DEP0003209BA - Griffhülse für Technik-Handstücke, insbesondere für zahnärztliche Zwecke. - Google Patents
Griffhülse für Technik-Handstücke, insbesondere für zahnärztliche Zwecke.Info
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Description
Patentanwalt Diplom,, Ing« Walter ]? a a v$ Berlin- Mehterf elde— Ost, Marienstre 17a«.
Ob0 Ing« Friedrich H e r i g9
Bechtenstein / Donau» Berlin, den 30*4* 1949
P1 at ent anmel dung»
11 S-riffhülse für Technik- Handstücke, insbesondere ffir zahnärztliche Zweckeβ "
Ss sind bereits G-riffhülsen für zahnärztliche Handstücke bekannt, deren Aussenflächen in besonderer Weise gestaltet sind, so
dass sie in der Hand sicher itsad leicht festgehalten γ/erden können, ohne dasjprmüdungserseheinungen auftreten. Bei diesen Handstücken,
die in Schreibhaltung gehalten werden, bestehen die Griffhülsen aus zwei mit ihren grossen Durchmessern aneinanderstoβsenden Kegelstumpf
en, deren zugehörige fingerauflagen in versetzter Lage zueinander angeordnet sind«
Zweck der Erfindung ist es, nunmehr auch für Technik- Handstüeke geeignete G-riffhülsen zu schaffen, die eine mühelose und
zweckentsprechende Handhabung dieser Instrumente ermöglichen« Technik- Handstücke werden nicht in Schreibhaltung gehalten, sondern nur
von den vier Fingern der Hand, nämlich in Elemmhaltung, erfasst, während der Daumen frei ist, um sich verschiedenartig betätigen zu
können«,
Es wTirde gefunden, dass diese besondere Haltung des Instrumentes auch eine völlig andersartige Ausbildung der Griffhülse bedingt»
G-emäss der Erfindung wird vorgesehlagen, die Griffhülse am Aussenumfang in der vorderen HälftSTfflW^cierrillen:, in der hinteren
Hälfte mit Längsrillen zu versehen.
Die Isängsrillen, die vom Ringfinger und vom kleinen linger der Hand, so\7ie vom Handrücken umfasst werden, verhindern eine Yer—
drehung des Handstückes in der Hand, während die Querrillen, die rom Zeigefinger und vom Mittelfinger ,umfasst werden, eine durch den
Druck des Werkstückes verursachte AsAial- Verschiebung verhindern
und
.'und'-andererseits' die Dvüoke des Werkzeuges auf das Werkstück'er-
■ möglichen* Sie' Querrill'eA besitzen vorzugsweise eine Hillenhreite"
'von/etwa 3'.IQm und' eine E:illentiefe τοπ etwa 1-3 mms; während die
Längsrillen zweekmässig ei&e Mllenbreite von etwa 2 mm und eine /l&llentiefe von'etwa 0,5,- 1s° 1^ erhalten»".
. - .'■':■" Der- vordere mit Querrillen, versehene Heil der Griffhülse-1
-wird' vorzugsweise im- Quer schnitt etwa dreieckfUrmig ausgebildet, 'wobei1 sich 'die' Querrillen' in den Seitenflächen des Dreiecks "befinden*
Auf diese Weise ist" ein "besonders'gutes festlegen, des vorde-. ~ren Seiles der'Sriffhülse in den "beiden ersten !fingern der Hand
" gewährleistet*'
·'' ·-" .in den Dreieekskanten &es vorderen 'Teiles der Sriffhülsen
, kann zusätzlich .noch eine iängsrille vorgesehen.werden, ,die 'auch . fur den vorderen1 Seil de'r Sriffhülse^ eine zusätzliche Sicherung,
,gegen Terdrehen der Hülse, in der Hanö. "bietet* " /- 'ν1· Damit auch bei "breiten Händen der'hintere Seil der Hancünnen-,fläche
und des kleinen fingers; sich auf iängsrillen auflegen kanns wird- die Mngsrillung üher die eigentliche Hand stückhülse nach
hinten'zu "auf die, Aus senflache des Instrumentes fortgesetzt» •:· /·,!■' ItIr die iurchführun.g von Schleif arbeiten, di£ besonders gros'se-'-·
- Aeiwi al drücke, verursachen?' empfiehlt es ' sich driffhülsenriau "benutzen,
"bei denen sich die Querrillen unter entsprechender Yerkürzung der ·. iängsrillen üher, einen grösseren ^Eeil^der, länge der G-riffhülse erstrecken«' Die' verbleibenden längsrillen',"bieten dabei trotzdem eine
'■·"ausreichende Sicherung gegen. Terdrehung des 'Instrumentes in der ' ■ Hand*-
■ ,- ·: Das vordere Ende der Handstückhülse wird vorteilhaft abge-r 4\;ιί
■'■flacht, zo B, halbkugelförmig ausgeführt^ damit bei tief erliegenden·:
taa")* Bearbeifangaflachen das vordere.Ep.de der Sriffhülse^·
die 2ugänglichkeit zu diesen feilem des Werkstückes nieht/beein-! trachtigt»
!" ' ■,'" ■ "z-weckmässig wird'die i^rfiachung am vorderen Griff hülsenende
■ abnehmbar gestaltet, so dass sie. durch'ein als Anschlag dienendsay ■breiter ausgeführtes !eil ersetzt, werden"kann* ¥ird dieser Anschlag—
,teil breiter ausgeführt 'als der Durehmesser der* Gr if fhülse, beispielsweise etwa 25 - 30 mffl-s so bietet die vorstehende Bückseite-
dieses
dieses Seiles eine Anlageflache für den Zeigefinger der Hand5 ?jodLirch
der "Druck auf das Werkstück noch weseiitlicli erleichtert wird. In der Zeichnung ist der Gegenstand der !Erfindung "beispielsweise
dargestellt«.
Es zeigens
1) Sin mit der neuen abnehmbaren 3-riffhülse axisgerüstetes !Technik- Hand stock in Seitenansicht«
2) Die Griffhülse ohne Berücksichtigung ihrer Innenausbildung im Querschnitt nach Linie H-II der Abb» 1«
Abb. 3) Me Griffhülse ohne Berücksichtigung der Innenaus-
bildung im Querschnitt nach Linie III—III der Abb« 1„ Abb, 4) Die Handhabung des !Technik- Eandstückes in Seitenansicht
*
Abb, 5))Die Handhaltung des Technik- Handstückes in Vorderansicht O
Die Griffhülse 1 isx an ihrem hinteren Ende 2 von dem eigentlichen Handstück 3 in an sich bekannter Teise abschraubbaro
Der Vorderteil der Griffhülse ist, wie Abb» 2 erkennen lässt, von dreieckfömigem Querschnitty wobei die Seitenflächen 4 mit
Querrillen 5 versehen sind,,
Diese Querrillung und die dreieckförmige Gestaltung erstreckt Mch bei den Zeichnungsbeispiel über die vordere Hälfte der Griffhülsea
Die hintere Hälfte der Griffhülse, die, wie Abbo 3 erkennen lässt, kreisförmigen Querschnitt besitzt, ist um den ganzen Umfang
verteilt, mit Längsrillen β versehen» Dabei dehnen sich diese Längs— rillen, wie Abb» 1 erkennen lässt, über das hintere Snde der Eandstückhülse
al·!^ noch auf das eigentliche Instrument 3 aus,,
Jn den Kanten des dreieckförmigen Querschnittes der Griffhülse sind die Eängsrillen 6 bis zu dem vorderen Ende der 3-riffhülse durchgeführt* Das vordere Ende T der Griffhülse ist halbkugelförmig abgeflacht«,
Die Abbρ 4 und 5 veranschaulichen die Handhaltung der Instrumentes»
Die Griffhülse wird lediglich von den vier !Fingern der Hand umspannt j -während der Daumen von. Inctrument freiliegt und sich bei
dem dargestellten Beispiel an dem Werkstück 8 abstützt, das von der
in
in das Handstück eingesetzten Schleifscheibe/bearbeitet wird«
Der vordere Seil des Instrumentes wird vom Zeigefinger und Mittelfinger der Hand umfasst, Abb* 5 lässt erkennen, wie die "beiden
ersten finger der Hand den vorderen !Seil der G-riffhülse mit dreieekförmigem Querschnitt dicht Timschliesserw Sie dreieckförniige Gestaltung
verhindert wirksam ein Yerdrehen des Instrumentes in der Hand? während die Querrillen 5 eine Sicherung gegen AsEeialverschiebung
geben, die ohne diese Querrillen infolge des durch den Druck des Werkstückes verursachten A®«teialdruckes leicht eintreten könnte*
Der Mittelfinger ttnd der kleine finger der Hand, sowie der hintere 33eil der Handinnenfläehe umfassen den hintereti Ieil der Griff—
hülse» Die hier angeordneten Längsrillen 6 "bieten eine weitere zuverlässige Sicherung gegen das Terdrehen des Instrumentes in der He
Hando Dadurch, dass die Iiängsrillen sich bis auf das an die G-riffhülse anschliessende Instrument erstrecken^ ist G-ewähr gegeben, dass auch
bei breiten Händen der Hinterteil der Handinnenfläehe auf den Querrillen aufliegt« Das weiche Handinnenpolster bittet sich leicht in
die Iiängsrillen ein«
Claims (1)
- Patentansprüche«1e) G-riffhülse für Technik- Handstückes insbesondere für zahnärztliche Zwecke j die ohne Benutzung des Daumens von den vier IPingern der Hand gehalten werden, dadurch ,gekennzeichnet« dass sie am Aussenumfang in der vorderen Hälftefmit Querrillen, in der hinteren Hälfte mit Längsrillen versehen ist»2o) Griffhülse nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Querrillen eine Killenbreite von etwa 3 mm und eine Eillentiefe von etwa 1-3 mm besitzen*3«) Griffhülse nach Anspruch 1-2 dadurch gekennzeichnet, dass dieLängsrillen eine Rillenbreite von etwa 2 mm und eine Eillentiefe von etwa 0,5 - 1,0 na besitzen»4#) G-riffhülse nach Anspruch 1-3 dadurch gekennzeichnet, dass der vordere mit Querrill/en versehene Teil einen dre^eckförmigen Querschnitt besitzt«5o) G-riffhülse nach Anspruch 1—4 dadurch gekennzeichnet» dass an den Eanten des dreieckfö'rmigen Querschnittes des vorderen Öriffteiles je eine längsrille vorgesehen ist,β») Griffhülse nach Anspruch 1-5 dadurch gekennzeichnet* dass sich je nach dem Verwendungszweck des Handstückes die Querrillutig über den grosser en Teil der G-riffhülsenlänge erstreckt«,7„) Sriffhülse nach Anspruch 1-6 dadurch gekennzeichnet, daqSihr vorderes Bnde abgeflacht, z„ B# halbktigelförmig ausgebildet ist*8*) Sriffhülse nach Anspruch 1-7 dadurch gekennzeichnet, dass der vordere abgeflachte Bndteil der G-riffhülse abnehmbar und durch einen breiten, gleichzeitig als Anschlag für das Handstück am Werkstück und als Anlagefläche für den Zeigefinger dienenden Endteil, auswechselbar ist*9°) Technik— Handstück mit G-riffhülse nach Anspruch 1—8 dadurch gekennzeichnet, dass sich die Längsrillen des hinterefe-Teiles der G-riffhülse nach hinten zu auf die Aus senf lache des Stückes erstrecken*Der
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