DEP0006178DA - Strohbinder - Google Patents

Strohbinder

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Publication number
DEP0006178DA
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DE
Germany
Prior art keywords
straw
needle
conveyor drum
grippers
straw binder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jan Oosterloo
Original Assignee
B. Holthaus Maschinenfabrik AG., Dinklage
Publication date

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Description

Bei den bisher üblichen Strohbindern würde das von oben anfallende Stroh durch schwenkbare <Nicht lesbar> erfasst und über den Binderboden dem Binderraum zugeführt. Das so eingeführte Stroh wurde von den unteren Auslegern aufgefangen. Nach genügender Füllung erfolgt nach entsprechender Auslösung eine Knotung des Bindfaden durch die Bindernägel.
Diese Bauart hat in vielfacher Hinsicht Nachteile. Die lose aufgeschlagenden Packer fördern zwar das Gut; es findet aber keine geschlossene Pressung des Strohes statt. Die Pressung des Strohes bei den bekannten Strohbindern erfolgt lediglich dadurch, dass das Stroh beim Umschwenken der Nadel zwischen dieser und dem Ausleger eingeklemmt ist. Die Strohbunde werden daher sehr locker, fallen leicht auseinander, besitzen ein großes Volumen und erfordern daher <Nicht lesbar> <Nicht lesbar> sehr viel Bindegarn. Ferner fallen durch die für die Durchführung der Packer durch den Binderboden erforderlichen Schlitze sehr viel Kurzstroh, welches von Zeit zu Zeit mit einer Forke entfernt werden muss.
Die Neuerung macht es sich zur Aufgabe, diese Nachteile zu beseitigen. Es soll insbesondere schon bei der Einführung des Strohs eine Pressung in Richtung auf den <Nicht lesbar> erfolgen, schließlich soll das Stroh durch eine entsprechende
Ausbildung des einen vor der Nadel liegenden Auslegers eine weitere Pressung zwischen Nadel und Ausleger erhalten.
Die Neuerung besteht darin, dass die Einlegung durch eine Fördertrommel mit umlaufenden Greifern erfolgt, unter der Lenkbleche vorgesehen sind, durch die eine Pressung des Strohes zum Binderraum erfolgt, das an den vor der Nadel liegenden Auslegern zusammengepresst wird.
Ein weiteres Neuerungsmerkmal besteht darin, dass der vor der Nadel liegende Ausleger so in Richtung auf die Nadelwelle nach oben abgekröpft ist, dass das Fördergut auch hier nochmals zusammengepresst wird.
Durch diese Ausbildung wird der Fortschritt einer besonders straffen Bindung erzielt.
Die Strohbunde werden, da sie fest zusammengepresst sind, in ihrem Volumen kleiner, wodurch Platzersparnis bei Aufbewahrung der Strohmassen erreicht wird. Durch das feste Binden wird ein Auseinanderfallen des Strohes beim Transport vermieden. Es wird eine erhebliche Ersparnis des sparsamen Bindegarnes und schließlich wird erreicht, dass der Kurbelwellenantrieb für die Packer fortfällt, wodurch weniger Lager- und Schmier<Nicht lesbar> entstehen. Durch das Fortfallen der Packer und der Durchführungsschlitze im Binderboden bleibt der Raum unter dem Binder sauber.
Die Neuerung lässt sich in verschiedener Weise durchführen. Sie ist der Zeichnung in einer Ausführungsform schematisch veranschaulicht.
Die Zubringung des Fördergutes erfolgt steuerungsgemäß durch eine Fördertrommel, die mit den umlaufenden Greifern b versehen ist. Die Greifer der Fördertrommel führen das Fördergut durch einen Einlaufkanal c, der durch die Lenkbleche d und den Binderboden m begrenzt ist. Dadurch wird das Fördergut zusammengepresst und bereits im zusammengepressten Zustande den Auslegern und e(sub)1 zugeführt, auf denen es zunächst lagert. Der vor der Nadel liegende Ausleger e(sub)1 besitzt eine in Richtung auf die Nadel f abgebogene Abkröpfung e(sub)2. Das bereits durch die Zusammenpressung im Förderkanal c zusammengepresste Gut wird nun in einen bedeutend kleineren freien Raum durch die Nadel f zu Bunden g zusammengepresst. Die Nadel f besitzt die bekannte Ausführung.
Die Auslösung der Nadel f erfolgt durch den Auslöser h.
Die Knotung des Bindfadens i und das Herumlegen des Fadens um das Strohbund erfolgt in bekannter Weise wie bei jedem anderen Strohbinder. Der Antrieb der Fördertrommel kann in beliebiger Weise geschehen.
Die Fördertrommel ist so ausgebildet, dass sie für jede Dreschmaschinenleistung einstellbar ist. Ist also die Körnerleistung einer Dreschmaschine bspw. 10 Ltr., so wird die Fördertrommel entsprechend für diese Leistung eingestellt. Zu diesem Zwecke sind die Mitnehmergreifer b entsprechend einstellbar, und zwar dadurch, dass der Hub der Mitnehmergreifer b durch Verstellung des Kurbelradius der Antriebskurbel k, wozu bspw. die Kurbel k auf einer verstellbaren und feststellbaren Schiene sitzt, verändert werden kann. Schließlich können auch die Greifer durch Verstellbarkeit der Antriebshebel 1 einstellbar sein.
Durch diese Ausbildung wird es ermöglicht, den Greiferwirkungsumfang so zu verstellen, dass die Greifer im wesentlichen am oberen Kreisumfang zur Wirkung kommen, während sie am unteren Kreisumfang nur etwa so weit eingezogen werden, dass sie nicht aus dem Trommelumfang herausschlagen. Würde diese zweite Einstellung nicht angewandt werden, so wäre zwar auch der Wirkungsumfang der Mitnehmergreifer einstellbar, man müsste aber in Kauf nehmen, dass die Greifer auch am unteren Umfang zeitweise heraustreten.
Durch einen Hebel n kann der Wirkungsbereich der Mitnehmergreifer b am Umfange der Fördertrommel durch Verstellung der Kurbelzapfen q und r beliebig verändert werden. Um nun beim Knotprozess die Nadel f durch das Fördergut nicht zu belasten, wird von der Nadelwelle o aus durch eine Verbindungsstange a die Förderung unterbrochen.
Die Lenkbleche d, welche auch gleichzeitig als Abstreifer wirken, laufen in entsprechenden, im Mantel der Fördertrommel eingewalzten Rillen und verhindern dadurch das Wickeln der Trommel.
Die auf dem Binderboden m angebrachten Strohhalter s verhindern den Rückstoß des Fördergutes.

Claims (4)

1. Strohbinder, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlegung durch eine Fördertrommel mit umlaufenden Greifern erfolgt, unter der Lenkbleche vorgesehen sind, durch die eine Pressung des Strohes zum Binderaum erfolgt, das an den vor der Nadel liegenden Auslegern zusammengepresst wird.
2. Strohbinder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der vor der Nadel liegende Ausleger so in Richtung auf die Nadelwelle nach oben angekröpft ist, dass das Fördergut auch hier nochmals zusammengepresst wird.
3. Strohbinder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderung des Fördergutes während des Knotprozesses durch Veränderung des Wirkungsbereiches der Mitnehmergreifer am Umfang der Fördertrommel mittels Hebelübertragung von der Nadelwelle aus unterbrochen wird.
4. Strohbinder nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Wickeln der Fördertrommel durch Abstreifer, welche in eingewalzten Rillen am Umfang der Fördertrommel laufen, verhindern wird.

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