DEP0005009DA - Schaltungsanordnung zur Spannungsstabilisierung - Google Patents
Schaltungsanordnung zur SpannungsstabilisierungInfo
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Description
Bei netzgespeisten Stromquellen, beispielsweise Netzanschlussgeräten, wie sie für die Speisung von Verstärkern, Rundfunkgeräten oder dergleichen verwendet werden, besteht häufig die Aufgabe, die von der Stromquelle abgegebene Spannung innerhalb gewisser Grenzen unabhängig zu machen. Es ist für diesen Zweck u.a. bekanntgeworden, zwischen der Netzspannung und dem Verbraucher den inneren Widerstand einer gittergesteuerten Elektronenröhre einzuschalten, deren Steuerspannung über einen Spannungsteiler von der geregelten Spannung abgegriffen wird. In den Fig. 1 und 2 sind derartige bekannte Schaltungen dargestellt. Die der Regeleinrichtung zugeführte Spannung ist mit U(sub)1 und die geregelte Spannung mit U(sub)2 bezeichnet. Der innere Widerstand R(sub)i der Regelröhre RR liegt als Reihenwiderstand zwischen den Anschlussklemmen dieser beiden Spannungen. Die Gittervorspannung wird durch eine besondere Stromquelle, beispielsweise einer Batterie GV, erzeugt. Bei der Schaltung nach Fig. 1 liegt die gesamte Ausgangsspannung U(sub)2 als Steuerspannung am Gitter der Regelröhre. Hierdurch ergibt sich
eine sehr grosse Regelwirkung. Jedoch hat die Schaltung den Nachteil, dass zur Herstellung der für die Regelröhre erforderlichen Gittervorspannung eine sehr hohe Spannung in der Grössenordnung der geregelten Spannung U(sub)2 notwendig ist. Wird, wie in Fig. 2 dargestellt, die Steuerspannung für die Regelröhre von dem aus den beiden Widerständen R(sub)1 und R(sub)2 gebildeten Spannungsteiler abgegriffen, so ist zwar die Höhe der Spannung der Batterie GV geringer, jedoch verringert sich die Regelwirkung gegenüber der Schaltung nach Fig. 1 um den Faktor
Um nun bei einer solchen Schaltung die Verminderung der Regelwirkung gegenüber der Schaltung nach Fig. 1 zu verkleinern und annähernd dieselbe Wirkung wie bei der Schaltung nach Fig. 1 zu erzielen, ohne dabei auf den Vorteil der kleineren Gittervorspannung GV verzichten zu müssen, wird gemäss der Erfindung die Steuerspannung der Regelröhre an einem Spannungsteiler abgegriffen, dessen die Steuerspannung liefernder Widerstandsteil mit einem amplitudenabhängigen Widerstandsteil in Reihe geschaltet ist. Als amplitudenabhängiger Widerstandsteil kommt beispielsweise eine Glimmlampe in Frage. Eine solche Schaltung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung in Fig. 3 dargestellt. Der die Steuerspannung liefernde Spannungsteiler besteht aus dem Ohmschen Widerstand R(sub)1 und der Glimmlampe R(sub)2. Bei Verwendung einer Glimmlampe geringer Leistung kann z.B. erreicht werden, dass die gesamte Spannungsänderung von U(sub)2 an dem Widerstand R(sub)1 auftritt. Es lässt sich auf diese Weise im Grenzfall die Genauigkeit der Schaltung gemäss Fig. 1 mit einer wesentlich kleineren Gegenspannungsbatterie GV erreichen.
Die Gittervorspannungsbatterie GV kann vollständig in Fortfall kommen, wenn der Gleichspannungsabfall an dem
Widerstand R(sub)1 entsprechend der erforderlichen Gittervorspannung bemessen wird. Diese sodann ausserordentlich einfache Schaltung kann jedoch nur angewendet werden, wenn, wie es bei vielen Anwendungsgebieten vorkommt, eine Regelung der Ausgangsspannung U(sub)2 auf verschiedene Werte nicht verlangt wird. Wird dagegen eine derartige Regelung gewünscht, so kann durch Anwendung der Schaltung nach Fig. 4 die Batterie GV ebenfalls entbehrlich gemacht werden. Bei dieser Schaltung wird die Gittervorspannung der Regelröhre an dem durch einen amplitudenabhängigen Widerstand, z.B. eine Glimmlampe R(sub)5 überbrückten Teil R(sub)4 eines aus dieser Parallelschaltung und dem Widerstand R(sub)3 gebildeten Spannungsteilers abgegriffen. Dieser Spannungsteiler liegt zwischen Anode der Regelröhre und dem gemeinsamen Punkt der beiden Widerstände R(sub)1 und R(sub)2 und kann bei geeigneter Bemessung des Widerstandes R(sub)3 auch so ausgeführt sein, dass an Stelle der Parallelschaltung eines festen Widerstandes R(sub)4 und eines amplitudenabhängigen Widerstandes R(sub)5 lediglich ein amplitudenabhängiger Widerstand in Reihe zum Widerstand R(sub)3 gelegt und die Gitterspannung zwischen diesen beiden Widerständen abgenommen ist.
In Fig. 5 ist eine der Schaltung gemäss Fig. 4 entsprechende Regelschaltung zusammen mit einem Netztransformator MT, einer Gleichrichterröhre GL und einer Beruhigungskette aus der Drosselspule D und den beiden Querkondensatoren C dargestellt.
Die Regelwirkung der prinzipiell in Fig. 3 dargestellten Schaltung kann noch erhöht werden, wenn anstelle des Ohmschen Widerstandes R(sub)1 ein derart amplitudenabhängiger Widerstand eingeschaltet wird, dass die an diesem auftretende Spannungsänderung prozentual grösser ist als die Spannungsänderung U(sub)2.
Claims (6)
1. Schaltungsanordnung zur Spannungsstabilisierung mit Hilfe des als Längswiderstand geschalteten inneren Widerstandes einer von der geregelten Spannung gittergesteuerten Regelröhre, insbesondere für Netzanschlussgeräte, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerspannung der Regelröhre an einem Spannungsteiler abgegriffen wird, dessen die Steuerspannung liefernder Widerstandsteil mit einem amplitudenabhängigen Widerstandsteil in Reihe geschaltet ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannungsteiler aus einem Ohmschen Widerstand und einer Glimmlampe besteht.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ohmsche Widerstand so bemessen ist, dass der an ihm auftretende Gleichspannungsabfall gleich der für die Regelröhre benötigten Gittervorspannung ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gittervorspannung an dem durch einen amplitudenabhängigen Widerstand (z.B. eine Glimmlampe) überbrückten Teil eines Spannungsteilers abgegriffen ist, der zwischen Anode der Regelröhre und dem Abgriffpunkt des parallel zur geregelten Spannung liegenden Spannungsteilers geschaltet ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gittervorspannung von einem aus einem Ohmschen Widerstand und enem amplitudenabhängigen Widerstand, z.B. einer Glimmlampe, bestehenden Spannungsteiler abgegriffen ist, der zwischen Anode der Regelröhre und dem Abgriffpunkt des parallel zur geregelten Spannung liegenden Spannungsteilers geschaltet ist.
6. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der die Steuerspannung für die Regelröhre liefernde Teil des parallel zur geregelten Spannung liegenden Spannungsteilers aus einem derart amplitudenabhängigen Widerstand besteht, dass die Regelsteilheit der Anordnung gegenüber der Anwendung eines Ohmschen Widerstandes vergrössert ist.
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