DEP0004563DA - Verfahren zur Erzeugung einer Pulsphasenmodulation - Google Patents
Verfahren zur Erzeugung einer PulsphasenmodulationInfo
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Description
Für Yersehiedene Zweckes insbesondere für die drahtlos© Mehrkaaals
übertragung mit sehr kurzen (Dez line te r-) Wel Ie η, sind Verfahren entwickelt worden, bei denen die verschiedenen über eine Verbindung
geleiteten Nachrichten verschiedenen Impulsreiheη aufmoduliert werden, derart, dass von einer Impulsfolge z.B. jeder zwölfte oder νIerund=
zwanzigste Impuls die Modulation einer und derselben Nachricht trägt, während die dazwischen liegenden Impulse jeweils von elf bzw.drei«
undzwanzig anderen Hachrichten abwechselnd moduliert werden. AfA*,
lationsarten können im Zusammenhang mit der βingangs erwähnten Mehrkanalübertragungstechnik verwendet werden, wobei sich insbeson»
hohe Slürf reihe it auszeichnet und daher vor den beiden anderen Kodu« lationsartea bevorzugt wird. Die JEs^uIsphasenmodulation besteht
darin, dass je nach dem Grad der Modulation die bei unmodulierter Impulsfolge in regelmässigen Zeitabatänden aufeinander folgenden
Impulae gegenüber dieser ihrer Euhelage zeitlich früher oder später zur Auesendung kommen. Die Verschiebung des einzelnen Jiupulsee aus
seiner bei unmodulierter Impulsfolge festliegenden zeitlichen Mittel» lag©, kann also proportional der Modulstionsspannung in der Weise
erfolgen, dass bei positiver Mddulationsspannung eine Verspätung des Impulses bei negativer Modu.lationsspannung eine Verfrühung
des üßpulses gegenüber dieser Mittellage e intritt oder umgekehrt.
Die bisher bekannt gewordenen Anordnungen zur 4a&$ulsphaBennioäu« lation bedingen im allgemeinen Speziairöhren ziemlich verwickelter
Bauart und zwar werden meist Kathodenstrahlröhren verwendet,
die wenigstens
die wenigstens so fiele Afclenksysterne eathalt©E müssen , als mit
der Rühre Übe r t ragungskan&Te gesteuert werden so Ilen, und deren Anoden ebenfalls «In© besondere Auebiliung erfahren müssen. Im Ge=
gensatz dazu stellt sich die vorliegende Erfindung die Aufgabe,
möglichst geringen Anzahl von normalen Ve rs tärke rröhre η zu finden.
Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass zeitlich regelmässig aufeinander folgende durch an eich bekannte MIttel
amp!itudenmodullerte Bapulee einen Kondensator auf ihre jeweilige
Konsens a to re zur Auslösung der phasenmoduliert« Jiapulse verwendet
Das erfindungsgemäase Verfahren geht also von auf beliebige Ir eIee
und mit an eich bekannten Mitteln amplitudenmodulierten Impulsen aus. Während der Dauer des amplitudeniaodulierten Impulses wird ein
Kondensator auf den durch die Modulation beeinflussten Scheitelwert des Impulses aufgeladen. Die Dauer der darauf folgenden Entladung
des Kondensators richtet eich -defee*-nach der Höhe seiner Aufladung durch die Iicipulae, ist also abhängig von der Amplitude der Ausgangs»
impulse. Da nur ein sehr geringer Zeitraum zur Aufladung des Kon« densatore zur Verfifung steht (die Iiapulsdauer beträgt bei den prak=
tischen Ausführungen der erwähnten Mehrkanalübertragungen zwiaohen 0,6 und 1,0 pe), wird der Kondensator zweckmässig in die Kathoden«
zuführung einer Röhre gelegt, auf deren Gitter die saplltudenmotue lierten Ausgangs impulse gegeben werden. Die Anordnung kann nun so
getroffen sein, dass am Endpunkt der jeweiligen Entladung des Kon« densators, die über ein beliebiges Widerstandsnetzwerk oder eine
Röhre erfolgen kann, ein Kippgenerator angestossen wird, der dann zu diesem Zeitpunkt einen Impuls erzeugt. Dieser entsteht also
gegenüber dem ursprünglichen ampli tudeniaodulierten Ausgangspule zeitlich umso später, je länger die Entladungsdauer des Kondensators,
d. h. Je höhend le Amplitude dee Ausgangs impulses Seibstyiiar15 Damit
ist die Umwandlung der^^^litudenmodulation in βine^^hasenmodulation praktisch bereits dtirchgeführt»
Um eine unabhängig worn Iadezustand des Kondensators stets gleich«
bleibende Sη t lad β s t roras t ä rke zu erzwingen, wird in weiterer
Ausgestaltung der Erfindung als IntladerShre eine Penthode verwendet,
an der eine Anodenspannung tob solcher Grösse aufrecht ©Aalten Wirds
dass ei® bei weiterer IrMliuiig durch, di© jeweilige Spaanung des
ICoadeasaters stets in einem Bereich des Anodenstrom-Anodenspannungs-KennlinienfeIdes arbeitet, in dem der Anedenstrom nahezu unabhängig
von der Anodenspannung ist. In einer besonders zweckmässigen Ausführung form der Schaltung zur Durchführung des erf indungsgemässen Verfahrene
erreicht man dies durch positive Vorspannung des Gitters der Auflade» röhre, deren Kathode auf gleiches Potential gelegt ist, wie di<j Anode
der Entladeröhre und der Kondensator selbst. Hinsichtlrli des Anoden= stromes liegen also die beIden Röhren in Reihe, Durch die positive
Gittervorspannung der Aufladerehre wird ein dauernd fliessender Strom
durch die Entladeröhre erzwungen, unabhängig davon, wie hoch die Spannung an ihrer Anode bzw.am Kondensator ist. Wird der Kondensator
über die AufladereLhre auf eine bestimmte Spsnnuiig auf ge laden, so bestimmt, gleichgültig bis zu welcher Höhe der Spannung diese Aufla=
dung erfolgt, das Gitterpotentlal der Auf lade röhre den Arbeitepunkt für die Entladeröhre, in welchem, die Entladung des Kondensators über
diese Höhrβ einsetzt. Durch geeignete Wahl der Gittervorspannung kann man also erreichen, dass der ganze En tla dung svo rgang bereits,
wie oben erwähnt, in dem Bereich des Kennlinienfeldes der Entlade» röhre liegt, in dem die Anodenapannung auf die Höhe des Anodenstromeβ
praktisch keinen Einfluss mehr hat.
Weiterhin wird vorteilhaft; die Aufladung des Kondensators durch die Aufladeröhre nicht über die Anoden-Kathodenstrecke, sondern im wesent»
liehen über die Schimgitter-Kathodenstrecke vorgenommen. In die AnOdenzuleitung zur Aufladeröhre wird dann ein Vorwiderstand eInge*
schaltet, an dem der durch den Anodenstrom in dieser Röhre erhaltene Spannungsabfall abgegriffen werden kann.
Die Vorgänge an den beiden Söhren und am Kondensator spielen eich dann In folgender Weise ab: Kach Aufladung des Kondensators über die
Schinagitter-Kathodenstreeke der Aufladeröhre durch den Ausgangs im= puls wird die Rückentladung des Kondensators durch die Aufladβröhre
info Ige des hohen Kathodenpo tent Ials dieser Röhre gesperrt. Dagegen entlädt sichrer Kondensator jetzt mit der durch die Kennlinie der
Sntladeröhre vorgeschriebenen Entladestromstärke über diese Röhre, wobei die Spannung am Kondensator und damit die Acodenspannung
der Entladeröhre
der Entlader»lire und das Satliodenpotential der Aufladerghre praktisch liaear mit der Zeit kleiner Wartes3 la dem Augeabliekp
in tea die Spannuag am Koaiessator s© kl®Ib geworden ist, dass die positive Gittervorepannung der Aufladeröhre diese öffnet,
flieset nieder ein Anodenetro ία durch, die Auf lade röhre und über die Ent lade röhre weiter zur Erde. Dae JSineetzen dieses Anoden«
strömeβ erfolgt genau zu dem Zeitpunkt, zu dem der Entladungs« Vorgang des Kondensators beendet ist, d.h. also je nach der
Anplitude des ureprünglichen Aufladeimpulees seitlich bald früher, bald später nach dessen Auftreten. Der Zeitpunkt des Wiederein=
aetzens des Aaodenatromes durch die Aufladeröhre, d.h. der Zeit= punkt des Auftretens eines Spannungsabfalie am Anodenwideretand
der Aufladeröhre let daher für die SrZeugung eines neuen phasen» modulierten Mpuleee ^erweadfeare
In weiterer Ausgestaltung der Erf indung wird die Erzeugung des phasenmodulierten Impulses selbst mittels eines differenzieren»
den Netzwerkes vorgenommen, durch das während des Anstiegs des Anodenstromes der Aufladeröhre ein Spannungsimpuls erzeugt wird.
Da durch das differenzierende Netzwerk auch beim Abreissen dee Anodenstromes durch die Aufladeröhre (während der Aufladung des
Kondensators durch den Ausgangsimpuls) ein Impuls erzeugt wird, der aber gegenüber dem Ausgangs impuls stets die gleiche Lage
behält und zur Hiasenmodulation also nicht geeig«net ist, muss dieser Impuls durch eine auf das differenzierende Netzwerk föl=
genfie, negativ vorgespannte Trennröhre abgeschnitten werden.
Da bei normalen Verstärkerröhren die Spannungsabfall® am Anoden» widerstand der Laderöhre nicht so gross sind, dass durch bekannte
Differenzierschaltungen Impulse der notwendigen Grösse bei Im= pulslängen von weniger als 1 fas erzeugt werden können, ordnet man
zweckmässig hinter der Laderöhre eine weitere Veretärkerstufe an. Koppelt man die Ausgangsspannung dieser zweiten Röhre
(zweckmässig über das Schirmgitter) auf das Steuergitter der Aufladeröhre zurück, so erhält man eine Art Multivibratorschaltung,
die sehr steilen Verlauf des Spannungsanstiegs und-Awfalles zu erreichen gestattet.
Ia der Zeiohausg ist in IigeI eiae Schaltung, wie sie zur Aus=
führung eines erfindungsgemässsn Verfahrens geeignet ist, als
Ausftihrungsbei8pi©l und ausserdem in Jig.2 der zeitliche Ablauf der
Vorgänge in verschiedenen Biaktea dieser Selialtesg dargestellt.
Iia FigeI ist 0 der Kondensator, der über die Auf laderöhre L aufgee
laden und über die Entladeröhre 1 entladen wird. Die Ausgangs impulse werden bei J auf das Steuergitter der Aufladeröhre L gegeben, das
über den Gitterableitwiderstana positiv vorgespannt ist. über das Schirmgitter G^ der Aufladerfthre L wird von der AnodenspannungewiUelie
A der Kondensator C auf eine Spannung aufgeladen, deren Betrag von
der Grösse des am Steggitter der Röhre L liegenden Impulses abh&ngt.
In FigaSaist eine Beihe von in regelmässiger Folge auf tretenden ,am»
pl itudenmodulierten Impulsen J dargestellt, wie sie am Steuffgitter der Röhre L auftreffen. Die Spannung in der Kathode der Röhre Lt
gleichzeitig die Ladespannung uq des Kondensators C und die Spannung an der Anode der Sntladeröhre S, steigt während der Dauer des Im=
pulses etwa in der in Fig.2b angegebenen Weise an. Sobald der Impuls am Steuergitter der Röhre L abreiset, ist infolge der positiven Auf»
ladung des Kondensators C und des däduroh bedingten hohen positiven Potentials der Kathode der Aufladeröhre L die Entladung des Kondsns
sators C über diese Röhre gesperrt. Der Kondensator entlädt sich daher Jetzt über die Röhre E, wobei seine Spannung Uß wieder in der in Fig.
2b dargestellten Weise praktisch linear mit der Zeit abnimmt. Wenn die Spannung am Kondensator C so weit gesunken ist, dass die Röhre L
Inf3Ige ihrer positiven Gittervorspannung sich wieder öffnet, so flieset durch die Röhre L und die Röhre £ ein Anodenstrom 1 von einer durch die mittels des Widerstandes Rjj^ eInstellbare^Gittervor=
spannung der Röhre S gegebenen Grösse. Bar Verlauf dieses Anodena stromes ist in Flg.2c dargestellt. Ir erzeugt am Anodenwiderstand R4
der Aufladeröhre L einen Spannungsabfall ♦U^1 der über den Koppelkondew
eator auf das Gitter der Verstärkerröhre V gegeben wird. Zur Besxhleunigung des Spannungsumschlage an R, wird über den Rückkoppel«=
kondensator vom Schirmgitter der Röhre V der verstärkte Spannungs« atoss auf das Steuygitter der Aufladeröhre L rückgekoppelt. In der
Anodenzuleitung zur Röhre V liegt das differenzierende Netzwerk Hi
in einen Impuls umgewandelt wird, ier über den Kondenuator aus dar Schaltung ausgekoppelt und der weiteren Verwendung zugeführt
wird. Der Verlauf des Spannungsabfalls +U^am Anodenwiderstand R 1st in I1IgoEc gestrichelt eingezeichnet,, In Fig. 2d ist der Kathodenstrom der Aufladeröhre L dargestellt, der sich aus zwei Anteilen zusammen^
setzt:
setzt: dem Anodezxstrom durch, den Anoden»iderstand Es und dem
Aufladeatrom des Koadeasators C, der grösstenteils über das Schirmgitter Gg tos L fliegst«, Sndlich ist in Jfig.2« eine Dar»
stellung der Impulse gegeben, wie sie durch das differenzierende Sietznerk N hinter der Röhre f in Abhängigkeit vom Anstieg bzw.
Abfall des Anodenstromes bzw. das Spannungsabfalie am Anodenvorwi» derstand JR^ der Röhre L erzeugt werden. Die stets in gleichem Ab=
stand zur Zxtit beim. Abreissen des Ausgangeimpulaes J auftreten= den negativen Impulse werden durch eine in Fig.1 nicht weiter
dargestellte Trennetufe abgeschnitten, während die positiven Impulse J^1 die jeweils beim Einsetzen des Anodenetromes durch
die Höhr« L auftreten, die zur Verstärkung weiter geleiteten phasenmodulierten Mutzimpulse darstellen. Sie kommen gegenüber
dem durch die strichpunktierten Linien t. Etarkfe rten Zeitpunkt
dee Auftretens der Ausgangsimpufee J um eine Zeit h später zur Inte Btehung, die umso grösser ist, je höher die AmPlitude des Aus=
gangsimpulses war. Infolge der Ze itlinearität der Entladung 1st die Zeitauslenkung der neuen Impulse proportional der Amplitude
des AusgangeiapulsaiJ,
Aalag®ns fi Figuren
8 Patentansprüche.
Claims (1)
- PateataasprilelieVerfahren zur Iraaugmag ©iaer ^pulsphasenmodulation, dadurch gekennzeichnet, dass zeitlich regelmässig auf eiiiander folgende , duroh an sich bekannte Mittel aiaplitudenmodulierta Iepulse einen Kondensator auf ihre jeweilige Spitzenspannung aufladen und die -gt e - e darauf r- Entladung^ äieees Kondensators zur Auslösung der phasemnodulierten Impulse verwendet e2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kon«= densator durch den Kathodenetrom einer von den amplitudenmodulierten Inipuleen gesteuerten Röhre aufgeladen wird.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die unabhängig vom Ladezustand des Kondensators stets gleichbleibende SatladeStromstärke durch eine mit einer Anodenvorspannung betriebene Penthode erzwungen wird.4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anoden« vorspannung der Entladepenthode durch eine positive Vorspannung der Aufladeröhre erzielt wird, deren Kathode auf gleiches Potential gelegt ist, wie die Anode der Entladeröhre und der über sie zu entladende Kondensator«ö. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufladung des Kondensators über das Schirmgitter e> iner Penthode vorgenommen wird, während an einem im Anodenkreis dieser Röhre liegenden Widerstand einefvon dem durch die Entladedauer des Kondensators ei» .ae-et be*stimmten Anodenstrom hervorge:.aee-eet be*irufen/Ji£Spannung abgegriffen wird, (he./*6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Erzeugung der phaaehmodulierten Impulse mittels eines differenzierenden Netzwerkes vorgenommen wird, durch das Anstieg und Abfall des Anodenstromes einer Röhre, von denen wenigstens einer durch die Sntladezeit des Kondensators hinsichtlich des Zeitpunktoa seines Auftretens bestimmt ist, in. Mpulse umgewandeltUn^ nicht phßk-iwißrfif li'&vf"6*^werden, «3s:-j4ea«& die *-e»J»e4 eBapuise weggeschnitten werdea.7, Verfahren naeh Anspruch S9 dadurch gekennzeichnet, daee tie am AnodenwiderBtand der Aufl&deröhre abgegriffen© Spaaaaag dem Gitter einer weiteren Höhr» zugeführt Wird8 von deren Schirmgitter si® auf das Gitter der ersten Söhre rückgekoppelt
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