DEP0000448BA - Vorrichtung an Kreiselradmaschinen zur Kontrolle der axialen Wellenverschiebung, insbesondere an Dampfturbinen - Google Patents

Vorrichtung an Kreiselradmaschinen zur Kontrolle der axialen Wellenverschiebung, insbesondere an Dampfturbinen

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DEP0000448BA
DEP0000448BA DEP0000448BA DE P0000448B A DEP0000448B A DE P0000448BA DE P0000448B A DEP0000448B A DE P0000448BA
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Willy Dr.-Ing. Sanner
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Vorrichtung an Kreiselradmaschinen zur Kontrolle der aeS&islsn WellenverSchiebung, insbes«, an
Dampfturbinene
Di® Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Kreiselradmaschiaen,, Dasipfturbinen^zur Kontrolle der aäifeialen Wellenver»
Sie dient in erster Linie der Sicherung gegen Wellenverschiebung infolge AiSwialbelastung und zlioh der. gleichzeitigen. Messung dieser Ver .-Schiebung* Sie besitzt ein" Piihlglied, das an einer radialen j?läche'äer Weile - zo B* ©inei&Wellenbund — in Anlage gehalten ist, und ein Schaltorgan - z*Be den Auslöaer des Sohnellschlussventils der Turbine — t das vom Fühlglied gesteuert die A^ferialbelagtung der Welle herabsetzt oder ganz ausschaltet« '■'..' ^ . ' Die bekannten Vorrichtungen dieser Art haben Turbinenachaden auf ffrund von Wellenverschiebungen nicht-verhindert« Diese SohMdsn entstehen dadurch^ dass die A$Kalallager'_bei Über-.. lastung plötzlich verschlsisaen und die Welle^oweit ver schiebt^ tiass im Innern, der Maschine anlaufende und stillstehende Teile an einander reiben«, Die zulässige Verschiebung der.Wellen betragen meist nur einige 2eptel Millimeter, Die bekannten Vorrichtungen waren zu wenig empfindlich, um auf solche kleine Versohieb'ungsgrössen, genau anzusprechen* Sie waren zu schwer, um sehne11;zu schälten# and unterlagen, einem zu'sroasen Verschleiße^ so dass die Abnutzung am Fühlst if ΐ innerhalb des oder über dam. Anspreohbereich lage^-» Kleinste Einstellungen führten teils zu vorzeitigen^ teils .su verspäteten Schaltungen,, ■ ' . ■ * / ■ '' ■ '' ' üte. diese Hachteile zu veraieideni istjfvorgeschlagen-worden, nicht mehr mit-festen Plihlgliedern zu arbeit en, sondern als Fühiglied einen Ölstrahl zu verwenden, der aus einer-in geringem Abstand von der Wellenflache angeordneten Düse-ausströmt o Wsllenanlags'f lache und Diise bilden dabei' ein Drosaelateuerwerfc, dessen Druck vor der Diise ein Maas für die Wellenlage sein sollo Von dit5sem Druck aus. soll der Schnell- ■ ■Schluss ausgelöst werden« ' ■ .
Auch.©ine solche Sicherung befriedigt nicht: Der St.eaerdruck ist abhängig von,.·der Viskosität des Öles und" dessen .
dessen Vordruck und von der Sauberkeit, der Düse. Die die Beschaffenheit xmä der' Vordruck des Öles, ändern sich ' aber an der Turbine während des Betriebes $e nach der Bauart und der Belastung» Der Steuerdruck vor der Düse ist deshalb kein eindeutiges Mass,für die Lage der WeIIe0 ; Die Erfindung geht fön folgenden Forderungen aus; Tempgraturabhängigkeit daff nicht bestehen. Vordruckschwankungen dürfen nicht stören. Abnutzung am Fühlstift darf praktisch nicht auftreten. Der' Belastungsschalter muss- praktisch verzögerungs- und rUckwirkungsfrei:ausgelöst werden« Die momentane Wellenverschiebung -soll während des Betriebes gemessen -bezw« angezeigt werden können, . <\ ' ■ . .. .■_ ' Die Erfindung erfüllt diese -.Forderungen .durch folgende -' ■ " Mittel; Ziir Abtastung der. Welle statt eines ölstrahles ein festes FühlglieGjTTÄU^acrhaltung der-· Temperet ursohwEujkungenJ.Ji Dieses Glied darf nur unter geringstem Druck ohne metallische Berührung anliegen ( keine Abnutzung,,). Damit bei der Bewegung dieses Fühlgliedea eine-genaue Anzeige und die Kraft für die Auslosung des Schaltorganes sichergestellt ist, soll durch eine oberhalb eines geringsten Vordruckes vom Vordruck unabhängige Hilfskraft- der Hub des Fühlgliedes wegmässig vergrösaert und diese Hilfskraft als Sohaltkraft grossen-massig in Abhängigkeit vom Fühlgliedhub benutzt werden«, Die Vorrichtung gemäss der Eriindung ist -deshalb aufgebaut aus einem zwischen Belast.ungsschalter (Schnellschluss) und Fühlglied, das als fester verschiebbarer Stift ausgebildet . 1St1 angeordneten^ von letzerem gesteuerten 'druckmittelbetriebenen Krsftschalter, durch den die am Fühlglied abge-· nommene Verschiebung wegmässig vorzugsweise proportional vergrössert wird und der oberhalb eines geringsten Arbeitsdruckes unabhängig von Schwankungen, des Druckmittels ist,, ■ Ausser dieser Wegvergrösserusig soll von diesem Kraftsohalter ein Druck eingestellt werden und. zwar derart, 'dass er sich ebenfalls in Abhängigkeit vom Fühlstifthub vorzugsweise proportional su diesem änderte . .
Um mit Sicherheit bei der Abtastung der Welle mittels des festen Fühlgliedes eine die Messung verfälschende Abnutzung durch metallische Reibung au verhindern, soll das Fühlglied innerhalb ssiner Anlageflache eine Aastrittsöffnung erhalten^
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-durch die ein als Schmiermittel dienendes Druckmittel in einem Strahl zwischen Welle'und Glied geführt wird. Der Bückdruck dieses Strahles ist äab&i so zu 13SCIeSSeJi9 dass' das Fühlglied um einen sehr kleinen Betrag von der Welle ■ in Abstand gehalten wird» Dieser Abstand lässt sich genau auf tausendstel ESillimeter einstellen-, sodass der. Messwert des Fühlgiiedes ' · auch bei Temperatur Schwenkungen des Schmiermittels nioht vsr~ fälscht wird. " · ' -
Als druckmittelfcetriebener' und oberhalb eines Kinde et arbeit sdruckes von Vordruoksohwaikungen unabhängiger Kreftschalter ist die an sich bekannte Ausführung mit Steuerkolben, der in ' einer verschiebbaren Rückführhülse gelagert iatj and mit einem .Kraftfcolben, der mit der Hülse lihaz ein" iliokf Uhr gestänge gekup» pelt 1st, bestimmt wordeno Allerdings genügen di@ bekannten Kraftschalter auch dieser Bauart nicht den gestellten Genauigkeit s an sprachen β Sie sollen nicht .nur auf ein bis zwei hundertstel Millimeter ansprechen,' sondern auch bei solch kleinen Einsteuerungsvsrten eindeutige und genau vergrösserte aus» gangswerte abgeben,, - ■
In Ergänzung der Erfindung soll an den Kraftsohsltern das Rüekfuhrgestange zwecks Aasschaltung jeder Lose in Gelenken, ΙαΗΘΓη,υηα öerglD als eine mit dem Eraftkolben starr verbundene Stange ausgeführt werden, an der sich die Hlickf öhr hülse unmittelbar in achsialer Richtung abstützt und an der durch Neigung der Oberfläche längs der Ab Stützungsbahn die Rtiok führung der Hülse bei einem Kolbenhub bestimmt ist. Hierdurch ergibt, sich also eine eindeutige Zuordnung der Kreftkolben-Eur Pühlgliedstellung auch bei kleinsten. Verschiebungen,, Dies© Zuordnung und Genauigkeit wird nioht beeinträchtigt ■ durch Änderung des Vordruckes, sofern dieser über dem für den Betrieb nötigen minimalen Betriebsdruck liegt„ .. . Der Kraftsahalter soll wie erwähnt nioht nur eine Yergrossör- ' ung des.Piihlgliecihubes, sondern auch einen Druck einstellen, der ebenfalls ein genaues Mass dieses Hubes ist* Zu diesem Zweck ist der st ellung s abhängig arbeitende .Eraftkolben zusätzlich entgegen dein Messhub mit einer Feder belastet, zu jeder Kraftkolben:-tellung gehört a&nn eine bestimmte Feder·? belastung und damit ein bestimmter Druck unter dem Kolben. Der.Kraftschalter gibt somit zwei Ausgangswerte für.
die Welienversohiebung ab: Einen Hab ζβΒβ von Hull bis 20 mm, Eusserdein einen Brack z.B.-von lull bis'drei ate. Sowohl "der Hub als "auch der Druck' können sur Betätigung- des Belaötungsaohalters und der Druck aar Weiterleitung des Kesswertes benutzt werden. ■ ' . -' ■ V, ie eingangs hervorgehoben, soll der Be last ung a schalt 'er ■ohne Verzögerung, 'mÖßlichB-ii schlagartig ausgelöst werden/' Die lagersohäden haben nämlich f;sseigt# dass nach einem .· ■ langsam beginnenden und stetig annehmenden Lagerverschleiss von einen bestimmten Grad an die Abnutzung innerhalb weniger Sekunden auf das Vielfaehe ansteigt, und dabei die T'elle sioh plötsuch in die Gefahrenlage verschiebt»" Zu dieser schlagartigen Auslösung können mechanisch Klinken- oder Kipphebelsteuerungen/ auf hydraulischen Wege dagegen Grenzventile benutzt werden« ·- ' · . Für die Auslösung sollte man aber eine'Kraft- oder Hubreserve" haben, ^egeb^at Hsms" ohne Klinken- oder Kipphsbelsteuerungen auskornmen. ""Deshalb ist als SUSf-ItSIiChS7 nicht nur "auf ■ den speciellsn Zv;eck_, der hier angestrebt iBt,besohränkte Aufgabe d&r Erfindung gestellt worden, dass der Kraft-Bohalter mit Kraftkolben selbst' nach Art eines F. ipp se halters arbeitet» Verlangt rvird also ein stetigs vorsugsweise linear ansteigender Hub und Druck bis zu eines vorgegebenen Betrag«, 'von diesem ab soll ein Sprungart ige a "Ansteigen öes Hubes und <äes Druckes auf den Höchstwert folgen. . '
Su diesem Zweck soll öle Rückführung des Kraftschaltera so aodifiEiert -we.xden^ 'dass die Arbeitsweise bis zu dem Kipp-?unkt stabil, dsnech. instabil ist. Lie Elickführiang soll hierau saerat im libliohen Sinne^ danach in umgekehrtera·Sinne aiif ^en Kraftschalter wirken« mine solche Rückführung stellt also im ersten Bereich immer wieder den iiusßangszdstsn^. äea Kraftschalters ein, während vom kritischen Punkt en jede susätaliche herstellung Ces Kraftschalters ein automatiseheG Weglaufen des Kraftschaltsrs in seine Sndlage auslöst: Mit sunehmender Geschwindigkeit wandert dann der Kraftkolben in seine Endlage. und -der Druck springt auf seinen Höchstwert. _.__ __ ich komplizierte Modfikation des Krrsftschalters wird beim beschriebenen Gerät in einfachster 'Veise öaduroh
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daäurch erzielt, dass die geneigte i'la'che an dieser Stange " ■ aus zwei in Hubrichtung hinter .einander liegenden. Teilen1 ■ besteht, von denen der erste. Ieil die schon beschriebns , : Ke ig uns j der eweite eine" ent gegengesetzte TIe igung aufweist. Die' Empfindlichkeit des Kraft schalters hängt von 3er Genauigkeit der gei®igten Elickfuhrfiache ab. Betragt der Hub des Kraftkolbens 1? mm, die maximale. Verstellung des Steuerkolbens, das ist die maximale Wellenyersohiebungj C4,5 ßira, so beträgt die Keigung der Fläche l.f JO „ TJn: die Herstellung' dieser Teile 2111vereinfachen, .wird vorgeschlagen, -der Biickführstange einen Kreissuerschnitt zu geben« Ihre.jTorm ist-dann die eines Kegels beswo Doppelkegelso
In der Äbbe ist ein AusfUhrungsbeispiel der Srfindung dar- »sstsllti'In einem angedeuteten Gehäuse 1 ist ein Pohlstift 2-so galg§ertj dass er an seinem vorderen Ende an dem Bundeiner nicht bezeichneten WeIIe4 ■ deren La,qe 'überwaoht v/erden soll, oder an einem übertragungsglied/ das av/iaohen und Fühlstift eingeschaltet ist, in Anlage gebracht werden-
Das innere Ende des i'üfalstiftea stützt sich an einem einarmigen Hebel 3 8^i £e-r a& einer Blattfeder 4 bewegt . • lieh gelagert iat9 ' '
Ein. Steuerkolben 5t der susamiasn mit einer Eiickfuhrhül-se 6 den Kraftschalter bildet.,stützt sich mit· seiner Kolbenstange pa aa dem Hebel J ab«, .Der Kraftsohluss wird hergestellt durch je ine Druckfeder 7, öie in der Eückfllhrhiilse / gelagert auf den Steuerkolben in Eichtung zum HeTb el J drückte Entgegen, dieser Sichtung wirkt eine ^e- Druckfeder 8, die am G-ehausegelagert ist# auf die Büclcführhiilsef. Im- Gehäus-e'/befindet sieh ein Kraftkolben 9, der entgegen dem HubN mit einer Druckfeder Io belastet ist, Ijas obere-Snde der Kolbenstange 11 des Eraftkolbenj9 ist sue dem G-ehäuse^herausgeftihrt. Die nach unten verlängerte Zolbenst engende s Kraftkolbens^-^ie Etickf uhr stange^ ist mit cer Räckfizhrhlilae 6 gekoppelt durch einen jUila^estift 12, der an dem der Kolbenstange sug-ekehrten Ende tier
— S " /*
Die Achsen (einerseits ι de s Steuerkolbena und der __ ..
■* ~_ *> =—■$τή
|t#andersrseits\üee graftkolbene/und der Bjokf-ihratangeJschne±- den sich rechtwinkelig0
Längs des Teiles der Bückfilhrstangf^/cer '-.'ährend eines Hubes am Anlage stift entlang gleitet/ zylindrische fzu. einer Qoppelkonischen\stan<;e Aus dem G-ehäuse ist ferner 'herausgeführt eine .^anstellspindel 14 ä deren ä&sseres 3nde einen. Einstellknopf 14a mit einem : tragt j dem sine auf der GehäuseY/anäung angebrachte ' · t ist* Das innere ZnieflA \ der ' Spindfel^lst ■ der Anschlag für den einen -Arm, sineg trinkelhebels Xo^ ά&χ bei 16 im Gehäuse ^gelagert- ist, Gegen den anderen Arm des ■ Winke !hebe Is drückt "eine" sioh am Gehäuse^abstlitssnüe Feder 1? und sichert die traftsohlüssig© Ysrbindun^ von Sinstell·^ ■ ep ind© rind Winks !hebel J5. ■
Während der an der Einstellspindel 14 anliegende & et-wa quer zur Spindel steht^ steht der andre. Arm -etwa parai- . I@l sä dem Hebel 3« Die diesen H«bel 3 haltende Poder 4 ist in diesem Arm gslagerte ' ' ' - . . .·
Das Druckmittel für den Kraft schalt er wird' durch sine- Leitung 18 zugeführtf durch Bohrungen 19^20 zum und vom Zraftkolben t gebrecht jj. durch eine Abfluss leitung 21 abgeleitet * Sine Stenerdruakleitung 22 ist en den Hubxaum unter dem' sn Zraftkolben'-g'T en^eschl&ssen und z\x einem .
Gerät getrennt angeordneten Dru'oltmöaser 22φ
geführt β Aau^^^e-^fe^aj^ag^L^^ featR ". ■ in^citc b a&>*
oa£- d'Gia 'Aig'lGCicrr ααί- £'ch:a]iaGh^r£rtrirrcst-..-l-1 ü-
Mit dem aus dem Gehäuse^rasshden Ende d«r Eraftkclbenstange 11 ist der Zeiger 2J eines Messgerätes 24 für den ■ Kraftkolhsnweg gekuppelt. " ' ■
Sie Leitung-18 ist bei 25 doppelt verzweigt: Sine zusätzliche1 Draoluflittelleitung 26 ist za der Lagerung des Tlihlstifte's 2 geführt« Tn die Lagerbohrung zur Aufnahme des Fühlstiftea$ ist eine Kille 27, die breiter als'der Fühlstifthub lan?; ist, eingedreht. In diese fahrt die Leitung 26„ jjer J'ihlstift ξ/ , selbst besitzt eine von seiner" Berührungsf 13ehe. mit der Welle aus nach innen gerichtete aoheiale Bohrung 28, die über eine radiale Bohrung 29 mit der Jiille 2? in Verbindung steht ο ,
Die andere Verzweigungsleitung pO üer Leitung 18 ist su _ einem weiteren Sraftaohalter geführte Dessen Bteuerfcolben 51
— 7 ~',
neoh einem bestimmten Hub des Eraftkolbens 9 über einen Mitnehmer 32 in.'eins kraftschlüssige Verbindung. mit dem ersten Kraft'schalter. yar* diesem B?^SSft schalt er geht eine Leitung JJ :&b zu'einsm^iTzraftzylinäer J4.' des»
sen Kolben μ»η<ρ^ργ 0Ri^Bi-JgHBt mit einer Feder 35 belastet
ist ο Tie Stange dieses iLoib-ens greift an dem einen Arm eines sweiarmigen ,Hebels, jjo-!«an, dessen Drehpunkt 5 6a'an, dem üruckbolsen'37 des So.hnellschlaesventils gelagert ist. An dem anderen Arm- dieses,-Doppelhebels sitzt ein Hand--' druckknopf J8e- ' . ,-',■' ■" ■ " ■ ■ ■"
Wirkungsweise der-abgebildeten Torrichtung ist \ ' folgende : 7»'ixa bei einer/Verlagerung üex Turbinenwelle der. Fühlet if t 2 in Pachtung des'lFeiles 39 'versohoben,■■ so wird der Steuerkalben ?~Liber den Hebel 3 in" gleicher Pachtung bewegt 'and gibt über die .Steuerschlitse äen'Druafc-
53 zum Kraftzylinäer frei,, 33er Kraftkolben 9 sich aus seiner unteren'Stellung nach oben und · · drückt dabei die Feder Io zusammen« Dabei schiebt sich auch die EUckfuhrBtange^häch oben und der Anlagestift 12 · auf der BÜpkführhlilse - 6 gleitet en äem Konuerder Eiiekf uhr stange ent lang β Lie Eückfiihr hülse verschiebt sich d&bsi so.-4ass sie der dem Steuerkolben durch £en Pohlstift gegebenen Bewegung nachfolgt: Wenn der Kraftkolben einen bestimmten S et rag seines gesamten Eubss suräci:·» gelegt hat, werden'die bsi der Terstellung des Steuer- ' koibehs freigegebenen Stöuersohlitze geschlossen: 3er Kraftkolben'bleibt .st&.hene Der Hub des_ Eraftkolbens/ist dabei ein "Vielfaches des vorhergehenden Fühlst if t- und Steuerkolbenhubes«
Je naoh c,er Steigung des Konus an der SHAckf uhr stange er- -
pcibt sich der vergrö'sserte ¥s-g des Erc-ftkolbensr«3a sich ausserdem die Gegenkraft am Sraftkolbeiy durch die Spannung der Feeler Io mit dem Kraftkolbenhub verhältnisgleich ändert, muss auch der Druck unter dem Kolben/eich 2To->_ portio-nal zu dessen Hab, aisG entsprechend der Stellung des ?iih'lotiftss/und .somit eier Lage der T'urbinenwelle ändern. Es werden also 2 Ausgangswerte in der yorrichtung
8 -
,"Vorriehtcuafi gebildet: '-X^'als mechanische Grosse der Hab äes Eraftkoliiens 9, - der an der Kolbenstange 11 .abgenommen werden, kaniv"' ( Ana eise ara lie ssge rät 24 ·) ' 2j als hj'draulische Grosse der'unter den Kolben JP wir-.. kenäe Track ( dieser. Druck" ist' an einem nicht geaeich- '' neten. Stutzen am Gehaase abzunehmen. - unä su dem I<rückmesser 25' au Im it en ·*$>)* Im übrigen kann" ά ie mechanischewie auch disr hydraulische G-rSss© auf ein registrierendes·' ßsrät gegeben werden» - " ' .'■--■-
Hat ü«r Pühlstift 2 b'szw. die .Turbinenwelle -sich soweit ' " bewegt,■dass eine Absohdtung der'Achsiaibelaatung nötig .-ist, so haben Steuerkolben- 5 und Kraftkolben 9 eine" solche Zuordnung sti einander« dass der AnI sä« st iff 12· an der Rückführuns;sstenge'gerade am tro®rgäng d@s einen Konus 4o sum anderen Kanus £1 stehtB Bei'der, kleinsten noch erfolgenden "Verschiebung des Sceuterkolbens ·5 iia ' E±nn^ des Pfeiles J9 hört die EüokfUhrung aufo Ler An- ■ Ia^estift 12 wird entgegen dem Pfeil J9 verschoben«, ,Die Häakführhiilae 6 beginnt sich also in entÄegengese.tster Richtung sum Stetierkolben sa. bewegisn, Di© St'euerschlitze werde» nicht mehr verschlossen/sondern sogar noch waiter geöffnet: Der Druokmittelstrojn sum Kraftkolben'steiijt an^ der Hub wird grosser i die Eiiokfu.hrhiilse^wirä nun nooh-',veriter entgegen einer HüokfUhrung Tersohoberw ^Ss stellt , sich eine stetig aunehmende Geschwindigkeit des S;raftkolben9
"9 ■
ein, der Xraftkolben läaft mit zunehmender-Seschwindig- ■ koitj d.h. praktisch mit seiner Höchstgeschwindigkeit in seine obere Shdlage, · "
Bei dieser Auswanderung, könnte v'oa Kraftkolben 9 direkt - 37
das Äiislöseglied des Sohnellschlusaeg bedient werden«· ' Es konnte ebenso ein öruokmittelbetätigter Schalter für den Sohnellschluss an die Steuerleitung 22 angeschlossen werden» Zweekmwssigerv/eise eteuert man mechanisch rom Kraftkolben 9 eus einen. Busätsliohen AuslosekolbenJI» rieser ist als Steuerkolben jl selbständig neben" das G-erät 1 gesÄat« Dieser Steuerkolben steuert eine DracicÄittelleitunfs ( Leitung 30 g ) die unabhängig vender Dimensionierun/ξ der Z-ufiüssleitung 18, unabhängig von
von dem Druck für: die Vorrichtung eigens nach den dtr-fcii Erfordernissen des Sohnellsuhlassauslösers ausseiest ■
Ψ -" ■ ■"
werden, kann«, Soe-b-eld ' der Erafikolben/nach Durchlauf en'seines ¥esehiibes in .die ΑιϊαStellung" führt, kommt der, IKitneliner" 52 aur Anlage-an die Stange des:Steuerkolbens Jl, nimmt die,- · sen gegen den "Druck öeiner Belastungsfeder mit unöcmsst" ihr die Steuerschlitz' in der 1Dr uolrmit te 1 leitungfs um . XrsS-tzy linder 3^ öffnen: .Der 3Cr.aftef*4»iiw wird schlflgartig in seine andere Endlage gedrückt, nimmt dabei den Hsbul ^B1 der sich-setzt bei #& abstützt, mit -und verschiebt den Drehpunkt ^bT Dabei wird der Drudkbpl^en bewegt^ d»h, der Schnellschluss ausgelöst«-" ";'.'■· " ■ '
Der Handdruckknopf 3& ^5"*1 vorgesehen 2ur- Auslösung öes Sohnellschlusses unsbhängii: von der. Vorrichtung Ss ist erwünscht, die'Arbeitsweise des Gerätes ' eu priifen.a Hierzu, üic-irt. die Sinstellspindel 14. Beim Drehen eier Biu.» stS-Ij^dind,e^ wird der Vfinkelhebel' 15 sesoh^eikt und debei ,· die ffi^^^»S@^*üe3 Hebeis 3 versohoberi. Dreht man- be.ispislsweiEe die Spinde^gehäueeeinv/ärts,- so wird ά»χ 7'inkelheb el _ im Uhr seiger sinne gesohttenkt' und das von der Blatt— ' fsder 4, gehaltene j£nä§ des Hebels 3 naoh rechts1 "verlagert« Der Hesbsl J kann also 3J,bei einer Verschiebung des Plihl- stiites^um seine Lsgerstelle an eier' Blattfeder ßeschwenkt werden, c/e ura den .Anlagepunkt am 31UhIStift 2a renn die ■ 5a des Steuerkolberis ,am Mittelpunkt der
anliegt, so kann eine Bewegung des oberen IDndes dos Hebels 3 sine gleiahe^Bewegung des Fühlstiftes und damit der ¥ells vortäusohtn besw. scheinbar einstellen.-Bei'in ihrer· AusganKsila^e· befincilichei.Ttirbinsn.welle kann also·
1k-
durch Drehen der 33instell3pind_el ^eneaestens der Hub fest» gelegt werden, bei dem später, der Pühlstift den. Scjincllschlass auslösen solL und es kann in rege!massigen Ab-
7 Ii
ständen an der Einatellspindel^das Arbeiten der Siche-
37 · ·
rung Buageiöst bezw, überprüft Tvrerdene ■ Ausserdem aient die Einstellspindel%ei der Montage des Gerätes sur Justierung der Ausgangsat ellung des '7UhISt if te g und des Kraftkolbensi Die Skala^unter dem Indes auf anstellspindel ist deshalb' zweckmässigerweise
in Einheiten der Fühlstiftverlag«rung geeicht*
Dur oh eine Hea^astierung des Ser&tee im Einbauzustand kann
ά.
mittels-das Einstellknopf aueh, leicht geprüft werden.ob der
Pühletift 2 an seiner'Anla^eflache etwa sbgenutst ist«. Abnutzung ist praktisch, aber ausgeschlossen^, dal durch die Leitung-26 über die Kille S? durch die
Bohrung 29 unabhängig von der Grosse der Verschiebung des
a. -
Pühlstiftes unä1 auch während einer Bewegung des .IPuh'l stift es
2 öl. durch die radiale Bohrung gegen· die Anlageflaehe der
' £6
£6ci
Welle gedruckt wird, An einer einstellbaren ProsselKin 3er Leitung,26 lässt sich der I)ruckmitte!strahl so ,einstellen, ■dass üer Pühlstift immer um einen wenn.auch genz geringen. Betrag von der Anlageflache abgehoben ist»- - -
IHIr die Beobachtung der !Turbinen ist es -vorteilhaft·~die Skala des Anzeigegerätes für den Hub des KraftkοIbens/unmittelbar in Wegeinheiten der vvellenversohisbung zu eichen0 l>er G-esasitanseigebereich 'ist dann zwecknuiesigerweise öurch Marken aufzuteilen in aie suläselge Wellenverschiebung, einen 3-efahrenanlaufber-eich ( Legervorabnut sung ) und eine
Marke., wo der SchneilschlusE^ausgelöst werden lause,, man nach einer Auslösung öBhe nach einer Äfidaialentlastung nachträglich die Grosse der eingetretenen ¥ellenversoiiie~ bung feststellen'kann,· ist ee zweokmäseig^ das Anaeigegerät mit einem Schleppzeiger aus zur list en.

Claims (1)

  1. Patentansprüche„ · . '
    1β Vorrichtung zur Sicherung gegen-und gegeb£eCiBur Messung von W-ellenvereohiebungen -infolge A^^ialbeXastung an kreiselradmaschinen. insbes0'' I)anro ft turbinen, mit einem Jiihlglieä; äas an einer %&ä4JSskB\mache der Welle in
    Anlege gehalten ist, und mit einem Schaltorgan seB* Schnellsehlussauslöser, das vom FuhT&lied gesteuert und durch .das die, ajffsiale Belastung der Wells auszuschalten ist,'·; öadurch gekennzeichnet/ Hass zwischen Schaltorgan/57/ und äem Fühlglie-d^aas tls fester verschiebbarer'Stift ausgebildet ist, ein druckmittelbetriebenen I£r aft schalt er mit Stellkolbeh"4ngeorGnet- ist, duroh, den die, Yersohieb-
    ung weAmässiß in eindeutiger Zuordnung proportional - vergrössert wird;
    Vorrichtung räch Aasprn- 1 äadarch' gekennzeichnet, dass durch-den Zraftschalter/j/ßiit Stellung&Euqränung susatslieh eine Kraft - voraug-sweise ein Oruck·^» ebenfalls in eindeutiger Zuordnung, vorzugsweise proportional zum Fühlßliedhub eingestellt ist» '■ · ^. < /^/
    Vorrichtung nach Anspr. 1 oder 2 daaurch gelcyaass das iiihlslied'^jan seiner.Berührungsfläche mit der Welle eine Austrittsöffnung/28)fiir ein Druckmittel ( Sohmieröl ) ' besitztj dessen Druck so bemessen isti"dass er dem An—
    ^rvvs -r-rvn rc^iTrt tnr^ "iw1r"i" ST m Λ rk ·5 λ. c? «stm
    pressdruck des Pühlgliedes ^entgegen wirkt unä. diese^i um einen bestimmten sehr kleinen Betras von der Wellen fläche abhebt. ■ . . . -r^4^/
    Vorrichtung nach Anspr· 2 b"ezw„ ? dadurch getoiT^dasa an dan Zraftkolben^SJmeohanisch ein AriseigeKcrät ^4/ und mi den Druckraum unter dem Kolben/?^ hydraulisch ein i)ruckmessgerät (StBajunä mechanisch oder hydraulisch das Schalt organ [37/f-iir die j7ellenbelastung, schliesslich an beliekiger Stelle ein Registriergerät füi die Wellenverschiebung angeschlossen ist»
    Druckjnlttelbetriebener Kr-^JCtschalter insbese für die Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit einem Steuerkolben|rder in. einer ebenfalls verschiebbaren. Hülse*mit Steuerschlitzen gelagert 1st, und mit einem
    einem JCraftfcolben, äer über ein Büpkf,ahz·gestänge jsit äer Halse gekuppelt ist, dadurch geKf*^faBsai^Eückfiüirgestän? eine stsrr mit öem Kraftkolben(9/verbundene Stange/4ο 4l1 dient, an der sioh öle Büofef ührhulse jS) in achsl&lex Sichtung abstütst und an der 'durch Heigung der Oberfläche· · längs äer /,bstlitsungsbahn die Fdckführung äer HUlsiv^ei ; einem Kolbenhub bestimmt
    Eraft.aclislter nach ÄnspTa5|Q.aäuroh geto#*^das8 der kolben/9/2ue8tslich entgegen, seinem Hub mit einer Feder
    unter deia ^~ ·
    /zu aepi
    betätigten Schaltorgan und aa einem Brackmeaser schlossen ist, dessen Messwert pl& Mass der Wellemrersohiebuftg dient und dessen Skala la Verschiebewegein . he it en geeicht isto - - j,
    «Kraft schalter iiaoh einem der An Sprüche 5\6 dadurch ge daos der gesamte RacTcfÜhrhub iaraf Bereicne^" unterteilt " ist, in deren erstem eine^Rüokführung. in üb'liohen Sinne in deren «af olgencLem^Tßereioh im umgekehrten Sinne «Hku.Lt.'
    Kraft schalter nach Anspr* 7/dadurch getof, Äass iiie
    Rück fuhr st an/;/ 'ius
    entgegengesetzte Neig—
    ο Er aft schalt er nach Anspr» 5 bis 8 daöurch lektfl ^öass die Eüokfünrstange (4o,4lj einen kreisrojaden Querschnitt be~
    sit st ο ' - ' ■'

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