DEP0007315DA - - Google Patents

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DEP0007315DA
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Description

Aktenzeichen: ν 7515 Y/?7a D
mein Aktenz.: A.IJ.
Patentanwalt
L-InJ. C. Huss
Garrrusch - Fartankirchen
Rathausstr. 14 / Tel. 3612
(Jarmisah-Partenkirahen, den l.Juli 1947 Hs/Z.
Architekt Josef Seibert. München 38, Fnatstrasse 16 und
Sr .Hobext Wellenstein, Gladbeok, Erauckstr. 84.
Verfahren zur Herstellung von Stahlsteindecke», und Hohlstein zur Herstellung derselben·
Stahlsteindecken sind bekannt, die aus einzelnen Hohlsteinen, z.B. nach Dinfortn 4159 bestehen« Bio Hohlsteine sind dabei so mit Abstand verlegt bzw« lassen einen solchen Zwischenraum zwischen sich., dass hier eine Stahlarmierung eingelegt und durch Verguss mit Beton oder Mörtel eine Hippe gebildet werden kann· Die Anordnung ist entweder so getroffen, dass die einzelnen Steine an ihren Stirnseiten mittels Mörtel miteinander vermauert oder hier durch Yerguasmörtel miteinander verbunden werden. Eine solche Verbindung ist erforderlich, damit die Steine eine einwandfrei« Übernahme der auf die Decke kommenden Kräfte gewährleisten.
Die erste Art der Verbindung durch Vermauerung ist
umständlich sowie zeitraubend und bedingt eine gewisse Mörtel-Verschwendung, da die anzumörtelnden Stege der Steine sehr sohmal sind. WiH man ζ·Β. solche Steine su Pertigbalkea
vereinigen, so müssen sie auf einem schrägen Gerüst miteinander vermauert werden, was ebenfalls Aufwand und Zeit beansprucht.
Me zweite Art der Verbindung durch Yergiessen ist bei den bisherigen Bauarten der Steine mit folgendem grundsätzlichen fehler behaftet« Der Vergussmörtel kann nur im oberen feil der Steine eine gewisse Tiefe zwischen die Steine eindringen, aber nioht zwisohen die Stege über grössere Teile ihrer Höhe* Letzteres ist aber für eine tragende Verbindung der Steine untereinander wichtig, weil sonst die Sohubspannungen in der Deoke an den Stossteilen der Steine durch Quersohnittverminderung zu gross werden·
Duron das Verfahren und die Steine nach der Erfindung werden die bisherigen Sachteile beseitigt.
Erfindungslgemäss werden zur Herstellung von Stahlst eindecken insbesondere unter Zwiaohenherstellung von Fertigbalken Hohlsteine so aneinander gereiht und durch Ausguss eines Zwischenraumes zwisohen ihnen mit Gussbeton oder -Mörtel zu einem Balken verbunden, dass die Stirnseiten der Steine im Bereich ihrer statisch wirksamen Höhe durch den Ausguss vollständig oder beinahe vollständig durch die Sussmasse gedeckt werden·
Das Verfahren ist anhand der anliegenden Zeichnung beispielsweise veranschaulicht· Es stellt dar:
Pig. 1 einen Querschnitt durch eine Stahlsteindecke nach der Erfindung in ve.schiedenen Stadien der Herstellung,
Pig· 2 eine Aufsicht und teilweisen waagerechten Querschnitt derselben (Schnitt nach Linie II - II der Fig.l),
Fig. J einen waagerechten Querschnitt durch Deokenelamentβ mit verschiedenen AusfUhrungsforfflen der Stirnseiten der Steine in grösserem Masstab,
Fig. 4 einen lotrechten Querschnitt durch eine Stahlsteindecke nach der Erfindung in einer etwas anderen Aus f Uhr ungs form·
In der Zeichnung bedeuten a Hohlsteine, deren Stege 1 zwei Hohlräume 2 umsohliessen und einen oben offenen Hohlraum 5 umfassen, der sich oben bei Ja erweitert· Die Stege 1 sind hier gegebenenfalls durch kurze Zwischenstücke 4 miteinander verbunden« An den Seiten der Steine sind durch Fussleisten 5 Zwischenräume 6 geschaffen., die zusammen die Grosse eines Zwischenraumes % aufweisen«
Solche Steine können auf einer Verschalung aneinandergereiht und durch Ausgiessen der Zwischenräume 3 und 6 kann eine Stahlsteindecke geschaffen werden· Torteilhaft wird aber eine Heihe von Steinen a handlicher Länge, z.B. von 25 cm Länge, aneinander ge s tos sea und nach Einlegen von Bewehrungseisen 7 und Elsen 8 zwecks Transportsicherung durch Ausgiessen mit Sussbeton oder -Mörtel 9 werden F^rtigbalken erzeugt, die sodann zur Herstellung der Decke aneinandergereiht und durch Ausgiessen der Zwischenräum© 6 mittels S-ussbeton oder -Mörtel IO miteinander verbunden werden (Fig.l rechte Seite)· Is ist aber auoL möglich, dazu Steine b zu verwenden, die nur einen Hohlraum 2 umschliessen, je zwei solcher Steine nebeneinander
anzuordnen and eine Beine von solchen Steinen nach Einlegen der Bewehrung»- and !Brageisen 7 und 8 zu Fertigbalken zu rereinigen«
Um nun eine absolut sichere und wirksame Verbindung der Steine in ihrer Längsrichtung zu sichern, die geeignet ist, die in dieser Richtung auf die Decke kommenden Beanspruchungen voll aufzunehmen, ist erfindungsgemäse folgende Anordnung geschaffen«
Die Steine weisen an mindestens einer Stirnseite Abschrägungen 11 oder eine sonstige Profilierung auf» die nach einer Ausgusstelle zu, z«B· dem Zwischenraum 3, eine öffnung bildet., sod as die hler entstehenden kleinen, streifenförmigen Hohlräume beim Ausgiessen der Zwischenräume 3 urid 6 von hier aus mit Gussbeton oder -Mörtel sicher gefüllt werden. In fig· 3 sind verschiedene Arten gezeigt, wie diese streifeiförmigen Hohlräume an den Stirnseiten der Steine erzeugt »erden, z.B. durch Abschrägungen 11, die sich über die ganze Breite der Stege 1 erstrecken, oder durch Abschrägungen lla, die sich nur über einen wesentlichen iUeil dieser Breite erstrecken, wobei die Stirnseite des anstossenden nächsten Steines entweder Flächen 12 senkrecht zur Längsrichtung des Steines aufweist (Fig.5 linke Seite), oder ebenfalls mit Absohrägungen 11 bzw· lla ausgestattet, int, (Fig.3 litte)· Die entsprechenden Hohlräume können auch durch Absätze 14, 15 gebildet sein (Pig.3 rechte Seite)· Wesentlich ist, dass diese Abschrägungen an den Stirnseiten der Steine sich über die !Peile der Stege erstrecken, die zur Übernahme der Kräfte, namentlich auch der Schubspannungen, in Präge kommen, z.B. mindestens bis zur neutralen LiTiIe, Sie können sich aber auch über den Bereich A Fig. 1 erstrecken.
Bel der besonderen Ausführungsform der Erfindung nach. Fig.4 sind U-förmig© Hohlstein· ο mit Stegen 16 und FusGleist en 17 unter llnlegung τοη Bewehrungseisen 7 and Trageisen 8 durch Ausgiessen mit Gussbeton oder -Mörtel 9 zu Fertigbalken zusammengefügt t wobei die Stirnseiten dieser Steine ebenfalls Abaohrägunge» oder Profilierungen nach Fig,2 oder J auf eisen, die ein Eintreten der Gussmaase über eine wesentliche Tiefe dieser Steg« gestatten· Bei der besonderen, gezeioh.neten Aus» fihrungsf02» sind die Aussenfläohea der Stege 16 durch Vertiefungen 18 besonders profiliert, sodass eine Art Terzahnung entsteht, welche eine besonders innige Terbindung mit den anderen !lementen der Decke sichert· Biese Fertigbalken werden in Abstand verlegt, und der freie Raum zwischen den Balken wird durch beliebige Hohlsteine d mit Stegen 19, 20, 21 ausgefüllt, die in bekannter Welse auf den Fussleisten I7 aufliegen« Wesentlich ist, dass erfindungsgemäas die Stege I9, und 20 ebenfalls Absohrägungen oder Profilierungen aufweisen, sodass hier Gussbeton oder -Mörtel 10 eindringen und eine feste, tragende Verbindung zwischen den Steinen schaffen kann· Gegebenenfalls kann auch ein Armierungseisen 22 in den Zwischenraum zwischen den Fertig balken c und den Hohlstein d eingelegt werden·
Ein Fertigbalken mit Hohlsteinen a 1st Terhältnlsaässlg einfach herzustellen und gerade noch handlich genug· Gewicht ca. 40 kg pro Ifder. Meter. Ein fertigbalken mit Hohlstein e hat noch geringeres Gewicht pro lfd.Meter»

Claims (1)

  1. Patentansprüche :
    1) Yerfahren zur Herstellung von Stahlsteindecken, insbesondere unter Zwisehenherstellung von Fertigbalken, dadurch gekennzeichnet, dass Hohlsteine so aneinandergereiht und durch Ausguss eines Zwischenraumes zwischen ihnen mit Gussbeton oder -Mörtel zn einem Balken verbunden werden, dass die Stirnseiten der Steine im Bereich ihrer statisch wirksamen Höhe durch den Ausguss vollständig oder beinahe vollständig mit der Q-ussmasae bedeokt werden.
    2) Stein zux Ausführung des Verfahrene naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stein an mindestens einer Stirnseite Absohrägungen oder sonstige Profil!erungen (llflla, 14) aufweist, welche von einer Ausgußstelle Gussmasse zwischen die Stege benachbarter Steine treten lassen·
    5) Stein nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschrägungen sich über die Teile der Stege erstrecken, die zvtT übernähme der Kräfte (auch der Schubkräfte) in Frage kommen, aber z«B. mindestens bis zur neutralen Linie·
    4) Stein nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (1) eines Steines (a) im Querschnitt zwei Hohlräume (2) sowie einen oben offenen und sich verbreiternden Zwischenraum (3) umschliesaen uad duich Pusöleisten (5) an den Seiten je die Hälfte eines solchen Zwischenraumes freilassen, soäass beim K©beneinanäerlie*ren der Steine sich symme-c-idche Ausgussrippen (10) ergeben, wobei gegebenenfalls im Oberteil schmale Terbindungsstücke (4) vorgesehen sind·
    5) Stein naeh Anspruch 2 und 5, daduroh gekennzeichnet, dass die Stege eines Steines (b) Im Querschnitt nur einen Hohlraum (2) umschliessen und die seitlich angeordneten. Passleisten (5) zweier Steine (b) einen Zwischenraum Ton der G-rösse des Zwischenraumes zwischen den zwei Hohlräumen nach Anspruch 4 ergeben«
    6) Stein zur Ausführung des Terfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein TJ-förmiger Stein (o) zur Herstellung von Fertigbalken an mindestens einer Stirnseite Absohrägungen oder Profilierungen seiner Stege (16) zwecks Eintritts von Gussbeton ader -Mörtel aufweist·
    7) Stein naoh Anspraoh 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Seltenwandungen des U-formigen Steines (o) Yerzahmmgsvertlefungea (18) aufweisen und gegebenenfalls seine Stege eben eine grosser e Quer aus dehnung aufweisen als unten·
    8) Stein zur Ausführung des Verfahrene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hohlstein (d) zur Einlage zwischen Fertigbalken, ζ·Β. aus Steinen nach Anspruch 4, 5 oder 6 an den Stirnseiten seiner Stege (19,20) Absohrägungen oder Profilierungen für den lint ritt der G-ussmasse über einen grossen Teil des Stilngjuerschnittes besitzen·

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