DEP0006435DA - Kochherd für feste Brennstoffe - Google Patents
Kochherd für feste BrennstoffeInfo
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Description
Die Erfindung, die einen Kochherd für feste Brennstoffe betrifft, liegt die Aufgabe zu Grunde, Belästigungen der Bedienung durch die Wärmeabstrahlungen des Herdes zu vermeiden, diese unerwünschte Wärme nutzbringend zu verwerten, sowie die Aussenansicht des Herdes wesentlich zu verbessern, ohne seine Bedienung zu beeinträchtigen.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung für die Vorderseite der Feuerung des Kochherdes dadurch gelöst, dass man vor der Vorderwand des Herdes mit seiner Feuerungs- und Aschenraumtür eine Wand mit einer ein- oder mehrflügeligen Tür vorsetzt, durch die ein abgeschlossener Raum am Herde entsteht. Dieser Raum isoliert bei geschlossener Tür den Herd nach vorn und ermöglicht die ungehinderte Bedienung der Feuerung nach dem Öffnen der Tür.
Ordnet man im Abschluss des Isolierraumes oder in der ein- oder zweiflügeligen Tür Lufteintrittsöffnungen an, die durch Schieber o.dgl. eingestellt oder abgeschlossen werden können, so wird die dadurch zutretende Luft in dem Isolierraum gut vorgewärmt, ehe sie in die Feuerung eintritt, sodass sie die Wirkung der Feuerung steigert. Bei doppelwandigen Türen als Abschluss des Isolierraumes mit Lufteintrittsöffnungen in dem unteren Teil sind folgerichtig auch auf der Innenseite Luftaustrittsöffnungen
vorzusehen.
Die oben erwähnte Aufgabe wird gemäss der Erfindung für die Seitenwände und/oder die Rückwand des Kochherdes dadurch gelöst, dass man für diese Wände ebenfalls je eine vorgesetzte Wand anordnet, die die Strahlungswärme abschirmt. Wenn man hierbei am unteren Ende Lufteintrittsöffnungen und am oberen Ende Luftaustrittsöffnungen mit entsprechenden Absperrvorrichtungen vorsieht, so kann man entweder durch Schliessen dieser Absperrvorrichtungen an den Herdwänden ruhende Luftschichten schaffen, die isolierend wirken, oder man kann durch Öffnen der Absperrvorrichtungen eine Luftumwälzung für die Raumluft erreichen, sodass der Herd auch für die Raumheizung wirkungsvoll herangezogen werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Ansicht, Fig. 1, und in einem Querschnitt, Fig. 2, dargestellt.
Die Vorderseite a des Kochherdes für feste Brennstoffe mit der Aschenraumtür b und der Feuerungstür c, bildet zusammen mit der angebauten äusseren Vorderwand d einen abgeschlossenen Isolierraum f, der durch eine zweiflügelige Tür e geöffnet und geschlossen werden kann. Im unteren Abschluss (Boden) des Isolierraumes f ist bei g eine Öffnung (oder mehrere) mit einer Luftregelvorrichtung angeordnet. Als Ersatz oder zusätzliche können in der zweiflügeligen Tür e des Isolierraumes f aussen bei i Lufteintrittsöffnungen und innen bei h Luftaustrittsöffnungen für den Eintritt von Frischluft vorgesehen sein. Absperrvorrichtungen an diesen Öffnungen ermöglichen eine Regelung der Luftzufuhr für die Verbrennung in der Feuerung.
An den Seitenwänden und/oder der Rückwand des Kochherdes sind in einigem Abstand Wände m, Fig. 2, eingesetzt, die am unteren Ende durch Pfeile kenntlich gemachte Lufteintrittsspalten aufweisen. Am oberen Ende dieser Wände sind durch Schieber verschliessbare Luftaustrittsöffnungen n vorgesehen.
Bei geöffneten Luftaustrittsöffnungen n kann kalte Raumluft durch die unteren Luftspalten eintreten, sich an den Seiteninnenwänden des Herdes erwärmen und am oberen Ende durch die Luftaustrittsöffnungen n in den Aufstellungsraum des Herdes zur Heizung ausströmen.
Claims (4)
1.) Kochherd für feste Brennstoffe, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderseite (a) des Herdes durch eine vorgesetzte Wand (d) mit Tür (e), die ein- oder mehrflügelig sein kann, abgeschlossen ist.
2.) Kochherd nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dere vorgesetzten Wand (d) vorzugsweise in dem Boden des Isolierraumes (f) oder in der ein- oder mehrflügeligen Tür (e) der vorgesetzten Wand (d) Lufteintrittsöffnungen (g, i) mit Absperrvorrichtungen angeordnet sind.
3.) Kochherd nach Anspruch 1, dadruch gekennzeichnet, dass auch die Seitenwände und/oder die Rückwand des Herdes je durch eine vorgesetzte Wand (m) abgeschirmt sind.
4.) Kochherd nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgesetzten Wände an den Seiten oder der Hinterwand (m) des Herdes am unteren Ende Lufteintrittsöffnungen und am oberen Ende Luftaustrittsöffnungen (n) mit Absperrvorrichtungen aufweisen.
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