DEP0004179DA - - Google Patents

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DEP0004179DA
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Patentanwalt Ernst Haigis
Fernsprecher Nr. 1492 Postfach Nr.726 Postscheck-Konto. Amt Hannover Nr. 68928 Bank-Konto: Commerz- und Privat-Bank, Bielefeld
Bielefeld, den .1% November 19.45
Herforder Str. 10
Lfd. Akt... 570/45
Akt.-Z
Josef Htllemeyer, Neuhaus b.Paderbom, Paderstr.2.
nUohlwmdtger Fensterrahmen".
die Erfindung bezweckt einen hohlwmdigen Fensterrahmen, wie solche beispw. als Metall", Stahlfenster usw. Anwendung finden, von grösstmöglichster Isolierfähigkeit nicht nur gegen Kälte- und Wärme tempera türen, sondern auch gegen Schall zu schaffen, ms dadurch erreicht wird, dass der das Glas umschliessende Flügelrahmen sowie der Blendrahmen profilierte Hohlkörper darstellen, die im Innern und im Bereiche ihrer Stossflächen in Hohlräume unterteilt bzw. zn Hohlräumen geformt sind, um eine gute Isolierung sowohl als auch Schall- und Wärmedämmung zu erreichen.
Auf der beigefugten Zeichnung ist der Gegenstand, der Erfindung betspw. veranschaulicht. Es zeigen:
Abb. 1 einen schnitt durch dm Mend- bzw. Flügelrahmen
das Fensters nach A-B1
Abb. 2 Blend- und Flügelrahmen tm Schnitt nach C-D, Abb. 3 die Flügelrahmen des Fensters im Schnitt nach
B-F und Abb. 4 ein im kleineren Maßstabe gezeichnetes Fenster
in Ansicht.
Ein Im Sinne der Erfindung ausgebildetes Fenster besteht-"In aus einem Blendratmen α sowie an den letzteren mittels Fischbmder b angelenkten Flügelrahmen c, wobei die Blend- und Flügelrahmen als profilterte Bohl-
Patentanwalt Ernst Haigis, Bielefeld, Herforder Str. 10
BIaIt....2
körper ausgebildet sind, Me Bohlkörper sind dabei savohl in ihrem Innern als auch im Bereiche ihrer Stossflachen in HoKL-räume unterteilt bzw. zu Hohlräumen geformt.
Die Bildung der Hohlräume geschieht einerseits durch Ein» setzen mn Trennwänden 6, welche in vertikaler Sichtung parallel zur Verglasung in die Flügelratmen-BoMkörper eingesetzt werden, andererseits dadurch, dass die stossf lachen zwischen Blende und Flügelrahmen mit mehreren nebeneinander liegmden mienartigen Vertiefungen (a',cf) versehen sind, die mit etwa geradlinigen Stossf lachen (aff,cn) abwechseln. Es werden hierdurch unterteilte Säume geschaffen, die von aussen nach innen zu getrennt nebeneinander liegen und einen Wärme- oder Kälteuurohlass won der Innen- zu der Aussenaeite oder umgekehrt verhindern bzw. etwa won innen nach aussen oder umgekehrt auftretende Luftströme auffangen tmd zurückleiten. Dadurch, dass auch zwischen dm Stossflächen durch ihre wellenförmige Ausgestaltung Hohlräume gelegt sind, wobei ihre ümgrenzungsrundungen gegeneinander etwas verschoben sind, entstehen in diesen Hohlräumen, wenn Luft durchzutreten versucht, Wirbelbildungen und ein wetterleiten der Luft wird dadurch verhindert. Es ergibt sich so gewtssermassen ein gesättigtes Luftpolster, das besonders gut isolierend wirkt.
Die Flügelrahmen sind mit nach innen gerichteten, frei ausragenden, Auslaufenden (C") versehen, die soweit voneinander entfernt liegen, dass sich einerseits die Trennungswände zwischen sie einführen lassen, andererseits dieselben aber auch als Widerlager für Glasscheiben (f) zu dienen vermögen, die beiderseits, also als Doppelverglasung, einsetzbar sind.
Um hierdurch einen dichten Abschluss zwischen dem Fensterrahmenhühlraun und dm Hohlraum zwischen den Glasscheiben zu erzielen, wird auf die Auslaufenden des Flügelrafmens noch eine aus elastischen Material bestehende U-förmige Dämpfungskappe (g) aufgesetzt, die in ihrem Querscimitt so

Claims (2)

Patentanwalt Ernst Haigis, Bielefeld, Herforcier Str. 10 BIaIt .5 brett gehalten wird, dass stets ein unmittelbares Anliegen der Glasscheiben an ste gewährleistet ist· Die üblicherweise an jedem JSormlfenster vorhandenen Ansehlagletsten$ Schlagleisten usw. befinden sich auch an einem Fenster gmäss der Erfindung md werden durch entsprechendes Ausprägen der Hohlkörper gebildet· der ftappenartlg ausgebildete Blendrahmen wird in bekannter Weise in die Lichtöffnung eines Gebäudes eingebaut, wobei als Füllmaterial für denselben MoIz, Beton o.dglo Verwendung finden und der Einbau einer Trennwand, wie sie ta Flügelrahmen bereits oorgesehen ist, auch hier mrgenomm werden kann· Fenster nach der Erfindung bieten nicht nur eine s- -h-zuverlässige Isolierung, sondern auch besonders gute Wärme- und Schalldämpfung· Dieselben sind stabil und lassen sieh auf einfache Weise herstellen· Einen Vorteil bieten die Fenster gemäss der Erfindung auch dadurch, dass bei eintretender Kälte ein Ein frieren nicht mehr stattfinden kann· Bedingt ist dies daduroh, dass infolge der guten Isolierung ein Wärmeaustausch von innen nach aussen oder umgekehrt nieht mehr möglich ist, wodurch jede Wasserabsonderung mmieden wird· Hohiwandige Fmsterrafmen gmäss der Erfindung können natürlich MeHt nur ms Metall- oder stahlblech hergestellt sein, es lassen sich demttige Mahnen betspw. auch aus Pressoder ähnlichem Material oder auch aus Glas herstellen und erstreckt sich das ie sen der Erfindung selbstverständlich auch auf solche msführwgsfomm, Puten tansprüehe:
1.) BoKLwmdiger Fensterrahmen, dadurch gekennzeichnet,
dass der das Glas mschltessende Flügelrafmen sowie auch der Blendrahmen als profilierte Hohlkörper ausgebildet sind, die in Innern und im Bereiche ihrer stossflachen unterteilte Hohlräume aufweisen bzw. zu Hohlräumen geformt sind, im eine gute Isolierung sowohl als auch Schell- und Wärmedämmung zu erreichen.
e \in mrtikaler Verglasung1^ st el It sind, sodass die
Patentanwalt Ernst Haigis, Bielefeld, Herforder Str. 10
Blatt 4.
2.) Mohlmndtger Fensterrahmen nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass die Hohlräume der Blend" und Flügelrahmen ζ α und c) jeweils durch eine· aus isolierendem Material bestehende Trennwand (d) unterteilt sind, ^^*^^ <~^j
J^- ti&hi
-ää
Richtung parallel zur
unterteilten MiMe nebeneinander gen und einen Wärme- oder Kälteäurchlass wn der Innen- zu der aussenseite oder umgekehrt O&rhindern·}· fy BoKLwmdiger Fensterrahmen nach Anspruch 1 bis %
dadurch gekennzeichnet, dass die Flügelrahmen (g) mit naoh innen gerichteten Auslaufenden (cf") versehen sind, die soweit wneinander entfernt liegen, dass sie einerseits zur Aufnahme der Trennwände (d) , andererseits als Widerlager für die beiderseits einzusetzenden Glasscheiben (f)^^^^jr 4fi) Mohlufngßiger Fensterrahmen nach Anspruch 1 bis<ß,
dadurch gekennzeichnet, dass in Fortsetzung der nach innen gerichteten Auslaufenden (ctrl) der Flügelrahmen mit ihren Schenkeln gegen die Auslaufenden gerichtete, zweckmässig ü-ffr mige, aus elastischem Material bestehende, Dämpfungskappen (g) aufgesetzt sind, 4ie-4x-4torewr~n &uelhab sin als unmittelbare Anschlagmittel für die Glasscheiben (f) dienen, sowie gleichzeitig einen dichten Abschluss zwischen den Fensterflügeln und dem Hohlraum zwischen den Glasscheiben ergeben.
Bohlwandiger Fensterrahmen nach Anspruch 1 bis 4h dadurch gekennzeichnet, dass die Btossfläc}%m zwischen Flügel- und Blendrahmen mit mehreren nebeneinander liegenden rillenartigen Vertiefungen (a$,c*) vier sehen sind, die mit etwa geradlinigen StossfläGlwn (arf,ctf) abwecfiselns^*?^
ψτ)- 6
da dass die äarandungsrundungen der rillenförmigen Vertiefungen (α',ο*') etwas gegeneinander verschoben sind, wodurch etwa eintretende Luftstrvmungen zur Wirbelbildung veranlasst werden und damit ein gut isolierendes Luftpol ster geschaffen

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