DEP0004920DA - - Google Patents

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DEP0004920DA
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Heinrich Lanz j Mannheim*
Zuführungsvorrichtung für Heu- und Strohpressen» insbesondere Schwlngkolbenpressen
Sie Erfindung betrifft eine Zufüiirungsvorrichtung für Heu-Strohpressen« insbeso&aere schwingkolbenpresse» mit einem in den Preßkanal eingreifenden Zuführungsrechen oder dergleichen« Zweck der Erfindung ist es, die Anordnung des Zufüfaruagsrechens unter Einsparung von Bauteilen su vereinfachen sowie seine Arbeitsweise zu verbessern.
Es 1st im Stroßpressenbau bekannt» den Antrieb der das Preßgut In den Preßkanal fördernden Zuftüirungs vorrichtung von der Kurbel ties ireiikolbtinantriebes abzuleiten» ßobei die Zuföhruiigsmittel, wie z.B. Rechen, Zinken, Blastopfer oder dergleichen an eigenen Schwinghebeln gelagert und durch Lenker geführt sind. Je mehr Hebel vorgesehen werden, desto gröEer 1st auch die Anzahl der Lager- und Verschleißstellen, die bei der Wartung der Presse berücksichtigt werden müssen. Ks sind ferner Fressen mit geradlinig bewegtem Freßkolben bekannt, hei ^ensa außer dem Einstopfer ein zusätzlicher Zuführungsrechen vorgesehen ist. Dieser hat die Aufgabe, das Preist in c*en Wirkungsbereich des Einst op fers su fördern, um au verhindern, da£ sich das Gut auf dem hier mxx schwach geneigten Boden des Zuführungskanals staut. Der Rechen ist am Freßkolben gelagert utiö wird mittels Lenker geführt. Auch bei diesen Pressen ist der Einetopier in der beschriebenen Welse angeordnet, sodaß die gleichen Bauteile erforderlich sind wie bei allen anderen bekanntpn Strohpressen mit Bezwingendem oder geradlinig bewegtem Preßkolben.
Darüber hinaus sind Pressen bekannt, bei denen der Zuführungsrechen durch eine Anlenkstelle an den Schwingarmen des Kolbens in seiner Bewegung gesteuert wird. Während bei einer Ausführung der Zuführungsrechen über ein Seetange mit dem Anlenkpunkt am Schwingarm des Kolbens verbunden und im übrigen auf einer im Pressengehäuse fest angeordneter Welle gelagert 1st» weist eine andere Ausführung bei direkter Anlenkung an die Schwingarme des Kolbens für die Lagerung des Zuführungsreehens ein susäts-
Hohes Paar Sehwingarme auf. Beiden Ausführungen haftet der gemeinsame Si acht eil an, d&3 der ZufJhrungsrechen bei seinem Rückgang denselben Weg besehreitet wie beim Vorwärtsgang, was die Förderwirkung nachteilig beeinträchtigt· Weiterhin ist eine Strohpresse bekannt, bei &qx der zuführungsreehen unmittelbar* und zwar fest» mit den Verlängerungen der Schubstangen des Kolbenantriebes verbunden ist. Diese Bauweise bedingt aber einen sehr unvorteilhaften Aufbau der Presse, weil der Antrieb des Preßkolbens infolge der direkten Kopplung des Zuführungsrechens mit den Schubstangen hoch oben vor dem Sinsehüttrichter angeordnet werden muß. Herbei ergibt sich zwangsläufig eine zu hohe Schwerpunktlage, die die i'rssse wähieriä. «ifes Betriebes sehr unruhig: stehen läßt. Bei einer anderen bekannten Pressenkoastruktion sind die als Stopfer ausgebildeten Zubringer an zwei Lenkerpaaren gelagert. Von diesen Lenkerpaaren bildet eines eine starre Verlängerung der Kolbenschubstangen, während beide Lenkerpaare außerdem parallelogrammartig an den Kolbenschwingarmen angebracht sind. Auch diese Presse ist in ihrem Aufbau umständlich und in ihrer Herstellung teuer.
Gemäß der Erfindung werden die Zuführungsrechen ausschließlich von den Schwingarmen der Preßkalbens getragen. Der hierdurch gegenüber den bekannten Anordnungen erzielte technische Fortschritt besteht neben baulichen Vorteilen auch in einer vorteilhafteren, die Funktion der Zufübraagsvorrichtung verbessernden Führung des Zuführungsrechens. Die erfindungsgeaäSe Anordnung ist an eine bestimmte Ausfahrungsform nicht gebunden, sondern richtet sich nach der jeweiligen Bauart der Tresse. Und zwar kann die felle des Zufüh« rungsrechens in oder an den Cohwingarmsn des Pxeßjcolbens oder aber in starren Auslegers dieser Arme drehbar gelagert sein, sodaß ihre Lagerstelle »wischen Kolben und Kolbenaufhängepunkt liegt. Diese Ausbildung ist bei Schwingkolbenpressen mit von oben schwingendem Preßkolben und oberhalb des Preßkanals angeordnetem Zufuhrungsrechen insofern günstig, als sie eine besonders einfache und übersichtliche Bauweise ergibt. Ferner wird der Zuführungsrechen gemäß der Erfindung durch die Antriebskurbelwelle des Preßkolbens gesteuert und besitzt hierzu «weckmäßig starre Arme, am deren freies Enden je ein Lenker angreift, von denen jeder an dl« Antriebskur-
beiweHe gelenkig angeschlossen ist» üb die günstigste Bewegungsbann für die Zuführungszinken des Rechens sa erhalten, «erden die Lenker vorteilhaft as. eine Gegenkurbel der Antriebskurbelwelle gelenkig angeschlossen. jDäle neue Anordnung läßt sick in ähnlicher Fora alt den gleichen Verteilen z.B. auch bei Strohpressen mit Unternalb des Preßkanals gelagertem Sehwingkolben und oberhalb des Kanals angeordnetem Zuführungen!tteln anwenden. In diesem Falle 1st es zweckmäßig, die Rechenwelle an einer über den Preßkolben hinaus nach oben geführten Verlängerung der Kelbensenwlngarme sn lagern· Ist der Preßkolben dagegen von oben schwingend und fördert die Zuführungεvorrichtung unter dem angehobenem Kolben vorbei in den Preßkanal, so 1st die Rechenwelle «weckmäßig in einer entsprechend nach unten geführten Verlängerung der Kolbenschwingarme EU lagern.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in den Abb. 1 und 2 jeweils im Längsschnitt an einer Strohpresse beispielsweise veranschaulicht. Abb. 1 zeigt die Zuführungsvorrichtung in der hinteren, Abb. 2 in der vorderen Totlage des Preßkolbens.
Der Preßkolben 1 ist mittels der Schwingarme 2 oberhalb des Preß* kanals 3 an der Querwand 4 des Zuführungskanals 5 um die Achse 6 schwenkbar gelagert, sieh dabei auf einem Kreisbogen hin- und herbewegend. Er erhält seinen Antrieb von der Hauptantriebswelle 7 aus, die über die Stirnräder 8 und 9 die ebenfalls oberhalb des Preßkanals angeordnete Vorgelegewelle 10 in der eingezeichneten Pfeilrichtung in Drehung setzt. Die Räder 9 sind mit Je einem Hubbolzen 11 versehen, deren Kurbelbewegung vtb9r die Pleuelstangen 12 den Preßkolben 1 antreibt.
Mit dem Preßkolben 1 arbeitet eine Zuführungsvorrichtung zusammen, die das dem Zufuhrungskanal aufgegebene Preßgut erfaßt und in den Preßkanal 3 vor den Preßkolben 1 fordert. Die Zuführungsvorrichtung besteht im wesentlichen aus dem Zuführungsreciien 13, dessen Welle 14 in den Auslegern 15 der Kolbenschwingarme 2 drehbar gelagert 1st. Die Lagerstelle liegt dabei zwischen dem Preßkolben 1 und des* sen Schwenkachse 6. Angetrieben wird der Zufuhrungsrechen vom KoI* benantrieb, wozu auf den Hubbolzen U Je eine Gegenkurbel 16 befestigt 1st, die über die Koppeln 17 mit dem starren Armen 18 der
Reehexnselle 14 gelenkig verbunden, sind·
BIe fieehenwelle 14 nimmt beim Drehen der Stirnräder 9 an der Schwingbewegung des Preßkolbens 1 teil» wobei sie einen Kreisbogen am die Schwenkachse 6 beschreibt, öleicheeitig wird der Rechen unter dem Einfloß der GegenkurbeP 16 über die Koppeln 17 in seinen Lagern gedreht, sodaß die Spltsen der Recheneinkren, die auf der Zeichnung strichpunktiert angedeutete Kurve beschreiben· In A&b· 1 der Zeichnung ist die Stellang gezeigt» in der der Zuführungsreciien beginnt» in den Preßkanal 3 einzugreifen» während sich der presskolben 1 noch in der hinteren Totpunkt lage befindet. Abb. 2 dagegen veranschaulicht die Vorrichtung in der vorderen Totpunktlage des Preükolbens, wobei die Spitzen des Zuführungsrechens 13 etwa ihre höchste Lage erreicht haben·
Patentansprüche

Claims (8)

Heinrich Lanz Aktiengesellschaft Mannheim Patent ansprüche
1. Zuführungsvorrichtung für Heu- und Strohpressen, insbesondere Schwingkolbenpresse^ mit einem la den Preßkanal eingreifenden Zuführungereehen odgl·, dadurch gekennzeichnet, daB der Zuführunesrechen (131 14) ausschließlich von den Schwingarmen (2) des Preßkolbens (1) getragen ist·
2· Zuführungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurcii gekennzeichnet» daß die teile (14) dee Zuführungsrechens (13, 14) in oder am den Schwingarmen (2) des Preßkolbens drehbar gelagert ist.
3. Zuführungsvorrichtung nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (14) des Zuführungerechens (13· 14) in oder an starren Auslegern (15) der Schwingarme (2) drehbar gelagert ist.
4» Zuführungsvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstelle für die Rechenwelle (14) zwischen dem Preßkolben (1) und der Anlenkungsachse (6) seiner Schwingarme (2) angeordnet ist·
3· Zuf übungsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführungsrechen (13· 14) durch die Antriebskurbelwelle (11) des Preßkolbens (1) steuerbar ist,
6. Zuführungsvorrichtuag nach Anspruch 5t dadurch gekennzeichnet, daS der Zuführungsrechen (13· 14) starre Arme (16) hat, an deren freien Enden je ein Lenker (17) angreift, die beide an die Aiitriebskurbelwelle (11) gelenkig angeschlossen sind·
7· Zuführungsvorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (1?) an eine Gegenkurbel (16) der Antriebskurbelwelle (11) gelenkig angeschlossen sind«
8. Zuführungsvorrichtning nach Anspruch 1 und 3t dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenwelle (14) in oder am über dem Preßkolben (1) hinausgeführten Verlängerungen der Kolbenschwingarme (2) drehbar gelagert ist.

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