DEP0007978DA - - Google Patents
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Description
Dr. Otto Loesenbeck
Patentanwalt
(21a) Bielefeld
Herforden Straße 17
(21a) Bielefeld
Herforden Straße 17
Dipl.-Ing. Heinrich Dreyer, Gaste Kr.Osnabrück.
Hackfruchterntemasöhine mit Sammelwagen.
Die Erfindung bezieht sich auf Hackfruchterntemaschinen,
insbesondere Kartoffelerntemaschinen, mit einem daneben oder dahinter angeordneten Sammelwagen, dem die früchte mittels einer Rutsche
einer Sieblade o.dgl. seitlich zugeführt werden. In Anbetracht der bei diesen Maschinen in grossen Mengen anfallenden früchte ist
eine möglichst bequeme Bedienungsmöglichkeit sowie eine günstige Stellung des Bedienungspersonals von ausschlaggebender Bedeutung.
Zunächst kommt es darauf an, dass die gefüllten Körbe o.dgl. leicht
und bequem nach hinten abgesetzt bzw. abgezogen worden können, ohne dass die diese Arbeit verrichtende Person/ dem von dem zur
Reinigung, der früchte dienenden Gebläse aufgewirbelten Staub ausgesetzt
Andererseits ist es von grosser Wichtigkeit, dass die Person, die die Sieblade zu bedienen hat und insbesondere dafür
sorgt, dass auf der oieblade keine Verstopfungen auftreten, möglichst
unmittelbar dort stehen oder sitzen kann, wo die Trennung des Krautes und d^r S"rfde von den Früchten erfolgt.
Im Gegensatz zu den bekannten Maschinen dieser Art bringt die grf jndung eine besonders vorteilhafte Lösung dieses
Problems; sie besteht im wesentlichen darin, dass der Auslauf bzw. die Abfallkante der Rutsche oder Sieblade in Bezug auf die fahrtrichtung
der Maschine nach hinten gerichtet und unt"-r bzw. hinter
derselben auf dem Sammelwagen ein Sammelbehälter oder Auffangtriehter
ang°ordnet ist, so dass die Früchte in Sichtung des von dem Gebläse erzeugten Luftstromes von der Rutsche oder Sieblade in den
Sammelbehälter oder Auffangtriehter geleitet werden. Der einachsige
Sammelwagen ist im hinteren Teil mit einer Plattform für eine
Bedienungsperson versehen, die bis unter den Auffangtrichterfreicht
und gleichzeitig zum Aufsetzen von Körben o.dgl. dient, während der Wagen im vorderen Teil eine zweite Plattform oder einen Sitz
für die die Siebl&de Überwachende Person aufweist. Sin sich an die
hinter3 Wand des Sammelbehälters oder Auffangi?rientere naoh oben
hin ansoliliessendes Schutzblech schützt die auf d^r hint^r^n Plattform
stehende Person vor dem vom Gebläse aufgewirbelten Staub und
verhindert gleichzeitig, dass die vom Luftstrom d^s Gebläses bestrichenen
und besonders stark springenden Süchte über den Sammelbehälter
oder Trichter hinwegspringen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Ss zeigen:
Fig.l eine mit einem Sammelwagen und einer Sieblade versehene
Auffang- und Hubtrommel für Kartoffelerntemaschinen in
Seitenansicht,
Fig.2 eine Draufsicht auf di« Anordnung nach Fig.l.
Fig.2 eine Draufsicht auf di« Anordnung nach Fig.l.
Die in einem Rohrrahmen a geführt« Trommel b fängt die vom
Bod<=r ausgeworfenen Früchte in bekannter 7>ise auf und fördert sie
auf die im oberen Tpil d»r Trommel vorgesehene und seitlich aus
dieser herausregende Sieblade c, die bis über den neb^n der Trommel
b angeordnete Sammelwagen d reicht. An dem Rohrrahmen β ist
in ebenfalls bekannter Weise in Höhe der Sieblede c ein Gebläse f
angeordnet, dessen Luftstrom über oder durch die Sieblade c bläst
und zur Unterstützung des SiebVorganges, insbes. zur Abtrennung
des Kartoffelkrautes, Unkrautes usw. dient. lach der Erfindung
ist der Auslauf bzw. die Abfalikante der Sieblade c in Bezug auf die Fahrtrichtung der Maschine nach hinten gerichtet, so dass die
Kartoffeln in Richtung des von dem Gebläse erzeugten Luftstromes von der Sieblade c in den unter bzw. hinter der Abfallkante angeordneten
Sammelbehälter oder Auffangtrichter g des Sammelwagens d
geleitet werden. Unterhalb des Behälters oder Trichters g ist eine Plattform h vorgesehen, die °s ermöglicht, Körbe ο.άςΐ. i unter
dem Trichter g aufzustellen, der im unt°r°n T*°il mit einer umschaltbaren
Klappe k versehen ist, die ein störungsfreies Auswechseln der gefüllten gegen leer«? Körbe gestattet. Diese Ausbildung und
Anordnung der Sieblade c und des Sammelbhälters oder Auffangtrichters g ermöglichen ein bequemes Absetzen oder Abziehen der
gefällten Körbe während der Arbeit der Erntemaschine.
Die Plattform h dient im hinter°n Teil zum Aufstellen einer
Bedienungsperson, die das Auswechseln der Körbe i bewerkstelligt. Um diese Bedienungsperson vor dem vom Luftstrom des Gebläses aufgewirbelten
Staub zu schützen und gleichzeitig ein Springen von Kartoffeln über den Rand des Sammelbehälters oder Auffangtrichters
g zu verhindern, ist ein senkrechtes Schutzblech m vorgesehen, das sich nach oben hin an die hintere land des Trichters g anschliesst
und an der der Trommel b zugekehrten Seite nach hinten abgewinkelt ist, so dass der Gebläse-Luftstrom zwischen der Trommel
b und d°m Schutzblech m hindurchbläst.
Im vorderen Teil des Wagens d ist eine zweite Plattform h
oder ein Sitz für eine zweite Bedienungsperson angebracht, die die
Aufgabe hat, die Vorgänge auf der Sieblad0 c zu beobachten und
evtl. auftretende Stauungen oder Verstopfungen zu beseitigen sowie
den Reinigungsvorgang zu unterstützen. Bei der erfindungsp^mässen
Ausbildunr der Sieb lade c und der /jiordnu'ng der Plattform η steht
die Bedienungsperson unmittelbar neben der Steile der Gieblade c,
an d°r die hauptsachliche Abtrennung d^c Krautes und cl°r ffrfie von
den Kartoffeln stattfindet, nämlich dort, wo der Luftstrom des
Gebläses f den Kartoff0Istrom trifft. Dieser Ctandort der Bedienungsperson
ist von entscheidender Bedeutung f'Jr den Sortiervorgang,
denn hier kann mit der Hand jede auftretende Störung schnell beseitigt und auch besonders schweres Kraut und Unkraut leicht
entfernt w«rde.n, w^nn der Luftstrom des Gebläses dazu nicht ausreicht.
Durch die Anordnung der einen Plattform h auf dem hinteren Teil und der and°r°n Plattform η auf dem vorderen Teil des vorzugsweise
einachsigen Sammelwagens d ist gleichzeitig ein guter Gewichtsausgleich
erzielt, was f"r die Praxis hinsichtlich der Belastung
der ziehenden und tragenden Teile der Erntemaschine und auch mit Rücksicht auf die Leichtzügigkeit von grossem Vorteil ist.
Claims (6)
1.) Hackfruchterntemaschine mit einem naben odar hinter dieser
angeordneten Sammelwagen, dem die Fr"Üchta mittels finer Rutsche,
einer Sieblade o.dgl. seitlich zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet,
dass der Auslauf bzw. die ilbfu.llka.nte der Rutsche oder
Sieblade (c) in Bezug auf die Fahrtrichtung der Maschine nach
hinten gerichtet und unter bzw. hinter derselben auf dem Sammelwagen
(d) ©in Sammelbehälter oder Auffangtricht°r (g) angeordnet
ist.
2.) Hackfruchterntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass dia Früchte in Richtung dee von einem G'^biäse (f) erzeugtön Luftstrom°s in dnn Sammelbehälter oder *uffangtrichter (g)
geleitet werden.
3.) Hackfruchterntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass d<=r vorzugsweise einachsige Sammelwagen (d) im hinteren
^eil mit ein^r Plattform (h) für pin0 Bedienungsperson versehen
int, die bis unter den Auffangtricht°r (g) reicht und gleichzeitig
zum Aufsetzen von Körben o.dgl. (i) dient, während der Wagen (d)
im vorderen Teil eine zweite Plattform (n) oder einen Sitz für
die die Sieblade überwachende Person aufweist.
4.) Hackfruchterntemaschine nach Anspruhh 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass sich an die hintere Wand dns Sammelbehälters oder
Auffangtrichters (?;} nach oben hin ein senkrechtes Schutzblech (m)
anschliesst.
5.) Hackfruchterntemaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
das? das Schutzblech (m) an d^r der Trommel (b) zugekehrten
Sei to nach hinten abgewinkelt ist.
6.) Hackfruchterntemaschine nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
aase der Sammelbehälter oder AuffengtrichW (g) im
unteren Tail mit einer umschaltbaren Klappe (k) versehen ist.
Family
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