DEP0007911DA - Rechenvorrichtung - Google Patents
RechenvorrichtungInfo
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Description
"Reohenyprrichtunff« ^
logarithm sehe Keehenvorrichtungen sind in der τοπ HechenSchiebern j Rechenseheiben und Rechenwalaen bekannt.
Diese Vorrichtungen haben aber den laehteil« daß sie aus starren Werkstoffen hergestellt sind und daher verhältnis«*
mäßig fiel Raus beanspruchen oder für den allgemeinen Gebrauch nicht genügend handlich sind» Auch erreichen sie in den
allgemein üblichen Größen und Ausführungen nicht die oftmals, g,B» für chemische Berechnungen notwendige Genauigkeit, S©
muß bei den Üblichen Ausführungen* abgesehen von dem Bereich niedriger Zahlen* die dritte und iauaer die vierte und jede
weitere Stelle geschätgt werden* soweit das überhaupt bei der graphischen Auftragung der allmählich immer näher aneinander
rückenden Lögarittoenwerte ^Mantissen) ^ier einzelnen Mahlen Bögliaü ist« Kleine Ausführungen wie 2tB, der Taechenreohea»
schieber alt 125 am Skalsölänge^ weisenen diesen lachteil in noch höherem IA auf als die Re gel aus führung des Rechenschiebers
mit 250 as Skalenllnge*
Bekanntlich wird die Genauigkeit logarithms eher Bechen· vorrichtungen umso größer^ je länger die Skala ist* Man
hat daher auch Kochenstäbe mit langen Skalen hergestellt 9 die jedoch nicht überall mitgeführt werden können und somit
nur in beschränktem umfang anwendbar sind» Der Gedanke» den Reckenstab zusammenklappbar zu gestalten stößt in der
praktischen Terwirklichung auf Schwierigkeiten! da bei den notwendig werdenden ßelenken ein die Arbeitsfenauigkeit
beeinträchtigender Verschleiß zn erwarten ist«
Die logari thai sehe Bec&envor richtung nach dieser Erfindung verbindet mit dem Torteil der bei langen Skalen alt
weitgehender Teilung erreichbaren großen Genauigkeit den loizugs daß dss Gerät durchaus handlich bleibt und überall
mitgeführt werden kann* Bas wird dadurch erreicht, daß die korrespondierenden Skalen auf gegenüber einer Ablegevorrichtung
beweglichen Bindern angebracht werden, die mch Art der bekannten Banda&Se mittels Kurbeln» Fed -rn oder anderer
mechanischer Vorrichtungen aufzuwickeln sind.
Die Abbildung geigt ein Ausführungsbeispiel der Bechenvcrrichtung nach der iirfindungt
In einem Gehäuse 1 sind swei Bänder mit den erforderlichen Skaleneinteilungen auf zwei Aufmekeltrommeln (?)
aufgewickelt» Bisse Troaaeln sind gleichzeitig die Gehäuse für die Riickziehfedern (3)« die die Bänder nach Gebrauch
wieder in das Gehäuse zurückholen. Anstelle der Federn kann man auch &arbelnf Drehknopfe oder andere gesignete Torrichtungen anwenden»
An dem öehäus© 1 ist das bei Bechenstäben bewegliche Fenster 4 ait den verschiedenen Teilstrichen fest angebra ht·
Zugleich befindet sich an diesen Feneter für jedes Band eine feststelleinrichtung (Kleia&feder« Klemmbacke od^r dergle)s
Die Bänder sind weiterhin mit einer ge 'einsamen KlemmYorri -htung 5 versehen« die so eingerichtet ist8 daß jedes Band
unabhängig ?om anderen nach Lösen der beiden Feststellvorrichtungen an der Klemmvorrichtung 5 und dem fenster 4 in
beliebiger richtung Torwarts oder rückwärts bewegt werden kann* Durch alleiniges lösen der Siebvorrichtung am Fenster
4 können beide Bänder 9 ohne ihre jeweilige Lage zueinander zn verändern, aus de® Gehäuse herausgezogen oder in dieses
hineingeschoben werden* Auf diese Weise werden die οrforder liehen ferste!lungeη der Bänder unter sich und zum
Fenster bewirkte Abschlußknöpfe 6 rerhiadern das legrutschen der Bänder.
Die Bänder der BeohenvorriGhtung können beliebig lang geaacht werdens wodurch auf ihnen Teilungen Ton überaus hoher
Genauigkeit angebracht werden können« Selbstverständlich lassen sieh die Skalen auf der Obea*- und der Unterseite
der Bänder anbringen«
Als Werkstoff für die Bänder konmen an erster Steile Kunstwerkstotfe in Betracht, die nicht dehnbar sind und gegen
Temperatur* und ©ädere äußer© J&nflüsse, die die Genauigkeit beeinträchtigen können« keine bemerkbare 'Smpfindlichkeit
haben, anderersei ts aber als Bänder aufmckelbar sind«,
Die Anwendung von nur gwei Bändern ist hier lediglich als Beispiel behandelt wordene Je nach dsn gewünschten» mit
Gerät durchzuführenden Rechenoperationen kann man beliebig Bänder auf einsr entsprechenden Anzahl ?on Trommeis
nebeneinander in einem gemeinsamen Gehäuse unterbringen«
iine weitere Ausgestaltung des Gerätes kann darin bestehen, daß die Bände:·, auf eine zweite Trommel gruppe im
gleichen Gehäuse aufgewickelt werdent also nicht ins Freie treten«
Hach einer anderen iusfühningsfora Yerwendet man endlose Bänder* wobei durch Umlenk·* und Spannrollen die
Möglichkeit zur lh^erWlr%*ung langer Bänder in einem kleinen Gehäuse geschaffen wird« Durch geeignete luppe !vorrichtungen
kann bewirkt werden, daß die Bänder je nach Erfordernis einseln oder gemeinsam bewegbar sind* Mit diesem üsrät
wird das bei fieehenstuben erforderliche Durchschieben umgangen*
Sine weitere Möglichkeit gur Vermeidung des Durchschi ebens ist dadurch gegeben, &a$ man Tor die eigentliche
Skala die rechte Hälfte der gleichen Skala und an das Knde die linke Hälfte anschließt«
Claims (1)
- Dipl.Ing«Hans Schmidt* Düsseldorf» Marschallstr.37sSsgtoaisssChemiker Bernhard Schwab» Düsseldorf~öberkasselsDrakestye4ePatentansprüche:1*5 Logarithmische Rechenvorrichtu g9 dadurch gekennzeichnet9 daß die korrespondierenden logarithm sehen Skalen auf gegenil'ber einer Ablegevorrichtung beweglichen Bändern angebracht s_nd#2«) EeehenToriichtung nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnety daß die Skalenbänder auf Trommeln in einem geiae ins amen Gehäuse aufzuwickeln und durch federn odar andere mechanische Mittel in das Gehäuse zurückzuziehen sind,3« 5 He chen vor richtung nach Anspruch 1 und 2e dadurch gekennzeichnet» daß das Lauferfenst τ fest an dem Gehäuse für die Bänder angebracht ist*4» 5 RechenTorrichtung nach Anspruch 1 «- 3* dadurch gekennzeichnet s daß die Bänder auf eine zweit© fromme!gruppe im gleichen Gehäuse aufwickelbar sind»5«) KechenTorrichtung nach Anspruch 1 ■* 4» dadurch gekennzeichnet t daß die Bänder endlos sind.6*5 Rechenvorrichtung nach Anspruch 1-5» dadurch gekennzeichnet* daß dareh g, eignete Klemm* und Kupplungsvorrichtungen die Bänder je nach Bedarf einzeln oder gemeinsam festzustellen oä-r zu telegen 8inä9
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