DEP0002640DA - Lichtdurchlässige, wärmedämmende Bauplatte - Google Patents
Lichtdurchlässige, wärmedämmende BauplatteInfo
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Description
Dipl. Ing. W. Meissner
Dipl. Ing. Ha Tischer
Dipl. Ing. Ha Tischer
Büro Bremen
@ Bremen, Hornerstr. 38
@ Bremen, Hornerstr. 38
Ruf: 43396
Helms Hoealag in Mtiiieli®» .
Lichtdurchlässige wärmedämmende Bamplattee
Bie Heretellung von BaIiwerk aas Glas, wobei gange Wiste Hews nur aus Glas bestehen, ißt bisher, wenigstens in der Zone
des gemässigten Klimas, an der ungenügenden Wäraedäomwlrkung gescheitert, die gegenüber gewöhnlichem Mauerwerk, bei«
spielsweise aus Ziegeln, wesentlich geringer ist. Die für Industriebauten, Ateliers usw. bei soloher Granzglasbauweise wertvolle
und gleichmässig starke Ausleuchtung des umbauten Raumes durch Tageslicht konnte nicht auegenutzt werden, ohne unter
wirtschaftlich untragbaren Aufwendungen, an Heizung für starke Beheizung des Raumes zu sorgen. Is sind allerdinge Vorschläge
gemacht worden, durch Einlegen einer Grlaewolleechioht zwischen zwei Slaascheiben Isolierplatten zu bilden, jedoch
reichen auch deren Wänaedämmwerte nicht am diejenigen von Mauerwerk heran, sodass solche Isolierplatten noch keinen vollwertigen
Ersatz für Mauerwerk zwecks Errichtung eines Glaebaue darstellen. Die Füllung aus Glaswolle hat auoh den Nachteil,
dass durch die vielen Oberflächen der übereinander liegenden Glasfasern, die das Licht beim Durchgang durch die Platte
passieren muss, zwangläufig ein wesentlicher feil dee auf die Platte auftreffenden Lichtes reflektiert wird und mithin nioht
zur Ausleuchtung des umbauten Raumes beiträgt. Auch kann eine solche Platte mit Mllung aus Glaswolle nur durchscheinend
und nicht durchsichtig hergestellt werden, was aber für manche Zwecke wünschenswert 1st.
Bei der Bauplatte nach der Erfindung sind diese Hachtei-Ie vermieden. Bei dieser Platte wirden zwei Glasplatten oder
auch Kunststoffpla11en durch einen Rahmen in bestimmtem Abstand
voneinander gehalten, wlnrend der Swischenrsum sv/isalien den "beiden Platten durch Itunststoffolian a-ie^e^Ult Ist9 die Piit
Erhöhungen oder Erhöhungen und Vqrslefun^ en versehen, sind. Biese SriicJhungon Tjasws Vertiefungen bewirken, dass zwischen
den einzelnen Kunstsatof folien nn& w^tBohen den Sub 2 er en folien und den Bsokplatten - jeweils Luftschichten entstehen,
da die Erhöhungen ein dlohtos Anelnanderliegen verhindern, Is hst sich al β gweökaässig erwiesen, den Abstand der folien
voneinander und von den BacSrplatten r.ic>.t grösser ale etwa 6-7 Hillimoter zu wählen, wobei also die Erhöhungen eine entsprechende
Abaeseuns heb on müssen, ura diesen Abstand ssu ergeben. Sei des genannten Wert von 6-7 sun treten erfahrungsgemäß©
liDch keine wesentlichen Luftströmungen durch TTttriaewirkunj auf. Je nachdem, ob eine Durchsicht durch die Plette
erwünscht ift, oder der Rpurc diffuses Licht erhalten soll,werden glasklare oder matte Pollen gewählte Auch können eine
oder mehrere folien gefärbt Ssinjl um nur Licht be ,«ti reist er
Wellenlänge durchtreten su lassen, SelbatversttVnaiich sind auch klare, matte oder gefärbte Deckplatten verwendbar. Exakte
Messungen haben erwiesen, dass nit solchen Pirbten von etwa 2,5 Zentimeter Gcseatstärke Wärne dämarn erte erreicht werden,
die clen Werten von 38 Zentimeter Ziegela^uen^erk entsprechen, forden vier Pollen vorgesehen, so hat da β Licht unter
Einschluss der Deckplatten nur swölf So fl ek t i ons flächen zu durchdringen, wogegen bei einer Fillung aus GXeswolle ein
Vielfaches an ßeflektionsflächen vorliegt, wil hler eehr dünne Glesfaeem, jedenfalls nehr eis vier, übereinander liegen.
Sin weiteres Merkmal der Erfindung ist die Ausbildung dee Behffiens und seine Verbindung nlt dei! Okplattene Dies
ist für eine einwandfreie Iaoliei^lnt, te &ueBchlaggebend,was bisher nicht beachtet worden ist. Es ist unbedingt zu fordern,
dass der durch Rahmen und Deckplatten eingeschlossene Eaua luft-und wasserdampfdißhi von der Auaeenluft abgeschlossen
ist. Anderenfalls würde an warmen Tagen Luft höherer absoluter Weeaerdaapf Sättigung eindringen können, wodurch dam bei
kälterer Aussenteiaperatur ein Beschlagen der Deckscheiben oder
Deokeoheibe eintreten Wllrdes auf die Dauer die Waeserdampfdichtigkeit
zu erzielen, müssen entweder die Auedehnungekoeffizienten des Eahmenbauetoffe und der Deckplatten gleich sein,
oder die Verbindung beider TftIle aus β in der Lage sein, die Schub-und Zugspannungen aufzunehmen, /^fhnliche Srwägungen gelten für den Pail, daes der Eahmen aus Holz angefertigt wird,
da Holz bekanntlich "arbeitet", Is ist auch möglich, den Bah-Ben selbst elastisch genug zu gestalten. Perner 1st zu beachten,
dass derartige Isolierplatten zwar Konvektlonswärme zurückhalten, jedoch unwirksam sind gegen Strahlungewärme. Strahlungswärme
dringt also in die Platten ein, kann aber den Raun nicht als Konvektionswärme verlassen. Die Polge 1st eine Aufwärmung
der Luft in der Platte, sofern beispielsweise die Platte der Sonnenbestrahlung auegesetzt ist, und eine Ausdehnung
derselben. Auoh die dadurch entstehende Zugspannung mnom die Verbindung zwischen Platte und Rahmen aufnehmen.
Auf der Zeichnung 1st die Erfindung veranschaulicht. Ee zeigt:
Abb. 1 einen Querschnitt durch eine Bauplatte, Abb. 2 in gleicher Weise eine andere Auef ührungsfor»,
Abb. 5 in schaublldlicher Darstellung ein TeilstHek des Eahmens,
Gemäss Abb. 1 sind zwei Deckplatten 1 durch einen Sahnen 2 in Abstand voneinander gehalten. Der Eahmen 2 ist hier unelastisch
ausgeführt, die Verbindung der Deckplatten mit dem Rahmen 2 geschieht duroheine Sohioht 3 aus Kitt, Dieser Kitt
muss eine gewisse Elastizität haben, um die zwischen den Deckplatten 1 und dem Rahmen 2 auftretenden Spannungen auszugleichen.
Als solche Stoffe kommen z.B. Kunststoff emulsionen, Bitumen usw. in Betracht, unter Umständen kann auch der Ublioh·
Fensterkitt Verwendung finden. Bei der Ausführung nach Abb. 1 ist angenommen, dass der Kitt oder Klebstoff nicht wasserdampfdicht
1st, daher wird die Wa sserdampfdichtigkeit in diesem Pelle durch einen üeberzug | gewährleistet. Hierzu eignen sich
Kunststofflösungen, Gumailbsungen, nach dem Auftragen zu polymerisierend« Kunststoff emulsionen, nach dem Auftragen zu vulkanisierende
Latexüberzüge und ähnliche Stoffe.
Zwieoliea des Deckplatten 1 liegen vier folien 5 aus Kunststoff. Me Folien 5 sind gewellt, wie diet der Querschnitt
der ersten und dritten Folie τοη oben erkennen läset. Die zweite und vierte Folie von oben liegen "beide
alt ihren Wellen quer zur We11en»lohtung der ersten und dritten Folie. Auf diese Weise vird erreicht, dees sämtliche
Folien untereinander und gegenüber den Deckplatten 1 luftsohiohten bilden, deren Stärke der Grösse der Wellen,
das hei Sit also den durch die Wellen gebildeten Erhöhungen bezw, Vertiefungen, entspricht.
Ib ist bei dieser Ausführung auch aöglioh, ohne den Ueberssug 4 auszukommen, wenn der Kitt, mit dem die Deckplatten
1 am Rahmen 2 befestigt sind, gleichzeitig süsser der elastischen Verklebung die Wssserdampfdichtigkeit sicherstellt.
Bei der zweiten Aueführungsform nach Abb. 2 sind die beiden Deckplatten 1 auf einem Rahmen 2 aus elastische» Stoff befestigt.
Als elastische Stoffe sind snwendbar Bitumen, Asphalt oder bituoöse Mischungen, ferner Kunststoffe mit Gewebeeinlage
usw. Der elastische Stoff des Rahmens 2 wird durch Versteifungen 6 gehalten, bei denen es sich um Streifen aus imprägnierter
Pappe, imprägniertem Gewebe, Kunststoff, dünnem Blech und ähnlichen Stoffen handelt. Auoh können diese Versteifungen 6
im Innern des Rahmerikörpers liegen, wie in Abb. 3 veraneohau-1 icht, wo die Versteifung noch zusätzlich gewellt ist. Die
Rahmenmasee kann bei diesen Ausführungen nach Abb. 1 und 2 selbst als Kleb-oder Kittstoff dienen, um die Deckplatten 1
zu befestigen. Je naoh Art des gewählten Stoffes kann hierzu ein Erwärmen oder Anlösen der Rahmenmasse erforderlich sein.
Die Verbindung von Rahmen 2 und Deckplatten 1 ist auoh hier wieder mit einem was s erdampf di chten Ueb er zug 4 gegen die Aussenluft
abgesohlossen, der jedoch wegfallen kann, wenn die Rahmenmasse selbst wasserdampfdicht ist.
Die Anordnung der Folien ist hier die gleiche wie bei der Ausführung naoh Abb, 1. In beiden Fällen entBteht durch die Befestigung
der Deckplatten am Rahmen ein ganz bestimmter Zwischenraum zwischen den beiden Deckplatten, der von den Pollen auszufüllen ist. Die ganze Anordnung kann also sehr leicht so ge-
troff ©a Werdeai des β die Folien zwieohen den Taeiden Deokplatten
durch lelölite Preeaung in ihrer Itage gehalten werden, ohne dass eine zusätzliche Befestigung der folien «ineinander oder an den Deckplatten oder am Rahmen notwendig
ist.
Claims (6)
- Patentansprüche ι1, licht durchlas s ig e wärmedämmende Bauplatte, bei der zwischen, zwei lichtdurchlässigen Deckplatten aus Glas, Kimetstoff oder dergl. eine lichtdurchlässige Isolierschicht angeordnetist, dadurch gekennzeichnet Kunststoffolien (5) besTeirbidie Isolierschicht aus Irtiefiangen oder Erhöhungen-und Vertief Bügen versehen sind, und dass die Deckplatten (I) mit ATbstand durch einen Rahmen (2) gehalten sind, mit dem sie elastisch und wasserdampf dicht verbunden sind,
- 2. Bauplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierenden Kunststoffolien (5) lose zwischen die Deckplatten (1) eingelegt und ohne Befestigung an den Deckplatten (1) -and am Eahmen (2) nur durch Pressung zwischen den Deckplatten (1) gehalten sind.
- 3. Bauplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein starrer Rahmen (2) durch eine Schicht (3) eines elastischen Zitts, Klelbstoffs Q#©f dfe^gl« mit den Deckplatten verbunden ist und gegebenenfalls ein wasserdampfdichter Überzug (4) die Verbindung zwischen Rahmen und Deckplatten gegen die Aussenluft abschliesst.
- 4. Bauplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein elastischer Rahmen, gegebenenfalls mit Versteifungen versehen, durch elastischen Kitt, Klebstoff oder dergl· mit den Deckplatten (1) verbunden ist, wobei ein wasserdampf dichter Überzug die Verbindung zwischen Rahmen und Deckplatten gegen die Aussenluft abschliesst»
- 5. Bauplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein elastischer Rahmen (2) durch elastischen und wasserdampfdichten Kitt, Klebstoff oder dergl, mit den Deckplatten (1) verbunden ist·
- 6. Bauplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein elastischer Rahmen (2) mit eigener Klebkraft mit den Deckplatten (1) verbunden und gegebenenfalls ein wasserdampf dichter Überzug (4) vorgesehen ist.
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