DEP0002233DA - Elektrischer Leiter - Google Patents

Elektrischer Leiter

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DEP0002233DA
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Friedrich Mosbach Höhing
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Description

Ausgehend von dem Mangel an elektrischen Leitungsdrähten und an den für diese Drähte erforderlichen Isolierstoffen und unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass für die Stromführung eines elektrischen Leiters nur seine Oberfläche in Betracht kommt, wird erfindungsgemäss ein elektrischer Leiter vorgeschlagen, der geeignet ist, den eingangs erwähnten Werkstoffmangel zu überbrücken.
Das Grundsätzliche der Erfindung, deren Anwendung nicht auf die Herstellung elektrischer Leitungen beschränkt ist, wird darin gesehen, dass der Leiter in Gestalt eines Metallfolienstreifens mit einem Nichtleiter von genügender mechanischer Festigkeit verbunden ist. Im Gegensatz zu den bekannten elektrischen Leitungen ist nunmehr nicht das Metall, sondern die Isolierung der mechanische Träger der Leitung.
Nach der Erfindung wird der Folienstreifen auf den Nichtleiter kalt oder warm aufgepresst.
Der Nichtleiter ist dabei so gestaltet, dass er den oder die Folienstreifen ummantelt, sodass die spannungsführenden Folienstreifen von aussen nicht berührt werden können.
Hinsichtlich vieler weiterer Merkmale der Erfindung, soweit sie sich auf den elektrischen Leiter selbst und auf die Verbindung mehrerer Leiterstücke bezieht, wird auf die nachstehende Beschreibung und die Ansprüche verwiesen.
Die Erfindung bezieht sich weiter auf die Anwendung der Metallfolienstreifen bei kleineren oder grösseren elektrischen Einrichtungen und Geräten, wie sich gleichfalls aus der nachstehenden Beschreibung und den Ansprüchen ergibt. Elektrischer Leiter im Sinne der Erfindung ist also nicht auf den Ersatz der bekannten isolierten Leitungsdrähte beschränkt.
Von den vielen Vorteilen des Erfindungsgegenstandes seien nur kurz erwähnt:
Die leichte Herstellbarkeit. Die leichte Installation, sei es unter Putz oder auf dem Putz liegend, und die Möglichkeit der billigen Massenherstellung von elektrischen Sicherungen, Widerständen, Kondensatoren u.dgl. Das letztere bezieht sich vor allen Dingen auch auf elektrische Geräte mit einem umfangreichen und verwickelten Schaltschema.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt:
Figur 1 den installierten elektrischen Leiter in einem Schaubild,
Figur 2 das Ende eines elektrischen Leiters in Draufsicht mit eingeschobenem Verbindungsstecker,
Figur 3 eine Stirnansicht entsprechend Figur 2, wobei der Stecker im Schnitt gezeichnet ist,
Figur 4 einen Winkelstecker in Draufsicht,
Figur 5 einen T-Stecker in Draufsicht,
Figur 6 einen Kabelanschlusstecker teilweise im Schnitt gezeichnet,
Figur 7 die Abwicklung einer elektrischen Sicherung zur Anwendung bei den bekannten Sicherungspatronen,
Figur 8 eine elektrische Sicherungspatrone in Verbindung mit der Sicherung nach Figur 7,
Figur 9 eine andere elektrische Sicherung,
Figur 10 einen elektrischen Widerstand,
Figur 11 einen elektrischen Widerstand anderer Gestaltung,
Figur 12 einen Teil der Grundplatte eines Radioempfangsgerätes von unten gesehen,
Figur 13 einen in grösserem Maßstab gezeichneten Schnitt nach der Linie A-B der Figur 12.
Der in Figur 1 dargestellte zweiadrige elektrische Leiter besteht aus dem Nichtleiterband 1, mit dem zwei Metallfolienstreifen 2 fest verbunden sind. Das Nichtleiterband besteht beispielsweise aus Karton oder aus Pappe, während die Metallfolien aus Kupfer oder Aluminium hergestellt sind. Die Metallfolienstreifen 2 werden in fortlaufendem Arbeitsgang beispielsweise warm aufgepresst, wobei man sich eines geeigneten Bindemittels bedienen kann. Nach dem Aufpressen der Folienstreifen 2 werden die beiden Bandränder 1' und 1'' nach innen umgeschlagen und auf den mittleren Bandteil 1 niedergedrückt. Vorzugsweise überlappen sich dabei die beiden Bandränder, wie aus Figur 1 ersichtlich. Kürzere Bandränder können natürlich auch nebeneinanderliegend auf den Mittelteil 1 niedergepresst sein. Das Umlegen der Bandränder erfolgt zweckmässig um die einander parallel laufenden Verbindungsstellen des Nichtleiters 1 mit den Folienstreifen 2. Der einzelne Folienstreifen 2 ist also vollständig ummantelt.
Wenn dem Nichtleiterband an seinen Kanten ein kreisringartiger Querschnitt gemäss Figur 1 gegeben ist, so soll das nicht ausschliessen, dass an diesen Stellen auch ein anderer Querschnitt, beispielsweise ein keilartiger, gewählt werden kann.
Es ist für die Erfindung gleichgültig, ob die beiden Bandränder 1', 1'' in irgendeiner Weise miteinander verbunden, beispielsweise verklebt sind oder nicht.
Der beschriebene neue Leiter wird entweder in geraden Stücken bestimmter Länge oder in Rollen verhältnismässig grossen Durchmessers hergestellt, da die Verwendung von Pappe ein Aufrollen mit kleinerem Durchmesser nicht erlaubt.
Aus Figur 1 ist weiter ersichtlich, dass die Befestigung des neuen Leiters auf einer Wand 3, beispielsweise durch Einschlagen einfacher Nägel 4, erfolgen kann. Da der neue Leiter sehr flach ist, so kann er ohne weiteres unter der Putzschicht 5 verlegt werden, ohne dass das bisher umständlich und zeitraubende Schlagen von Nuten in der Wandung notwendig ist.
Da es möglich ist, das Nichtleiterband einfarbig und verschiedenfarbig herzustellen, so kann der neue Leiter beispielsweise auf dem Putz als Tapetenabschlussleisten oder als sonstige Verzierung verlegt werden.
Nach dem oben Gesagten ist ohne weiteres verständlich, dass in gleicher oder ähnlicher Weise auch ein- oder mehradrige Leiter hergestellt werden können. Bei Verwendung von Pappe kann letztere imprägniert sein, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Natürlich können anstelle von Pappe auch andere für diesen Zweck geeignete isolierende Werkstoffe verwendet werden.
Zur elektrischen Verbindung zweier Leiterstücke dient beispielsweise der in den Figuren 2 und 3 dargestellte Stecker 6, der aus einer kleinen Platte oder Scheibe aus isolierendem Werkstoff besteht, wobei die Seitenkanten 6' zweckmässig abgerundet sind. Die beiden Kanten der Platte 6 sind entweder mit Blechstreifen oder Metallfolienstreifen 7 fest verbunden. Vorzugsweise umgreift der Folienstreifen 7 die Plattenkante, sodass er sich auf beiden Seiten der Platte 6 befindet.
Ein derartiger Stecker wird in den Zwischenraum zwischen dem Bandmittelteil 1 und dem Bandrand 1' eingeschoben. Die Abmessungen sind so gewählt, dass die Folienstreifen 7 mit den Folienstreifen 2 in innige Berührung kommen. Der Stecker greift etwa gleich weit in jedes Ende der zu verbindenden Leiterstücke ein, die alsdann stumpf zusammenstossen, sodass der Stecker 6, 7 von aussen unsichtbar wird. Ein derartiger Stecker kann bei der Installation durch einen eingeschlagenen Nagel o.dgl. unverrückbar festgelegt werden.
Sind zwei winklig verlaufende Leiterstücke miteinander zu verbinden, dann bedient man sich dazu des aus Figur 4 ersichtlichen Winkelsteckers 8, dessen Kanten 9 wiederum in irgendeiner Weise leitend gestaltet sind.
Für eine Abzweigung verwendet man den aus Figur 5 ersichtlichen T-förmigen Stecker 10, dessen Kanten 11 wiederum leitend gestaltet sind.
Da bei den Steckern nach den Figuren 4 und 5 die anschliessenden Leiterstücke die spannungführenden Kanten des Steckers nicht vollständig bedecken, so kann der Stecker in seinem freiliegenden Teil umhüllt sein. Eine derartige Hülle kann auch den ganzen Stecker umgeben, in welchem Falle die Hülle so auszubilden ist, dass das Ende eines Leiterstückes in die Hülle eingeschoben werden kann.
Um die bekannten elektrischen Installationsgeräte wie Steckdosen, Schalter, Lampenfassungen u.dgl. mit dem neuen Leiter verbinden zu können, ist ein besonderer Stecker erforderlich, der in Figur 6 in einer zweckmässigen Ausführungsform dargestellt ist. Der Stecker besteht beispielsweise aus einer Platte 12 aus isolierendem Werkstoff, die zu einer Steckzunge 13 ausgebildet ist.
In irgendeiner in der Zeichnung nicht dargestellten Weise sind die Leitungsdrähte 14 gegebenenfalls mit Isolierung 15 mit der Platte 12 festverbunden. Die blanken Drahtenden 14' sind mit den Kanten der Steckzunge 13 verbunden, wobei sie teilweise in flache Nuten 16 eingebettet sein können. Die Drahtenden sind zweckmässig hakenartig umgebogen und greifen in entsprechende kleine Bohrungen 17 der Steckzunge 13 ein.
Ein derartiger Stecker 12, 13 wird wiederum in der oben beschriebenen Weise in das Nichtleiterband 1, 1' eingeschoben, wobei die Drahtenden 14' mit den Folienstreifen 2 in innige Berührung gelangen. Mit den freien Leitungsdrähten 14 wird dann in üblicher Weise verfahren.
Dieser Stecker kann in verschiedener Weise eine weitere Ausbildung erfahren. Die Steckzunge 13 kann sich unmittelbar an eienr Steckdose, einem Schalter, einer Lampenfassung o.dgl. befinden.
Nachstehend werden weitere Anwendungen des Erfindungsgedankens beschrieben, ohne dass damit der Anspruch auf Vollständigkeit aller Anwendungen erfüllt sein soll.
Die in Figur 9 dargestellte einfache Einstecksicherung besteht aus einer isolierenden kleinen Platte 18, auf dem sich ein Folienstreifen 19 befindet. Die Folie 19 besteht aus einem für eine Schmelzsicherung geeigneten Metall. Die Verbindung der Leitungsenden mit dieser Sicherung kann entweder durch Berührung der Enden des Folienstreifens 19 oder durch an den Enden angebrachten Folienstücke 20 aus gewöhnlichem Metall erfolgen. Die Folien 19 und 20 sind in leitender Verbindung miteinander auf den Nichtleiter 18 aufgepresst.
Eine besondere Form einer Sicherung ist in den Figuren 7 und 8 dargestellt, wobei es sich darum handelt, eine durchgebrannte bekannte Patronensicherung 21 wieder brauchbar zu machen. Der beispielsweise wiederum auf Pappe bestehende Nichtleiter weist die aus der Abwicklung in Figur 7 ersichtliche Gestalt auf. An eine Kreisscheibe 22 schliesst sich ein Streifen 23 und an diesen die beiden hintereinander liegenden Kreisscheiben 24, 25 an. Die mit einem Loch 26 versehene Scheibe 22 und der Streifen 23 sind mit einer gewöhnlichen Metallfolie 27 verbunden. Auch auf der Scheibe 25 befindet sich eine gewöhnliche Metallfolie 28. Die Schmelzsicherungsfolie 29 stellt die Verbindung zwischen den beiden erwähnten Folien 27, 28 her. Der Schmelzsicherungsfolienstreifen ist vorzugsweise in zusammengedrängter Anordnung auf der Scheibe 25 angeordnet.
Die Scheibe 22 wird mit ihrem Loch 26 über den Kontaktstift 30 der Patrone 21 gestreift, worauf der Streifen 23 winklig umgebogen und entlang dem Patronenmantel gelegt wird. Die beiden Scheiben 24, 25 werden um ihre Verbindungslinie gefaltet und in der aus Figur 8 ersichtlichen Weise auf den Patronenkopf gelegt. In diesem Zustand wird die Patrone nebst Sicherung in die bekannte Gewindeschraubenhülse eingesteckt, wobei die zusammengedrängte Schmelzsicherung 29 im Fenster der Schraubhülse erscheint. Durch die das Loch 26 umgebende Folie 27 ist die leitende Verbindung mit dem Kontaktstift 30 hergestellt.
Brennt die Schmelzsicherung 29 bei Überlastung durch, so ist jeder Laie in der Lage, die Patrone mit einer neuen Sicherung nach Figur 7 auszurüsten und wieder einzusetzen.
Die Figuren 10 und 11 zeigen Ausführungsbeispiele für scheibenartige Widerstände. Die verschiedenen Formen der Nichtleiterplatten 31 und 32 sollen darstellen, dass nach der Erfindung Widerstände hergestellt werden können, wie sie gerade erforderlich werden, mit anderen Worten, wie sie unter Ausnützung irgendeines bei einem Gerät zur Verfügung stehenden Platzes verschieden gestaltet werden können. Der in Schlangen- oder ähnlicher Form in Gestalt eines Folienstreifens 33, 34 beispielsweise aus Nickelin angeordnete Widerstand führt zu den Anschlussenden, die durch gleichfalls aufgepresste Metallfolienplättchen 35 gekennzeichnet sein können.
Es ist klar, dass man als Werkstoff für den Nichtleiter bei Sicherungen und Widerständen nicht Pappe, sondern einen hitzebeständigen Werkstoff, beispielsweise Preßspan, wählt.
In entsprechender Weise lassen sich auch Kondensatoren erfindungsgemäss herstellen, wobei das Dielektrikum, allseitig die Metall- oder Aluminiumfolien überlappend, aufgepresst wird.
Die Herstellung eines Chassis eines Rundfunkempfängers erfordert wegen er grossen Anzahl kleiner Drahtverbindungen, die an jedem Ende gelötet werden, sehr viel Zeit. Hier kann bei der Massenherstellung derartiger Geräte durch Anwendung der Erfindung sehr viel Zeit und Kosten gespart werden, indem man alle diese kleinen Verbindungsleitungen in Gestalt von Metallfolienstreifen auf einem Geräteteil, insbesondere auf eienr isolierenden Grundplatte anordnet.
Von einem Rundfunkempfänger, der hier nur als Beispiel angeführt sei, ist in Figur 12 ein Stück der isolierenden Grundplatte 36 dargestellt. Die ganzen erforderlichen Verbindungsleitungen sind durch auf die Grundplatte aufgepresste Metallfolienstreifen 37 gebildet. Bei Vorhandensein des erforderlichen Presswerkzeuges kann somit das gesamte Schalt- bzw. Leitungsschema in einem Arbeitsgang aufgepresst werden. Die Leitungen 37 befinden sich vorzugsweise auf der unteren Seite der Platte 36. Überall da, wo auf der Oberseite der Platte 36 elektrische Verbindungen erforderlich sind, ordnet man in den vorgestanzten oder vorgebohrten Löchern kleine, mit Innengewinde versehene, Metallösen 38 an, welche durch ihr Einpressen in innige Verbindung mit den Folienstreifen 37 gelangen. Mit 39 sind in die Gewindeösen 38 einsetzbare Kontaktschrauben bezeichnet, mit denen die auf der Oberseite der Platte 36 befindlichen Geräteteile leitend verbunden werden.
Eine weitere Herstellungsvereinfachung kann dadurch erfolgen, dass man die erforderlichen Widerstände, Kondensatoren und Sicherungen vorzugsweise in der oben beschriebenen erfindungsgemässen Gestalt gleichfalls auf der Unterseite der Platte 36 anordnet. Man kann zur Aufnahme dieser Einzelteile Vertiefungen 40 in die Platte 36 einpressen und beispielsweise Kondensatoren 41, Widerstände 42, Sicherungen 43 u.dgl. in die Vertiefungen 40 einbetten. Zum elektrischen Anschluss und zum mechanischen Festhalten dieser Einzelteile dienen Klemmkontakthülsen 44, die mit den Folienstreifen 37 in leitender Verbindung stehen. Federnde Kontaktarme 44' übergreifen dann die Anschlussenden der eingelegten Teile 41 bis 43, wie aus den Figuren 12 und 13 ersichtlich.

Claims (20)

1) Elektrischer Leiter, dadurch gekennzeichnet, das der Leiter in Gestalt eines Metallfolienstreifens (2) mit einem Nichtleiter (1) von genügender mechanischer Festigkeit verbunden ist.
2) Leiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Folienstreifen (2) auf den Nichtleiter (1) kalt oder warm aufgepresst ist.
3) Leiter nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass der Nichtleiter (1) den oder die Folienstreifen (2) ummantelt.
4) Leiter nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Nichtleiter, im Querschnitt gesehen, an seiner Verbindungsstelle mit dem Folienstreifen winklig oder konkav gestaltet ist.
5) Leiter nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Nichtleiter zwei oder mehr parallellaufende Folienstreifen trägt.
6) Leiter nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass von einem breiten Nichtleiterband (1) die Ränder (1', 1'') entlang den parallelen Folienstreifen (2) nach innen umgelegt und auf die Bandmitte niedergedrückt sind.
7) Leiter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich die umgelegten Bandränder (1', 1'') überlappen.
8) Leiter nach vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Verbindung von zwei oder mehr Leiterstücken durch stirnseitig in die Leiterstücke einschiebbare Stecker (6) aus nichtleitendem Werkstoff erfolgt, deren Kanten mit Metallstreifen oder -folien (7) verbunden sind, wobei die Stecker eine gerade, winklige oder eine T-Form besitzen.
9) Stecker nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallstreifen oder
-folien eines Steckers mit bekannten elektrischen Kabeln verbunden sind.
10) Stecker nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass blanke Kabelenden (14') die Kanten eines Steckers (13) bilden.
11) Stecker nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelenden (14') hakenartig im Stecker (13) festgelegt sind.
12) Stecker nach Anspruch 9-11, gekennzeichnet durch seine feste Verbindung mit einem Installationsteil, wie z.B. Steckdose, Schalter, Lampenfassung u.dgl.
13) Die Anwendung der Merkmale nach Anspruch 1 und 2 bei Sicherungen, Widerständen, Kondensatoren u.dgl., in welchen Fällen der oder die Folienstreifen aus dem jeweils in Betracht kommenden Metall bestehen.
14) Sicherungspatrone nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch eine äusserlich mit einer durchgebrannten Patrone (21) verbindbare Sicherung, deren Nichtleiter in der Abwicklung etwa aus eienr gelochten Kreisscheibe (22), einem sich anschliessenden Streifen (23) und zwei sich in der Längsrichtung anschliessenden Kreisscheiben (24 und 25) besteht, und deren Leiter durch eine Schmelzsicherungsfolie (29) und sich ein- oder beidseitig anschliessende Metallfolien (27, 28) gebildet ist.
15) Sicherungspatrone nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Schmelzsicherungsfolie (29) in zusammengedrängter Anordnung auf der Endscheibe (25) befindet.
16) Die Anwendung der Merkmale nach Anspruch 1 und 2 bei elektrischen Geräten, insbesondere bei Radiogeräten.
17) Gerätegrundplatte nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass z.B. der Schaltplan eines Radiogerätes, d.h. die Verbindungsleitungen (37) zwischen den einzlenen Teilen, wie Röhrensockel, Widerstände, Kondensatoren usw. durch mit der isolierenden Grundplatte (37) festverbundene Metallfolienstreifen gebildet sind.
18) Gerätegrundplatte nach Anspurch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Folienstreifen (37) von Anschlussgliedern, wie Gewindeösen (38), Klemmkontaktösen (44) u.dgl. übergriffen sind.
19) Gerätegrundplatte nach Anspruch 17-18, dadurch gekennzeichnet, dass Einzelteile, wie Sicherungen (43), Widerstände (42), Kondensatoren (41), besonders in ihrer Bauart nach Anspruch 13 zwischen die Folienstreifen (37) eingeschaltet sind.
20) Gerätegrundplatte nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch Einpressungen (40) der Platte (36) zur Aufnahme der Einzelteile (41-43), die von den Klemmkontaktösen (44) gehalten sind.

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