzungen miteinander verbunden und an geeigneten Stellen durch Porzellanstutzer gegeneinander abgestützt, bei deren formgebung und Aat er i al aus wahl aw* eineTgute/jmechanische/jAbstützung bei möglichst geringer Wärmeleitung Rechnung getragen ist. Das Gefäss ist in einem Holzsockel 5 gelagert, durch den der an dem äusseren'Iefäss unten angeschlossene Evakuierung sstutzen 6 geschützt ist. An dem oberen Ende kann das befass" durch einen Deckel 7 abgeschlossen werden, der gleichfalls doppelwandig aus0eführt sein kann, wobei die beiden Wände wieder durch Glaseinschmelzung miteinander verbunden und der Hohlraum evakuiert sein kann. An der Auflagestelle des Deckels an dem G efäss wird zur Verbesserung der Abdichtung -zweckmässig eine Gummidichtung vorgesehen.
In I1I0UT 2 ist ein ähnlicher Jiehalter dargestellt, bei dem innerhalb des inneren Gef ässes^eine Iie^spirale 9 eingebaut ist, mit deren Hilfe eine zusätzliche Wärmezufuhr erfolgen kann. An Stelle einer solchen Heizspirale, die aus einem vom elektrischen Strom durcliflossenen HeiZ-draht bestehen kann, kann auch ein Eohrsystem angewendet werden, das von einem Kedium durchflossen Vierden kann, das seinerseits Wärme oder Halte zuführt. Diese Lösung empfiehlt sich insbesondere für Gefässe, in denen das eingebrachte Gut kalt gehalten werden soll, wobei das Eohrsystem an eine kleine Kältemaschine angeschlossen werden kann.
Die Herstellung als vakuumdichte Me talige fasse ermöglicht es, Wärmebehälter nach der Erfindung in beliebiger Grösse und auch fast in belieIji0 er !orm zu bauen. Insbesondere können ohne grosse Schwierigkeit auch Gefässe mit rechteckigen oder quadratischen Begrenzungs- ausgeführt werden.
Die neuen Gefässe können deshalb nicht bloss für Haushaltszwecke, sondern auch für gewerbliche und technische Zwecke jeder Art verwendet werden^ in erster Linie für Lebensmittelwirtschaft in Iorm von Eühl schränk en bzw. Kältemaschinen, aber auch für andere Zwecke, wie Z.B.Brutschränke, Laboratoriumseinrichtungen und ähnliches.

Claims (5)

  1. pat entansprüche.
    1« Wärme behalt er mit z^'ei durch ein Yalmum voneinander getrennten ,iefässen, -ekeanzeichnet durch die Ausführung als vakuumdi c h t e s Metallgef äss$-"Tvobei die Verbindung und Abdichtung der ftefässe/gegeneinander mittels u-las-^insbesondere Jruckg 1 aseinschmelzun^ausgefiihrt ist.
  2. 2. ¥armeb ehält er aach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Metallgef äs^aus Ohromeisen besteht.
  3. 3. wärmebehälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet^ dass innerhalb des inneren Metallsefässes^zusätzliche Einrichtungen^zu einer Wärmezufuhr oder Iüihlurag angeordnet sind.
  4. 4. Wärmebehälter nach Anspruch 3» dadui-ch gekennzeichnet, dass an der Wandung des inneren &ef äs se S^Rohr sch! eng en angeordnet sind, die von einem besonders wärmenden oder kühlenden Medium durchströmt werden können.
  5. 5. Wärmebehälter nach Anspruch 3 und 4, dadurch 0eke anzeichnet, dass die wärme- bzw.^altezufuhr temperaturabhängig, vorzugsweise selbsttätig geregelt wird.

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