DEP0006001DA - Beheizte Reinigungsvorrichtung für Metallteile. - Google Patents

Beheizte Reinigungsvorrichtung für Metallteile.

Info

Publication number
DEP0006001DA
DEP0006001DA DEP0006001DA DE P0006001D A DEP0006001D A DE P0006001DA DE P0006001D A DEP0006001D A DE P0006001DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cleaning
oil
overflow
space
metal parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Julius Dempf
Original Assignee
Dempf, Julius, Stuttgart
Publication date

Links

Description

BÄ.3Ö709ö*-ö,5Jß
DipMno ~ Julius Dempf in Stuttgart. Siuttgart
Beheizte Reinigungsvorrichtung für IJet al lifeeile.
Zur Reinigung beschmutzter mid ölbeschmierter Metallteile sind bereits verschiedene Reinigmgsvor richtung en bekannt, bei denen als Eeiniguagsflüssigkeit entweder Benzin oder ein in heißem Wasser gelöstes chemisches Reinigungsmittel verwendet wird. Im Gegensatz zu Vorrichtungen, bei denen die zu reinigenden Metallteile nur der Einwirkung von Spritzstrahlen ausgesetzt sind, besieht sich die Erfindung auf solche Vorrichtungen, bei denen die metallteile mittels eines Behälters in die heisae Reinigungsflüssigkeit eingetaucht werden. Das von den Metallteilen im Reinigungsbad gelöste öl sammelt sich an der Oberfläche der reinigungsflüssigkeit, was den Nachteil zur Folge hat j dass die aus dem Reinigungsbad herausgehobenen Metallteile diese Glschicht durchdringen müssen und infolgedessen erneut mit Öl benetzt v/erden. Dieses erneut anhaftende Öl muss dann mittels einer von Hand zu führenden Spritzdüse wie— deruiii abgewaschen werden.
■Ό v
Die Erfindung betrifft die Lösung der Aufgabe, den Flüssigkeitsspiegel im ßeinigungsraum der Vorrichtung dauernd von öl freizuhalten. Diese Aufgabe ist erfinduiigsgemäss dadurch gelöst worden, dass an sich bekannte Spritzdüsen auf der einen Seite des Eeinig-ungsraums Dezvsr* des Flüssigkeitsspiegels angeordnet sind, während sich auf der gegenüberliegenden Seite ein Oberlauf befindet, an den sich ein Sammelraum anschliesst. Durch die aus den Spritzdüsen austretenden Strahlen der Reinigungsflüssigkeit wird das sich auf dem Flüssigkeitsspiegel ansammelnde Gl sofort und dauernd über den überlauf ge .jagt, sodas s der Spiegel der Reinigungsflüssigkeit praktisch in jedem Augenblick ölfrei ist. Das über den überlauf gejagte öl sammelt sich in dem Sammelraum, aus dem unten die an sich bekannte, für den Umlauf der Reinigungsflüssigkeit sorgende Pumpe ansaugt«, Damit !la Sammelraum eine Trennung des Öls und der Reinigungsflüssigkeit erfolgen kanns d. h., damit die Pumpe stets nur
Reinigungsflüssigkeit aus dem Sammelraum ansaugen kann, ist in diesem Sammelraum ein bestimmter Flüssigkeitsspiegel ständig aufrechtzuerhalten« Das geschieht durch ein an sich bekanntes
_ 2, —
sehr/ijimergesteuertes Ventil „ das in der Zwi^Ähenwandung zwischen dem Eeiniguagsraum und dem Sammelraum angeordnet ist, und durch ivelehes !Reinigungsflüssigkeit aus den Eeinigungsraum in den Sammelraum übertreten kann.
Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf die Verbindung des Letallteilebehälters mit dem Vorrichtungsdeckel und auf die Ausbildung dieses Behälters als Spritztisch selbst*
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Reinigungsvorri ent mag darge stellt·
Figur 1 zeigt die Vorrichtung mit aufgeklapptem Deckel in einem mittleren Längsschnitt,
!figur 2 stellt einen zugehörigen querschnitt nach der Linie a-B der Figur 1 dar,
Figur 3 zeigt einen Grundriss bezw. einen querschnitt nach der Linie G-D der Figur 2,
Figur 4 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung in geschlossenem Zustand.
Figur 3 zeigt einen senkrechten Schnitt nach der Linie E-F der Figur 2.
In dem Vorrichtungsgestell I51 dessen Aufbau hier nicht näher interessiert, ist der Iunenraum durch eine Trennwand 2 in den Eeinigungsraum 3 und den daneben befindlichen kleinen Saume 1-raum 4 getrennt. Die obere Eante 2' der Trennwand 2 bildet einen Überlauf»
Für die Erhitzung der Eeinigungsflüssigkeit ist irgendeine an sich bekannte Heizung vorgesehen, i# gezeichneten Beispiel erstreckt sich durch pueinigungsraum 3 eine Feuerung s buch se 5 für eine Kohlen- oder Holzfeuerung, die durch den Sost 5 angedeutet ist. Das Abzugsrohr 7 für die Jiauchgase ist von einem Behälter 8 umgeben, in dem Wasser für die Reinigungsflüssigkeit vorgewärmt wird. Dieser Vorwärmer 8 kann unten an eine Wasserleitung angeschlossen seins während oDen ein in der Zeichnung nicht dargestellter doer lauf in den ~.einl£iuio'sraum 3 vorgesehen ist»
Der mit dem Vox'X'ichtungsgestell durch eine Achse 9 drehbar verbundene Deckel Io ist im gezeichneten Beispiel an seinen
Enden mit den "beiden Segmenten 11 verbunden, In denen ein Drahtseil 12, eine Kette o. dgl. geführt ist. Die "beiden durch die Segmente 11 geführten Drahtseile tragen eine Platte, oder einen Tisch Γ?, der siebartig ausgebildet ist. Diese zur Aufnahme der zu reinigenden Metallteile dienende Platte 13 ist auf drei Seiten von Blechen umgeben. Die Seitenbleehe sind mit 14· und die Rückwand ist mit 15 bezeichnet. Die Teile 13 bis 15 bilden eine Art Behälter oder einen auf drei Seiten geschützten Spritztisch, auf dem verschmutz be Metallteile bei geöffnetem Deckel Io mittels eines an sich bekannten Spritzschlauches abgespritzt werden können. Für den Behälter IJ "bis 15 sind innerhalb des Saumes 3 in der Zeichnung nicht dargestellte Führungen vorgesehen. Wird der Deckel Io geschlossen dann senkt sich der Behälter in den Beinigungsraiim J1, bis er bei geschlossenem Deckel die in Figur 2 strichpunktiert eingezeichnete Lage einnimmt.
Zum öffnen and Schliessen und gleichzeitig ζ ata heben und Senken des üehälters 12, 15 dient; im gezeichneten Beispiel eine Handkurbel 1?, durch die eine seitlich am Gestell 1 gelagerte Sennecke 1'7 drehbar ist. Die Schnecke 1/ stem; in ständigem Eingriff mit einem auf der Deckelachse 9 befestigten Schneckenrad 18» Zwecfcuässig ist der Deckel Io hinten mit einem Gegengewicht 19 belastet, sodass zu seiner Bewegung nur eine geringe Kraft erforderlich ist»
Beispielsweise auf Konsolen 2o des Gestells 1 ist eine durch den Elektromotor 21 angetriebene Pumpe 22 gelagert,, von der die Saugleitung 23 in Figur 3 eingezeichnet ist. Diese Saugleitung 23 mündet unten im Sammelraum 4. Die von der Pumpe 22 ausgehende Druckleitung führt einerseits zu einem oben im keinigungsraum 3 seitlich angeordneten Spritzrohr 24 und des weiteren au einem in der Zeichnung nicnt dargestellten Anschluss für einen SpritzsclilaucbL.
Während des normalen Betriebszustandes sind die beiden Plüssigkeitsräuae 3? ^ bis zur Höhe das Überlaufs 2! mit der erhitzten ueinigungsilüssigkeit gefüllt«
Die zu reinigenden Metallteile werden auf die durchlochte Tischplatte I3 gelegt, worauf der Deckel Io geschlossen wird» Durch die Dei geschlossenen Deckel arbeitende Pumpe 22 treten
_ Zf _
aus den Düsen 24-' des Spritzrohres 24- Plüssigkeitsstrahlen im wesentlichen in waggrechter Ebene entlang des i'lüssigkeitsspiegels in Richtung der in Figur 2 eingezeichneten Schnittlinie von G nach D. Durch diese Flüssigkeitsstraalen wird der Flüssigkeitsspiegel ständig von den Metallteilen aufsteigenden ölte ilche:n|ggsäubert oder rein gehalten. Die ölhaltige Reinigungsflüssigkeit wird durch die Strahlen über den Überlauf 2f in den Samnielraum 4- getrieben. Im Sammelraum 4- setzt sich das Öl oben ab, während unten die Reinigungsflüssigkeit durch die Saugleitung 23 abgesaugt wird*
Wie Figur 5 zeigt, kann der Saimnelrauin 4- rn.it einem Einbau versehen sein» Über die ganze Breite des Samnielraumes 4- erstreckt sich ein Blech 25, welches schräg nach unten geneigt ist, und welches am Ende in das steilabfallende Stuck 26! übergeht. Oberhalb des Leitbleches 26 findet sich ein Gitter, ein Sieb ο «,dgl« 27 zum Tragen einer geeigneten Filtermasse 28. Die über den Überlauf 2' fliessende ölhaltige Reinigungsflüssigkeit gelangt auf die Filtermasse 28, durch welche Grobteile zurückgehalten werden. Durch das Leitblech 2S5 26 % ist eine Verengung des Sammelraumes 4 unterhalb des Filters 28 erreicht, wodurch sicn eine xves entlich höhere ölschicht ergibt, was andererseits ein einwandfreies A'bfHessen des üles, beispielsweise durch den Stutzen 25, gewährleistet. Die unterhalb der Kante des Bleches 26' in Figur 5 nach links übertretende Reinigungsflüssigkeit ist infolgedessen ölfrei»
ilür den Fall, dass durch die Pumpe mehr Reinigungsflüssigkeit dem Raum 4- entnommen wird, als ihm ο Den über den überlauf 2! zufliesst, ist ein in der Zeichnung nicht dargestelltes, an sich bekanntes, schwimmergesteuertes Ventil in der Trennwand 2 vorgesehen. Sinkt der Flüssigkeitsspiegel im Saamelraum 4, dann öffnet sich, das Ventil, sodass Reinigungsflüssigkeit aus dem ReinigungsrauEL 3 in den Sammelrauin. 4- übertreten Kann. Auf diese Weise ist dafür gesorgt, dass die Pumpe kein öl aus dem. Saffijiielraum 4- absaugen kann. In der tfandang des oaramelraumes 4-ist; ein Stutzen oder eine Leitung 25 vorgesehen, durch den das öl von. Zelt zu Zeit aus dem Samuel raum 4· abgelassen wird.
Erv/ähnt sei nocn, dass bei einer aus Blech gebauten Vorrichtung durch die feuerungsbüchse 5 eine wesentiicne Versteifung des isehälterbodens und seiner Stirnxvände erreicht wird, "ffie
_ 5 —
ligur 2 zeigt, ist der Grund des Reinigungsraumes 3 durch die Feuerungsbüchse 5 unterteilt, sodass sich auf beiden Seiten der Büchse 5 Rinnen oder Räume befinden, in denen sich der Schmutz ablagern kann, ohne dass durch ihn der Wärmeübergang wesentlich gehindert wird.

Claims (6)

Patentansprüche:
1) Beheizte Reinigungsvorrichtung für Metallteile mit einem das Reinigungsgut aufnehmenden, heb- und senkbar en Behal te? und einem mit überlauf versehenen Reinigung sr aim, wobei die sich auf der ,Reinigungsflüssigkeit ansammelnde ölscnicht aus dem Überlauf abgezogen wird, dadurch gekennzeichnet,
8.UX
dassVder dem 'überlauf (2?) gegenüberliegenden Seite des Flüssigkeitsspiegels Spritzdüsen (24) vorgesehen sind, deren Strahlen das sicnauf der ,Reinigungsflüssigkeit ansammelnde öl dauernd über den Überlauf (2!) in einen neben dem Reinigungsraum (3) befindlichen Sammelraum (4) jagen.
2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelraum (4) durch ein gegen den Öü&b'sugs stutz en (25) geneigtes Leitblech (25, 26') in zwei Räume geteilt ist derart, dass sich das Öl in dem Raum oberhalb des Bleches (26) sammelt und unterhalb des Bleches (26s) nur ölfreie Reinigungsflüssigkeit in den anderen Raum übertritt.
3) Vorrichtung nach Anspruch 1-2, mit einer für den Umlauf der Reinigungsflüssigkeit sorgenden Pumpe, an deren Druckleitung die Spritzdüsen angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugleitung (23) der Pumpe (22) unten im Sammelraum (4) mündet, wobei ein an sich bekanntes, schwimmergesteuertes Ventil Flüssigkeit aus dem Reinigtmgsraum übertreten lässt, um im Sammelraum einen Flüssigkeitsspiegel aufrechtsuerhalt en„
4) Vorrichtung nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet, dass das die Metallteile aufnehmende Glied (13) derart mit dem Deckel (lo) verbunden ist, dass es sich bei der Deckelbewegung mitbewegt.
5) Vorrichtung nach Anspruch 1 -und 4, dad'urch gekennzeichnet, dass das Glied (13) als Spritz tisch mit seitlichen Sch/utzwänden (14, 15) ausgebildet ist,
6) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grund des Seinigungsraum.es (3) durch die Ifeuerungsbüchse (5) in zwei seitliche Schärbzablagerunssraume geteilt ist«

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0498072B1 (de) Laborgaswäscher
CH663715A5 (de) Grill- und brateinrichtung.
DE2831501A1 (de) Vorrichtung zum sammeln und abraeumen von schlamm
DE2254991A1 (de) Vorrichtung zur verhinderung einer wasserverschmutzung durch fluessige kohlenwasserstoffe
CH638968A5 (de) Teppichentwaesserungsgeraet.
EP0456057A1 (de) Abscheider für Leichtflüssigkeiten
DE3523731C2 (de)
DE2110370A1 (de) Vorrichtung zum Entfernen von Oberflaechenschichten von Fluessigkeiten
DE804279C (de) Beheizte Reinigungsvorrichtung fuer Metallteile
DEP0006001DA (de) Beheizte Reinigungsvorrichtung für Metallteile.
CH627660A5 (en) Separating apparatus having a sink-material separator, light-material separator and emptying device
DE102018116774B3 (de) Eimer und Reinigungssystem, das einen solchen Eimer umfasst
EP2208546A2 (de) Waschgerät
DE4315633C2 (de) Mobile Einrichtung zum Reinigen von verschmutzten Teilen aus Produktionsbetrieben
DE1642895A1 (de) Vorrichtung zur OElabscheidung aus einem Wasser-OEl-Gemisch
DE3511574A1 (de) Sauggeraet fuer fluessigkeiten
DE2113719A1 (de) Einrichtung zur Reinigung von schuettbarem Filterstoff in mit Wasser gefuellten Wasseraufbereitungslangsamfiltern
DE742243C (de) Siebboden fuer Destillier-, Rektifizier- und Waschkolonnen
DE394894C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Staubluft
DE4119863C2 (de) Vorrichtung zum Abschrecken von erwärmten Metallteilen mit einer Einrichtung zum Absaugen von Dämpfen
AT122237B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Abtrennung von Teilchen, die in einer Flüssigkeit aufgeschlämmt sind.
DE1642895C3 (de) Vorrichtung zum Abscheiden von Öl aus einem Wasser-Öl-Gemisch
AT256657B (de) Saugevorrichtung für Schiffsbilgen
DE127714C (de)
DE3909417A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum beseitigen von gegenueber wasser spezifisch leichteren fluessigkeiten aus offenen gewaessern