DEP0003722BA - Ringkolbenflüssigkeitsmesser - Google Patents
RingkolbenflüssigkeitsmesserInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Ringkolbenflüssigkeitsmesser mit einer Meßkammer bekannten Inhalts.
Die bekannten Ringkolbenmesser sind so gebaut, daß der Flüssigkeitsstrom auf der einen Seite der Meßkammer ein- und auf der entgegengesetzten Seite der Meßkammer austritt.
Diese bekannte Bauart erfordert für das Gehäuse des Messers eine recht komplizierte Bauweise, so daß das Gehäuse z.B. im Spritzverfahren nicht hergestellt werden kann, sondern nur im Sandgußverfahren hergestellt wurde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei den hier in Frage kommenden Flüssigkeitsmessern ein einfacheres Gehäuse zu schaffen, das im Spritzverfahren hergestellt werden kann bei zweckmässiger Eingliederung der Messkammer in dieses Gehäuse. Damit ist neben der Anwendung des Spritzverfahrens der Vorteil gegeben, das mit wesentlich weniger Material auszukommen ist. Im Hinblick auf die Materialersparnis ist weiterhin über der Meßkammer eine verhältnismässig tief heruntergezogene durchsichtige Glocke, welche die Zähl- und Anzeigeeinrichtungen enthält, vorgesehen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist im wesentlichen dadurch gelöst worden, daß der Flüssigkeitsstrom auf derselben Seite der Meßkammer ein- und austritt bei Trennung von Ein- und Auslauf. Zwischen Ein- und Auslauf wird die Trennung durch eine Trennwand im Gehäuse und den unteren Teil der Meßkammer durchgeführt.
Ein Vorteil der Erfindung ist noch dadurch gegeben , daß bei der neuen Ausführung Ein- und Auslauf entweder unterhalb oder oberhalb der Messkammer in derselben Ebene liegen. Dadurch ist eine viel geringere Baulänge erzielt worden.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es sind nur die zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Einzelteile bezeichnet worden. Der zu messende Flüssigkeitsstrom gelangt durch den Stutzen 1 in das Gehäuse 8, durchdringt das Sieb 12 und tritt in den Messkammerraum 13 ein. In der Meßkammer 7 befindet sich der Ringkolben 14, der in bekannter Weise in Taumelbewegungen versetzt wird und die Zählung durchführt. Das Wasser tritt durch eine gegenüber der Eintrittsöffnung 3 versetzte angeordnete und nicht dargestellte Austrittsöffnung 4 des unteren Teiles 5 der Meßkammer aus. Ein- und Austritt der Flüssigkeit erfolgt demnach an derselben Seite der Meßkammer. Die Flüssigkeit durchdringt das Sieb 15 und tritt durch den Stutzen 2, der mit dem Einlaufstutzen 1 in derselben Ebene liegt, aus. Die Messkammer 6 ist im Gehäuse 8 hängend angeordnet, wobei die Messkammer bei 16 auf dem Gehäuse anliegt, während sie gegenüber dem Gehäuse bei 9 durch eine Gummidichtung abgedichtet ist.
Bei der hier gezeichneten Ausführungsform handelt es sich um einen sogenannten Naßläufer, bei dem durch die Öffnung 17 Wasser in den das Zählwerk 10 enthaltenden oberen Teil des Messers, der durch die Glocke 11 abgedeckt wird, einströmt. Die Glocke 11 ist, wie bereits ausgeführt, verhältnismässig weit heruntergezogen, wodurch eine erhebliche Materialersparnis für das Gehäuse gegeben ist. Die Glocke 11, der Deckel 18, der Oberteil der Messkammer 6 und das Gehäuse 8 werden durch einen Schraubring 19 zusammengehalten und an den entsprechenden Stellen gegeneinander abgedichtet. Die Trennwand 5 im Gehäuse ist so angeordnet, daß der untere Teil des Gehäuses in zwei symmetrische Räume geteilt ist. Damit ist der Vorteil gegeben, daß auf beiden Seiten gleiche Siebe 12 und 15 angebracht werden können.
Claims (6)
1. Ringkolben-Flüssigkeitsmesser mit einer Messkammer bekannten Inhalts, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsstrom auf derselben Seite der Messkammer (7) ein- und austritt bei Trennung von Ein- und Auslauf.
2. Ringkolben-Flüssigkeitsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennung zwischen Ein- und Auslauf durch eine Trennwand im Gehäuse (8) und die Messkammer (z.B. der untere Teil 6) bewirkt wird.
3. Ringkolben-Flüssigkeitsmesser nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuse-Einlauf (1) und der Gehäuse-Auslauf (2) unter- und oberhalb der Trennebene zwischen Gehäuse (8) und Messkammer (7) liegen.
4. Ringkolben-Flüssigkeitsmesser nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Messkammer (7) im Gehäuse hängend angeordnet ist und die Abdichtung zwischen Gehäuse (8) und Messkammer (7) mittels besonderer Dichtungsmittel (9), z.B. Gummidichtung, erfolgt.
5. Ringkolben-Flüssigkeitsmesser nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die über der Messkammer (7) angeordneten Zähl- und Anzeigeeinrichtungen (10) innerhalb einer über dem Deckel (11) der Messkammer (7) angeordneten, bei sogenannten Naßläufern zugleich den Wasserdruck aufnehmenden, durchsichtigen Glocke (11) aus Kunststoff, Glas usw. liegen.
6. Ringkolben-Flüssigkeitsmessernach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (5) den unteren Teil des Gehäuses in 2 symmetrische Teile teilt.
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