DEP0007685DA - Vorrichtung zum Ausstreuen von feinem oder fein zerkleinertem Streugut, insbesondere Streuer für Salz. - Google Patents

Vorrichtung zum Ausstreuen von feinem oder fein zerkleinertem Streugut, insbesondere Streuer für Salz.

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DEP0007685DA
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English (en)
Inventor
Ernst Freiburg Laule (Breisgau)
Original Assignee
Erla-Zentrale Ernst Laule, Freiburg (Breisgau)
Publication date

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Description

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i.A. J LLJ ( U* «J. J1JU
Firma ürla-Zentrale Ernst LaUIe1-TTeiburg i.Br,
Vorrichtung ,zum Ausstreuen, von feinem oder fein zerkleinertem_
üalz» oder Gewürzstreuer sind schon in vielfältiger Form, an sich bekannt. Sie haben aber meist alle irgendeinen Mangel. Entweder verstopfen iAe leicht cd ei 'streuen, ungleichmäßig, oder sie sind unhygienisch, veil sie Staub und Feuchtigkeit eintreten, lassen, und'was dergleichen Kachteile mehr sind.
Der neue Streuer, dessen 3rfindungsgehalt mit yorteil bei Streuvorrichtungen jeden Zwecks anwendbar ist, zeichnet sich erfindungsgemaß aus durch eine solche Durchbildung seiner Streuorgane, dass bei ihm' des .Streugut durch eine oder mehrere öffnun· gen mit im Fuss des Streuers besonders u.nd vorzugsweise seitwärts gerichtet verlaufene! vorgesehener Abgleitbahn austritt.' Hierdurch ist erzielt, dass die Streuviirkung nicht allein durch die übliche Sohüttelbe^egun.g hervorgerufen wird, sondern auch von der Abgleitbahn ausgelöst 'wird, über die das Streugut austritt. Diese Gleitbahn kann sogar dem jeweiligen Gebrauchszweck entsprechend, besonders geformt sein, indem sie, sich1 nach der Ausfall stelle hin etwa z;B. flach und schwach der Längenach gewölbt „oder geriffelt verbreiternd, so von sich aus schon ausgesprochen seitlich flächenartig streuend wirkt. Liegen dain ferner noch die Austrittscffnungen des Streuers mit ihrer Ab-'gleitbahn rings um den Streuerfuss verteilt angeordnet9 so ist damit eine weitere Verbesserung und ein Optimum an gleichmäs-.siger ütreuv.irkung geschaffen, "β ie sie-bisher bei keinem bekannten streuer ebenso erreicht ist.
Eine weitere Vervollkommnung der angegebenen Wirkung lässt sich herbeiführen, renn man daf^ir Sorge tragt, dass das Streugut immer nur möglichst ^,leichtnäßig und feinkörnig austreten kann. Dabei ist noch von Bedeutung, dass die Ausstreuöffnungen und der Behälterraum des Streuers nicht unmittelbar aneinandergrenzen, sondern dazwischen vor den Streuöffnungη noch ein besonderer Samrael- oder■Zwischenraum liegt, der nach dem Behälterraum des Streuers hin einen gegebenenfalls regelberen Abschluss hat; um die gleichmäßige Feinkörnigkeit des Streugutes zu gewährleisten, ist die neue Streuvorrichtung mit
einer Mahlvorrichtung kombiniert und zwar insbesondere derart, dass diese Mahlvorrichtung so aasgebildet und angeorflnet ist, dass sie zugleich als Abschluss zwischen'dem, genannten Behält errauct und dem Zwischenraum im Streuerfuss sitzt.
Hiermit ist erreicht nicht nur eine hygienische und feuchtigkeitssichere Abkapselung des-Streugutes, «as tot allem für .Gewürzstreuer besonders wichtig ist,■sondern auch des.sen gleichmäßig reine Aufmahlung unabhängig von der Beschaffenheit des in den Streuer gefüllten Inhalts«. Ss wird nur die jeweils durehgemahlene !'.'lange ausgestreut. San. hat damit auch eine bequeme Dosierungsmöglichkeit an O-ewursstoff in der nand. Das gemahlene Gut kann sich in der genannten ^Täiischenkamrner halten und man kann deshalb nach Bedarf oder Wunsch entweder während oder auch erst nach der Durchmahlung ausstreuen,- was durch einfaches Schiefhalten oder drehendes Schwenken des Streuers um seine Längsachse geschieht«. Manchen Ge-würzstoff, wie ζ.-B. Kümmel, Pfeffer o.dgl. xvird man ganz od.er nur teilweise zerkleinert einfüllen und erst mahlen vor Gebrauch, so dass jetziadie beste Aromawirkung erhalten bleibt.
Vorgesehen kann es-beim neuon Streuer nunmehr auch sein, seinen Behälterraum im.Innern zur gleichzeitigen Aufnahme ver~ sc'hiedenartigen Streugutes'zu unterteilen, wobei dann zweckmäßig jede Abteilung unten-wechselweise z.B. durch einen von 'auasen zu bedienenden Verschlußschieber o.dgl, mehr oder weniger v;eit offenbar ist, um so in ein- und demselben Streuer verschiedene Gewürze zur Verfügung zu .haben, die wahlv/eise in. entsprechend geringer Menge in die lilah.1 vorrichtung, und so dann zum Ausstreuen gebracht werden können.
Ist .schliesslioh eine Bauart-der Streuvorrichtung gevi/älilt9 bei der. die Ausf-alloffnungen der Abgleitbahn innerhalb des diose nach oben abdeckenden Bodenrandes dos Streuers liegen, wobei- sie selbst bodenb^rührungsfrei bleiben^ so ist damit■auch-ötaub-, Fliegenfreiheit und andere Hygiene gewährleistet,
nachstehend ist die Erfindung mit ihren weiteren Einzelheiten in einem Ausführungsbeispiel als Salzstreuer an Pland der Zeichnung näher erläutert und beschrieben und zwar zeigte Figo 1 die Gesamtansicht eines Streuers nach der Srgg . ■■ .
ga 2 einen Langsmittelschnitt nach der Linie H-II in
tig* 3 einen'Schnitt naoh der Linie III-III in Figo S quer durch den B.ehalterraum des'Streuers mit Sicht auf das Mahlwerk, . . . ■ ■
fig«, 4 einen Schnitt nach eier Schnittlinie IV-IV in Figo 2 durch den Tuß' des Streuers,
fig- 5' fcls Einzelteil den Kahlkegel auf seiner Welle sitzend und
Fig'. 6 eine andere Ausführungsform des 3treuerfuBess äessen otreuöffnungen nach aussen abgedeckt sind.
Die. in einem geringen Vergrösseiurngsmaßstab gegenüber der natürlichen Ausführung dargestellte Streuvorrichtung hat eine gefällige und bequem in der Bead/liegende Ova If om. öle be.stebt aus dem als Behälterraum fur das Streugut dienenden Hohl seh-las erteil I9 das an eier Stalle 2 auf das Fußstück .5 auf steck- oder sufsekraubbar ist. Unten "in ds>r Öffnung des. Hohlgehäuses 1 sitzt als Verschluß ein Mahlwerk, bestehend aus'dem Kahltrichter 4 und dem Mahlkegel 5.Der Längszannung'ΐ engende "'ri enter 4 ist im ?uß-• 3 tück .3 .gegen Drehbewegung gesichert eingelassen,·· kann aber leicht auswechselbar angeordnet sein, um ihn austauschen zu könneiij falls dies für ein spezielles anderes Mahlgut zweckmäßig ist» Der Kegel 5, dar scharfe steilsängigs Scnrsubensfiralgaiigzäime trägt (Fig« 5) und-ebenfalls zum .angegebenen Zweck- gegen einen anders bestückten .austauschbar Torgesehen sein kann, sitzt starr' auf -seiner Drehwelle 6. Diese lagert einerseits- unten im" ' füßstück 3 und andererseits in der Durc'hf ührungsbohrung 7 im Gehäuse. i„ Die vielle 6 hat-oben einen Drehknopf'8, der durch eine •ffiadenschraube 9 auf ihr festgeklemmt ist„Durch Drehen öleses Knopfes 8 wird das Mahl.v?«fc 4 und 5 betätigt» -Es zerkleinert das im Streuer befindliche Mahlgut auf die gewünschte Feinheit, nobei fi'ir den Gebrauch z.B0 als Salzstreuer meist Jeweils nur ganz weaiß· Drehungen notwendig sinäe
Das zu feinem Tafelsais durchgemahlene- Gut' gelangt zunächst in die Sammel- oder Zviischenraumkommer 1o, aus der es dann durch Schiefheiten oder drehendes Schwenken des Streuers durch, die Austrictsöffnungen 11 ausfallen kann,die, wie die Figuren zeigen, rings um die üb ran er Io verteilt liegen, Das Streugut fällt dabei jedoch noch nicht unmittelbar aus, sondern tdfft zunächst· auf eine jeder Öffnung 11 zugeordnete^ Äbgleitbahn-12, die alle· seitwärts verlaufen in ^adialrichtuxig, sich nach außen
verbreitern und damit fächerartig eine gleichmäßige Streuung rings um die ganze Streuvorrichtung hervorrufen«, Diese Abgleitbaimen 12 können äübeiMhings seriffeit sein und so das auffallende Gut schon auf sich' .selbst noch vor dem Ausstreuen verteilen; auch eine leichte■ Konvexwölbung der Bahnen 12 nach oben kann in'Betracht kommen..
Während bei der Ausführung des Streuers nach Fi £. 1, 2·ιι<Λ
. die Abgleitbahrien 11 ausaen am Streuerfuß münden,, .was auch seine Vorteile hat, ώθϊΙ man die Streuwirkung so besonders irut ra.itbeobachten kann, ist pemäjB Fig» 6 eine Ausbildungsform gezeigt„ bei der diese Teile innerhalb des ΓußbodenauBenrendes 1.3 des Streuers liegen nach, oben abgeschlossen. Auch sind hierbei dig TeIIe9 über die das Streugut abfällt, boäenfrei gehalten' und damit ist auch hygienisch bestmöglicher Schutz geboten*
. In Fig. 2 und 4 I.?f nach gestrichelt 'eingezeichnet, wie der Behälterraum ζ.B.noch Tierfach unterteilt werden kann, um In jede .abteilung unterschiedliches Gewürz füllen zu können« Tür jede abteilung wäre dabei unten ein kleiner■Offnungsschieber 14 vorzusehen mit einer Anschlagnase 15» der an einem Griff 16 ein wenig nach aussen gezogen werden kann und co eine geringe Senge des betreffenden Gewürzes zum Mahlen und Ausstreuen freigeben würde. Der Schieber 14'kann dabei durch.eine Feder o.dgl.von selbst mieder in die Schließstellung zurückgebracht «erden/ so dass also 'immer nur eine mehr oder weniger große Prise freilege»
. ben würde. Eine Aufschrift könnte den Gebrauch je'dem Benutzer sofort verständlich machen, was insbcs. für Gaststätten in Betracht kommt.
Als Baustoff für den neuen Streuer kann susser KoIs oder Kietall Tor allem auoh jeder Kunststoff und Kunstpresstpff dienej wobei sich auch jede beliebige farbeusfuhnvng wählen last. Die neue Streuvorrichtung kann auch als i'einvert eiler oder Aufbereiter, fur getrocknete Pflanzenteile o.dgl, in Anwendung kommen, ebenso nach zweckdienlichem Umbau aber auch als Großgerät'für
. ganz anderen Gebrauch etwa als Sandstreuer, Saar oder in der chemischen Industrie als äiischstreuer, .wob-ei das i'uBstüok rotierend angetrieben sein kann.

Claims (1)

  1. Fat ent a η s ρ r ü c h e :
    1. )\ Vorrichtung zum Ausstreuen von feinem od-?r fein zerkleinertem Streugut, insbesondere otieuer für Salz oder anderes öpeisegewürzj gekennzeichnet,durch sine solche Ausbildung des Streuers» dass das Streugut durch ^ine od-::r mehrere öffnungen (11) erst mittelber über im Fuß (J) des Streuers besonders und vorzugsweise seitivartsgerichtet verlsufend vorgesehene Abgleitbahnen (12) austritt.
    2.1K Vorrichtung nach Anspruch 19 dadurch gekennzeichnet, dass die ikbgleitbahnen (12) für die StreuofTnunnvn (1o) rings um den ütreuer£uj3 (J) verteilt angeordnet liefen.
    3.% Vorrichtung nach Anspruch .1 und 2, dadurch gekennzeichnet j dass die in Erhöhung de» Stundsicherheit der Vorrichtung vergrösse-rüe otreuerfuJSbasis durch ihre Formgebung für d'as Streugut zugleich die radialen seitlichen Abgleitbshnen (12) bildet.
    4.S^ Vorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, ..öBdurch gekermzeichnet, dass die Ab,,, leitbahnen (12) eich nach der Abfüllstelle des otreugutes hin flach verbreitern und gegebenenfalls in Längsrichtung schwach geriffelt oder ^uer zur Bahn leicht konvex nach oben gewölbt sind.
    3«i Vorrichtung.nach Anspruch 1 und 2t dadurch gekennzeichnet s dass zwischen dem behält erraum (1) für das Streugut und den Austrittsöffnungen (11) eine oömrriel- od'ir Z^iseherauitikararner der) liegt, die-nach dem Behältsrraurn hin Torzu^sweise einen regel-baren Verschluß hat. ■
    5.| Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5S dadurch gekennzeichnet s dass die Streuvorrichtung mit einer Lü'a hl vorrichtung (4S 5) korabiniert ist, insbes. derart, dass diese Mahlvorrichtung so angeordnet und ausgebildet ist, dass sie als Abschluss zwischen behält er raum' (1) und Z^ischensamaolk-arcmer (1o) sitzt.
    7»ix Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die MahlVorrichtung (4, 5) für unterschiedliches Mahlgut geeignet auswechselbar ist,
    8.-k Vorrichtung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnete dsss die Drehachse (5) der Mahlvorrichtung die am oberen 2nde herausragende, z.B. durch einen Drehknopf (8) betätig-
    te Längsachse des Streuers bildet.
    9.5L Vorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, d-durch gekennzeichnet s lass der Jtreuer-PuS O) unter Of frnle -*ung des Behälterreurnes (1) abnehmbar vorgesehen ist, z^eckm^Lif zusammen Mt afm zentral in ihm sitzenden trieb terförini^en '"-"mhl trog (4),in dem d°r von der Dr-hachse (G) getra^e-re Mahlkegel (5) läuft, dor bevorzugt steilfän^i^e, schraub --nppirolf örr>i ^e ' Schneiden tr^gt,
    lo.i Vorrichtung nach ^nppruch 1 oder einen der folgenden, dadurch cekennzpichnot, d^.sa dor Beh'il terra um (1) in seinem Inneren zur Aufnahme unterschiedlichen Streugutes unterteilt ist, wobei jede übt rilung unten z.B, wechselneise durch einen von auiJön zu bedienenaen Versehlußschieber o.djl. (14) mehr odor weniger wait offenbar isz.
    11.^. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder ^i η en der fol^encl^en , dadurch gekennzeichnets dbss die ^bjl?itb ^hrmf1>?) innerhalb des sie risen obun abdeckender Bodcnaur^enrandcs des Streuers liefen und vorzugsweise .elbst en ihrer Ausfallstille noch bodenberührunpsfrei sind.
    12.4- Vorrichtung nach .i.nP|>ruch Λ od^r ^inem der folgenden, dadurch f^kennzeichnet, dass der Streuer 0vf3lforra besitzt.
    iur Firma Erla-Zentrt.} e Ernpt Lnule, Frciburg i.Br.

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