DEP0005238DA - Verfahren und Vorrichtung zum unmittelbaren Befördern der abgelängten Stämme zu dem oder den Gatterpoltern in Sägewerken - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum unmittelbaren Befördern der abgelängten Stämme zu dem oder den Gatterpoltern in Sägewerken

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DEP0005238DA
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Germany
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English (en)
Inventor
Egon Diemer
Original Assignee
Diemer, Egon, Ebingen
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Description

'Verfahren und Vorrichtung zum unmittelbaren Befördern der abgelängten Stämme zu dem oder den G-atterpoltern in Sägewerken.
Bei dem bisherigen Sägewerksbetrieb werden die sog«
fS.· "ff*-" \v< >μ£ ji
Bloohe-'iiäöh Auffüllen des Gatterrjolters für einen be-ispielsweise 4-5 stündigen Gattersohnitt meist mittels Rollwagen, oder anderen Hilfsmitteln zum Gatter befördert. Diese Arbeitsweise ist neben den für die Arbeiter auftretenden Verletzungsgefahren sehr zeitraubend und anstrengend, insbesondere im Winter bei Sohnee und Vereisung unö bedingt einen grossen Werkzeugverschleiß·
Duroh das nachstehend beschriebene Verfahren und die dabei zur Verwendung kommende Vorrichtung werden die genannten Uebelstände beseitigt und der Vorteil erzielt, das grosse Ersparnisse an Löhnen usw. in Erscheinung treten.
Bei dem erfindungsgemässen Verfahren wird ein besonders gearteter, stationärer Drehkran verwandt, der um 5βΟ gedreht werden kann und innerhalb seines Radius und eine grosse Strecke darüber hinaus jeden Bleich an der Stelle, wo abgelängt wurde, erfasst und in der gewünschten Richtung unmittelbar auf das Gatterpolter befördert, wobei der Bloch gegebenenfalls während der Beförderung leicht um 180 verdreht werden kann. Dieses Verfahren lässt sich für Ein-;Zweίο der Dreigatterwerke ohne weiteres gebrauchen, die bisher erforderlichen Sortierpolter kommen dabei ganz in Wegfall, womit erheblich an Zeit, Werkzeugen und Arbeitslöhnen eingespart werden kann und Unfälle so gut wie ganz vermieden sind. Die abgelängten Stücke verbleiben bis zum Einschnitt im Gatter jeweils an der Ablängungsstelle.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, daß in bereits bestehenden Sägewerken die Erfindung mit geringen baulichen Veränderungen zur Anwendung gelangen kann und dass das etwaige Höher- oder Tieferliegen des Sägewerksbodens gegenüber dem Rundholzplatz keinerlei Hindernisse bietet.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der zum Verfahren dienenden Vorrichtung dargestellt.
Bei dem Anwendungs- und Ausführungsbeispiel ist ein ter-Sägewerk dargestellt, bei dem die G-atterpolter auf gleicher Höhe zum Eundholaplatz liegen, jedoch könnten die Gatterpolter ohne weiteres auch höher oder tiefer gelegen sein*
Srfindungsgemäss werden die eingefahrenen Stämme a, nachdem sie abgeworfen und bei b auf gewünschte Längen abgesägt sind, von einem innerhalb des Huridholzplatzes ο aufgestellten, mit neuartigen Greifern d versehenen Drehkran e, der um 36Ο verschwenkbar ist, auf das eine oder andere der G-atterpolter f, gf h gebracht, um so ohne weiteres den Sägegattern zugeführt zu werden.
Der Greifer besteht aus 3 an einer ein- und ausziehbaren Zette i im Ring k lose eingell ängten halbrunden Klammern, die den abgelängten Stamm b in seinem Schwerpunkt unmittelbar an der Ablängungssteile des Bundholzplatzes 0 selbsttätig erfassen, anheben und durch Verschwenken des Auslegers - gegebenenfalls unter Drehung um 180° - zu dem einen oder anderen der Gatter befördern»
Patentansprüche:
lj\ Verfahr en und Vorrichtung zum unmittelbaren Befördern der\abgelängten Stämme au dem oder den Gatterpoltern in Sägewerken^, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Ablängungsstelle^, des Eundholzplatzes und den Gattern ein um 36Ο verscnweni^arer Drehkran aufgestellt ist, der die ßloche, gegebenenfalls unter gleichzeitiger Drehung, unmittelbar von der Ablängstelle aus zu den Gattern befördert.
f> * 2) Vorrichtung zu^Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennz si diinet, dass der Drehkran am Ende seinei im Ausleger aus- und einziehbaren Kette oder Drahtseil einen aus Rundkl ammern (k) bestehenden Greifer trägt.
WUi » ί Hi, ι
Urach, den 5. Pebruar I946
iO.i.U:.l9ib Oi3i-O

Claims (2)

PAUL KOCH, Obenngenieu-Stgfr. -Vaihingen, Büsnauerstr. ί. P 5258 ΧΙ/6le P Ei-OJi £ie wer !'at ent anspxücae:
1) Verfahren iiaa nnuiltclbarsri iSefö xö erri der ab— rclSn^ten Sti"tarne zu den. oder den G-atterjOlt era in SS^w crken j diiöurch ^akennzeichnet s Saos zwischen öen Ablöngunt-'sstellen ß»B fi,unär,oliipli,ta&vs unä dsü Sattem ein um 360
Lr viikr &n auflast eilt lot, 5 er die Bloche, -^ .s untor &lei ohae it iger Drsbungj unmittelbar äer Ablängst.eile aus zv öen Gattern befördert.
2) Vorrichtung £ür das Veri'aljren nach Anspruch 1,
durch einen av.dsehen den
ο äes Ruadholzpl&tüos unö den Q-at tern auflest ti 11 ten, um 3oC
veXBohwerijLbaren. X-'rehljran.
'5) Vorrictittmg i:ur Ausübiang äes Verfahrens nach lüiBPfc uch. I, dadurch [tekennzeiclmet, dass dor -krehioran am "Sn.de seiner im Ausleger aus— und einziehbaren ^eI te ofler Jtxiahtseils einen ans fiußflLlanmerri (ic) besi eht*nc3ön Greifer treibt.
c , 3e« 26. April

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