DEP0001413DA - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Dachziegeln aus Zement - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Dachziegeln aus Zement

Info

Publication number
DEP0001413DA
DEP0001413DA DEP0001413DA DE P0001413D A DEP0001413D A DE P0001413DA DE P0001413D A DEP0001413D A DE P0001413DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cement
roof tiles
cells
partition walls
bricks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Walter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

Links

Description

PAT ENTAN WALTE
Prof. Dipl.-Ing. C. WEIHE M. M. WIRTH Dr. W. SCHALK
© FRANKFURT A, M.
Kaiserstr,22
Heinrich Walter, Angersbach / Hessen.
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Dachziegeln aus Zement.
Die Dachziegel aus Zement werden bisher einzeln in Pressformen hergestellt und nach Füllung jeder Form in dieser einem mechanischen oder hydraulischen Druck unterworfen. Sie werden auf ihren Unterlagebrettern ohne Druck zum Abbinden und Trocknen gebracht. Das ist ein umständliches Verfahren und kostet viel Zeit und Arbeitskraft.
Das Verfahren nach der vorliegenden Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, dass die Ziegel gleich in grösserer Anzahl in "Zellen nebeneinander aus flüssigem Zement gegossen werden und dann unter Druck In diesen Zellen verbleiben, bis sie abgebunden haben und getrocknet sind. Der Druck wird dadurch erzeugt, dass die in einem grösseren Kasten vereinigten Zellen umgewendet werden,, so dass die Zellen übereinander zu liegen kommen und somit die Ziegel unter ihrem eigenen Schweredruck stehen. Die Zellenwände sind dabei lose in den Kasten eingesetzt, hindern also nicht die Druckübertragung von einem Ziegel auf den andern. Durch die nasse Verarbeitung des Zementes und durch das "Eingiessen desselben in die Zellen wird eine bedeutend grössere Festigkeit der Ziegel erreicht, als dies bei Verarbeitung von weniger angefeuchtetem Zement der Fall ist, so dass die Ziegel unter Einsparung von Material auch dünner und leichter hergestellt werden können.
TJm die Ziegel nebeneinander giessen zu können, werden ihre seitlichen Abkrümmungen nicht rechtwinklig zur Ziegelflache> wie bisher, sondern schräg ausgeführt. Das erfordert aber, dass die mittleren Teile der Zellenwände etwas stärker ausgeführt werden, damit der Ziegel überall gleich dick wird. Macht man zu diesem Zweck den mittleren Teil jeder Tand aus zwei Blechen, so wird dadurch das Herausnehmen der Ziegel aus den Zellen erleichtert .
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. Bild 1 zeigt den Kasten mit den Zellen, von oben gesehen, Bild zeigt in kleinerem Massstabe die zum Abbinden aufgestellten Kästen, von der Seite gesehen, und Bild 3 diese, von oben gesehen. Bild 4 ist in grösserem !"Iassstabe ein Teilschnitt durch zwei Zellen.
In einem oben offenen Kasten a, der auf der einen Seite durch einen einzuschiebenden Deckel b verschlossen werden kann, ist eine grössere Anzahl von Zellenwänden c eingesetzt, die aus den herzustellenden Ziegeln entsprechend gestalteten Blechplatten bestehen. Die dadurch entstehenden Zellen werden mit dünnflüssigem Zement gefüllt und dann aufgerichtet, wie in Bild 2 bei d angedeutet ist. Sie bleiben dann übereinander aufgeschichtet stehen, bis sie abgebunden und trocken sind. Da die Zellenwände lose, also gegeneinander verschiebbar sind, so drücken die oben liegenden Ziegel auf die unteren, und diese verbleiben bis zum vollständigen Abbinden unter Druck. Zweckmässig werden die obersten Zellen noch zusätzlich durch Gewichte belastet.
Die Aufstellung kann in einem grösseren Räume e erfolgen, wobei auch nach demselben !erfahren hergestellte Bausteine mit aufgestapelt werden können.
Die Gestalt der Dachziegel ist aus Bild M- ersichtlich. Ihre Abkröpfungen h sind schräg zur Ziegelebene, nicht senkrecht dazu wie bisher, um ein Herausnehmen der fertigen Ziegel aus den Zellen zu erleicht-ern und Formkerne zu vermeiden. Da es aber erwünscht ist, dass die Ziegel überall die gleiche Dicke haben, so müssen die Zellenwände in der Mitte dicker gemacht werden als an den Abkröpfungen, was zweckmässig durch Einlegen von besonderen Blechplatten g erfolgt. Das erleichtert auch das Trennen der einzelnen Ziegel von den Zellenwanden beim Auseinandernehmen.
Bemerkt sei noGh, dass "beim Einsetzen der Zellenwände in den Kasten a auf jeder Seite ein kammerartiger Hinsatz o.dgl. benutzt werden kann, um die Zellenwände beim Füllen in richtigem Abstand voneinander zu halten.

Claims (6)

Patent ansprüche :
1. Verfahren zur Herstellung von Dachziegeln aus Zement, dadurch gekennzeichnet, dass eine grössere Anzahl von Ziegeln in durch lose v7ände getrennten Zellen aus dünnflüssigem Zement gegossen und unter Druck abgebunden und getrocknet werden.
2, Ausführung des "Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gefüllten Zellen umgewendet und übereinander geschichtet werden, so dass die Ziegel unter eigenem Schwerdruck abbinden und trocknen.
'Ausführung des Verfahrens nach d_en vorhergehenden Ansprüchen J=LJ_n.c q-jftfi.cjfm-tnj ^elnenjf Kasten mit lose eingesetzten Zwischenwänden, die der Ziegelform entsprechend gestaltet sind.
4. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Teil der Zwischenwände dicker ist«
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Teil der Zwischenwände aus zwei Platten besteht.
6. Dachziegel, hergestellt nach dem Verfahren und mit deir Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass seine seitlichen Abkröpfungen schräg zur Ziegelebene verlaufen.
Der Patentanwalt :

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2613976C3 (de) Mehrschichtige Platte und Verfahren zur Herstellung derselben
EP0041725A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung nahtlos in einem Stück gefertigter allseitig geschlossener Hohlkörper aus kaltformbarem und härtbarem bzw. härtendem Material
DE810376C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Dachziegeln aus Zement
DEP0001413DA (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Dachziegeln aus Zement
DE3942528A1 (de) Verfahren zur herstellung eines faserleichtsteins und faserleichtstein
DE1508945B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Formelementen zum Auskleiden von Blockkoepfen
DE435196C (de) Form aus keramischer poroeser Masse
DE1504679B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Platten aus Polyvinylchlorid-Zellstoff
DE102020119426A1 (de) Ziegelstanzsystem
DE683301C (de) Verfahren zum Herstellen von Leichtbausteinen
AT114453B (de) Verfahren zur Herstellung von Kaltglasurplatten und Rahmen für die gleichzeitige Herstellung von einer Anzahl solcher Platten.
DE874120C (de) Verfahren zur Herstellung eines Rohres aus Beton oder aehnlichem Material
US1864626A (en) Process for the manufacture of continuous sheets or corrugated plates of asbestos cement with insertion or insertions of iron wire netting
AT253403B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abbinden von Wellplatten aus Asbestzement u. ähnl. Zusammensetzungen
DE1683803B2 (de) Form mit einem poroesen gefuege aus kunststoff und fuellmaterial zum vergiessen von keramischen suspensionen sowie verfahren zur herstellung einer solchen form
DE2212979A1 (de) Verfahren zum trocknen von feuchten formkoerpern, insbesondere formkoerpern aus gips
DE687996C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Leichtbausteinen
DE587122C (de) Bauplatten, insbesondere fuer Zwecke der Elektrotechnik
DE736563C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Hohlblockkoerpern fuer Waende oder Decken
AT123418B (de) Verfahren zur Herstellung von Formstücken.
DE671082C (de) Verfahren zum reihenweisen Herstellen von Betonbalken mit einer duennen Deckschicht aus feinkoernigem Beton
DE113727C (de)
AT112034B (de) Platte für Fußbodenbelag u. dgl.
DE481022C (de) Vorrichtung zur Herstellung von zwischen Metallplatten eingebetteten Korkplattenwaenden
DE353358C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserdichten und feuersicheren Zementplatten, -balkenu. dgl.