DEP0000498DA - Einrichtung zum Herstellen von Mineralwolle mittels Druckmittelstrahl - Google Patents

Einrichtung zum Herstellen von Mineralwolle mittels Druckmittelstrahl

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DEP0000498DA
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mineral wool
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Expired
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English (en)
Inventor
Lambert Jansen
Original Assignee
Grünzweig & Hartmann GmbH, Ludwigshafen
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Description

Für die Herstellung von Mineralwolle durch Einwirkung von Druckmittelstrahlen auf geschmolzene Mineralien sind verschiedene Formen von Druckmittelstrahlen und Düsen hierfür bekannt. Vielfach verwendet werden Druckmittelstrahlen mit V-förmigem oder muldenförmigem Querschnitt, die gewöhnlich durch einen in einer senkrecht stehenden Platte befindlichen Schlitz oder durch eine Anzahl V-förmig angeordneter Löcher gebildet werden. Die vorliegende Erfindung betrifft eine verbesserte Ausführung der Düsen bzw. Druckmittelstrahlen mit V-förmigem Querschnitt.
Nach der Erfindung erhält die Druckmitteldüse auf der dem Schmelzstrahl zugewendeten Seite, also zwischen den beiden Schenkeln des V, eine Aussparung, durch die ein Zwischenraum zwischen Schmelzstrahl und Druckmitteldüse gebildet wird, sodass auch dann, wenn der Schmelzstrahl genau auf die Ursprungsstelle der Druckmittelstrahlen gerichtet ist, eine Berührung zwischen Druckmitteldüse und Schmelze vermieden wird. Bei den bekannten Düsen, die aus einer senkrecht stehenden Platte mit einem V-förmigen Schlitz oder V-förmig angeordneten Löchern bestehen, berührt der Schmelzstrahl, wenn man ihn auf die tiefste Stelle des V richtet, sehr leicht die Platte. Kaum zu vermeiden ist dies, wenn man den Schmelzstrahl auf die Mündungsstelle der Druckmittelstrahlen richtet, d. h. auf die Stelle, wo die Druckmittelstrahlen die Düse verlassen. Dies hängt mit dem starken Sog zusammen, den die Druckmittelstrahlen ausüben. Durch die Aussparung kann auch dann, wenn der Schmelzstrahl genau auf die Mündungsstelle der Druckmittelstrahlen gerichtet ist, genügend Luft zwischen dem Schmelzstrahl und der Düse zu den Druckmittelstrahlen gelangen, sodass der Schmelzstrahl nicht an die Düsenplatte angesaugt wird.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist die Abschirmung der
Druckmittelstrahlen auf der unteren, also der dem Schmelzstrahl abgewendeten Seite, durch die der Zutritt von Luft zu den Druckmittelstrahlen von aussen verhindert wird. Diese Massnahme, die den schon erwähnten Sog der Druckmittelstrahlen verstärkt und eine Ersparnis an Druckmittel ermöglicht, indem die Druckmittelstrahlen schwächer, d. h. Auslassschlitz oder -löcher schmäler bzw. kleiner ausgeführt werden können, ohne dass die Wirkung nachlässt, ist besonders vorteilhaft in Verbindung mit der obengenannten Aussparung, die den Nachteil des starken Sogs vermeidet. Durch diese Abschirmung wird ausserdem das Wegspritzen eines Teiles der Schmelze nach der Seite, also durch den Druckmittelstrahl hindurch, verhindert.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes besteht darin, dass die oberen Enden der beiden Schenkel des V nicht wie der Hauptteil der Druckmittelstrahlen parallel zueinander gerichtet sind, sondern etwas nach innen gerichtet sind, also einen spitzen Winkel miteinander bilden, sodass die von dem Druckmittelstrahl gebildete V-förmige Mulde in einem gewissen Abstand von der Düse durch diese einen spitzen Winkel miteinander bildenden Teilstrahlen oben geschlossen wird. Die zu zerfasernde Schmelze wird auf diese Weise von dem Druckmittelstrahl vollkommen eingeschlossen und auch die nach oben fortfliegenden Teile der Schmelze werden von dem Druckmittelstrahl erfasst.
In der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt. Die Abb. 1 bis 4 zeigen eine Düse mit V-förmigen Auslassschlitzen a in der Vorderansicht und je einen senkrechten und waagrechten Längsschnitt. Besonders vorteilhaft ist hierbei die Befestigung des inneren Teiles b an einer abnehmbaren Platte c, wodurch die Düse bei Verstopfungen oder Beschädigungen leicht auseinander genommen werden kann.
Die Abb. 5 bis 7 zeigen ein Ausführungsbeispiel mit V-förmig angeordneten Löchern, von denen die oberen einen spitzen Winkel miteinander bilden. Die Löcher befinden sich hierbei in einer abnehmbaren und leicht auswechselbaren Platte.
In den Abb. 2, 4, 5 und 6 ist ausserdem noch die ungefähre Lage des Schmelzstrahles e dargestellt.

Claims (3)

1. Vorrichtung zum Herstellen von Mineralwolle mit einem quer gegen den Schmelzstrahl gerichteten Druckmittelstrahl, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckmitteldüsenkörper mit einer Aussparung versehen ist, die eine Berührung der Druckmitteldüse durch die Schmelze verhindert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil des Düsenrohres so verlängert ist, dass der Zutritt von Luft zu dem Druckmittelstrahl eine gewisse Strecke lang abgeschirmt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 zur Erzeugung von Druckmittelstrahlen mit V-förmigem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, dass im oberen Teil der beiden Schenkel des V des Düsenschlitzes die Austrittsöffnungen konvergierend angeordnet sind.

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