DEP0003799BA - Isolierter Aufbau einer HF-Anlage - Google Patents

Isolierter Aufbau einer HF-Anlage

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DEP0003799BA
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DE
Germany
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rods
components
insulating rods
fastened
insulated structure
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Ernst Falkensee DE Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
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Description

Die Erfindung beschäftigt sich mit der Aufgabe, den Aufwand für die isoliert zu befestigenden Bauelemente einer Hochfrequenzanlage, insbesondere eines Hochfrequenzsenders, herabzusetzen.
Bisher wurde z.B. als Stützisolatoren für die Kondensatoreinheiten und Anschlussklemmenleisten, als Abspannisolatoren für die Leitungsführung zwischen den einzelnen Bauelementen, zur Befestigung der Kühlleitungen, als Träger für die Messinstrumente, Röhren und Induktivitäten, Formisolatoren, z.B. Rillen- und Delta-Isolatoren oder dgl. benutzt, so dass in einer solchen Anlage eine große Verschiedenheit bezüglich der Isolatorenformen herrschte. Um diesbezügliche Vereinfachungen zu erzielen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass zur Befestigung der gegeneinander oder gegen Ende isoliert anzuordnenden Bauteile einer HF-Anlage, insbesondere eines HF-Senders, sofern es sich nicht um fertigungsmäßig zu den zu befestigenden Bauteilen gehörende Isolatoren handelt, nur Isolationsstäbe mit einer über ihre Länge gleichen Querschnittsform, vorzugsweise Rundstäbe, dienen.
So können z.B. Schaltorgane gemäß Figur 1 aufgebaut werden, indem zwischen zwei Metallwänden 1 und 2 zwei Isolierstoffstäbe, z.B. die Keramikstäbe 3 und 4, angeordnet werden, an denen mittels der Haltestücke 5...7 Kontakte, z.B. 8 befestigt sind, mit denen durch Drehen an der Isolierstoffachse 9 (Keramik) ein auf dieser befestigtes metallisches Kontaktsegment 10 in Verbin- dung gebracht wird. Die Isolierstoffstäbe 3, 4 und 9 sind in der Figur 1 Rundstäbe, welche z.B. im Strangpressverfahren hergestellt werden können. Einer dieser Stäbe, nämlich 9, dient dabei gleichzeitig als Drehachse.
Die Figur 2 zeigt einen Träger für einen Hochspannungsanschluss. Hier ist an einem Winkelstück 1 mittels eines Metallbügels 2 in vertikaler Stellung ein Keramikstab 3 befestigt, der an seinem oberen Ende einen an ihm mittels eines Metallbügels 4 befestigten Anschlusswinkel 5 trägt. Letzterer dient zur Aufnahme des Hochspannungsanschlusses.
In der Figur 3 ist an einem der Figur 2 entsprechenden Träger mit den Bauelementen 3...5 eine Kontaktanordnung befestigt, die aus federnden Kontakten 6 und 7 und einem Schaltstößel 8 besteht. Die Kontakte 6 und 7 werden hierbei von auf einem Keramikstab 9 schellenartig aufgeklemmten Metallteilen 10 und 11 getragen.
Sollen z.B. die Drahtwindungen eines Variometers isoliert befestigt werden, so können hierzu gemäß Figur 4 an einem Lagerbock 1 z.B. vier Keramikstäbe 2...5 vorgesehen werden, zwischen denen die Windungen 6 des Variometers mittels schellenartig befestigter Haltestücke 7 und 8 gehalten werden.
Schließlich sei noch an der Hand der Figur 5 eine isolierte Aufhängung von Senderöhren an Calitstäben erläutert. Zwischen den auf Winkelschienen 1 und 2 ruhenden Metallwänden 3 und 4 sind zwei Calitstäbe 5 und 6 angeordnet, an denen mittels Klammern 7...10 Röhrenfassungen 11 und 12 mit den Röhren befestigt sind.
Aus den eben erläuterten Ausführungsbeispielen ist erkennbar, in welcher Weise durch Isolierstäben, welche über ihre Länge gleiche Querschnittsformen besitzen, eine Befestigung von gegeneinander oder gegen Ende isoliert anzuordnenden Bauteilen durchgeführt werden kann, vorausgesetzt, dass diese Bauteile nicht schon fertigungsgemäß mit Isolatoren, wie dies z.B. bei in Porzellan eingebetteten Schraubklemmen (Lüsterklemmen) der Fall ist, versehen ist.

Claims (4)

1. Isolierter Aufbau einer HF-Anlage, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung der gegeneinander oder gegen Ende isoliert anzuordnenden Bauteile einer HF-Anlage, insbesonders einer HF-Senders, sofern es sich nicht um fertigungsmäßig zu den zu befestigenden Bauteilen gehörende Isolatoren handelt, nur Isolierstoffstäbe mit einer über ihre Länge gleichen Querschnittsform, vorzugsweise Rundstäbe, dienen.
2. Isolierter Aufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierstoffstäbe im Strangpressverfahren hergestellt sind.
3. Isolierter Aufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierstoffstäbe gegebenenfalls als Drehachsen für verstellbare Bauteile dienen.
4. Isolierter Aufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch Verwendung schellenartiger Verbindungsmittel eine Halterung der Isolierstoffstäbe und Befestigung isoliert anzuordnender Bauteile an diesen ohne Benutzung in die Isolierstoffstäbe eindringender Verbindungsmittel ermöglicht ist.

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