DEP0002683DA - Schalter für Druckregelmotoren - Google Patents
Schalter für DruckregelmotorenInfo
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Description
2735 - S/L
Wilhelm Iaumannt Berlin-Hermsdorf, Olafstr* 87
Bracks Gpali er«,
Zum Steuer» der Antriebsmotoren Ton Aslagenf in denen ein innerhalb bestimmter Frenzen bleibender
Druck aufrechterhalten werden soll* s«B« in Wasserhaitungs- oder Druckl^uftanlagenj, benutzt raan sogenannte
Druckschalters d»h» solche, die die Motoren bei gesunkenem Druck ein« imd bei gestiegenem Brück ausschalten*
Damit ein Festbrennen der Kontakte verhindert wird* sisd schnelle Schaltbewegungen erforderlich· Daher benutzte
man Hebelanordnungen und Federns welche die schleichende Bewegung des - meist durch eine Membran gebildeten
- druckempfindlichen Teiles in eine bei der eingestellten Druekgresze schlagartig erfolgende Schaltbewegung
umsetzen * Die Erfindung betrifft die üblichens diesem 2weck dienenden Unordnungen* bei denen die Membran v entgegen dem Druck einer starken Feder9 schleichend
einen Hebel (Schwenkhebel) umlegt, der mittels einer zweiten schwächeren Feder (Schnappfeder) einen z?/eiten
Hebel (Schnapphebel) beeinflußt und ihn zum schlagartigen übergang (Schnappen) Ton einer in die andere Endlage
bringt, sobald eine Tofcpunktlage zwischen Schnappfeder und Schnapphebel überschritten ist. Diese Hebelaaordnungen
waren kompliziertf enthielten oft unzugängliche Teile, waren aber trotzdem insofern unzureichendf als bei
ihnen nicht τοη vornherein Einrichtungen für zwangsläufiges Öffnen klemmender oder festgebrannter Kontakte
(Zwangsöffnungseinrichtung) und eine Einrichtung zum Ablassen des Gas« oder Luftdruckes aus den Druckleitungen
dem Abschalten der Pumpe Torgesehen waren. Diese Einrichtungen mußten Tielmehr bisher nachträglich eingebaut werden»
so daß sie die Anlagen dadurch noch unübersichtlicher machir
ten* Sie sind aber aus folgenden Gründen erwünscht* meistens sogar unentbehrlich*
Infolge der Schaltfunken tritt nach längerem Gebrauch leicht eis Festsitzen der Kontakte einf und ziar
umso nehr, als die Schalter fast ausnahmslos 123 Kellern oder feuchtes Pumpenräumen arbeiten«, Die Gefahres sind
besonders groß bei Kupferkontakten8 die reibende Schalt* bewegungen und starken Kontaktdruck erfordern 9 z*B* bei
Ausführui3gsfarmemf in denen der eine Kontaktteil aus z«ei ge gene in aider federnden Fingern besteht, zwischen die
der andere Kontaktteil geführt wird· Bei dieser Kostaktgestaltung erzeugt eis Kleben oder Festbrennen eines besonders großen Widerstand gegen das öffnen»
Die Zi/angsöffnungseinrichtung ist also schon aus Sicherheitsgründen zu fordern, da bei verspäteter oder
imterbleibender Abschaltung der Pumpe der Druck im Kessel o*dgl* unzulässige Hohes erreicht* die zu Kxplosioaeo
führen können«.
Schließlich ist bei den Druckanlagen erwünscht, daß die Pumpe o.&gl* beim Anlaufen nicht sofort gegen
des Tollen Betriebsdruck zu arbeiten hat, damit ein Motor mit geringem Anlauf—Drehmoment benutzt werden kann»
Pas ist dadurch erreichbar, daß der !Drucks ehalt er nach dem Öffnen der Kontakte und dem Abschalten des Motors ein
Ventil in der Leitung zwischen Pumpe und Druckanlage öffnet und das Druckmittel aus ihr abläßt« Als solches kann
luft oder ein anderes Gas benutzt werden«
llle diese lachteile werden erfindun^sgemäß durch eines Druckschalter beseitigt bei dem die lotÖffnungseinrichtung
und die Steuermittel für ein Entlüftungsventil von vornherein in die Konstruktion elnbeaogea sind*
und der trotsdem denkbar einfach und übersichtlich ist, weil der die bewegliehen Kontakte tragende Schnapphebel
als um eine aur Membran parallele Ebene schwingende tippe ausgebildet ist, an der unmittelbar die das schlagartige
Schalten bewirkende Schnappfeder* die Steuerglieder der Zwamgsoffnungseinriehtung und der StSifel eines Entlüftungs.
Tentiles angreifen«
Die Zeichnung und die nachstehende Beschreibung
gehen ein Ausfuhrungsbei spiel der Hebelanordnung nach dar Erfindung« Es zeigen
Pig» 1 eine Seitenansicht z*T„ im Schnitt 9 Fig» 2 eise Draufsicht und
Fig» 3 eine Endansieht* z»¥» im Schnitt HI-IIIeA*
in der Unterseite der Grundplatte 1 ist der Stutzen 2 befest igt? der mit dem Druckkessel o*dgle ?erbanden
ist« Sein "nsenrauii 3 "bildet zusammen mit einer Ausnehmung 4 der grundplatte eine Kammer* iß der die Membran
5 sich den Druekterhältnissen entsprechend nach oben oder tin tea auswölben kanu* Auf ihr ruht eine Platte S9
welche durch zwei die Grundplatte durchbrechende Stifte 7 mit einem Bügel 8 Terbunden ist* gegen den sich die
Hauptfeders eise Wendelfeder S abstützt. Bei steigendem Druck in der Zuleitung (unterhalb der Membran) wird der
Bügel 8 gehoben 9 bei sinkendem Druck wird er von der Feder 9 wieder stirückbewegte
In zwei auf der Grundplatte beiderseits des Bügels 8 befestigten Winkeln 10 ist bei 11 der Schnapphebel
12 gelagert« Er trügt mit seinen freien Enden den Bolzen 13» auf dem die drei Hülsen 14 isoliert aufgeschoben sind» die zusammen mit Je awei Fingern 15 die Kontakte
bilden» Ferner ist am Schnapphebel 12 der Stößel 3£ angelenkte der nach unten durch die Grundplatte geführt
ist und das EntlüftuagSTentil steuerte Schließlich liegt der Schnapphebel im Bereich eines oder sweier Anschläge
des Bügels 8» die den Hebel zwangsläufig empordrücken9 wenn ein Klemnen der Kontakte das erforderlich macht» Die
Anschläge werden durch Schrauben gebildet» deren Kopf eügentriseh am Schaft sitzt ι so daß durch ihre Drehung
eine Regelbarkeit der Anschlaghöhe gegeben ist« Ihre Einstellung ist durch die Gegenmuttern 18 feststellbar«.
Zumeist genügt ess wenn der Anschlag 17 auf nur einer Seite des Bügels 8 angebracht wird« Zur Regelung der ÖffiiöBgslage
des Sehnapphebels 12 dient die unterhalb seines bügelartigen Endes in der Grundplatte 1 angeordnete^ durch
die Mutter 19 feststellbare Schraube 20«
Die Schaltbewegungen des Schnapphebels 12 werden durch den nach Mafigabe des Druckes schleichend bewegtes
Schwenkhebel 21 und eine Schnappfeder 22 "bewirkt* Der Schwenkhebel ist bei 23 in den Winkeln 10 gelagert und
bei 24 gelenkig mit dem Bügel 8 verbunden· Am geschlossenen Ende trügt er eines Fortsatz 25 sit einem Loch 26^
durch das die Schleife der Schnappfeder hindurchgezogen ist8 so daß sie aich gegen den Hebel abstützt * Ihre Enden
sind im Schnapphebel bei 27 gelagert« Beim Steigen des Bügels 8 schwingt oer Schwenkhebel 21 auf mir Ls und spannt
dabei die Schnappfeder 22* Sobald seine Längsachse am einen geringen Betrag über die Längsachse des Schnappte»
bels hinausgekommen ist, die Schnappfeder die Totpunkt· lage also eben übersehritten hat, wird der Schnapphebel
schlagartig nach unten gestoßen» so daß sich die Kontakte öffnen« Das Schließen der Kontakte geschieht in entsprechender !»eise unter dem Einfluß der Wendelfeaen S0
Reicht bei klemmenden oder festgebrannten Kontakten die Kraft der Schnappfeder 22 nicht aus* dann kommt
die Zwangsoffnungseinrichtung zur Wirkung· Sie arbeitet mit der größten in der Vorrichtung verfügbaren Kraft, nämlich
dem Ton der Membran auf den Bügel 8 übertragenen Druck des Preßluftkessels o*dgl« Die an dem emporsteigenden
Bügel 8 sitsenaen Anschläge 17 werden von unten her gegen den Arm des Öchnapphebels 12 gedrückt9 heben diesen und
lockern dabei zwangsläufig die Kontakte, bis die Schnappfeder in Tätigkeit treten kann*
Die Gesamtkonstruktion ist durch die dreifache Aufgabe des Schnapphebels so irereinfacht, daß nach Abheben
der Kappe 28 alle Teile leicht übersehbar und frei ssugänglieh sind, und daß der Schalter die beste Ausnutzung Ton Material und Baum and besten Wirkungsgrad,
durch Vermeidung jedes nicht prinzipiell benötigten Gliedes aufweistο
wegen ihrer Hoclikant-Beanspruchung können die zwei Hebel aus biegsamem Bandeisen hergestellt sein· Durch
ihre geringe Dicke wird kein Punkt der Schalters der Be· obachtung entsogens aueh nicht "während des Arbeitens des
Schalters«
Alle diese forteile resultieren aas der Erkenntnis« daß sie nur durch das Parallellegen der in Schaltsr
erzeugten and verbrauchten Kräfte bei senkrecht dazu Autriebshebeln erzielt werden können«
Järfindungsgemäß wird weiter eine neue* eigenartig geformte Feder zur Erzeugung der Sehnappbewegung benutzte
Sie wirkt als Druckfeder und benötigt trotz ihrer schwenkenden Bewegung keine be sonderen Teile f.;r ihre
Lagerung» Ihre beiden Enden sowie die Mitte ihrer Schlei fe bilden ihre Lager«
Claims (1)
- A a s ρ r ü 0 h e1» Sehalter far Druckregelmotoreut die bei gesunkenem ßriick ein- und bei gestiegenem Druck auszuschalten SiDd9 dadurch gekennzeichnet 9 elaj der die beweglichen Kontaktteile (13) tragende Seimapphebel (12) als um eine zur Membran parallele Ebene schwingende. Mppe ausgebildet ist, an der unmittelbar die das schlagartige Schalten bewirkende Schnappfeder (22)* die Steuerglieder (17) der Züyangsöffnungseicr ich taug und der Stößel-^Ue s Ent lüf tungsten tiles angreifen«2« Schalter nach Anspruch lf dadurch ge kennzeichnet 9 daß das Steuerglied der Zwangsöffnungseinrichtung mindestens ein an dem τοπ der Membran (5) bewegten Teile (8) sitzender Anschlag isis in dessen Bereich der Schnapphebel (12) liegt»3» Schalter nach Anspruch 1 und 2S dadurch g e kennzeichnet* daß die das Steuerglied der Zwangsöffnungseinrichtung bildenden anschlage (1?) regel» bar sind*4* Schalter nach Anspruch 1 bis 3* dadurch g e kennzeichnet , da£ die regelbaren Anschläge (1?) durch exzentrische Köpfe το η Schrauben gebildet werden«5» Schalter nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet , daß die Schnappfeder eine Draht schleife ist, die zwischen Schwenk- und SchnapjJiebel vorzugsweise so eingeepannt ist, daß ihre Enden im Schsapphebel (12 bei 27) und die Mitte ihrer Schleife an dem Schwenkhebel (21) gelagert sind«6» Schalter nach Anspruch lt dadurch g e «- kennzeichnet ? da£ die beiden Betätigungshebel (12 und 21) zum bügeiförmig gebogenem Bandeisen bestehen,,
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