DEP0005830DA - Spannbetonkörper - Google Patents

Spannbetonkörper

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DEP0005830DA
DEP0005830DA DEP0005830DA DE P0005830D A DEP0005830D A DE P0005830DA DE P0005830D A DEP0005830D A DE P0005830DA
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DE
Germany
Prior art keywords
concrete
reinforcement
prestressed concrete
concrete body
anchored
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English (en)
Inventor
Gilbert Lesage
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Description

Petentγ nwη11 594 PaGm 48/156 ."De
Dipl8-In/:';. . Ifred Mextoa
Köln. LincIenotr. 20 Köln, den 31·10·195ϋ
Gilbert Les ρ g e, Bre e « ο uy-Lüttich, Jielffiens Rue du President Eoosevelt 124
Spannbetonkörper.
Gemäss § 27 PG wird beansprucht die PrioritBt "der belgischeη Patentanmeldung 468 481 vom 14· Oktober 1946 für die ,nsprüche 1, 2, 4 und 5 und der holländischen Patentanmeldung 131 917 vom 30. April 1947 für den Ansprach 3 ·
Die Hrfindung bezieht sich auf Sp^nnbotonkörper mit Bewehrungen, die im Beton liegen und ohne Betonhaftung noch dem ErhMrten des Betons spp.nnb^r sind. Gemäss den bekannten Verfahren werden die Bewehrungen an einem Ende ,im Beton verengert und die Dp&nnung auf des andere Bnde mittels einer Schreubenwinde ο»dgl· aufgebracht.
Haupt-
Der/Rechteil dieser bekannten Verfahren liegt darin, d'-ss die Bnden des Balkens zugänglich sein müssen, damit die Vorspennung aufgebracht werden kann. Aus diesem Grunde können diese Verfahren nicht an der Baustelle auf Balken Anwendung finden, deren linden nicht freiliegen und deshflb nicht p-ls Stützfläche den Spannvorrichtungen
für
für die Bewehrungen dienen Wamm9 wie dies beiaplele*. weise fur den Fall eines BaIkeas Uatriffts der fcwisöhen «wei Brafidmamtra trägt»
Meae toek&ßntea Verfahr©» sind nleht mir im Fall© der Herstellung darahl&ofenAer Belkea auf mehreren StUtaaa nleht anwendbar,» sondern sie bringen auch den Haehteil mit sich, Aaee das SparaaeB dar Bewshruagan und die Ver-•a&AeraagaverrlahtaAgea sehr teuer ainde
tomSma der Irfiaiuag werden diese Haehteile Aadureh ausgegehaltet? Aas« die $pam~Bewahruhg aus Stindeetene met in der gegenseitigen Varlilagerang IiegeaAan Elementen, gebildet Wird9 der®» abgelegene EMen im Beton Teranlteert S-Indi wogegen diese- Ilemeat® im übrigen im Beton frei beweglieh sind und dass ihre benachbarten Baden a&teia*- ■ander über Spsmmittal iTerteunden aioA« Ala Bewehruagselemente verwendet man νarteilhaft langgestreefete Wiefe-Iunten9 deren einander amgakehrte Srofeehratellen iaeinaa» Aergreifens wtlhreaA die epaanaag mittele einer ■Eeil^orrtahtäng OeAgl*. erzeugt Wirds· die aalachan die Iaeiaaa« AargfaitenAen BnAen der Sewehrungselemente eingebrssht wird and ale in der Lfingarlahtang aaaeiaaaderdruefet«
AaAare Sigenheiten und Toramge ,-dar Irfindung ergeben sieh aus der lesehreibung einiger Ausftihrungsbeispiele unter Beiugnahise auf öle Selehnunge In Alaaar aeIgeftt
AbTs e. Ij 2 und 3 ein Bewehrungselement im Auf riss , Cruiidriss und Seitenriss,
Abb* 4 die IneinandergreifeBden Inden zweier Bewehromgs»- elemente mit der Spannvorrichtung in vergröesertea M&ßstabe im Ausschnitt,
Ahhw 5 den Amssehnitt aus einer Seitenansicht eines lalkens gemäss der Erfindung 'auf mehreren Stützen»
Abb* 6 eine schaubildliehe feilansicht einer StUtaaauer mit Strebepfeilern gemäss der Erfindung»
Abb» 7 einen Abstandhalter für die Äewehruagedräht©,
Abb«. 8 und 9 Teiletüek© eines waagerechten und eines lotfeehten Schnittes durch einen erfindu&gsgemässen Balfeene
Die Bewehrung eines Balkens gemäss der Srfindung wird aus mindestens sswei Stücken gebildet, vorteilhaft aus laiiggestreekten Wieklungen 1 aus Stahldraht hoher Dehnung* deren äussere Umkehretellen A im Beton gegen« ■ se iiiig verankert sind» während die inneren timkehr st eilen B durch eine Spannvorrichtung 5 verbunden find* Die Terankerung im Beton wird durch je einen Stahlstab 2 erreicht» der in die Iusseren ^iskehrstellen A der Bfule · eingebracht und in der Betonmasse des Balkens ebenfalls
yer&Qsseh
gössen ist. Sine Sleithill^e für Öle Bewehrung««* drähte ist auf die Lliage L boaehrSnkt,. um dort ein© ■ Baftong an dem umgebenden Bet ©a on verhindern, während die verbleibenden Badea der SrBbte fest im Beton halten* Iis übrigen empf lehlt es Sicfctj deft BewehrangstraMt silent in parallelen Mniangen anfKUwiekelnr sondern den gegenseitigen Mugtand gegen die Ende» A Mn anwaoheen zu . Iassens woäureh daß Eindringen, des Betone swleonen &ie Vlndongen auf der Seite der Verankerung erlelefttert. und die Dnaetererteilans auf den Anter 2 günstiger- gestaltet wird«, Jedea Srantende kann um den Anteer 2 gewiegelt . werden, an dem es erferderllenenfalle durch Funkteehwei«* Sang befestigt werden Jesnne
.Me' einender zugewandten tjisskehre teilen Is 4 der beiden .Spulen greifen ineinander fAbb» 4). Die Spannvorrichtung 3 beetaht aus sswei Stueken § und 69 die in die ü@k;ehreteilen der Spulen eingebrannt sind and aum übertragen der %annang auf die findungen dienen* während diese Spannung dureh die Eeile T und 8 erseugt Wirai die Bwinehen die Stüötee 5 und 6 eingesetzt und unter' der'"' Wirkung einer quer wirkenden Eraft- eingetrieben werden, äs*!* dureh eine Sehraubenwindee
Die Stolgong der KellflIefaen ist so bemessens dstss auch naoh Aufheben der Sfannung ein garttokglelten vermieden late Segebenenfmlle kann mm eine Operrrerriehtung fmr die Kelle Yoreehen oder diese miteinander Teraehweisaeno
Die SpaaavorriQlittmg ist in einer Ausnehmung 15 des Balkens (Atobe 8) untergebracht, ■ die nach eier Amssenseite des Balkens Mn offen Ilfgtf um nach dem'Abbinden des ' Betons die Yerkellung zu ermöglichen* Buct seitlichen Begrenzung der Ausnehmang genügt es, in die Spulen jeweils ein kammartiges Sttet 9 Sinaubringen1 dessen Zähne · sieh gwisehen die «indungen der Spulen einsahleben» Jede·Ausnehaamg 15 bildet an der Aussenseite des Balkens gewissermassen ein fenster, wie z.B. 10 in den Abb» 5 und 9 und 11, 12» 13? 14 in Abb. 6. Biese "fenster" haben nur geringe Ausmale und bringen keine bemerkenswerte Schwächung des Balkens mit sich« Sejtit man mehrere Spulengrupjpen nebeneinander Tor, die etwa in der gleichen Iliehtung liegen, dann können übrigens die SpannkSsten verschiedener G-ruppen in dieser Iichtung gegeneinander versetzt werden« Abb*. € sseigt» wie man bei . einer'" verwickelten Konstruktion die fenster zum Spannen der BewehisUngen der verschiedenen Teile an leicht·zugängliche Stellen derselben in der Weise legen kann, dass die §r<3sse der Torspannung in den verschleiß«- nen Seilen leicht eingestellt werden kann.«
Das Verfahren gemäss der Erfindung erlaubt es9 ohne luh© Ionstruktionen zu erstellen, die aus einer Tereiniguiig von Seilen aus gewöhnlichem Stahlbeton mit Spannbeton bestehen und bei denen der Beton für die gesamte Konstruktion in einem einzigen Arbeitsgang eingebracht wjferden kann, während das Aufbringen der Tor spannung naeh|ttem Abbinden des Betons vorgenommen wird»
Das
"Bm erfln&tutygflgein&Bee Verfahren bietet ausserdem den forteil, das© die Wirkung der Torepasinung an einer Stelle aar Anweadeng gelangts an der das feSohet© Biegung©*-
moment Torliegt9 so Asbs Xrrttteer und Unaieherheiten Uher den genauen Wert des Haftens des Stahles im Beton an dieser Stelle ojenggilob. sind* Me Massnahmen, die mm bisher traf» uu diese HeftttJBg ssu Teriaeidens warsn Terhältnismässig. ümsständlieh und kostspielig. Me Srfiaadaag sieht mpsserdem die Terwendung einer ileithülle der Bewehrungen Torl deren Anwendung einf&eh und wirtaehaftlioh ist. Iiese Hülle feesteht aus gwei übereinanderliegenden Sohichtenl deren erst« Ton einem n&ehgiebigen Überzug gebildet wird* während die weite, die nit dem Beton in Berührung tent, einen harten Überaug darstellt* der der .Beifeung und den Schwingungen im Beton beim lihbetonieren widersteht. Der erste Überaug Mnn aus einem ©eaieeh τοη Leinöl and Ireide unter geringem Haeatis eines trocknenden Ölee (Sik^atiTte) gebildet sein« Ber sweite tfcarsag beet©ht sue bitumen ©der einer ähnlichen Masse. Man braucht die Bewehrungen lediglieh • alt Ausnehme ihrer Baden A - nacheinander in Behälter zu tauchehsi die diese beiden überssugraassen enthalten* Bin ähnliches Irgebnie liest sich mittels eines einzigen $feer~ sagte Tfrwirklieheny der unter i^tabsehluss neehgiebig bleibt? dagegen in Terbindung mit üuft ein© oberfläehig hart® und gegen Abnutzung widerstandsfähig® Sohicht bildet«
SiL
Is versteht sieh, dass die Brfindang sieht auf die hesehriefeenen nnd gezeichneten Beispiele be sehr Eiakt Iatf and da©® die vereehledöneten konstruktiv®« Jiadertuxg«» vergeSBhea werden IcSaneai ohne den Bahmen der Brflndting zu durchbrechen. Se ist ee selbstverständlich mögliehj da$ äussere End© A eines Bewehrun^selementea neon Abb* mit einer anderen lewehrume zu Terhindeni die in geradliniger fortsetanng oder unter einem Winkel ssn der er-Wlhnten Spnle steht and deren entgegengesetztes inde im Beten verankert let, anstatt das Bnde A unmlttel%ar su verankern. Eheaao versteht m sich* dass mehr als/ swei ifnlen alteinender gekoppelt sein kttaaen nnd dass zwieehen verschiedenen haaren der Spulenreihe Spannvorrichtungen vergesehen sein können« Ble mittleren Spnlen wärden dann vor dem Spannen obh© jede Haftnng im Beten liegen« Sofern erirfänseht, können die freien-Miffitae nach dem Spannen mit Sesten tiaör te 1 oder ähnlichem aiasgefilllt werdeno
Ansgraofae?

Claims (3)

Ansprüche ι essstssess«;=;«»: ss asw ssezssssssz,
1. GpannbetonkSrper mit im Beton liegender Bewehrung, die ohne Betonhaftung nach dem BrMrten des; Betons spannbar ist, dadurch gekennzeichnet * dass die öpannbewchrung aua mindestens awei in der gegenseitigen Verlängerung liegenden Elementen besteht * deren äussere Enden (A) im Beton verankert und deren innere, ©Inander zugewandt© Bnden (B) an einer im Bau frei augängliehen Stelle, vorzugsweise an dir bteile des gröbsten Biegeaomenteis in eineia betonfreien "fenster" liegend gegenseitig verepannbar sind»
2. Spannbetonkörper nach Anspruch I9 dadurch g © k e η η zeichne t» dass die Bewehrungselemente aus langgestreckten Stahldrahtwicklungen bestehen» deren innere,
einander auge«andte Umkehrsteilen (B) ineinandergreifen und mittels eines arischen sie elngeeetzten Spsnnsehlosse (3) z.B« einer Keilvorriehtung o*dgl* in der liängsriehtung gegeneinander verepanribar sind und «leren äussere IJmkehrstellen (A) je einen Stahlstab (2) umgreifen» der si© im Beton verankert»
3. Spannbetonkörper nach Anspruch 2, gekennzeioh net durch kammar*ige Abstandhalter (9)» deren Zäh^e sich zwischen die Brahtwicklungen legen und die zugleich die SeiteiiwlSnde der "Fenster" für die SpannsehlÖseer (3) bilden.
4* SpairabetonkBrper nach Anspruch 2 oder 3 s dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Drahtwindungen gegen die verankerten Bilden der Bewehrung Ma auniismt ·
5« Spannbetonkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4S dadurch gekenn ze i e h η e t, dass mehrere Bewehrung© elemente etwa in der gleichen Richtung n@heneinan.de so angeordnet sind? dass die "fenster" mit den SpannsöhlSssern in dieser Richtung gegeneinander versetzt sind«

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