DEP0002619BA - Verfahren zur Herstellung einer hochkonzentrierten, beständigen, wässrigen, spinnbaren Proteinlösung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer hochkonzentrierten, beständigen, wässrigen, spinnbaren Proteinlösung

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Publication number
DEP0002619BA
DEP0002619BA DEP0002619BA DE P0002619B A DEP0002619B A DE P0002619BA DE P0002619B A DEP0002619B A DE P0002619BA
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DE
Germany
Prior art keywords
globulins
aqueous
watery
stable
production
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
James Emlyn Lodwick Ardrossan Thomas
David Ardrossan Traill
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Imperial Chemical Industries Ltd
Original Assignee
Imperial Chemical Industries Ltd
Publication date

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Description

Imperial Chemical Industries Iimiteds Iondon
(Grossbritannien).
Verfahren zur Herstellung diοkf lü&&fgeSy\/#as3rlgerT"*- ^
4pim>rv6&Lv>v Jroteinlösung&rf.
Priorität 3ii^land IToe 2991/46 vom 50. Janaar 194 6.
Bei der Herstellung von wässrigen, alkalischen Lösungen pflanzlicher Globuline, welche sich für die Umwandlung in künstliche Faaiern eignen,, treten besondere Jchwieripkeiten auf, ζ.1. infolge der Schwierigkeit, die alkalische Losung von der erf orderliqhen Konzentration mit der wässrigen Suspension des pflanzlichen Globulins homogen und in solcher Weise zu vermischen, dass bei wiederholten Arbeitsgängen ähnliche Viskositäten erhalten Werden9 und zu einem anderen Teil infolge der Notwendigkeit, die wässrigen, alkalischen Lösungen pflanzlicher Globuline unter solchen Bedingungen reifen oder altern zu lassen, dass eine bestimmte Viskosität für das Spinnen erzielt wird.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein. Verfahren zur Herstellung von hochkonzentrierten, beständigen, wässrigen Lösungen pflanzlicher Globuline, welche dafür geeignet sind, durch Ausstossen in fadenförmige Produkte umgewandelt zu werden, ohne die Notwendigkeit des vorherigen Alterns, mit welchem Verfahren die Nachteile der früheren Methoden für die Herstellung von spinnbaren Globulinlösungen weitgehend vermieden werden können.
In einem Artikel "Erdnuss-Proteinhydrate" von R. . .Burnett in der Zeitschrift "Industrial and Ingineering
Chemistry" (Industrial Edition), September 1945, Seite 861,
v/ird die Angabe gemacht, dass gefällte und filtrierte »see ~ Zrdnus sproteinkoagulate entwässert werden kühnen, indem erhitz* wird, bis die Koagalattelichen sich verschmelzen mtä, das . " nicht-gebundene" v.asser ausgeschieden Wirfis wobei der Wksser- ■
gehalt des Iroteins von 70 - 80 £ auf 40 Gew. Iros. sinkt, und dass ähnliche "Hydrate" aus isolierten SoyabolmQäpjwtelnen hergestellt werden können. Es wird ferner angegeben, dass Koagtilate, die durch fällung bei einem pß von 5,0 erhalten werden, sich von solchen Koagulaten unterscheiden, welche bei einem p„ von 4,5 erhalten werden,inBOfera, als der "assergehslt der erateren durch Erhitzen bei 40 - 50° bleicht von 50 - 70 Gew. iToz. auf einen solchen herabgesetzt «wden kann, der einem Gehr.lt des Proteins an gebundenem T/asser von 42,5 Gew.Proz. entspricht, während die bei einem p^ von 4,5 gefüllten, filtrierten Coagulate nur sit Hllhe durch Erhitzen naß durch Eaeten · entwässert werden können®
Das erflndungsgeriässe Yerfaiures zar Herstellung einer hochkonzentrierten, beständigen und spinnbaren, wässrigen lösung pflanzlicher Globuline ist dadurch gekennzeichnet, lSass einer plastischen, ca. .60 f> Globuline enthaltenen, wässrigen Ikxssef welche durch Erwärmen einer wässrigen, höchstens 30 5«w. Zros. Globuline enthaltenden, durch üusfälllen aus einer Globülin-IUsung in der fiähe des isoelektrischen Punktes und taschen Smm IIiederachlafrs erhaltenen Glohulinsuspension auf eine Tenqperatur von 40 - 60° JS^ unter BUhren und durch Entfsrae des eusge— schiedenen Wassers erhalten wird,
*&-3ί*β2Ρβ einverleibt Wirds· unfl zwar In moleimr Henge,' dass ia Nasser in der genannten plastischen Masse eise wässrige Lösung des genannten Calzes von solcher konzentration entsteht, dass die pflanzlichen Globuline unter Bildung einer wässrigen, salzhaltigen ProteinlSsung gelöst werden, in welelser Üer Ge-! halt der genannten Globuline ca. 60 beträgt. j
Ds n, iillll3a-^eg-^ae^eg^&g^^ S^ann s^güg4^»ä&gi-^ate4«M^ga»-g«i^ Die Menge des eingeführten ifclzes ist bevorsugterweise nicht grosser als für die Bildung einer 10?-igen wässrigen Lösung des Calzes in der in der'genannten plastischen ilasse vorhandenen Menge Wasser Msreiehend ist.
Versuche err aber», dann auf diese Weise herge— . stellte hoch konz e ηtri erte, bestähdige, wässrig Lösungen pflanzlicher Globuline in radenforn qg5ec werden können bevr.rriJTter.'-oine bei einer leicht erhöhten Temperatta·, und d.::;.'e die Fäden trookengecponrec oder in einer angesäuerten, !',.ciissntriertea, vxesri^en, salzhaltigen Lesung, die eine Ios-Iiciiti or..:aai?ch'e Verbiiid-.rn.-T, •'.Ie z.U. Methylalkohol oder Essi^'^ura.. eiaochliesst, koaguliert werden kennen, wobei di® :uen~e einer aolchen organischen Verbirdung bevorzugterweise .10 r.er.Iroz» nicht übersteigt.
Die Srfiadunir wird Iro folgenden ■Beispiels In reichem die Ceile Gewichtsteile bedeuten, erläutert»
Peispiel-
Sin Srdnuas.<rlobulinfceraisch mit einem Gehalt'von ca. 30 ;* Globulinen und 70 £ Saaser wird aus Erdnus saaehl, welches sur ^ntfemun,^ des Oelsa bereite alt einem organischen 1, aiinz-amittei in der SMlte extrahiert ^urde, hergestellt, iada;;-! -,an ^it ca·, der 20-fachen Gewichtsmenge 0,15 /"*—iger •latrzii.n!hjdrosvdl'r.sun.r( extrahiert, die\ Globuline aus dem \ filtriaptaa IxtraJrt mittels Sehwefeldilioxyds bei einem Von ?,f.- - 5,2 Vitsf■'■Ilt und den Niederschlag nehrere Male gut •OfLt 'atm er a cht, •,Iann dekantiert und filtriert.
Das scannte Zrdmisa^loyuHngeoiach·'wird in' eine.™ <yf einem · ~asaerbad befindlichen iGef&ss. auf ca* 35° erhitzt, wodurch alch das Protein· in der Äirb® und der phys|i— kali:-.chen Porra verändert und sich .beim; Bühren bei 55° ^T^b- . read c.:-. 1 "laute :'.a eine ca. CO Gew.Proz. Protein enthalten-, de rl'-"tische !Aasae und ^.seer scheidet. Des Wasser wird auf dj <?·.·€> .'Jeise aus-esciiieden. .Die plastische Hasse weist bei 5C° ■^die "onaiüteas und die struktur eines festen Teiges J a<:f u ad '"ird bein· .'.bid: hl en sjrSdsr, sodj^j^siji^i kleine. j Zlu/apen zerbröckelt werden kann. 3 £ γ«£1!ιβ2μΙϊ$4ΜΒ' -werden der fleirjtiachen "Sasse Suaeaetst9 wodurch diese in ein zäh— . f'it-aeiree, klebriges* durchscheinendes Material 'Verwandelt '-Tirdi -welches bei Zimmertemperatur eine ähnliehe Konsistens
freist, «de ein sehr diekfITisr:i.rer Teer.' Dieses halb-durch-•iicatiae Material kann bei einer Temperatur von ♦O0 /Stt durch eine pinndUae in ein koagulierendes Bad w erden, «•••eichen aus 2 OC c Natriumsulfatι 15 g konzentrierter ..Schwefel-
säure, ICO £ ethylalkohol und 685 g aoser besteht. Die eo gebildeten PVJder können irgendeiner der Utvllchen nachträglichen Operationen unterworfen werden, 2·^·· Jtreclce it Härten oder Un-1:alichnachen, beispielsweise mittels Formaldehyd und derartigen Verbindungen.

Claims (1)

  1. Ir" eteatane ρ r Uchc
    ) Torfahrsa cur HorattflIune einer UDcM^orL^eritr5„ort©^tHiBtäiidige2iy ΐ3&&· npimibareiij vUj&ztI^on htioun^ pflimslichcr Globuline, -fcorsugst/oiso 2r<3iiu5DGlobiiXii'ön9 dadurch sekennseiahnet^ 4qss einer pla~ aticelten ca· 6üp il-lobialino onthnliendea, wässrigen Mee-e« f welche . durch :,r?i£xnün cinor wäßorisea, höchstens 30 Sew·Bros. Globuline enthaltenden, durch /'mcXÜllon uns einer illohulinloaimg ixjäor lähe dec ioolefctriachoa Punktes und Waschen des Hiedsrs Ohl a gee erhaltenden GlobulineLisporicior. auf eine Sesperatta' tos 40-60° unter IllIhren and durch -«atfernun^ tie j : useeochi©denen Wassers erhalten w'ira, Q, beicgieglwedgg Hctriumchlorid hsv?* i'.'a vriunoulfat^ einverleibt wird* und mar in GGlchcr ϋοηαυ » dag- α ie- in oar plas täBChonTüaöec? ein e wiioori-
    LüüUii^^l3yi;:.j.G . Li von oolchcr Ilon 2 er: tr ation en te teilt s darjü die pilunfilich.cn «ΊοValine unter Bildung einer wüscrimen» cr.lshalti;;ea. -rotcinlUD'oiit: si"5et v/eidcn, in r-leber der Gohiili· dor ^urninnten v.IoDrJLiriO oa* GD betreibt.
    Verfahre», nach insj-ruch. 1, dadurch gekennzeichnet» dass die Senge doc cin^sluaiten .•JLfcculitoeiesacalses^ nicht ^rfciaaor ist» sie für die „ilduag einer 10 feigen, wässrigen IiSciinc dQD Caiase in der ir- dor plastischen. Masse vorheui&enea : Jonge '.Vacaer ausreichend ict, ^

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