DEP0007269DA - Verfahren zur Herstellung eines Mittels zur Wundbehandlung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Mittels zur Wundbehandlung

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DEP0007269DA
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Germany
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ointment
ultraviolet radiation
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preparation
chlorophyll
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English (en)
Inventor
Gerhard Bielefeld Müller
Original Assignee
Apotheker Müller GmbH Arzneimittelfabrik, Bielefeld
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines neuen Mittels, insbes. einer neuen Salbe für die Wundbehandlung für Mensch und Tier, das sich durch einen besonders wirkungsvollen therapeutischen Effekt auszeichnet. Die Erfindung besteht darin, daß eine an sich bekannten reizlosen Salbengrundlage (Ungt. molle DAB 6) Chlorophyll und Sulfoamid zugesetzt wird und daß diese Wirkstoffe vorher einer Ultraviolettbestrahlung ausgesetzt werden.
Die Verwendung von Chlorophyll sowie von Sulfoamid ist an sich bereits bekannt, nicht aber in der Kombination. Der Kombinationseffekt dieser beiden Bestandteile geht aber weit über die Summenwirkung hinaus, denn es entsteht dadurch eine verblüffende Heilwirkung, wie sie aus den einzelnen Komponenten nicht erwartet werden konnte. Diese Heilwirkung, insbes. die Fähigkeit, eine neue Haut auf der Wunde zu bilden, ist so groß, daß selbst eitrige Wunden in kurzer Zeit geschlossen werden. Es muß daher zwischen den beiden Komponenten eine Reaktion stattgefunden haben.
Eine wesentliche Bedeutung bei dem neuen Präparat hat die Ultraviolettbestrahlung. Durch die Bestrahlung des Chlorophylls entsteht aus dem darin enthaltenen Karotin Provitamin A und Vitamin A selbst. Vorteilhaft ist es auch, die fertige Salbe einer Ultraviolettbestrahlung auszusetzen, beispielsweise die auf dem Wundherd aufgetragene Salbe, denn es entsteht dabei aus dem Cholesterin des Wollfettes Provitamin D als Vorstufe zum Vitamin D selbst.
Ausführungsbeispiel:
Einer aus Ungt. molle DAB 6 bestehenden Salbengrundlage werden ca. 0,5 Gewichtsteile Chlorophyll und ca. 3 Gewichtsteile p-Aminobenzolsulfonamid zugesetzt, die vorher einer Ultraviolettbestrahlung ausgesetzt sind, und gut vermischt und die neue Wundbehandlungssalbe ist fertig. Zweckmäßig ist es, die fertige Salbe noch einer Ultraviolettbestrahlung auszusetzen oder die am und auf dem Wundherd aufgetragene Salbe ultraviolett zu bestrahlen, wobei aus dem Cholesterin des Wollfettes Provitamin D als Vorstufe zum Vitamin D entsteht.

Claims (3)

1.) Verfahren zur Herstellung einer Wundsalbe, dadurch gekennzeichnet, daß einer an sich bekannten reizlosen Salbengrundlage Chlorophyll und Sulfonamid zugesetzt und diese Wirkstoffe vorher einer Ultraviolettbestrahlung ausgesetzt werden.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Salbengrundlage ca. 0,5 Gewichtsteile Chlorophyll und ca. 3 Gewichtsteile p-Aminobenzolsulfonamid zugesetzt werden.
3.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die fertige Salbe einer Ultraviolettbestrahlung ausgesetzt wird.

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