DEP0002361BA - Geschweißtes Absperrschiebergehäuse - Google Patents
Geschweißtes AbsperrschiebergehäuseInfo
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Description
Es ist bereits vorgeschlagen worden, Absperrschiebergehäuse aus Rohren zu schweissen. Nach einem Vorschlag besteht das Absperrschiebergehäuse aus zwei Rohrabschnitten. Ein Rohrabschnitt bildet das Unterteil des Schiebergehäuses und zugleich die beiden Rohranschlußstutzen. Sein Durchmesser entspricht dem des Schiebergehäuses zur Aufnahme der Schieberplatte, ist also grösser als der des Rohrstranges. Seine beiden Enden sind durch Pressen flaschenhalsförmig auf den Durchmesser des Rohrstranges verengt, in den das Absperrschiebergehäuse mittels Flanschen eingeschaltet wird. Das Mittelstück ist einseitig zur Aufnahme der Schieberplatte geöffnet. Auf die Öffnung ist der zweite Rohrabschnitt gleichachsig mit der Schieberspindel aufgeschweisst und mit angeflanschter Verschlusskappe abgeschlossen.
Nach einem weiteren Vorschlag weist das Absperrschiebergehäuse grundsätzlich gleichen Aufbau auf und ist gleichfalls aus zwei Rohrabschnitten zusammengeschweisst. Unterschiedlich zum erstgenannten Vorschlag entspricht der Durchmesser des Rohrabschnittes, aus dem das Unterteil des Schiebergehäuses und die beiden Rohranschlußstutzen gefertigt werden, dem Durchmesser des Rohrstranges. Das Mittelstück des Rohrabschnitts wird durch Formwalzen auf die erforderlichen Abmessungen des Schiebergehäuses aufgeweitet.
Die Fertigung von Absperrschiebergehäusen nach beiden Vorschlägen erfordert zusätzliche Warmformgebungsvorrichtungen. Die Absperrschiebergehäuse sind nur einseitig zugänglich. Die vorgeschlagenen Ausführungen haben sich daher nicht durchsetzen können.
Gemäss der Erfindung besteht das Absperrschiebergehäuse aus
a) einem Rohrabschnitt als Grundkörper,
b) zwei Rohrabschnitten als Rohranschlußstutzen, die an der an zwei gegenüberliegenden Stellen durchbohrten Wand des Grundkörpers angeschweisst sind, und
c) zwei Rohrabschnitten als Einsatzrohrstücke, die in die Rohranschlußstutzen eingeschraubt und/oder eingeschweisst sind und in den Gehäuseinnenraum soweit hineinragen, dass der Abstand ihrer freien Stirnflächen der Schieberplattendicke entspricht.
d) einer Bodenplatte unten und einer Verschlusskappe oben am Grundkörper.
Zwischen den freien Stirnflächen der Einsatzrohrstücke wird die Schieberplatte oder bei geöffnetem Schieber der Schieberring geführt.
Nach einem weiteren Erfindungsgedanken sind die Einsatzrohrstücke mit Dehnungswellen versehen. Die Dehnungswellen pressen die Einsatzrohrstücke gegen die Dichtungen der Schieberplatte und erzielen einwandfreie Abdichtung. Sind die Einsatzrohrstücke in die Rohranschlußstutzen eingeschraubt und zugleich dampfdicht eingeschweisst und sind die Dehnungswellen zwischen Verschraubung und Schweissnaht angeordnet, so erhalten die Verschraubungen Flankenspiel, um eine gewisse Beweglichkeit der Rohreinsatzstücke in Richtung des Rohrstranges zu ermöglichen.
Ein weiterer Erfindungsgedanke betrifft die Führung von Schieberplatte und Schieberring. An der Innenwand des Grundkörpers werden Führungsstäbe paarweise ober- und unterhalb der Einsatzrohrstücke senkrecht zur Durchflussrichtung und zur Richtung der Spindelachse angeschweisst, deren Abstand voneinander der Schieberplattendicke entspricht. Sie gewährleisten eine einwandfreie Führung der Schieberteile.
Die Bodenplatte wird vorzugsweise an den Grundkörper angeschweißt. Die Bodenplatte und das Anschweissende des Grundkörpers erhalten zweckmässig ringförmige Anschweißstege, deren Wandstärke geringer als die der zu verschweissenden Körper ist. Durch diese Maßnahme werden Schweissarbeiten beim Anschweissen und Schneidarbeiten beim Lösen der Bodenplatte für Instandsetzungen im Gehäuseinnern eingespart.
Die Verschlußkappe wird zur Überwachung häufiger gelöst als die Bodenplatte. Sie wird daher mit Vorteil aufgeschraubt. Bei Hochdruckabsperrschiebern wird die Verschlußkappe zusätzlich dicht-
geschweisst. Verschlußkappe und Grundkörper erhalten hierzu ringförmige Schweisslippen geringen Querschnitts, um das Anschweissen und Lösen der Verschlußkappe zu erleichtern.
Auf die Verschlußkappe werden die Säulen aufgeschweisst, die das Querhaupt tragen.
Es hat sich besonders zweckmässig erwiesen, das Absperrschiebergehäuse flanschlos auszuführen und die Verbindungen mit dem Rohrstrang durch Schweissen herzustellen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Absperrschiebergehäuses in drei Schnitten dargestellt, und zwar zeigt
Abb. 1 einen Längsschnitt,
Abb. 2 einen Querschnitt nach Abb. 1,
Abb. 3 eine Draufsicht im Schnitt nach Abb. 1.
Die Wand des aus einem Rohrabschnitt bestehenden Grundkörpers 1 ist an zwei gegenüberliegenden Stellen durchbohrt. An diesen Stellen sind die Rohranschlußstützen 2, 2' angeschweisst, deren freie Enden im Zuge des hier nicht dargestellten Rohrstranges eingeschweisst sind. In den Rohranschlußstützen 2, 2' sind die Einsatzrohrstücke 3, 3' durch Verschraubung und Dichtschweissung befestigt. Die Wandungen der Einsatzrohrstücke 3, 3' bilden zwischen der Verschraubung und der Schweissnaht Dehnungswellen 4, 4'.
Die Verschraubungen sind mit Gewindespiel versehen. Die freien Stirnflächen der Einsatzrohrstücke 3, 3' ragen in den Gehäuseinnenraum hinein. Ihr Abstand entspricht der Dicke der hier nicht dargestellten Schieberplatte, sodass deren Dichtungsmittel und bei geöffneter Schieberstellung der Schieberring zwischen den Stirnflächen der Einsatzrohrstücke 3, 3' bewegt und geführt werden können. Oberhalb und unterhalb der Einsatzrohrstücke 3, 3' sind Führungsstäbe 5 paarweise senkrecht zur Durchflussrichtung an der Innenwand des Grundkörpers 1 angeschweisst. Sie dienen zur Führung der Schieberplatte bzw. des Schieberrings, wenn diese nicht mit den freien Stirnflächen der Einsatzrohrstücke 3, 3' im Eingriff stehen.
Am Grundkörper 1 ist die Bodenplatte 6 angeschweisst. Das Anschweissende des Grundkörpers 1 und die Bodenplatte sind mit ringförmigen Anschweißstegen 7, 7' versehen, die eine geringere Wandstärke als die zu verschweissenden Körper aufweisen. Auf den Grundkörper 1 ist die Verschlußkappe 8 aufgeschraubt und am Grundkörper 1 mittels ringförmiger Schweißlippen 9, 9' dicht-
geschweisst. Auf die Verschlußkappe 8 sind die Säulen 11, 11' aufgeschweisst, die das Querhaupt 12 zur Lagerung der Schieberspindel tragen.
Das Absperrschiebergehäuse gemäss der Erfindung weist wesentliche Vorteile gegenüber den bekannten Ausführungen auf. Es ist fertigungstechnisch günstig, weil durch Schweissen ohne zusätzliche Warmformgebung herstellbar. Grundkörper und Rohranschlußstutzen werden aus Rohrschnitten desselben Querschnitts wie der Rohrstrang gefertigt. Die Rohranschlußstützen können leicht durch Anschweissen oder Verkürzen in den Rohrstrang eingepasst werden. Das Gehäuseinnere ist gut zugänglich, Schieberinnenteile können von oben und unten überwacht und ausgebaut werden. Dieser Vorteil gestattet die Verwendung an schwerer zugänglichen Einbaustellen. Die sparsame, flanschenlose Ausstattung ergibt geringes Gewicht und niedrige Kosten.
Claims (7)
1.) Aus Rohren zusammengeschweisstes Gehäuse von Absperrschiebern für Rohrleitungen, bestehend aus
a) einem Rohrabschnitt als Grundkörper
b) zwei Rohrabschnitten als Rohranschlußstützen, die an der an zwei gegenüberliegenden Stellen durchbohrten Wand des Grundkörpers angeschweisst sind, und
c) zwei Rohrabschnitten als Einsatzrohrstücke, die in die Rohranschlußstutzen eingeschraubt und/oder eingeschweißt sind in den Gehäuseinnenraum soweit hineinragen, dass der Abstand ihrer freien Stirnflächen der Schieberplattendicke entspricht.
d) einer Bodenplatte unten und einer Verschlußkappe oben am Grundkörper.
2.) Absperrschiebergehäuse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Anordnung von Dehnungswellen (4, 4') in den Einsatzrohrstücken (3, 3').
3.) Absperrschiebergehäuse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch an die Innenwand des Grundkörpers (1) angeschweisste Führungsstäbe (5), die paarweise ober- und unterhalb der Einsatzrohrstücke (3, 3') senkrecht zur Durchflussrichtung im Abstand der Schieberplattendicke angeordnet sind.
4.) Absperrschiebergehäuse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ringförmige Anschweißstege (7, 7') geringer Wandstärke an der Bodenplatte (6) und am Anschweissende des Grundkörpers (1).
5.) Absperrschiebergehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf dem Grundkörper (1) aufgeschraubte Verschlußkappe (8) am Grundkörper mittels ringförmiger Schweißlippen (9, 9') dichtgeschweisst ist.
6.) Absperrschiebergehäuse nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die das Querhaupt (12) tragenden Säulen (11, 11') auf die Verschlußkappe (8) insbesondere nach Anspruch 1 bis 7 aufgeschweisst sind.
7.) Absperrschiebergehäuse, gekennzeichnet durch Schweissverbindung mit dem Rohrstrang.
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