DEP0003852BA - Scharnier - Google Patents
ScharnierInfo
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Description
Un" ÜB SUs
Berlin-Haien see
Berlin-Halensee, den 16». August 1949
Firma HURCAL ENGINEERING GOMPAFf LIMITED, Birkenhead, Cheshire, England.
Scharnier.
Die Erfindung bezieht sich auf Scharniere mit Scharnierblattern oder Scharnierbänder, bei welchen die
Scharnierblatter auf ,einen gemeinsamen Scharnier stift einge"-hängt sind und nach ihrem Zusammenfügen normalerweise in
einer gemeinsamen Ebene liegen im Gegensatz zu den gewöhnlicheren Scharniertypen, deren Scharnierblätter nach ihrem
Zusammenfügen normalerweise in zwei Ebenen parallel zueinander liegen.
in
Scharniere mit/einer Ebene liegenden Scharnierblättern haben den grossen yorteil, dass die Notwendigkeit
des Einschneidens von Betten in- Tür und Hahnen zwecks Einpassurig der Scharnierblätter entfällt, da die Dicke der Scharnierblätter
den Abstand bestimmt, welcher zwischen Tür- und Rahmenkante gelassen werden muss. Dadurch vrird eine Beschädigung
an Tür und Rahmen vermieden und die zum Festmachen
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der Scharniere und Einhängen der Tür erforderliche Zeit wesentlich reduziert .
Bei dieser Scharniertype können die Scharnierblätter im wesentlichen ta/gential zu der Peripherie des
Scharnierstiftes oder im wesentlichen radial zu der Scharnier- -achse sein und die Erfindung befasst sich ausschliesslich
mit Scharnieren mit sich derart radial erstreckenden, in einer "Ebene liegenden Scharnierblättern.
Es ist 'immer schwierig, das Scharnier in genauer Lage anzubringen, -^ies wird nur bei den gewöhnlicheren
Scharnieren infolge des Ausfalzens oder Einschneidens von Betten in Tür und Rahmen für die Aufnahme der Scharnierblatter
erreicht. Diese Schwierigkeit ist in Bezug auf die Scharniere mit in einer Ebene liegenden Scharnierblättern sehr beachtlich,
da es nichts gibt, die Ausrichtung der Scharnierachse zu bewerkstelligen noch die lage des Scharniers zu bestimmen..
Somit ist eine sorgfaltige Messung oder geschickte optische Beurteilung für die genaue Einstellung des Scharniers erforderlich.
Die Schwierigkeit ist am grössten, wo die Oberflache der'Tür auf ihrer Drehseite in gleicher Ybene liegend mit der
benachbarten Oberfläche ihres Rahmens einzustellen ist.
Gegenstand der Erfindung ist also die derartige Konstruktion solcher Scharniere mit in einer Ebene liegenden
Scharnierblättern, dass ihre Ausrichtung mit der für- und Rahmenkante automatisch gesichert wird mit der daraus resultierenden
Genauigkeit des Einsetzens der Tür in ihrem Rahmen.
Zu diesem Zweck hat gemäss Erfindung ein
-3-
-3-
Scharnier, desBen Scharnierblätter nach ihrem * Zusammenfügen normalerweise in einer gemeinsamen Ebene liegen und in einem
gemeinsamen Drehstift eingehängt sind5 so/dass sie sich im wesentlichen radial zu der drehachse erstrecken, Scharnierstiftumhüllungsteile
j die derart geformt oder hinterschnitten sind, dass Anschlagkanten oder -flachen auf beiden Seiten
jedes Scharnierblattes entstehen, die in einer gemeinsamen T^bene rechtwinklig zu der Ebene der Scharnierblätter und
parallel zu der Scharnierachse liegen.
Das Scharnier kann aus- zwei Scharnierblättern bestehen,welche entweder nebeneinander angeordnet sind, oder
■von welchen das eine so geformt ist, dass es sich um drei Seiten des anderen Scharnierblattes herum erstreckt. 1Us kann
auch drei Scharnierblätter aufweisen3 welche nebeneinander" liegen,-oder von welchen sich das eine um die drei Seiten des
zweiten und das dr-itte in ähnlicher Weise sich um das zweite Scharnierblatt herum erstreckt. Man kann aucn. vier S,charnierblätter
nebeneinander anordnen oder auch so, dass sich das eine Scharnierblatt um die drei Seiten -der anderen erstreckt
und die anderen zwei Scharnierblätter je an einer Seite des ersten Scharnierblattes liegen. Ss können auch mehr als vier
Scharnierblätter in Betracht kommen in Vervielfachung oder Kombination der nebeneinanderliegenden und sich rund umeinander
erstreckenden Anordnung.
Die Scharnierblätter haben Bohrungen zur
Aufnahme der Befestigungsschrauben oder dergl.. Die Sehraublöcher in dem Scharnierblatt oder Scharnierblatter zu ihrer
-4-
Befestigung an dem einen Teil (beispielsweise der Tür) sind alle auf derselben Seite versenkt; wahrend die Schraublöoher
'in den anderen Scharnierblättern zur Befestigung an dem anderen Teil (beispielsweise dem Türrahmen) auf der gegenüberliegenden
Seite versenkt sind»
Die beiliegende Zeichnung bringt Ausführungsbeispiele der Erfindung* Ss zeigen:
Fige 1 in perspektivischer Darstellung ein Dreiblattscharnier in seiner normalen Stellung^
Fig« 2 ein Zweiblatt scharnier in gleicher Stellung und gleicher Darstellung,
Fig» 3 eine abgeänderte Form des Zweiblattscharniers der Fig. 2,
Fig. 4 eine andere ^orm des ZweiblattScharniers,
Figo 5 eine andere Fora des Dreiblattscharniers,
Fig. 6 eine Drauf- oder Sndansicht für jede der vorgehenden Darstellungen.
Das Scharnier der Fig.' 1 umfasst drei Teile
1, 2, 3, von welchen der Teil 1 rechtwinkelig ist und ein
1
Stiftumhüllungsteil 1 bildet. Der Teil 2 ist wesentlich
Stiftumhüllungsteil 1 bildet. Der Teil 2 ist wesentlich
U-förmig und erstreckt sich um die drei Seiten des Teiles
~~ - 12 Er endet in den Stiftumhüllungsstücken 2,2«, Der Teil 3 ist
von ähnlicher Form wie Teil 2S aber grosser. Er erstreckt sich um die drei Seiten des Teiles 2 und endet in den Stift-
1 2
umhüllungsstücken 3 , 3 ."Ss sind Schraub 15eher, wie1 dargestellt,
in den Scharnierblattern 1, 2, 3 vorgesehen» Die
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Schraublöcher des Scharnierblattes 2 sind, wie man klar ersieht, auf der gegenüberliegenden Seite wie die Schraublöcher
der Scharniarblätt,er 1 und 3 versenkt.
Das Scharnier der Pig. 2 umfasst die beiden Teile 4, 5, von welchen der Teil 4 rechtwinkelig ist und
in ein Stiftumhüllungsstück 4 endet. Der Teil 5 ist im wesentlichen U-förmig, ,er erstreckt sich um die drei Seiten
1 2 des Teiles 4 und endet -in. den St if tumhüllungs stücken 5,5.
Wie vorhergehend haben die Scharnierblätter 4 und 5- Schraublöcher, welche auf gegenüberliegenden Seiten versenkt sind.
Bei einer Abänderung des Scharniers der Fig.
ist der äussersta Teil des D-förmigen Scharnierblattes 5 bei
5 der Fig. 3 verbreitert, um das Schraubloch besser unterzubringen, wobei der umklammerte Teil 4 entsprechend ausgeschnitten
ist. Diese Abänderung kann auch beim Scharnier der Fig. 1 vorgenommen^werden.
Das Scharnier der Fig. 4 umfasst die beiden
'Teile 6,- 7 von gleicher Form. Jeder Teil hat ein Stiftum-
11
hüllungsstück 6,7. Das Scharnier der Fig. 5 weist die drei Scharnierblätter 8, 9 und 10 auf, von welchen die Scharnierblätter 9, 10 identisch sind und die Stiftumhüllungsstücke
hüllungsstück 6,7. Das Scharnier der Fig. 5 weist die drei Scharnierblätter 8, 9 und 10 auf, von welchen die Scharnierblätter 9, 10 identisch sind und die Stiftumhüllungsstücke
1 1
9 , 10 aufweisen. Das Scharnierblatt 8 ist etwas,langer und
9 , 10 aufweisen. Das Scharnierblatt 8 ist etwas,langer und
seine Schraublöcher sind auf der. den Scharriierblättern 9, 10 gegenüberliegenden Seite versenkt. Das Scharnierblatt 8 endet
1
in dem Stiftumhüllungsstück 8 .
in dem Stiftumhüllungsstück 8 .
Gemlss Fig. 6 erstrecken sich die Scharnierblätter der vorher beschriebenen Scharniere radial zur
Scharnierachse, wie durch das Scharnierblatt 11 angedeutet,
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dessen Ende zwecks Bildung des Stiftumhüllungsstdckes 11' scharf herumgebogen iste Das Ausbiegen des letzteren Stückes
ist so scharf ausgeführt oder es wird nach der Formung einem weiteren^Vorgang unterworfen, dass eine Anschlagkante
oder -fläche 12 im rechten ^inkel zur Ebene des Scharniers und parallel zur Stiftachse entsteht. Das Ende des herumge-
1
bogenen Stückes 11 ist in ahnlicher Weise bei 13 abgeolattet, so|dass ebenfalls im rechten Winkel zum Scharnierblatt 11 in einer gemeinsamen Ebene mit der Anschlagkante 12 eine weitere Anschlagkante oder -flache entsteht. Die gemeinsame Ebene dieser" beiden Anschlagkanten liegt rechtwinkelig zur Ebene des Scharnierblattes 11 und parallel zur Stiftachse.
bogenen Stückes 11 ist in ahnlicher Weise bei 13 abgeolattet, so|dass ebenfalls im rechten Winkel zum Scharnierblatt 11 in einer gemeinsamen Ebene mit der Anschlagkante 12 eine weitere Anschlagkante oder -flache entsteht. Die gemeinsame Ebene dieser" beiden Anschlagkanten liegt rechtwinkelig zur Ebene des Scharnierblattes 11 und parallel zur Stiftachse.
Ein derartig konstruiertes Scharnier kann
leicht, schnell und genau angebracht weiden, indem die Türkante gegen die eine Anachlagflache und die Rahmenkante gegen
die andere st or st. Da diese Anschlagkanten oder -f la ehe rVgl eichweit von der Scharnierachse entfernt sind, muss die Oberflache
der Tür auf der Drehpeite in der gleichen Ebene mit der anliegenden Oberflache ihres Rahmens liegen.
Der Ausdruck "Tür" ist im weitesten Sinne auszulegen. Er umfasst Tore, Fenster, Deckel und alle anderen
derartigen Teile, soweit sie sich zu drehen haben«, In gleicher Weise trifft dies auf den Ausdruck "Rahmen" zu, indem er
jedes in Frage kommende Rahmenwerk, Flügelrahmen eines Fensters, Kanten einer Büchse, Kastens, Behalters, Türpfosten
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und irgend welchen anderen Teil umfasst, an dem der-Drehteil drehbar" zu montieren ist.
Claims (4)
1) Scharnier mit Scharnierblättern, die nach ihrem Zusammenfügen normalerweise J.n einer gemeinsamen Ebene
liegen und auf einem gemeinsamen Drehstift eingehängt, sind, so dass sie sich im wesentlichen radial zu der Drehachse erstrecken,
dadurch gekennzeichnet, dass die Drehstiftumhüllungsstücke der Scharnierblatter -so geformt oder hinterschnitten
sind, dass Anschlagkanten oder -flächen auf beiden Seiten eines jeden Scharnierblattes entstehen, die in einer
gemeinsamen "Ebene rechtwinkelig zu der normalen Tübene der Scharnierblätter und parallel zu der Scharnierachse liegen.
2) Scharnier nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei Scharnierblätter, die entv/eder nebeneinanderliegend
angeordnet sind, oder von welchen das eine so geformt ist, dass es sich "um die drei Seiten des anderen Scharnierblattes
herum erstreckt, wobei die Scharnierblätter in ScharnierstiftumhuEtrtftgsstucken enden«
3) Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennrzeichnet, dass drei^Scharnierblätter nebeneinanderliegend
angeordnet sind oder das eine Scharnierblatt sich um die drei ■Seiten eines anderen herumerstreckt und in Stiftumhüllungsstücken
enden, und das dritte Scharnierblatt sich in ähnlicher
-3-
Weise um das zweite herum erstreckt und gleichfalls in Stiftumhüllungsstücken
endet.
4) Scharnier nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der äusserste Teil eines Scharnierblattes,
welches sich um ein anderes herum erstreckt, zwecks besserer Unterbringung des Schraubloches verbreitert ist, und
das umklammerte Scharnierblatt entsprechend ausgeschnitten
. L I
Family
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