DEP0007288DA - - Google Patents
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Description
Dr. Bock und Dr. JooB Brewsehweig, den 13. August 1948
Otto Z ti c h η e r, Fabrikant.
t«fsea aa Harz, Langestr.
"Sehrfach verwendbarer Stülpdeckel far Konservierungsge-
flße·
Es ist bekannt, Gef&öe ans Blech, Glas ojigl. mit vorstehendem
Haisrand für öle Zweck« der Sshnangs- oder G-e-
»aßmittelkonservierung Äureh Stülpdeckel mit eingelegtem
Gummi dichtungsring eu verschließen, tie für das Einkochen
wiederholt verwendbar sind und die in ihrem Plansch auf
dem ttofang verteilt nachgiebige Zungen o.dgl. aufweisen,
mit denen sie beim Aufsetzen aber den Glasrand des Gefäßes
zunächst hinweggleiten und mit denen sie danach den Deckel durch Abstützen en der Unterseite des Gefäßrandes sicher
halten« Die feste sichere Lage der Stülpdeckel 1st nur dann
gewährleistet, wenn der Halsrend bei den zu verschließenden
Gefäßen gleich 1st. Des let aber bei den last Handel befindlichen
Gefäßen nicht iaraer der Fall, weshalb es zu Fehlverschlüssen
kommt.
Bm diesen Kachteil za vermeiden, und zu ermöglichen,
dass ein Deckel auch für Gefäße mit verschieden·«-hohen
Halsrändern verwendbar ist, sind auf dem Umfang des Deckelflansches
gleichmäßig verteilt geaä8 der Erfindung Gruppen
verschieden
verschieden lenger Abstützungen angeordnet. Von diesen Abstutzungen kommt beim Aufsetzen eines Deckels auf ein
Gefäß stets diejenige Keine gleich langer Zungen zum fragen,
die bei feet aufgedrücktem Deckel gerade bis zur Unterseite
des Gefäßheisrandes reicht.
Ee ist zweckmäßig, die Gruppen der verschieden langen
Zungen nebeneinander je in einer Oeffnung des Deckelflensch.es
anzuordnen. Selbstverständlich können aber die sämtlichen Zungen auch einzeln durch Ausstanzen erzeugt sein
und in beliebiger Anordnung auf dem Umfang des Deckelflansches verteilt sein. Jede Gruppe der verschieden langen
Zungen kann auch durch eine entsprechende breite Zunge ersetzt sein, deren oberes Ende geneigt zur Sbene öes Ceckelbodens
liegt, wenn man diese Zunge durch, ein oder mehrere nach außen herausgedrückte Falten in Einzelabschnitte aufteilt,
die je mit der Unterseite des Cefäßhalsrandes für
sich zusammenwirken können.
In der Zeichnung sind in den Fig.l bis 5 drei Ausführungsbeispiele
des neuen Stülpdeokels in teilweis geschnittenen
Seitenansichten dargestellt.
Der Stülpdeckel a, Fig.I1 ist in seinem Flansch b
an mehreren auf dem umfang gleichmäßig verteilten Stellen.
c so ausgestanzt, dass dadurch eine Gruppe von nebeneinan-
K dt r d3·. d2
der liegenden Stützungen/verschiedener Länge gebildet sind, Diese Zungen d, d^, d2 sind schräg nach innen gedrückt, wie das in Fig.l rechts gezeigt ist.
der liegenden Stützungen/verschiedener Länge gebildet sind, Diese Zungen d, d^, d2 sind schräg nach innen gedrückt, wie das in Fig.l rechts gezeigt ist.
Wird
Ifird ein solcher Stülpdeckel a auf ein Konservierungsgefäß
e sit nach außen vorstehendem Band f aufgesetzt und
aufgedruckt, so gleiten gewisse Zungen über den Gefäßrand
hinweg nach unten, setzen sich zum Teil danach mit ihren oberen Enden unter den Hand f und halten auf diese leise
den Deckel e so sicher fest, dass Sas Einkochen der im Gefäß
befindlichen Nahrungs- oder G-enuSxnittel mit Erfolg
durchgeführt werden kann» Von den Gruppen der verschieden
langen Zungen d,dl,d2 kommen nilEÜch diejenigen zum fragen,
deren Längen gerade unter den Gefäßrand f passen, wenn der Stülpdeckel a mit seineis Gummi dichtungsring g fest auf die
Mündung des Gefäßes e aufgepreßt ist, während diejenigen Zungen, die länger sind, nicht unter &en Gefäßrand f fassen,
sondern von außen an ihm anliegen bleiben, wo hingegen die
kurzen unten von der Unterseite des Gefäßrandes entfernt
abstehen.
Für die Aufnahme des Dichtungsringes aus Gummi g ist in den Deckel eine u-förasige Sicke 1\ vorgesehen, die nach
unten zu etwas eingezogen ist, um zu verhindern, £±κ xxsk
dass der eingedrückte Dichtungsring g beim Hantieren mit dem Deckel a herausfallen kenn.
Bei aero «weiten Ausführungsbeispiel der Erfindung
sind auf dem Umfang des Flansches b des Deckels a verteilt Einstenzungen h mit je einer breiten f.unge i vorgesehen,
deren oberes iünde geneigt zur Deckelbodenfläche χ liegt. In jeder Zunge i sind zwei Palten k nach außen herausgedrückt,
die sich von unten biß zum oberen Ende der Zunge i
erstrecken
erstrecken und die die Abstützkanten m der Zunge In drei
selbstständig wirkende Abschnitte unterteilen, von denen einer zum fragen kommt, wenn ein mit solchen Zungen 1 ausgestatteter
Stülp*4agdeckel a auf den vorstehenden Sand
eines Konservlerungsgefäßes aufgesetzt und aufgedrückt wird.
Die Anzahl der Falten k kann beliebig sein.
Soll der Stülpdeckel nach der Erfindung von einem KonservieriingsgefäB
abgenommen werden, so greift man mit einem hakenartigen Werkzeug von unten unter den Band des Stülpdeekfels
und biegt alle Zungen d,d ,dc bzw. i nach außen so
weit zurück, bis der Stülpdeckel a frei nach oben abgehoben werden kann.
Für die Zwecke der ß*laderverwendung des Beckeis a sind
1 2
natürlich die Zungen d,d ,d bzw. i wieder nach innen hineiu zu drücken.
natürlich die Zungen d,d ,d bzw. i wieder nach innen hineiu zu drücken.
Die schräge Kante m kann natürlich auch stufenweise
abgesetzt sein.
In Fig.3 ist ein Deckel ο gezeigt, dessen Boden kreisförmig ausgeschnitten ist und der eine Glasscheibe odgl.
hält, durch die hindurch das eingekochte Gut besichtigt werden kann. Biese Deckel ο stellt man am vorteilhaftesten
aus Bandblech her, das mit den Ausstanzungen c,h gemäß Fig.3 oder 2 versehen ist und d&e an der Stelle ρ zusammengelötet
oder zusammengeschweißt ist.
Patentansprüche ί
Claims (2)
1. Mehrfach verwendbarer Stülpdeckel mit Abstützungen Im Flansoh f'dr KonservierungsgefäSe mit vorstehendem
Mündungsrand} daduroh gekennzeichnet, dass auf dem Umfang
des Beckeis (a,o) verteilt in seinem Flansoh (b) Gruppen
von Abstützungen (α,&^ιά ji) verschiedener Länge angeordne
sind.
2. Vorrichtung naoh Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
dass jede Gruppe von Abstützungen verschiedener Länge von einer Sunge (i) gebildet wird, die durch nach außen
herausgedrückte Längsfalten (ic) in Abschnitte seiner Abstütsirante
(α) unterteilt ist und deren oberes Ende geneigt
sur Deckelbodenfläche liegt oder stufenweise abgesetzt ist.
(Ä.Bock) Patentanwalt
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