DEP0008915DA - Bandantrieb mit Kurzschlußmotor - Google Patents
Bandantrieb mit KurzschlußmotorInfo
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Description
Bei elektrischem Antrieb von Förderbändern unter Tage werden in schlagwettergefährdeten Gruben hauptsächlich schlagsichere Kurzschlussmotoren verwendet. Solche Bänder sind u.a. wesentlich billiger im Betrieb als mit Druckluftmotoren betriebene Bänder. Diesen großen Vorteil steht jedoch der Nachteil gegenüber, dass die Materialförderung, d.h. die Förderung von Einzellasten und sperrigen Gütern, wie etwa eiserne Grubenstempel, Maschinenteile, Eisenkonstruktionen, Motoren u.dgl. nur mit Schwierigkeiten durchgeführt werden kann, weil die Bandgeschwindigkeit konstant und für diese Arbeiten zu groß ist. Durch die schnelle Beförderung der Einzellasten werden nicht nur die Förderer und die Lasten selbst gefährdet, sondern darüber hinaus auch noch die Bergleute. Um Abbhilfe zu schaffen, kann man regelbare Motoren vorsehen, gibt jedoch dann den Vorteil der Kurzschlussmotoren auf. Die Anwendung von Schaltgetrieben bringt ebenfalls wesentliche Komplikationen mit sich.
Die Erfindung zeigt einen Weg, wie man den Materialtransport bei geeigneten Geschwindigkeiten auch unter Beibehaltung der Kurzschlussmotoren und mit geringem Aufwand an Mitteln durchführen kann. Sie besteht darin, einen Sonderantrieb für die Materialförderung zu schaffen, der aus einem Druckluftmotor von wesentlich geringerer Leistung als der Hauptmotor besteht und der das Band mit verminderter Geschwindigkeit treibt. Zweckmäßig wird ein hochtouriger Motor mit Übersetzung gewählt. Zur Lösung der Erfindungsaufgabe braucht man also nur einen handelsüblichen kleinen Pressluftmotor mit angebautem Getriebe an den bekannten Bandantrieb mit Kurzschlussmotor zu setzen, um alle Vorteile eines zweckmäßigen und rationellen Materialtransportes zu erhalten.
Eine gewisse Schwierigkeit besteht noch in dem getrieblichen Anschluss des Sonderantriebs an den Hauptantrieb. Man kann beispielsweise mit einer Überholungskupplung o.dgl. arbeiten.
Vorzugsweise wird eine lösbare Kupplung zwischen Sonderantrieb und Hauptantrieb vorgesehen, die durch das Energiemittel für den Sondermotor, also Druckluft, betätigt wird. Man braucht danach nur den Sondermotor einzuschalten, um auch gleichzeitig seine Ankupplung zu den Hauptantrieb zu bewerkstelligen.
Besonders einfach wird dies erreicht, wenn man den Sonderantrieb ganz oder teilweise beweglich, z.B. pendelnd lagert und die Kupplung durch Reibscheiben, vorzugsweise Keilrillenreibscheiben, herbeiführt. Beispielsweise kann die Pendelbewegung durch einen Druckluftzylinder hervorgerufen werden, der so beim Einschalten des Sondermotors die Keilrillenscheiben zum Einsatz bringt.
Ein Beispiel für diese Lösung ist in der Zeichnung dargestellt:
Abb. 1 zeigt die Ansicht,
Abb. 2 die Draufsicht des neuen Antriebs.
Das über die neuen Antriebsrollen 1 und 2 geführte Förderband wird durch einen Kurzschlussmotor 3 im vorliegenden Beispiel über ein im Inneren der Trommel 2 liegendes Getriebe bewegt. An dem Antriebsgestell 4 ist bei 5 der Sonderantriebsblock A angehängt, der aus dem Pressluftmotor 6 mit eingebautem Getriebe 7 sowie dem Pressluftzylinder 8 und der Reibscheibe 9 besteht. Die entsprechende Gegenscheibe ist als Keilrillenscheibe 10 auf die Hauptantriebswelle gesetzt.
Wenn Material gefördert werden soll, so wird der Pressluftmotor mit Hilfe des Hahnes 11 eingeschaltet, wodurch auch der Pressluftzylinder 8 Luft enthält und zugleich mit dem Anlauf des Motors 6 der Block A um die Achse 5 geschwenkt und damit die Reibscheibenverbindung 9, 10 wirksam wird. Der Motor 6 treibt also nunmehr das Band mit verminderter Geschwindigkeit, sodass Band, Traggestell und Material geschont wird und die Unfallgefahr weitgehend vermindert ist.
Die Erfindung kann in verschiedener Richtung abgewandelt werden. Im allgemeinen wird unter Tage Pressluft zum Antrieb für Presslufthämmer und ähnliche Werkzeuge vorhanden sein, sodass die Anfügung des kleinen Sondermotors keine Schwierigkeit macht. Der Energiebedarf des kleinen Motors ist nicht sehr erheblich, außerdem wird die Materialförderung außerhalb der Förderzeit
vorgenommen, also in einer Zeit, in der nur wenig Pressluftwerkzeuge betrieben werden. Sollte Pressluft nicht zur Verfügung stehen, so kann man den Pressluftmotor auch durch einen kleinen Elektromotor o.dgl. ersetzen.
Claims (7)
1.) Bandantrieb, besonders für Untertagebänder mit Kurzschlussmotoren, gekennzeichnet durch einen Sonderantrieb für die Materialförderung, der aus einem Druckluftmotor für wesentlich verminderte Bandgeschwindigkeit mit wesentlich geringerer Leistung als der Hauptmotor besteht.
2.) Bandantrieb nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen hochtourigen Sondermotor (6) mit Übersetzungsgetriebe 7 zwischen Motor und Hauptgetriebe.
3.) Bandantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Sondermotor (6) und Hauptantrieb (10) eine lösbare Kupplung (9) eingebaut ist, die von dem Treibmittel des Hilfsmotors (6) betätigt wird.
4.) Bandantrieb nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungszylinder (8) o.dgl. dem Sonderantriebsmotor (6) parallel geschaltet ist, sodass bei Einschaltung des Sonderantriebs die Kupplung selbsttätig erfolgt.
5.) Bandantrieb nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sonderantrieb (6) ganz oder zum Teil beweglich, insbesondere schwingbar, gelagert ist und durch einen Pressluftzylinder (8) o.dgl. bei der Einschaltung des Motors, beispielsweise durch eine Schwingbewegung angekuppelt wird.
6.) Der Ersatz des Pressluftmotors (6) durch einen Elektromotor oder einen Motor anderer Energieart im Sonderantrieb nach den vorangegangenen Ansprüchen.
7.) Die Zusammenfassung des Sonderantriebs nach den vorhergehenden Ansprüchen mit Motor (6), Getriebe (7), Kupplung bzw. Reibscheibe (9) und Kupplungsbetätigung, insbesondere Pressluftzylinder (8) für die Pendelbewegung in einem einheitlichen, als Ganzes an das Hauptantriebsgestell (4) anfügbaren Block (A).
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