DEP0004075BA - Verfahren zur Verarbeitung von Tabakplattenabschnitten zu Zigarrenwickeln - Google Patents

Verfahren zur Verarbeitung von Tabakplattenabschnitten zu Zigarrenwickeln

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DEP0004075BA
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Germany
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tobacco
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tobacco sheet
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English (en)
Inventor
Johann Mannheim Rutz
Original Assignee
Johann Mannheim Rutz
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Description

DipLfng-5ArthurKuhn Γ' 9 sJ ft ^ f ^
BerJin-Dahlem. Wildpfad 3 6«- September 1949
Johami Eutzs, Iiannheim--SaiidhofecajZwerchgasse 1
Terfahrea zur pMSwerorfcen Terarbeitung von Tabakplattenabsefmitten. zu E^soa^igarr enw ic kein s Stumpen u.dgl..
Es ist bekannt j gepresste* trockene Tabakplatten in Streifen zu schneiden^ deren Breite der Länge des herzustellenden Zigarrenfabrikates entspricht^ Biese Streifen, werden, in Abschnitte zerlegt und daraus „ durch Umwickeln von "Dia- und Decktabakblättems Fertigfabrikate hergestellt;
Diese Tersrbeitung zeigte in der Praxis erhebliche Mängel» Ausserdem konnten nur im Längsschnitt geradlij&iige prismatische oder konische, djx* Stumpen-o&er ManiUas-Formates gefertigt werdend Um ein Terdreken der Abschnitte bei der Um- und Deckblattierung zu Terkindern* müssen dieselben, gut trocken sein.;' Dadurch wird beim Umsric^eliy das zarte Um- und Deckblatt durch die karten Ecklcanten der Tabaicplattenabschnitte oft beschädigt» Süden ist bei der Herstellung zylindrischer Tornate das Aufbringen, iron Kleister auf das Deckblatt unerlässliche Dieser erhöht in trockenem Zustand die an sich schon hohe Sprödigkeit des inneren Kerns (Plattenabschnitt} des Fabrikats» Dadurck wird die Gefahr der Ufaierung der rauchfertigen Zigarre Termehrt und der Genuss oft illusorisch«, Zudem ist jeder Kleister innerhalb der Abbrandzone bei jedem Zigarrenfabrilcat qualitätssehääigend«
Bie starre Fom der Tabakplattenabschnitte liess bisher eine Terwendung derselben für Fassonzigarren nicht zu.auck dann
I \ J> ι- . KJ _L f 1
nicht, wenn das Kopf- und Brandende des Plattenabschnittes abgeschrägt wurde^ dajäie scharfen Ecklcanten des gepressten und trockenen Abschnittes ein ITachpressen auf Rundformat in der ITickelforra unmöglich machte.
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile;
Der Erfindung gemäss wird auf ein IMblatt,dassen Breite dem Volumen des herzustellenden Fabrikates entspricht, fein geschnittene» Tabalc aufgebracht und der darauf gelegte Tabakplattenabschnitt damit zu einem Wickel gedreht» Bei Herstellung komplizierterer Fassons ( von Eiformaten,s$itz zu laufenden Kegeln usw.) wird am Kopf- und Brandende des Tabakplattenabschnittes fein geschnittener Tabak angefügt© Anstelle eines Uaturumblattes wird der Erfindung gemäss vorteilhaft ein elliptisches ,einen wellenförmigen Rand aufweisendes Kunstumblatt verwendet«, Bei der Herstellung des Wickels findet mit Vorteil eine gerillte Arbeitsplatte Anwendung, die mit einer gleichfals gerillten Mulde versehen ist»
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform dieser Arbeitsplatte mit darauf angeordnetem Umblatt, Feinsclinitt und Tabak-ρlattenabsehnitt, ferner ein Kunstumblatt und ein fertiger Wickel in Zigarrenform gargestellt, und zxvar zeigt; Fig» 1 die Arbeitsplatte schaubildlich, Fige 2 das Kunstumblatt,
Fige 5 den zigarrenförmigen Wickel; Der Arbeitsvorgang ist folgender:
An dem Arbeitsplatz des Wickelmachers wird ein gerilltes Brett 1 angebracht» In diesem Arbeitsbrett befindet sich eine ebenfalls gerilltef der herzustellenden Fasson angβρ as s t öyMulde 2,
die oval gestaltet ist und deren grösste Tiefe etwa 3 πίτα beträgt* Über diese Hulde wird ein Stück Blattabalc (genannt Umblatt) 3 oder ein Blatt elllptiscit wellenförmig gestanztes Kunstumblatt 6, das sich, wegen seiner SOrm und seiner sonstigen guten Sigeasehaften sehr eignet, gelegfciDann wird eine dünne Schicht feingeschnittenen Tabaks 4-, die dem Volumen der herzustellenden Fasson entsprechen muss, aufgebracht» Hierauf wird der Tabakplattenabschnitt 5 gelegt» Die Daumen des Wickelmachers greifen die Kante Ja des Umblatteinschlages Zeige- und Mittelfinger drücken jetzt auf den Abschnitt 3l dieser senkt sich mit dem Umblatt und der Feinschnittauflage zusammen in die Mulden die anderen Finger fügen jetzt, je nach Fasson,feingeschnittenen Tabak an das Brandende und an das Kopfende des Tabakplattenabschnittes und wickeln denselben mitsamt dem Feinschnitt ia das Umblatti wobei die Rillen der Mulde und des Arbeitabrettes die Terlageruag (Entmischung} der Einlagen innerhalb des Zigarrenwickels Terhinderne
Die so gefertigten Wickel werden in Formen gepresst® Da der Wickelkern absolut trocken ist, geht die Weiterverarbeitungsreife viel rascher Tor sich als bei allen anderen Wickeln bisheriger Macharti Ausserdem, wird Tiel teueres Umblatt erspart, denn es ist Offeasichtlich9 dass ein Wickel der vorgepresste Einlage enthält, weit weniger Umblatt benötigt, als ein WickeI^ der, wie es bisher allgemein üblich war, mit ltoser, meist störriger Einlage gefertigt ist* Hinzu kommt, dass bei der Herstellungsart gemä^ss Erfindung der mitverwendete feingeschnittene XmSuJl Blattabak immer wollig und weich ist und daher bei der Verwendung gemäss Erfindung dem
Tl η ο Q A1 Hi 1 Ιυ.-Μ
Utoblatt erhöhte Schmiegfähigkeit und Elastizität gibt; Der Wickel wird glatter und ist leister zu überrollen, wodurch auch Deckblatt erspart wird» Die fertigen Wickel gemäss Irfindung werden in der üblichen Art mit Deckblattabak überrollt»
Da der feingeschnittene Blattabalc unmittelbar unter das Umblatt kommt, gibt er demselben erhöhte Glimmsicherheit; Der Tabakplattenabschnittg der immer aus entrippten Blatt-Tabakstreifen besteht9 verhindert r selbst bei den kompliziertesten Fassons jedes Verstopfen des Wickels und fördert beim Abbrand des Fabrikates den Zusammenhalt der Asche; Selbst am Brandende nadelspitz zulaufende Zigarrenfassons lüften absolut sicher, dader aus Tabakpiattenabschnitten bestehende Einlagekern des gemäss Erfindung hergestellten Zigarrenwickels ein unbedingt zuverlässi ger Luftkanal 1st,
Jeder Zigarrenraueher kennt die "Zug" und Abbrandmängel, die sehr oft Iifassons und spitz zulaufenden Kegelformaten anhaften* Auch Stumpen und Zigarillos sind Oft tfTerknallta (Fachausdruck für nicht luftende Fabrilcate) β
Zigarrenfabrikate, die gemäss Erfindung hergestellt sind, lagern innerhalb 8 bis 10 Tagen ab* da ja der Einlagekern schon bei der Herstellung des Fabrikates vollkommen trocken und absolut luftdurchlässig ist » Dagegen benötigen die Zigarrenfabrikate bisheriger Macharten eine Lagerung von mindestens 3 bis 5 Monaten;

Claims (1)

Paten tansprüche ·
1. VerfaJirea zur ■efrge Verarbeitung von Tabakplattenabschnitten zu Zigarrenwickel^!, Stumpen und. dergl., dadurch gekennzeichnet s dass auf ein Umblatt , dessen Breite dem Volumen des herzustellenden Fabrilcates entspricht» feingeschalttener Tabak aufgebracht und der daraufgelegte Tabakplattenabschnitt damit zu einem Wickel gedreht wird»
2» Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung komplizierter Fassoas (Iiformatesspitz zulaufende Kegel etc^) am Kopf »und Brandende dem Tabaleplattenab= sciinitt feingeschnittener Tabak angefügt wird® 5* Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet8
PilS ml
dass .aaoteiic-^y&n- ffatawgablatt ein elliptisches, einen wellenförmigen Rand aufweisende^ Kunstumblatt verwendet isrird; Verfahren nach Anspruch 1,2 und 3> dadurch gekennzeichnets dass das Umblatt über eine gerillte Mulde, die sich in einer gerillten. Arbeitsplatte befindet, gelegt wird»

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