DEP0000747DA - Abzweig- oder Isolierklemme - Google Patents

Abzweig- oder Isolierklemme

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DEP0000747DA
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DE
Germany
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claw
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Jakob München Schwarz
Rudolf München Vogel
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Description

Die Erfindung betrifft eine Abzweig- oder Isolierklemme, bestehend aus zwei durch einen Gewindebolzen und eine Gegenmutter zusammengespannten, die Leitungszüge zwischen sich fassenden Klauen. Bei den bisher bekannten Klemmen dieser Art sind die beiden zusammengespannten Klauen von unterschiedlichem Profil, die untere Klaue bildet gewissermassen das Bett für die obere Klaue. Der Unterschied im Klauenprofil macht die Herstellung der Klemmen umständlich, zeitraubend und kostspielig.
Erfindungsgemäss sind die Klauen aus kongruenten Profilen und zweckmässig mit einem Maul grösseren Querschnittes an der einen Seite und einem Maul kleineren Querschnittes an der anderen Seite ausgeführt derart, dass paarweise das grössere und das kleinere Maul einen Klemmquerschnitt bildet.
Eine der beiden Klauen kann die vielfache Länge, z.B. die doppelte Länge der anderen Klaue besitzen; ferner kann die Klemme aus einer oder mehreren Klauen von typisierter Normallänge und einer oder mehreren Klauen von vielfacher (doppelter) Länge kombiniert sein. Im Durchgriffsbereich des oder der Bolzen besitzen die Klauen zweckmässig konkave Mulden zur Aufnahme von entsprechend konvexen Zentrierkörpern. Die erfindungsgemässe Klemme kann unter Verwendung eines Zweimetallzwischenstückes zwischen oberer und unterer Klaue als Zweimetall-Klemme ausgebildet sein. Dieses Zwischenstück weist beidseitig je ein Klemmaul und eine Erhöhung zum Eingriff in das Klemmaul der anliegenden Klaue auf.
Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele und zwar
Figur 1 eine Klaue der erfindungsgemässen Ausführung,
Figur 2 eine Klemme aus solchen Klauen in verkleinertem Aufriss,
Figur 3 den Grundriss zu Figur 2,
Figur 4 die Seitenansicht zu Figur 3,
Figuren 5 und 6 den Grundriss und Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform,
Figuren 7 und 8 den Grundriss und d. Seitenansicht einer dritten Ausführungsform,
Figur 9 eine Ausführungsform mit Zentrierstücken im Aufriss,
Figur 10 den Grundriss zu Figur 9,
Figuren 11 und 12 Grundriss zu weiteren Ausführungsformen der Bauart nach Figur 9,
Figur 13 eine Zweimetallklemme im Aufriss und teilweise geschnitten,
Figur 14 den Grundriss der unteren Klemme zu Fig. 13 und
Figur 15 die Seitenansicht zu Figur 13, teilweise geschnitten.
Die Klaue 1 gemäss Figur 1 ist an einer Seite mit einem Maul 2 grösseren und zwar kreisbogenförmigen Querschnittes, an der anderen Seite mit einem Maul 3 kleineren und zwar stumpfwinklig dreieckigen Querschnittes versehen. Die Klemme der Figur 2 ist aus zwei derartigen Klauen 1 zusammengesetzt und zwar derart, dass paarweise das Maul 2 der oberen Klaue mit dem Maul 3 der unteren Klaue den Klemmquerschnitt für den Leiter grösseren Durchmessers 4 und das Maul 2 der unteren Klaue mit dem Maul 3 der oberen Klaue den Klemmquerschnitt für den Leiter kleineren Durchmessers 5 bilden. Die beiden aus kongruenten Profilen bestehenden Klauen 1 werden durch einen Bolzen 6 mit Kopf 7 und Muttern 8 zusammengespannt. Der Bolzen durchsetzt die Klauen in Langlöchern 9, die nach innen zu konisch verlaufen; zwischen dem Kopf 7 bzw. den Muttern 8 und den Klauen befinden sich Beilagscheiben 10.
Bei der Ausführungsform der Figuren 5 und 6 ist die untere Klaue 1' doppelt so lang, wie eine Normalklaue der Figur 1; sie hat dementsprechend zwei Durchbrechungen 9 für den Durchgriff von zwei Gewindebolzen; der oberseitige Klemmenteil hingegen besteht aus zwei Klauen 1 des Normalprofiles, das halb so lang ist, wie das Profil 1'.
Die Figuren 7 und 8 zeigen die Kombination einer Anordnung nach den Figuren 5 und 6 mit einer solchen nach den Figuren 2 und 3. Die Klemme besteht demzufolge aus einem unteren Glied 1' und einer weiteren, an diese Klemme angesetzten Klemme und drei gleichlangen Normalprofilklauen 1.
Die Ausführungsform der Figur 9 unterscheidet sich von jener der Figur 2 lediglich dadurch, dass die Klauen 1 im Bereich der Durchgriffe der Gewindebolzen mit konkaven Mulden 11 versehen sind, die der Einlagerung von entsprechend konvexen Zentrierstücken 12 dienen. Durch diese Anordnung wird erreicht, dass ein zuverlässig gleichmässiges Zusammenspannen verschiedener Leiterquerschnitte gewährleistet ist.
Die Ausführungsformen der Figuren 11 und 12 sind sinngemäss die gleichen, wie jene der Figuren 5 und 6 bzw. 7 und 8.
Bei der Anordnung der Figuren 13 - 15 ist zur Schaffung einer Zweimetallklemme zwischen zwei Klauen 1, von denen beispielsweise die eine aus Cu und die andere aus Al besteht, ein Zweimetallzwischenstück angeordnet, das aus seiner oberen Hälfte 13 ebenfalls aus Cu, aus seiner unteren Hälfte 14 aus Al besteht. Das Zwischenstück besitzt an der einen Seite ein Maul 15, welches sich mit dem Maul 2 der oberen Klaue zu dem Klemmquerschnitt für das stärkere Kabel 4 ergänzt; auf der gleichen Seite ist es gegenüberliegend mit einem Ansatz 16 versehen, der sich in das Maul 3 der oberen Klemme 1 legt. Die Unterseite des Zwischen- stückes 13, 14 ist sinngemäss und spiegelbildlich in gleicher Weise ausgebildet.
Die Mauloberflächen 2 können, wie aus Figur 14 ersichtlich, zur Vermeidung der Rutschgefahr aufgerauht sein.
Die erfindungsgemässe Klemme wird im allgemeinen aus Elektrolytkupfer und Bronceguss bzw. aus Reinaluminium oder sonst geeignetem stromleitendem Werkstoff hergestellt. Das Profil selbst kann, in je kongruenter Ausführung für beide Klauen, an sich beliebig, also rund, eckig, quadratisch oder prismatisch ausgeführt sein.
Die Typisierung des Querschnittes für obere und untere Klaue bedeutet eine erhebliche Ersparnis an Kosten, Herstellungszeit und Arbeit. Die erfindungsgemässe Abzweigklemme kann in derselben Ausführung auch als Isolatorenklemme Verwendung finden. Ihrer Verwendung als Zweimetallklemme steht, wie an Hand der Figuren 13 - 15 gezeigt, keinerlei Schwierigkeit entgegen. Selbstredend kann bei der Ausführung als Zweimetallklemme die Zentrierbrücke auch in Wegfall kommen (analog der Ausführung der Figur 2).
Die Klemme kann bei Herstellung aus Isolierstoff sinngemäss als Isolierklemme ausgeführt werden.

Claims (6)

1.) Abzweig- oder Isolierklemme, bestehend aus zwei durch einen Gewindebolzen und eine Gegenmutter zusammengespannten, die Leitungszüge zwischen sich fassenden Klauen, dadurch gekennzeichnet, dass die Klauen aus kongruenten Profilen und zweckmässig mit einem Maul grösseren Querschnittes an der einen Seite und einem Maul kleineren Querschnittes an der anderen Seite ausgeführt sind derart, dass paarweise das grössere und das kleinere Maul einen Klemmquerschnitt bilden.
2.) Klemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der beiden Klauen (1') die vielfache Länge, insbesondere die doppelte Länge der anderen Klaue besitzt (Figur 5, 6).
3.) Klemme nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer oder mehreren Klauen von typisierter Normallänge und einer oder mehreren Klauen von vielfacher (doppelter) Länge kombiniert ist (Fig. 7).
4.) Klemme nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klauen im Durchgriffbereich des oder der Bolzen konkave Mulden besitzen und dass zwischen Klauen und Bolzenköpfen bzw. Gegenmuttern entsprechend konvexe Zentrierkörper angeordnet sind (Fig. 9).
5.) Klemme nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie unter Verwendung eines Zweimetall-Zwischenstückes zwischen oberer und unterer Klaue als Zweimetallklemme ausgebildet ist (Fig. 13).
6.) Klemme nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenstück beidseitig je ein Klemmaul (15) und eine Erhebung (16) zum Eingriff in das Klemmaul der anliegenden Klaue aufweist.

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