DEP0006339DA - Zylinderkopfdichtung für Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Zylinderkopfdichtung für Verbrennungskraftmaschinen

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Publication number
DEP0006339DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder head
head gasket
cardboard
internal combustion
combustion engines
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Lazar Schargorodsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hannoversche Maschinenbau AG
Original Assignee
Hannoversche Maschinenbau AG
Publication date

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Description

Zylinderkopfdichtung für Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Dieselmotoren.
Gegenstand der Erfindung ist eine Zylinderkopfdichtung* Die Zylinderkopf dichtungen haben zwei Aufgaben, Bu erfüllen* Einerseits sollen sie den !Compressionsraum abdichten» Hierbei ist zu berücksichtigen, · daß an der Dichtungsstelle hohe Temperaturen und hohe Drücke herrschen* Andererseits fällt der Zylinderkopfdichtung die Aufgabe su, das vom Zylinder sum Zylinderkopf eintretende Wasser gegen ein Eindringen in den Schmierölraum abzudichten. Die Verbindung dieser beiden Aufgaben wurde bislang dadurch gelöst, daß man die Dichtung auf ihrer gesamten Fläche zwischen Zylinderkopf und Motorgehäuse aus einem hoch hitzebeständig en Werkstoff herstellte« Die Folge davon wart daß, wenn an der gefährdeten Stelle am Rande des Arbeitszylinders Ausbrennungen aufgetreten waren, die gesamte Dichtung ausgewechselt werden mußte* Dies ist unter derzeitigen Matertalverknappung besonders ungünstig.
Die Erfindung 'schlägt deshalb vor, in dem gefährdeten Bereich zur Abdichtung zwischen Zylinderbüchse oder Zylinder einerseits und Zylinderkopf andererseits Dichtungsringe aus einem gut wärmeleitenden Werkstoff vorzusehen, insbesondere Ringe aus Aluminium, während dann die Abdichtung der Wasser- und Ölräume durch einen weniger wertvollen Werkstoff, s.B· einfache Pappe, erreicht werden kann* Die Dichtung wird in der W&ise aufgebautj daß die Metallringe in entsprechende Ausschnitte der die ganze Dichtungsfläche zwischen Zylinderkopf und Motorgehäuse umfassenden Papptafel eingesetzt werden, wobei es zweckmäßig ist, die Papptafel um etwa 0,5 mm 'stärker zu halten als die Me tall ringle und die Metallringe z*B. durch Anordnung einer Nase, ' welche .in einen entsprechenden Schitz der Fappdichtung hineinragt, gegen Verdrehung zu sichern«
Es sind an siah Dichtungen bekannt, die aus zwei verschiedenen^Werkstoff&n zusammengesetzt sind, bei-4ä/3iQg- spielsweise !fetal!ringe von U-förmigem Querschnitt, in 48/3152 deren Ringraum ein weicher Werkstiff eingepreßt ist.
In diesem Falle dient -aber die Einlage aus einem weichen Werkstoff lediglich dazu, dem Me tall ring, eine bestimmte Nachgiebigkeit zu erteilen* .Es ist nicht, wie bei der Erfindung beabsichtig ts durch den Me tall ring und durch die Einlage getrennte Abdichtungen eu erreichen,,
Zur Erläuterung. der Erfindung ist in den Abbildüngen .1 bis 3 eine Dichtung nach der Erfindung dargestellt« Es zeigen in Draufsicht im einseinen Abb. 1 d'ie Papptafäl,
.·* 2 einen der einzusetzenden Metallringe,
" 3 die fertige Dichtung* . '
Die in den Abbildungen dargestellte Dichtung ist eine Zylinderkopfdichtung für einen Vierzylindermotor. Die Dichtungsringe 2 aus Aluminium werden in die Aus-, schnitte 3 einer Papptafel 1 eingesetzt. Die Binge 2-sind im Betrieb zwischen Zylinderbuchse . oder Zylinder und Zylinderkopf eingespannt und leiten die Wärme von dem höchst beanspruchten' Teil des Kompressionsraumes in den wassergekühlten Zylinderkopf ab. Die Pappe wird, um ein Festkleben zu .vermeiden> mit einem der hierzu bekannten Mittel, z*B* OeI, Graphit o*dgL«, überzogen»
üblicherweise besitzen die Metallringe eine Stärke von etwa O3B mm und die Papptafel eine' Stärke von etwa 1*3 mm* Durch diesen Szärke.nunterschied wird beim Auflegen des Zylinderkopfes zuerst die Pappe und dann der Me tall ring zusammengedrückt,, ' . '
Die Dichtung nach der Erfindung ersetzt vollkommen die bisher für diesen Zweck üblichen einstückigen Dichtungen aus einem hoch hitzebeständigen Werkstoff« Sie ist. billiger als diese früher verwendeten Dichtungen und sie erspart schwierig zu beschaffende Werkstoffe
Patentansprüche:

Claims (1)

  1. Patentansprüche»
    I9) Zylinderkopfdichtung für Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Dieselmotorent dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Zylinderbüchse oder Zulinder einerseits und Zylinderkopf andererseits zur Abdichtung der Kompressions räume Dichtungsringe aus einem Werkstoff vorgesehen sindf der iiie z*B* Aluminium gut wärmeleitend ist und daß diese Ringe in entsprechende Ausschnitte einer der Abdichtung der Wasser- und Oelräume dienenden Platte aus Pappe oder ähnlichem Dichtungswerkstoff eingesetzt sind*
    Β*) Zylinderkopfdichtung nach Anspruch lf dadurch gekennzeichnet ρ daß die Pappe φΐη ein geringes Maß - etwa 0,5 mm - stärker ist als der Dichtungsring*
    3») Zylinderkopfdichtung^ nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsringe gegen Verdrehen innerhalb der Ausschnitte der Papptafel gesichert sind«

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