DEP0005795DA - - Google Patents
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Description
Aktenzeichen; ρ 5795 Xl/65 b
ff
^fr -ffr.
2 Bs sind Hebeschiffe bekannt„ die paarweise und nach dem la Folgenden
3 dargelegten Prinzip zusammenarbeiten. Biese Hebesoniffe werden au.
4 beiden Seiten des au hebenden Wracks verankert« Dann werden iron den
5 Hebeschiffen aus Trossen unter das Wracjc gebracht und an den Hebe-
6 schiffen in der feie« aufgehängt, daß jeweils eine Trosse von der
7 dem Wrack zugekehrten Längsseite dee einen Hebeschiffes nach de*
8 Außenseite des anderen Hebeschiffes und umgekehrt geführt und dort
9 entweder an einem toller befestigt, oder wie auch schon vorge-10
schlagen worden ist, an eine finde angeschlossen witfd. Zwischen
U den beiden Hebeschiffen werden etwa in Decks nähe sswel oder mehrere
12 Stützbalken angebracht. Nach dem Festsetzen der Hebetrossen werden
13 die vorher dar«**. Einnehmen von !Ballastwasser abgesenkten Hebeschiffe
14 ausgepumpt, wobei die Hebeschiffe allmählich soviel Auf trieb
15 bekommen, daß sie das Wrackgewicht in der Sehwebe halten« Mit wach-
16 sender Tide werden dann Hebeschiffe and Wrack, die nun frei schwim-
17 men, abgeschleppt. Xn dem Pail jedoch, wenn die Hebetrossen mit
18 auf den Hebeschiffen befindlichen Winden in Terbindung gebracht
19 worden sind, werden nach dem Unterbringender H-ebetros^en unter
20 das W*ack die linden in Bewegung gesetzt und zunächst die Eebe-
21 schiffe um soviel tiefer in das Wasser hineingezogen, wie für den
1 Ausgleich zwischen der Verdrängung and dem frackgewicht
2 erforderlich ist. ITaeh Herstellung des S-leichgewichtea kann
3 das .frack dann je nach dem zu ermöglichenden Hab aas der
4 Tiefe hochgezogen werden. Bei solchen Anordnungen wird davon
5 aasgegangen, daß das Gewicht, das der gesamten äußersten
6 Hebefähigkeit des einzelnen. Hebeschiffes entspricht, 7er-
? doppelt das Gewicht darstellt, welches von den beiden ausammen-
3 gehörigen Hebeschiffen gehoben werden kann, fferner wird
9 zugrundegelegt, daß jede Hebeschiffsseite, also B.B. und
10 St.B.-Seite den halben Anteil der auf ein Hebeschiff ent-
11 fallenden LaBt übernimmt. Jedenfalls sind die Poller oder
12 sonstigen der Hebötrossen- Befestigung dienenden EinrichtUAgen
13 auf beiden Hebeschiffsseiten gleichmäßig verteil+, wobei da-
14 von ausgegangen wird, daß die Tragorgane einen jeden Hebe-
15 schiffsaaita etwa die Hilfte desjenigen Gewichts übernehmen*
16 das ein Hebeschiff aufgrund seiner äußersten Tragfähigkeit 1? zu hebern versag. Diese Anordnung reicht je-dach In vielen
18 fällen nicht aus, das Wrack Im Sndstadiom des Hebens so
19 hoch zwischen den beiden Hebeschiffen Iieraafauiiolen, daß
20 das Deck des Wracks bis ftbe'r die Wasserlinie hinausragt.
21 In diesem Stadium Hegern nämlich diejenigen Hebe3β 11-3tränge,
1 die beiderseitig tob der IJomia des Wracks aas nach, den Aaßen-
2 seitan der neben dem Wrack liegenden Hebeschiffe führen, der
3 art flach, daß sie bei weiten nicht mehr den Ihnen zugedachten
4 lastanteil übernehmen, ««11 infolge dieser flachem Lage
5 das IaB Ihrer elastischen Verlängerung nur einen Bruchteil des
6 Maßes "beträgt, um das sich die an der Innensei tender He be-
7 schiffe hochgeleiteten fast oder genaa senkrecht verlaufenden
8 Hebeseile unter Einwirkung der last recken· Be tritt infolge-
9 dessen in diesem Stadium der Fall ein, SaS Ale an der Innen-
10 selte der Hebeschiffe hochgeleiteten and befestigten Bebe-
11 trossen sehr hoch überlastet werden und demzufolge leicht
12 reißen, wie es häufiger sehon vorgekommen tat, ©nse daß dl«
13 eigentliche Ursache erkannt wurde. Es maß hierbei berück-
14 sichtigt werden, SaB eine Trosse In ihrem Verlauf von der Inüen-
15 seite des einen Hebeschiffes zur Außenseite des anderen,
16 durch Anpressung an den WrackkSrper mit diesem wie >f est
17 verbunden ist, daß also sehr wohl in desi senkrechten Strang
18 ein anderer 2ug wirksam werden kann, als in dem nahezu
19 wae-gerecht liegenden Strang.
20 Die Erfindung, die sich auf der Erkenntnis gründet, daß die
1 an der Innenseite der Hebeschiff» hochgeleitöten Eebetroasen
2 wesentlich höiaer beansprucht werden, als bisher angenosaaen wurde,
5 besteilt darin, jeweils an derjenigen Bordaeite der Hebeschiffe,
4 die dem frack zugekehrt liegt» soviel» Befestigungsatellen
5 anzuordnen bezw. Winden oder dergleichen aufzustellen, daß
S die ganze, der äußersten. Eebefänigkeit eines der beiden Hebe-
7 schiffe entsprechendβ lest Von den Hebeorganen der einen dem
8 Wrack zugekeiirtec Bordseite des Hebeschiffes mit genügender
9 „Sicherheit gegen Bruch übernommen werden kann. Auf der ent-
10 gegengesetzten Bordseite julßs-en dann aber noch aoriele Befestigsuxga-
11 stellen vorgeseheia wisrden, wie Weilaüge zum Ausgleich
12 des Kippmomentes, das durch die einseitige Belastung des
15 Hebeschiffes durch das in i&n Hebeseilen hangende 'tfrack
14 herrorgerofen wird, erforderlicn sind, X&ss alias gilt im
15 Wesentlichen für das letzte Hebe.stadiasL, in dem das Wrack
16 Seer die Wasserlinie hinauagelioben wird· Xn diesem Stadium
IT dienen also die an der dem tyacJc abgekehrt liegenden Seiten
18 der Hebeschiff© befestigten Ifroasen, aux der 4ufrechterhaltung der
19 Stabilität der Hebeschiffe, während die an der dem Wrack zu-
20 gekehrten S«ite der Sebescliiffe befestigten Hebetrossea axxx
21 dem Hebesweck dienen·
1 Die Zeichnung zeigt in schematiecher Barstellung ein Aasftämtngs-
2 beispiei der Erfindung und zwar in Fig. 1 eine Drauf sie lit auf
3 ein Hebeschiff paar mit zwisehenliegend angedeutetem Irack,
4 in fig· 2 einen Schnitt 1-1 durch das HebeseJhiffpaar mit
5 awisciienliegend angedeutetem Wrack, in Fig. 3 einen Schnitt 2-2
6 durch das Hebeschiffpaar mit awiachenliegend angedeutetem
7 Wrack» In diesen Darstellungen bedeutenϊ A das Steuerbord- and
8 Backbord-Hebeschiff mit der Außenseite 0 und Innenseite B, B
9 das Wrack, B Traasen, die von der Innenseite D des einen Hebe-
10 schiffes zur Außenseite C des anderen Hebeschiffes geleitet
11 sind, F Trossen, dl« von der Innenseite U des «inen Hebe-
12 achiffes gor Innenseite B des anderen Hebeschiffes führen and
13 zwar eventuell als zusätzliche Hebetrossen* S Spreizbalken
14 zwischen den Hebeschiffen A, H Befestigungspunkte (Poller,
15 Klemmen, Bebewinden, oder dergleichen,) I Bebetrosse in Änord-
16 nang wie Hebetroase f {figur 3)» aber nicnt xmx an den SeMffs-
17 e&ä&ii, Bü&d&T& eventuell auf ganzer Hebeschiffslänge von der
18 Innenseite H des einen Hebeschiffes zur Innenseite D des
19 anderen Hebeschiffes geführt, K Trossen für die Stabilisierung
20 der Hebeschiffe vom ü»r Außenseite C des einen Hebeschiffes
21 zur Außenseite 0 des anderen Hebeschiffes geführt, und zwar
22 evtl. ebenfalls auf ganzer SebesehifJfslänge.
—ο-Ι Die früher auf dem Gebiete des Hebescüiffwesene bestehende
2 Unsicherheit, soweit Hebungen in der dben beschriebenen Art
3 vorgenommen werden, wird durch die Erfindung beseitigt. Die
4 Erfindung beateht darin, die Zahl der an den Schiffaseiten D
5 aufgehängten Trossen and frosseabeiestigangspunkte soweit
6 asu erhöhen, dag sieh "bei Dividieren der Sesamthebefähigkeii;
7 eines Hebeschiffes durch die Anzahl der frosaenbefestigungs-
δ punkte an Innenseite D nicht mehr als etwa 120 Tonnen)ergeben.
9 Belastungen dieser Höhe lassen noch die Terwendoag eines nicht
10 allzu, unbiegsamen handlich bleibenden Stahlseiles zu.
Der TTntersehied- zwischen einem Hebeschiff der früheren, in dieser
12 Beschreibung gekennzeichneten Art and einem Bebeschiff gemäß
13 Erfindung erweist sich Sarin, daß bei den erstgenannten Ee.be-
14 schiffen die kleinste bisher bekanntgewordene Binaelbelastung
15 eines Hebeorganes 147 Tonnen "beträgt (2500 Tonnen) Bebefähigfe«lt
16 dividiert durch 17 Hebeseile einer Schiffaseite (D). Wenn bei
17 einer solchen Belastung eine absolute Bruchaicherheit gewähr-
18 leistet sein soll, ergeben sich Seilabmesstragen, die fur den
19 Bergungabetrieb viel zu unhandlich sind. Wenn aber Hebeaeile
1 verwendet werden, deren Stärke ai*t Bficksioht auf die Handlichkeit
2 nicht über ein gewisses gebräuchliches Maß hinausgeht, ist die
3 Bracheicherheit bei der vorstehend genannten Belastung e'nt-
4 schieden zu gering, während bei Anordnung gemäß Erfindung,
5 wobei sieh für jedes Hebeorgan nor eine Belastung von etwa
β 120 t ergibt» fressen der bisher für lebezweeke gebräuchlichen
7 A-bmessongen verwendet werden können, ohne daß die Mindeetbruch-
8 sicherheit antersehritten würde.
Claims (1)
- 9 Pa tentanspruchs3D Paarweise zusammenarbeitende Hebeschiffe, bei denen die Trossen11 vom Wrack aas sowohl nach der dem track zugekehrten Schiffe-12 seite ptfj als auch zxxm Zweck der Stabilisierung nach der dem13 Wrack abgekehrten Sch ifXeseite {0*f geführt werden, dadurch14 gekennzeichnet, daß sich bei dividieren-der äußersten Hebe-15 fähigkeit des Hebeschiffes, ausgedrückt in Tonnen, durch die16 Zahl der an der dem Wrack zugekehrten Schiffsaeite angeord-17 neten Befestigungseinrichtungen für Hebetrossen, wie Poller,18 Hebewinden oder sonsitge Haupt-Tragorgane, keine größere19 als etwa 120 Tonnen ergibt.
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