DEP0003600DA - Zusammenlegbarer Verpackungsbehälter, insbesondere aus Blech oder Kunststoff, Holz, Pappe o.dgl. in Metall-, Holz- oder sonstigen Rahmen - Google Patents
Zusammenlegbarer Verpackungsbehälter, insbesondere aus Blech oder Kunststoff, Holz, Pappe o.dgl. in Metall-, Holz- oder sonstigen RahmenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen zusammenlegbaren Verpackungsbehälter, insbesondere auf eine aus dünnem Blech hergestellte Transportkiste, bei der die Bodenscharniere für die umklappbaren Wände in verschiedener Höhe liegen und die mit scharnierartig ineinandergreifenden Bördelungen für die senkrechten Kanten versehen ist. Statt aus Blech können die Behälterwände auch aus Rahmen aus Metall, Holz o.dgl. mit einer Füllung aus Kunststoff, Holz, Pappe o.dgl. bestehen.
Um einen sehr stabilen und leichten Behälter dieser Art zu erreichen, bei dem im zusammengelegten Zustande alle Teile miteinander in Verbindung bleiben und einen sehr geringen Raum einnehmen, wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, den Deckel mittels Aussenscharniere an einer Wand zu befestigen und um 270° schwenkbar zu machen, sodass die Aussenmasse des zusammengelegten Behälters nicht grösser sind als die Grundrismasse in aufgestelltem Zustande. Um im zusammengelegten Zustande die Teile zusammenzuhalten, sind aussen am Boden Klemmfedern angeordnet, die das oberste teil umklammern und hierdurch festhalten. Damit ein Festrosten der für die Eckverbindungen notwendigen Stifte vermieden wird, sind diese
aus nichtrostendem Werkstoff, z.B. aus Leichtmetall hergestellt.
Sämtliche Wandungen des Behälters sind z.B. in bekannter Weise aus Blech geringer Wandstärke gepresst, bombiert und mit Versteifungswulste und Umbördelungen versehen. Die Griffe und Verschlüsse sind in Einprägungen o.dgl. der Wände angeordnet, sodass sie nach aussen hin nicht vorstehen. In die bombierten Flächen vom Deckel und der Vorder- und Rückwand sind die notwendigen Bezeichnungen, wie Nummern, Buchstaben, Firmennamen u.dgl. eingeprägt, sodass die Bezeichnung der einzelnen Behälter oder Kisten nicht verlorengehen können. So kann man vorteilhaft eine sich auch bei den verschiedenen Behältergrössen nie wiederholende laufende Numerierung vorsehen, sodass Verwechslungen ausgeschlossen sind und bei einem Verleih der Behälter jederzeit sowohl Absender als auch Empfänger festgestellt werden können, wenn über jeden Behälter laufend Buch geführt wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Verpackungsbehälters gemäss der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 4 einen Querschnitt und
Fig. 5 einen Längsschnitt durch den zusammengelegten Behälter.
Der Boden 6 des Behälters ist aus dünnem Blech hergestellt und mit einem ringsum laufenden Rand versehen, der an den Schmalseiten umgebördelt ist (Fig. 1 und 5). Zur Versteifung ist z.B. in der Mitte der Bodenfläche eine Wulst 7 eingedrückt; selbstverständlich können auch mehrere derartige Wulste
oder Bombierungen o.dgl. vorgesehen werden. Die Seitenwände 8 und 9, deren Höhe in dem dargestellten Ausführungsbeispiel etwa der halben Länge des Behälters entspricht, sind durch Scharniere 10 und 11 unmittelbar an dem Boden 6 befestigt und nebeneinander nach innen auf den Boden umklappbar (Fig. 1 und 5). Wenn die Höhe des Behälters grösser ist als die halbe Länge, so können die Seitenwände nicht nebeneinander gelegt werden, sondern übereinander, sodass dann die entsprechenden Bodenscharniere in verschiedenen Höhen angebracht werden müssen. Die Seitenwände sind mit Bombierungen 12 versehen, in denen die angeschweissten Halter 13 die schwenkbaren Griffe 14 lagern, die durch Federn 15 an die Wände angedrückt werden. Auf diese Weise stehen die Griffe nicht über die Seitenflächen des Behälters vor.
Die Rückwand 16 ist durch ein Scharnier 17 und die Vorderwand 18 durch ein Scharnier 19 an den Abkantungen des Bodens 6 befestigt. Diese Scharniere liegen in bekannter Weise in verschiedenen Höhen, sodass nach dem Umlegen der Seitenwände 8 und 9 die Rückwand 16 und hierauf die Vorderwand 18 umgeklappt werden können. Der Deckel 20 ist erfindungsgemäss mit einem Aussenscharnier 21 an der Rückwand 16 befestigt und kann um 270° geschwenkt werden, sodass er im zusammengelegten Zustande auf der umgeklappten Rückwand 16 zu liegen kommt und durch die Vorderwand 18 abgedeckt wird (Fig. 4). Die Aussenmasse des zusammengelegten Behälters sind auf diese Weise nicht grösser als die Grundrissmasse in aufgestelltem Zustande. Auch die übrigen Wandungen erhalten Bombierungen 22, in denen die Beschriftungen, die Zahlen, Buchstaben, Firmennamen u.dgl. eingeprägt sind, so dass die Aufschrift nicht verloren gehen kann.
An den senkrechten Kanten erhalten die Seiten-, Rück- und Vorderwand in bekannter Weise scharnierartig ineinander greifende Bördelungen 23, durch die beim Aufstellen des Behälters Stifte 24 gesteckt werden, um die Eckverbindung herzustellen. Diese Stifte 24 sind aus nicht rostendem Werkstoff, z.B. aus Leichtmetall hergestellt und werden beim zusammengeklappten Behälter nach Fig. 4 z.B. in die Bördelungen der Seitenwände 8 und 9 gesteckt, sodass sie nicht verloren gehen können.
Als Verschluss der Transportkiste kann jede bekannte Ausführung benutzt werden, vor allem auch eine solche, bei der ein Vorhangschloss angebracht wird. Hierbei können die Verschlussteile ebenso wie die Griffe in Bombierungen oder Vertiefungen der Vorderwand angeordnet werden, damit sie einschliesslich den Schlössern nicht hervortreten. Man kann auch nach Fig. 1 und 2 einen flachen, mittels Scharnier angelenkten Riegel 25 vorsehen, der hinter eine angeschweisste oder angenietete, an den Seiten offene Lasche 26 geschoben wird. Die untere Kante dieses Riegels erhält eine Abbiegung 27, sodass man von der Seite her unter die Lasche 26 und die Abbiegung 27 als Verschluss einen Blechstreifen 28 einschieben kann, dessen Kanten mittels einer Zange o.dgl. nach vorne abgebogen werden, sodass diese Streifen nicht herausfallen können. Auf diese Weise wird ein sehr flacher und sicherer Verschluss erzielt, der gleichzeitig eine zusätzliche Sicherung gegen gelegentliche Einbrüche abgibt, weil er nur mit der Zange geöffnet werden kann.
Damit die zusammengelegte Kiste ohne besondere Verschnürung o.dgl. zusammengehalten wird, sind aussen am Boden 6 an den Schmalseiten Klemmfedern 29 angeordnet, die mit ihren Nasen über die umgelegte Vorderwand 18 greifen und somit den
zusammengelegten Behälter festhalten. Da auch in der Vorderwand 18 die Beschriftungen (laufende Nummer, Firmenname u.dgl.) eingeprägt sind, so sind diese auch erkennbar, wenn die Kiste zusammengelegt ist. An den Ecken der Kiste sind zur Verstärkung noch Bleche 30 bzw. 31 vorgesehen, die derart ausgebildet sind, dass ein Abrutschen bei aufeinandergestellten Behältern erschwert wird.
Claims (9)
1.) Zusammenlegbarer Verpackungsbehälter insbesondere aus Blech oder aus Kunststoff, Holz, Pappe o.dgl. in Metall-, Holz- oder sonstigen Rahmen mit in verschiedener Höhe liegenden Bodenscharnieren für die umklappbaren Wände und mit scharnierartig ineinandergreifenden Bördelungen an den senkrechten Kanten, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (20) mittels Aussenscharniere (21) an einer Wand (16) befestigt und um 270° schwenkbar ist, sodass die Aussenmasse des zusammengelegten Behälters nicht grösser sind als die Grundrissmasse in aufgestelltem Zustande.
2.) Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Metallbehältern sämtliche Wandungen in bekannter Weise aus Bleche geringer Wandstärke gepresst und mit Versteifungswulste, Bombierungen (22), Umbördelungen, Abkantungen o.dgl. versehen sind.
3.) Behälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die Wandungen, insbesondere bei der Vorder-, Rück- und Deckelseite die Bezeichnungen, wie Nummern, Buchstaben,
Firmennamen u.dgl. eingeprägt sind.
4.) Behälter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass aussen am Boden (6) Klemmfedern (29) angeordnet sind, die in zusammengeklapptem Zustandes des Behälters das oberste Teil, z.B. die Vorderwand (18) umklammern.
5.) Behälter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stifte (24) für die Eckenscharniere (23) aus nicht rostendem Werkstoff, z.B. aus Leichtmetall bestehen.
6.) Behälter nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffe (14) und die Verschlüsse in Einprägungen o.dgl. der Wände angeordnet sind.
7.) Behälter nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffe (14) durch Federn (15) an die Wände (8, 9) angedrückt sind.
8.) Behälter nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss aus einem flachen Riegel (25) besteht, der hinter eine Lasche (26) geschoben und durch einen Blechstreifen (28) verriegelt ist.
9.) Behälter nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsecken (30, 31) derart ausgebildet sind, dass ein Abrutschen bei aufeinander gestellten Behältern erschwert wird.
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