DEP0004356MA - - Google Patents

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DEP0004356MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 27. Juli 1939 Bekanntgemacht am 22. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft einen Halter für Besenstiele od. dgl., bei dem der Besenstiel mittels zweier vertikaler, federnd bewegbar angeordneter Halterollen gegen ein Widerlager gedrückt wird. Sie bezweckt, eine billige, einfache und haltbare Konstruktion zu schaffen, die eine sichere Halterung der Besenstiele od. dgl. gewährleistet und eine Beschädigung der Stiele od. dgl. vermeidet.
Gemäß der Erfindung besteht der Halter im wesentlichen aus einem annähernd U-förmig gestalteten, federnden Stahlband od. dgl., dessen U-Steg das Widerlager trägt, während an den Enden der U-Schenkel die Achsen der Halterollen drehbar gelagert sind. Dabei wird der U-Steg zur Befestigung an der Unterlage benutzt. An die Stelle eines Stahlbandes können auch andere federnde Materialien treten.
In einfachen Fällen können die Halterollen und. gegebenenfalls das Widerlager unprofiliert sein. Um jedoch eine sichere Halterung auch bei Erschütterangen zu gewährleisten, werden profilierte Halteroilen bzw. profilierte Widerlager im allgemeinen bevorzugt. Als Werkstoff für die Halterolleni und gegebenenfalls das, Widerlager bewährt sich Gummi.
Der U-Steg des Halters kann mit Laschen versehen sein, die Befestigungsösen aufweisen. Man ' erreicht auf diese Weise, daß die Befestigungsvorrichtungen oben und unten außerhalb des Halterbereiches liegen und die Befestigungsmittel, ζ. Β. Schrauben, freiliegen'.
509 698/134
P 4356 X/34 c
Die' U-Sdhenkel bilden mit dem U-Steg zweckmäßig einen nach innen, offenen Winkel von wenir ger als 900, da hierbei eine besonders günstige Federung erhalten wird. Zwischen den U-Schenkeln und dem U-Steg werden vorzugsweise stetig gekrümmte Übergangsstücke vorgesehen. Wenn man die Ränder der U-Schenkel bis zu diesen. Übergangsstücken senkrecht zu den U-Schenkelebenen abbiegt, so sind dann die Schenkel selber steif, ,10 während die Federung in den gekrümmten Übergangsstücken liegt. Die U-Schenkel können ausgeschnitten sein, wobei die Ränder dieser Ausschnitte dann senkrecht zu den U-Schenkeln umgebogen werden. Man erhält hierdurch nicht nur eine Versteifung der Schenkel, sondern gewinnt durch die umgebogenen Ränder der Ausschnitte auch Lagerstellen für die Achsen der Halterollen.
Die erfindungsgemäße Halteklemme bedarf für den Normalfall keines besonderen Unterbaues; man kann jedoch auch mehrere Halteklemmen auf einem gemeinsamen Träger nebeneinander befestigen.
Die festzuhaltenden Gegenstände können rund oder profiliert sein. Die Hälteklemme läßt sich ohne Schwierigkeit sowohl auf ebenen Flächen als auch auf runden Gegenständen sowie an hohlen Flächen befestigen, da sich die Schenkel ohne weiteres entsprechend biegen lassen.
Die Halterung in den Klemmen ist so sicher, daß man die erfindungsgemäßen Klemmen auch in Schiffen, Flugzeugen und anderen Fahrzeugen aller Art benutzen kann, ohne eine Lösung durch die Erschütterungen befürchten zu müssen.
Die Ausführungen der Halterollen und des Widerlagers aus Gummi od. dgl. sichert gegen eine Be-Schädigung der Stiele.
. In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. ι einen Blechteil vor der Formung,
Fig. 2, 3, 4 und 5 die Befestigung des geformten Blechteiles auf einer ebenen, einer konvexen, einer keilstumpfförmigen und einer ausgehöhlten Fläche sowie schließlich
Fig. 6 den vollständigen Gegenstand, für welchen die vorhergehenden Figuren nur Erläuterungsmittel sind.
Der U-Steg 1 weist zwei Befestigungsösen 2 und 3 auf. An den U-Steg 1 schließen sich die Übergangsteile 4 und 5, welche die Federung der Klemme bedingen. Hieran schließen sich die U-Schenkel 6 und 7 an. Diese U-Schenkel sind im wesentlichen gabelförmig gestaltet, und ihre Außenränder 8, 9 sowie die Innenränder 10, 11, 12 sind nach innen umgebogen, um die gabelförmigen U-Schenkel zu versteifen. Dabei bilden die nach innen umgebogenen Innenränder 10 und 12 Lappen mit einander gegenüberstehenden Bohrungen 13, 14, in welche die Achsen 15 bzw. 16 der Halterollen 17 bzw. 18 eingesetzt und in beliebiger Weise gegen Herausfallen gesichert werden. Die Halterollen sind um diese Achsen bzw. zusammen mit diesen Achsen drehbar. Eine zweckmäßige Form der Profilierung der Halterollen 17 und 18 für den Fall des runden Besenstiels ist der Fig. 6 zu entnehmen. Die Halterollen 17 und 18 arbeiten. mit dem Widerlager 19 zusammen, das von dem U-Steg 1 getragenwird.

Claims (9)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Halter für Besenstiele od. dgl., bei dem der Besenstiel mittels zweier vertikaler, federnd bewegbar angeordneter Halterollen gegen ein Widerlager gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter aus einem annähernd U-förmiggestaltetenfederndenStahlbandod.dgl. besteht, dessen U-Steg das Widerlager trägt, während in den Enden der U-Schenkel die Achsen der Halterollen drehbar gelagert sind.
2. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterollen und gegebenenfalls das Widerlager profiliert sind.
3. Halter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterollen und gegebenenfalls das Widerlager aus Gummi bestehen.
4. Halter nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der U-Steg Laschen mit Befestigungsösen aufweist.
5. Halter nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die U-Schenkel mit dem U-Steg einen nach innen offenen Winkel von weniger als 900 bilden.
6. Halter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen den U-Schenkeln und dem U-Steg stetig gekrümmte Übergangsstücke befinden.
7. Halter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der U-Schenkel bis zu den Übergangsstücken senkrecht zu den U-Schenkelebenen abgebogen sind.
8. Hälter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die U-Schenkel ausgeschnitten sind und die Ränder dieser Ausschnitte senkrecht zu den U-Schenkelebenen umgebogen sind.
9. Halter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die umgebogenen Ränder der Ausschnitte die Lager der Halterollenachse aufweisen.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 504185; britische Patentschriften Nr. 355 585, 425 244; USA.-Patentschriften Nr. 692 905, 1 552 252.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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