DEP0005412DA - Brennstoffvorpumpe für Brennkraftmaschinen - Google Patents
Brennstoffvorpumpe für BrennkraftmaschinenInfo
- Publication number
- DEP0005412DA DEP0005412DA DEP0005412DA DE P0005412D A DEP0005412D A DE P0005412DA DE P0005412D A DEP0005412D A DE P0005412DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fuel
- pump
- plunger
- pressure
- internal combustion
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000446 fuel Substances 0.000 title claims description 41
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 title claims description 7
- 238000002347 injection Methods 0.000 claims description 23
- 239000007924 injection Substances 0.000 claims description 23
- 238000005086 pumping Methods 0.000 claims description 3
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
Description
Bei manchen Brennkraftmaschinen ist es notwendig, der Brennstoffeinspritzpumpe den Brennstoff unter Druck zuzuführen. Zur Erzeugung des Druckes wird vielfach eine Vorpumpe verwandt. Die Vorpumpe ist eine außer der Brennstoffeinspritzpumpe vorhandene besondere Pumpe, die an der Brennkraftmaschine oder an der Brennstoffeinspritzpumpe angebaut ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die besondere Vorpumpe zu vermeiden. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei der Brennstoffeinspritzpumpe die Büchse, welche die durch die Nockenwelle oder dergleichen erzeugte hin- und hergehende Bewegung auf den Plunger überträgt, als Kolben und der den Plunger und dessen Zylinder umgebende Raum oberhalb der Büchse als Pumpenraum mit Anschlüssen für die Saugleitung und die Druckleitung zum Vorpumpen des Brennstoffes ausgebildet sind.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Die Zeichnung zeigt einen senkrechten Querschnitt durch eine Brennstoffeinspritzpumpe mit schematischer Darstellung der an die Brennstoffeinspritzpumpe angeschlossenen Leitungen mit Brennstoffvorratsbehälter und Brennstoffilter.
Die Brennstoffeinspritzpumpe ist beispielsweise eine Benzineinspritzpumpe. Benzineinspritzpumpen muß, wegen der Gefahr einer Gasbildung, das Benzin unter Druck zugeführt werden. Zu diesem Zweck ist die Brennstoffeinspritzpumpe selbst als Vorpumpe ausgebildet. In dem Gehäuse 1, das einen Flansch 2 mit Löchern 3 zum Befestigen an der Brennkraftmaschine aufweist, ist eine Exzenterwelle 4 gelagert, deren Exzenter mit 5 bezeichnet ist. Auf dem Exzenter 5 ist nach Art eines Nadellagers unter Zuhilfenahme von Nadeln 6 ein Ring 7 gelagert, der an einem Stift 8 der Büchse 9 anliegt, welche die
durch die Exzenterwelle erzeugte hin- und hergehende Bewegung auf den Plunger 10 überträgt, der im Zylinder 11 sitzt. Die Büchse 9 wird entgegen der Kraft einer Feder 12 bewegt, die sich über den Tellerfuß 15 des Plungers 10 gegen die Büchse 9 abstützt. Die Büchse 9 gleitet in einem Ring 13, der in den oberen Teil 14 des Gehäuses eingeschraubt ist. Der Zylinder 11 ist mit dem Gehäuseteil 14 aus einem Stück hergestellt.
Die Büchse 9 hält die durch den Exzenter 5 hervorgerufenen Kräfte quer zur Achse des Plungers 10 von diesem fern. Darüber hinaus dient die Büchse 9 dazu, den Brennstoff unter Druck zu setzen, so daß er der Brennstoffeinspritzpumpe mit einem Vordruck zuläuft. Zu diesem Zweck ist die Büchse 9 als Kolben zum Pumpen ausgebildet. Sie gleitet gegen den Brennstoff dichtend in dem Ring 13 hin und her. Der den Plunger 10 und dessen Zylinder 11 umgebende Raum 16, in dem auch die Feder 12 untergebracht ist, ist der Pumpenraum, der mit Anschlüssen für die Saugleitung 17 und die Druckleitung 18 versehen ist. Der Anschluß für die Saugleitung 17 ist ein Kanal 19, der aus dem Gehäuseteil 14 hinausgeführt und für die Befestigung eines Ringlötstückes 20 mit Hohlschraube 21 ausgebildet ist. In die Hohlschraube 21 ist das Saugventil 22 eingebaut, das durch eine Feder 23 belastet ist. Der Anschluß für die Druckleitung 18 ist ein Kanal 24, in den das Druckventil 25 eingebaut ist. Das Druckventil 25 ist auch durch eine Feder 26 belastet. Der Kanal 24 ist ebenfalls aus dem Gehäuseteil 14 hinausgeführt und für die Befestigung eines Ringlötstückes 27 mit Hohlschraube 28 ausgebildet.
Zum Ausgleich der durch die Vorpumpe erzeugten Druckstöße ist an die Druckleitung, beim dargestellten Ausführungsbeispiel am Kanal 24, ein Zylinder 29 angeschlossen, in dem ein entgegen dem Brennstoffdruck verschiebbarer, durch eine Feder 30 belasteter Kolben 31 angeordnet ist. Beim Abwärtsgang der Büchse 9 saugt diese durch die Saugleitung 17 und den Kanal 19 Brennstoff aus dem Vorratsbehälter 32 in den Raum 16. Das Saugventil 22 ist dabei geöffnet. Beim Aufwärtsgang der Büchse 9 schließt sich das Saugventil 22, so daß der Brennstoff durch den Kanal 24 bei geöffnetem Druckventil 25 in die Druckleitung 18 gedrückt wird. Dabei strömt der Brennstoff auch durch die Öffnung 33 in den Zylinder 29 und schiebt den Kolben 31 entgegen der Kraft der Feder 30 zurück. Dies dauert bis zur Beendigung des
Aufwärtsganges der Büchse 9. Dann schließt sich das Druckventil 25. Da der Zylinder 29 an die Druckleitung 18 (hier an den Kanal 24 hinter dem Druckventil 25) angeschlossen ist, strömt der Brennstoff auch noch nach Beendigung des Aufwärtsganges der Büchse 9 in die Druckleitung 18. Der Zylinder 29 mit Kolben 31 und Feder 30 wirken also wie ein Windkessel. Sie gleichen die durch die Vorpumpe erzeugten Druckstöße aus. Der Zylinder 29 ist durch eine Kappe 34 abgeschlossen, die eine Luftöffnung 35 hat und gegen die sich die Feder 30 abstützt. Er ist über eine Platte 36, die die Öffnung 33 enthält, am Gehäuseteil 14 befestigt.
Der Brennstoff strömt durch die Druckleitung 17 in ein Filter 37 aus dem er der Brennstoffeinspritzpumpe durch eine Leitung 38 zugeführt wird. Die von der Brennstoffeinspritzpumpe der Brennkraftmaschine zugeführte Brennstoffmenge ist eine wesentlich kleinere als die von der Vorpumpe geförderte Brennstoffmenge. Aus diesem Grunde ist an das Filter 37 eine Überströmleitung 39 angeschlossen, die zum Vorratsbehälter 32 führt. In diese Überströmleitung 39 ist nun ein Ventil 40 eingebaut, das als Drosselöffnung wirkt und den Druck in den Leitungen 18 und 38 bestimmt.
Die Brennstoffeinspritzpumpe arbeitet in der üblichen Weise. Dem Pumpenraum 41 läuft der Brennstoff durch die Leitung 38 unter Druck zu, wenn der Plunger 10 den Kanal 42 beim Saughub aufsteuert. Dem Kanal 42 liegt ein Kanal 43 gegenüber, der an eine Leitung 44 angeschlossen ist, die zum Vorratsbehälter 32 führt. Solange die Kanäle 42 und 43 geöffnet sind, strömt der Brennstoff durch den Pumpenraum 41 hindurch in den Vorratsbehälter 32 zurück. Sobald jedoch die Kanäle 42 und 43 beim Förderhub des Plungers 10 geschlossen werden, beginnt die Einspritzung des Brennstoffes in die Brennkraftmaschine. Der Brennstoff wird vom Plunger 10 über das Druckventil 45 in die Einspritzleitung 46 zum Einspritzventil gedrückt. Die Einspritzung des Brennstoffes ist zu Ende, wenn durch den Plunger 10 der Kanal 43 aufgesteuert wird. Dies geschieht durch eine am Plunger vorgesehene, schräge Steuerkante, die der Einfachheit halber nicht dargestellt ist. Um die Steuerkante früher oder später zur Wirkung zu bringen, ist der Plunger 10 durch die verschiebbare Regelstange 47 verdrehbar. Auf der Regelstange 47 sitzen zwei Scheiben 48, zwischen denen
ein Hebel 49 liegt, der an der Büchse 9 befestigt ist. Die Büchse 9 ist mit dem Tellerfuß 15 des Plungers 10 durch einen Mitnehmerstift 50 gekuppelt. Der vom Plunger durch die Öffnung des Kanals 43 freigegebene Brennstoff fließt durch die Leitung 44 in den Vorratsbehälter 32.
Als Ausführungsbeispiel wurde eine Benzineinspritzpumpe gewählt, weil die Erfindung für diese Pumpe besonders vorteilhaft ist. Da Benzineinspritzpumpen immer mit einer Vorpumpe zusammenarbeiten müssen, ergibt sich durch die Erfindung eine einfache und raumsparende Pumpeneinheit. Es ist aber auch ohne weiteres möglich, Pumpen für andere Brennstoffe gemäß der Erfindung auszubilden. Die Erfindung hat daher in Bezug auf Brennstoffeinspritzpumpen allgemeine Bedeutung.
Claims (3)
1) Brennstoffvorpumpe für Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Brennstoffeinspritzpumpe die Büchse (9), welche die durch die Nockenwelle (4) oder dergleichen erzeugte hin- und hergehende Bewegung auf den Plunger (10) überträgt, als Kolben (9) und der den Plunger (10) und dessen Zylinder (11) umgebende Raum (16) oberhalb der Büchse als Pumpenraum mit Anschlüssen für die Saugleitung (17) und die Druckleitung (18) zum Vorpumpen des Brennstoffes ausgebildet sind.
2) Brennstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (9) dichtend in einem Ring (13) gleitet, der in das Brennstoffeinspritzpumpengehäuse eingeschraubt ist.
3) Brennstoffvorpumpe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Druckleitung (18) ein Zylinder (29) angeschlossen ist, in dem ein entgegen dem Brennstoffdruck verschiebbar, durch eine Feder (30) oder dergleichen belasteter Kolben (31) angeordnet ist.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1060662B (de) | Kraftstoffeinspritzvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE1476247A1 (de) | Kraftstoffeinspritzvorrichtung fuer mit Kraftstoffeinspritzung und Kompressionszuendung arbeitende Brennkraftmaschinen | |
| DE1283597B (de) | Vorrichtung zur Steuerung der Voreinspritzung | |
| DE802967C (de) | Einspritzvorrichtung mit Speicherung | |
| DEP0005412DA (de) | Brennstoffvorpumpe für Brennkraftmaschinen | |
| DE1258188B (de) | Kraftstoffeinspritzpumpe fuer mehrzylindrige Brennkraftmaschinen | |
| DE861343C (de) | Kraftstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE936123C (de) | Kraftstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE843763C (de) | Einspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen | |
| EP0396127B1 (de) | Kraftstoffeinspritzvorrichtung | |
| DE907474C (de) | Mit Duese vereinigte Einspritzpumpe fuer Verbrennungsmotor | |
| DE578015C (de) | Regelbare Pumpe, insbesondere zur Foerderung von Brennstoffen | |
| DE704261C (de) | Fluessigkeitspumpe, insbesondere Brennstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE2240711C3 (de) | Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen | |
| DE467661C (de) | Brennstoffeinspritzvorrichtung fuer OElmotoren mit Druckeinspritzung | |
| DE818596C (de) | Selbstlade-Einspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE4002396A1 (de) | Kraftstoffeinspritzpumpe | |
| DE868995C (de) | Einspritzpumpe fuer Diesel- und Ottomotoren | |
| DE867478C (de) | Verbrennungskraftmaschine mit selbsttaetiger Kraftstoff-Einspritzvorrichtung | |
| DE717752C (de) | Brennstoffeinspritzvorrichtung | |
| DE856265C (de) | Umschaltvorrichtung fuer Kraftstoff-Haupt- und -Reserveleitung von Kraftfahrzeugen | |
| DE599343C (de) | Brennstoffpumpe fuer Einspritzbrennkraftmaschinen | |
| DE701628C (de) | Vorkammerdieselmaschine, bei der ausser dem in dern den Hauptbrennraum spritzendes Hilfseinspritzventil angeordnet ist | |
| DE640926C (de) | Brennstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE584847C (de) | Spritzvergaser mit Zusatzbrennstoffpumpe |