DEP0000250DA - Vorrichtung zum Mischen von Gasen u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Mischen von Gasen u. dgl.

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DEP0000250DA
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DE
Germany
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mixing
pumps
gas
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way
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Francesco Mangiameli
Original Assignee
Mangiameli, Francesco, Frankfurt, Main
Publication date

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Description

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung, welche dazu dient, die Zuflussmengen von Gasen, die in einem vorbestimmten Verhältnis miteinander vermischt werden sollen, zu regeln und das Mischungsverhältnis im Dauerbetrieb konstant zu halten. Bekanntlich werden zu diesem Zweck Hähne in die Leitungen eingeschaltet, welche, gegebenenfalls mit Hilfe von Messgeräten, mehr oder weniger gedrosselt werden. Man hat auch versucht, die Dosierung der Zuflussmengen durch kalibierte Düsen zu erreichen. In beiden Fällen ist der Erfolg nicht einwandfrei und zuverlässig zu erzielen, weil die Durchflussbohrungen während des Betriebes sehr leicht Veränderungen ausgesetzt sind, die beispielsweise durch Fremdkörper, Temperatureinflüsse und dergl. verursacht werden. Auch spielen die auftretenden Druckschwankungen vor und hinter den Durchflussöffnungen eine wichtige Rolle für die durchfliessenden Mengen.
Durch die Vorrichtung gemäss der Erfindung werden diese Mängel dadurch vermieden, dass in jede Leitung vor der Mischstelle je eine Pumpe oder ein Gebläse eingeschaltet wird, die sämtlich so gemessen und durch Zahnräder oder dergl. so miteinander gekuppelt werden, dass die Fördermengen in der Zeiteinheit in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen. Nach Bedarf kann durch das Wechseln der Zahnräder das Mischungsverhältnis beliebig geändert werden.
Als geeignete Fördereinrichtungen können Kolben- oder Zahnradpumpen, Rotationsgebläse, Kapsel-, Roth- oder Engegebläse mit gleich gutem Erfolg benutzt werden. Der volumetrische Wirkungsgrad, auch bei nicht sehr präziser Abdichtung, ist für den Zweck deshalb nicht schwankend, weil in diesem Falle nur eine Weiterförderung der zufliessenden Menge ohne Erzeugung von Druck bewirkt wird, insbesondere wenn das fertige Gemisch durch einen
Kompressor angesaugt wird.
Die einzelnen Gase fliessen von den Pumpen zweckmässigerweise zu einem gemeinsamen Windkessel, wo sie sich vermischen, bevor sie zu der Verbrauchsstelle geführt werden.
Der Antrieb der Pumpen erfolgt durch eine gemeinsame Kraft, beispielsweise einen Elektromotor, Riemenantrieb und dergl., welche in geeigneter Weise, z.B. mittels Relais oder dergl., durch die Druckschwankungen gesteuert und ein- oder ausgeschaltet wird, die in dem Windkessel bei einer Änderung der Verbrauchsmenge auftreten.
Die Vorrichtung findet Anwendung bei der chemischen Industrie für die Herstellung von Erzeugnissen, welche durch Vermischung von Gasen entstehen, sowie bei der autogenen Metallbearbeitung für die Streckung des Acetylens durch Leuchtgas. In sinngemässer Weise kann die Vorrichtung auch zur Erzielung von Gemischen aus tropfbarer Flüssigkeit Anwendung finden.

Claims (2)

1. Vorrichtung zum Regeln und Konstanthalten eines vorbestimmten Mischungsverhältnisses von einer Misch- oder Verbrauchsstelle zufliessenden Gasen, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes Gas in seiner Leitung vor der Misch- oder Verbrauchsstelle je eine Pumpe oder ein Gebläse eingeschaltet ist, wobei die einzelnen Pumpen oder Gebläse so bemessen sind und zwangsläufig miteinander gekuppelt so betrieben werden, dass das Verhältnis der beförderten Gasmengen in der Zeiteinheit konstant bleibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung der verschiedenen Pumpen, Gebläse o. dgl. durch auswechselbare Zahnräder erfolgt, so dass durch das Wechseln derselben das Mischungsverhältnis der Gasmengen beliebig geändert werden kann.

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