DEP0008364DA - Zweitakt-Brennkraftmaschine - Google Patents

Zweitakt-Brennkraftmaschine

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DEP0008364DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fan
exhaust gas
scavenging
internal combustion
combustion engine
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Dr.-Ing. Köln Cordier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Description

Die Erfindung betrifft eine Zweitaktbrennkraftmaschine, bei der ein Nachlademittel nach Abschluß des Auslasses durch gesteuerte Nachladekanäle durch ein Abgaskreiselgebläse in den Zylinder gefördert wird. Sie besteht darin, daß Vorauslaßschlitze angeordnet sind, die mit dem Antriebsteil des Abgaskreiselgebläse verbunden sind.
In der Zeichnung ist eine Zweitaktbrennkraftmaschine gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Die Abbildung 1 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch die Zweitaktbrennkraftmaschine.
Die Abbildung 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie II-II der Abbildung 1.
Die Zweitaktbrennkraftmaschine ist eine solche, mit vom Kolben 1 gesteuerten Ein- und Auslaßkanälen. Die Einlaßkanäle bestehen aus den Spülkanälen 2 und den Nachladekanälen 3. Die Nachladekanäle 3 werden zusätzlich noch durch einen von der Kurbelwelle angetriebenen Steuerschieber 4 gesteuert. Der Steuerschieber 4 öffnet die Nachladekanäle 3 beim Aufwärtsgang des Kolbens 1 in dem Augenblick, in dem die Auslaßkanäle von Kolben 1 geschlossen werden. Die Nachladekanäle 3 bleiben solange geöffnet, bis der Kolben 1 ihre Oberkante erreicht hat. Während der übrigen Zeit sind die Nachladekanäle 3 geschlossen. Die Auslaßkanäle sind unterteilt in die Vorauslaßkanäle 5 und die Hauptauslaßkanäle 6. Die Oberkanten der Hauptauslaßkanäle 6 liegen mit den Oberkanten der Spülkanäle 2 ungefähr auf eienr Höhe. Die Oberkanten der Vorauslaßkanäle 5 liegen niedriger als die Oberkanten der Nachladekanäle 3. Zu den Spülkanälen 2 führt die Spülluftleitung 7, die vom Spülgebläse 8 herkommt. An die Hauptauslaßkanäle 6 ist der Auspuff- topf 9 und an diesen die Auspuffleitung 10 angeschlossen. Von den Vorauslaßkanälen 5 fährt eine Leitung 11 zu einem Abgaskreiselgebläse. Dasselbe besteht aus einer Abgasturbine 12 und einem Schleudergebläse 13. Das Schleudergebläse 13 steht durch eine Leitung 14 mit den Nachladekanälen 3 in Verbindung. Die Abgasturbine 12 ist über eine Abgasleitung 15 mit der Auspuffleitung 10 verbunden. Die <Nicht lesbar> in die Abgasturbine 12 hineingeleitet werden, so daß diese nicht für die während der Zeit nach dem Vorauslaß aus dem Zylinder entweichenden Abgase nutzlos größer bemessen zu werden braucht. Das Spülgebläse 8 hat nur gegen seinen normalen Gegendruck zu fördern. Das Schleudergebläse 13 fördert nur die geringe zu Nachladung notwendige Luftmenge.
Zur weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist es zweckmäßig, wenn dem Schleudergebläse 13 das Nachlademittel vom Spülgebläse 8 zugeleitet wird, wie durch die gestrichelt gezeichnete Leitung 17 angedeutet ist. Dies wirkt sich ebenfalls günstig auf die Bemessung des Abgaskreiselgebläses aus. Da das Schleudergebläse 13 mit dem Druck der Spülluft ansaugt, nimmt es weniger Leistung auf.
Um zwei Auspuffstellen zu vermeiden, ist die Abgasleitung 15 der Abgasturbine 12 an die Auspuffleitung 10 angeschlossen, jedoch vorteilhaft derart, daß die aus der Abgasturbine 12 austretenden Abgase ihre Restenergie in dem Ejektor 16 zur Unterstützung der Spülung des Zylinders abgeben.
Wenn es sich bei der Zweitaktbrennkraftmaschine um eine Gasmaschine handelt, ist es zwecks Vermeidung von Frischgasverlusten ratsam, daß das Spülgebläse 8 Luft und das Schleudergebläse 13 ein fettes Gasluftgemisch fördert. Dies kann mit einem Gebläserad erfolgen, jedoch auch mit zwei Gebläserädern, wobei das eine das Gas und das andere Luft dem Mischungsverhältnis entsprechend getrennt fördert.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist darauf zu achten, daß die Leitung 11 zwischen den Vorauslaßkanälen 5 und der Abgasturbine 12 möglichst kurz wird. Dies wird z.B. bei Zweitaktbrennkraftmaschinen mit zwei in V-Form zueinander angeordneten Zylinderreihen am besten erreicht, wenn das Abgaskreiselgebläse zwischen den Zylinderreihen angeordnet ist. Wenn es sich um eine Zweitaktdieselmaschine handelt, bei der ein Aufnehmerraum für die Spülluft im Grund des V-Winkels liegt, kann das Abgaskreiselgebläse aus dem Aufnehmerraum ansaugen.

Claims (6)

1. Zweitaktbrennkraftmaschine, bei der ein Nachlademittel nach Abschluß des Auslasses durch gesteuerte Nachladekanäle durch ein Abgaskreiselgebläse in den Zylinder gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß Vorauslaßschlitze angeordnet sind, die mit dem Antriebsteil des Abgaskreiselgebläses verbunden sind.
2. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Anspruch 1, bei der zur Förderung des Spülmittels ein Spülgebläse dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckseite des Spülgebläses mit dem Zylindereinlaß und mit dem Ladeteil des Abgaskreiselgebläses verbunden ist.
3. Zweitaktgasmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2 mit einem Spülgebläse, dadurch gekennzeichnet, daß das Spülgebläse Luft und das Abgaskreiselgebläse ein fettes Gasluftgemisch mit einem Gebläserad oder entsprechend Gas und Luft getrennt mit zwei Gebläserädern fördert.
4. Zweitaktbrennkraftmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der von den Hauptauslaßschlitzen des Zylinders kommenden Auspuffleitung ein Ejektor angeordnet ist, dessen Strahldüse mit dem Abgasauslaß des Abgaskreiselgebläses verbunden ist.
5. Zweitaktbrennkraftmaschine nach den Ansprüchen 1 und 4, bei der zwei Zylinderreihen in V-Form zueinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Abgaskreiselgebläse zwischen den beiden Zylinderreihen angeordnet ist, so daß die Leitungen zur Zuführung der während des Vorauslasses aus dem Zylinder entweichenden Verbrennungsgase zum Antriebsteil des Abgaskreiselgebläses so kurz als möglich gemacht werden können.
6. Zweitaktdieselmaschine nach Anspruch 5, bei der ein Aufnehmerraum für die Spülluft im Grund des V-Winkels liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladeteil des Abgaskreiselgebläses aus dem Aufnehmerraum ansaugt.

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