DEP0000079BA - Lackdraht-Trocken-oder Härteofen. - Google Patents
Lackdraht-Trocken-oder Härteofen.Info
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Description
Die Erfindung betrifft einen Ofen zum Trocknen oder Härten von Lacküberzügen auf Drähten, wobei mehrere Drähte in zwei Lagen mehrmals waagerecht durch denselben Ofenraum hindurchgeführt werden.
Lacküberzüge auf Drähten müssen in geheizten Öfen getrocknet oder gehärtet werden. Zur besseren Wärmeausnutzung ist es dabei üblich, mehrere Drähte durch einen gemeinsamen Ofen hindurchzuführen. Dabei macht aber die Drahtführung insbesondere bei Einkammeröfen, bei denen der Draht mehrmals durch den gleichen Ofenraum hindurchgeführt wird, Schwierigkeiten. Bei stehenden Öfen mit lotgerrechter Drahtführung ist es bereits bekannt, die Drähte in zwei parallelen Reihen anzuordnen und die Rückführung entsprechend zu beiden Seiten des Ofens vorzunehmen und ebenso die Aufwickelvorrichtungen je zur Hälfte an den beiden Seiten des Ofens anzuordnen. Bei Öfen liegender Bauart ist eine entsprechende Anordnung der Durchführung in zwei parallelen Reihen im Ofenraum schwierig, da beim Einziehen ein Durchhängen der Drahtenden kaum zu vermieden ist und infolgedessen beim Einziehen der oberen Drahtlagen unter Umständen die darunter befindlichen Drähte beschädigt werden können. Dasselbe kann beim Reissen eines Drahtes der oberen Lage eintreten.
Gemäss der Erfindung wird deshalb bei einem eingangs erwähnten Drahtlackofen zwischen den beiden Drahtlagen eine waagerechte, den Ofenraum in zwei Teile unterteilende Querwand angeordnet. Diese Querwand verhindert eine Beschädigung der Drähte in der unteren Lage durch gerissene oder durchhängende Drähte der oberen Lage.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Ofens gemäss der Erfindung im Querschnitt. In dem Ofenraum 1 sind die Drähte 2 und 3 in zwei Lagen übereinenander angeordnet. Der Ofen ist beispielsweise durch stabförmige Heizelemente 4 beheizt und nach aussen durch eine Wärmeisolierschicht 5 abgeschlossen. Im Ofenraum ist zwischen den beiden Drahtlagen eine waagerechte Querwand 6 angeordnet.
Um eine möglichst gleichmässige Beheizung der Drähte von allen Seiten zu erzielen und eine einseitige Erwärmung von den an den Aussenwandungen vorgesehenen Heizelementen 4 zu vermieden, empfielt es sich, auch die Querwand 6 zu beheizen. Dabei wird diese Beheizung der Querwand 6 vorzugsweise leistungsschwächer gehalten als die Beheizung der Aussenwände des Ofens, da hier eine Wärmezufuhr bzw. Wärmeabstrahlung nach aussen nicht möglich ist.
Die Rückführung der Drähte erfolgt vorzugsweise so, dass die Drähte der oberen Lage über und die der unteren Lage unter dem Ofen zurückgeführt werden; die Aufwickelvorrichtungen werden dabei aber für alle Drähte gemeinsam hinter der Austrittsseite des Ofens angeordnet. Die Anzahl der zurückgeführten Drähte kann von dem dargestellten Beispiel abweichen. Auch ist es möglich, in dem Ofenraum nebeneinander zwei oder mehr Drahtführungen, die gegebenenfalls auch durch lotrechte Querwände voneinander getrennt sein können, in den beiden Lagen anzuordnen.
Claims (4)
1. Ofen zum Trocknen oder Härten von Lacküberzügen auf Drähten, wobei mehrere Drähte in zwei Lagen mehrmals waagerecht durch denselben Ofenraum hindurchgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Ofenraum durch eine waagerechte Querwand in zwei Teile unterteilt ist.
2. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Querwand beheizt ist.
3. Ofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beheizung der Querwand mit geringerer Leistung erfolgt als die Aussenheizung.
4. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführung der Drähte der oberen Lage über und die der unteren Lage unter dem Ofen erfolgt und die Aufwickelvorrichtungen für alle Drähte gemeinsam hinter der Austrittsseite des Ofens angeordnet sind.
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