DEO0004476MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEO0004476MA DEO0004476MA DEO0004476MA DE O0004476M A DEO0004476M A DE O0004476MA DE O0004476M A DEO0004476M A DE O0004476MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bearing
- magnet
- axis
- eddy current
- current system
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims description 2
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 claims description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 claims 2
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 2
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000008602 contraction Effects 0.000 description 1
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N iron Substances [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 24. September 1955 Bckanntgemaclit am 5. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Bei solchen Systemen hat man bisher allgemein folgende Konstruktioniscinzelheiten vorgesehen: Für
die Magnetachslagerung ist im Lagerbock ein durchgehend
zylindrisches Lagerloch angeordnet, und die notwendige Längsbegrenzung der Magnetachse wird
durch ein Begrenzungsblech oder einen Begrenzungsring in bekannter Weise sichergestellt.. Der
Kopf der Magnetachse trägt das untere Zeigerachslager als Spur- oder Zapfenlager. Für den Zeiger
ίο ist auf dem Zifferblatt ein besonderer Anschlag
vorgesehen. Diese konstruktiven Einzelheiten bedingen eine Vielzahl von Teilen und Arbeitsgängen,
wodurch das gesamte Erzeugnis stark verteuert wird und Zuverlässigkeit sowie Lebensdauer der
Wirbelstrom-Systeme nicht . igünstig beeinflußt
werden. ■ " .
Bei der Erfindung werden, erbebliche Einsparungen an Teilen und Mp'ntagezeiten sowie
bessere Funktion des kompletten Wirbelstrom-SyStems nicht nur durch die. Zusammenziehung von
Lager- und Zählerbock zu einem Teil :— eine Maßnahme,
die auch schon bekannt ist — erreicht, sondern
der gesamte Aufbau des .Wirbelstrom-Systems wird wie folgt vereinfacht und verbessert: Das
609 548/54
O 4476IX142 ο
zylindrische Lagerloch für die Magnetachse hat im oberen Teil eine Verengung, gegen die sich
beim Aufdrücken des Magneten auf die Magnetachse die letztere zieht und somit unter Fortfall
von Begrenzungsblechen oder Begrenzungsringen für die Magnetachse die Längsbegrenzung gesichert
ist.
Zum Einstellen des notwendigen . Längsspiels wird beim Aufdrücken des Magneten auf die
ίο Magnetachse ein Spion entsprechender Stärke benutzt,
der sich zwischen Anlaufscheiben der Magnetnabe und Lagerbock einschieben läßt, weil der
Lagerbock in seiner ringförmigen Aufnahme zur Unterbringung des Magneten eine entsprechende
Aussparung hat.
Nach erfolgtem , Einbau des Magneten mit Magnetachse im Lagerbock wird die für die Einführung
des Spions zur Längslufteinstellung benötigte seitliche Aussparung des Lagerkörpers durch
einen Eisenblechstreifen, der sich als Stromlinienschluß ringförmig mit entsprechendem Luftspalt
um den Magnet legt, verschlossen. Der Lagersiteg mit oberem Zeigerachslager und seitlichem
Lagerarm, der das untere Zeigerachslager trägt, ist 'mit Zeigerachse und Ankerglocke vor der Montage
in den Lagerbock zu einem geschlossenen Aggregat zusammengebaut worden. Auf diese Weise
wird durch die Zugänglichkeit der Einzelteile wesentlich an Montagezeit gespart. Dieses komplette
Aggregat läßt sich durch entsprechende Formung des Lager- und Zählerbockes, der aus diesem
Grunde seitlich offen ist, in den Lager- und Zählerboek sichter und schnell einfügen. Damit man bei
der Montage der Zählwerksteile nicht behindert ist, werden die Zählwerkstriebe mit Triebachse vor der
Einfügung des Lagersteges mit Lagerarm, Zeigerachse und glockenförmigem Anker im Zählwerk
montiert. Bei der Fertigmontage des kompletten Zählwerkes muß man dann aber die Zählwerkstriebe
in eine bestimmte Position bringen. Um dies leicht ermöglichen zu können, hat der Lagerarm
am Lagersteg nicht durchgehend gleiche Breite, sondern er ist in der Mitte verjüngt. Er trägt zur
Verstärkung eine besondere Rippe, die gleichzeitig für einen aus dem Boden der Ankerglocke ge-drückten
Lappen Anschlag für die Nullpunktlage des Zeigers ergibt.
Lagersteg und Lagerarm .sollen vorzugsweise aus einem Stück gefertigt werden, doch ist auch mehrteilige
Ausbildung möglich. Unter Umständen kann man auch auf den Lagersteg verzichten, wenn man
die beiden Zeigerachslager im Lagerarm vorsieht und den Lagerarm in geeigneter Weise am Lageroder
Zählerbock befestigt. Ausschlaggebend ist hierbei allein, daß das untere Zeigerachslager nicht
mehr im Kopf der Magnetachse liegt, sondern beide Zeigerachslager im Lagersteg mit Lagerarm
oder in letzterem allein angeordnet sind. Dies bringt deshalb besonderen technischen Fortschritt, weil
bei Anordnung des unteren Zeigerachslagers im Kopf der Magnetachse für die Dauer kaum genaues
Fluchten von Zeiger: und Magnetachse einwandfrei in Serienfertigung sichergestellt werden kann, so
daß pendelnde und geräuschvolle Geschwindigkeitsanzeige bei begrenzter Lebensdauer der Lagerteile
die unvermeidliche Folge sind.
Der glockenförmige Anker des Wirbelstrom-Systems muß im Luftspalt zwischen Magnet und
Stromlinienschlußstück zentrisch zu beiden Teilen laufen, um genaue und pendelfreie Geschrwindigkeitsänzeige
zu sichern. Die Lage des glockenförmigen Ankers wird durch die Positon des Lagersteges
bestimmt. Der Lagersteg setzt sich mit seinem Befestigungsloch über entsprechend geformte
Zapfen am Zählerbock. Die Zapfen haben seitliche Löcher, so daß mittels konischer Stifte ein sicherer
Halt für den Lagersteg gegeben ist. Da Zählerund Lagerbock aus einem Stück sind und im Lagerbock
die Position von Magnetachse mit Magnet genau festgelegt ist, so ist damit auch die Position
des l Lagersteges sowie auch des glockenförmigen
Ankers zum Magnet bzw. im Lagerbock geklemmten Stromlinienschlufistück genau bestimmt.
Die Erfindung ist in den Einzelheiten in den beigefügten bildlichen Darstellungen wie folgt erläutert:
Fig. ι ist die perspektivische Ansicht des kompletten
Wirbelstrom!- Systems, wobei 1 der Lagerbock und 2 der Zählerbock ist. Diese beiden Teile
sind in einem Gußstück hergestellt. ia ist die Aussparung
im Lagerbock 1, welche es ermöglicht, den Spion beim Aufdrücken des Magneten auf die
Magnetachse an richtiger Stelle einzufügen und nach dem Aufdrücken wieder herauszuziehen. 3 ist
der scheibenförmige Magnet. Der Lagersteg 4 wird in die am Zählerbock 2 befindlichen Zapfen 13 eingesetzt
und durch den konischen Stift 22, der in das seitliche Loch 23 gedrückt wird, gesichert. Der
Lagersteg 4 trägt Erhöhungen 8 für die Zifferblattbefestigung
und hat seitlich den Lagerarm 5. In Lagersteg und Lagerarm ist die Zeigerachse 7 gelagert.
Am unteren Ende der Zeigeraohse 7 ist die Glocke 6 aufgedrückt. Im Zählerbock 2 sind die
Zählwerkstriebe 9 mit der zugehörigen Triebachse gelagert. '
Fig. 2 ist ein Senkrechtschnitt durch die Mittelachse des Lagerboickes, wobei insbesondere die
Längsbegrenzung der Magnetachslagerung erläutert werden soll. 1 ist wieder der Lagerbock und 2 der
Zählerbock, die aus einem Stück in Spritzguß hergestellt sind. 15 ist das Lagerloch für die Magnetachse
24. Das Lagerloch 15 ist nicht in gleichbleibender Weite durchgehend zylindrisch, sondern
es hat nach oben eine Verengung 16, gegen die sich die abgesetzte Magnetachse 24 setzt, wenn der
Magnet 3 aufgedrückt wird. Zu beiden Seiten der Lagerlochverengung 16 sind Anlauf scheiben 10 angeordnet.
Der für die Sicherstellung des notwendigen Längsspiels erforderliche Spion 11 ist
sichtbar gemacht. Bei dem Zapfen 13 ist das seitliehe
Loch 23 erkennbar, in welches der konische Stift 22 zur Sicherung des Lagersteges, der über
den Zapfen 13 geschoben ist, eingeführt wird.
Fig. 3 zeigt das vor dem Einbau in das Wirbelstrom-System
zusammenmontierte Aggregat, welches aus Lagersteg 4 mit Zifferblattauflage 8, iseitlichem
548/54
O 4476IX/42 ο
Lagerarm 5, Ankerglocke 6 und Zeigerachse 7 besteht. Aus dem Boden der Ankerglocke 6 ist der
Lappen 18 hochgedrückt. Die Aussparung des Lagerarmes1
19 macht die Zählwerkstriiebe 9, wenn sie im Zäflilerbock einmontiert sind und in besondere
Position gebracht werden müssen, besonders zugänglich.
Fig. 4 zeigt den Lagersteg 4 mit seitlichem Lagerarm 5. 17 ist die besondere Verstärkungsrippe am
Lagerarm, gegen die sich der aus dem Boden der Ankerglocke 6 hochgedrückte Lappen 18 stellt, wenn
der Zeiger seine Nullpunktlage erreicht hat. 20 ist das obere Lagerloch für die Zeigerachse 7 im
Lagersteg 4, und 21 ist das untere Lagerloch für die Zeigerachse 7.
Fig. s zeigt leinen senkrechten Schnitt durch Ankerglocke 6, wobei die Art des aus dem Boden
dieser Ankerglocke 6 herausgedrückten Lappens 18 besonders erkenntlich gemacht ist.
Claims (7)
1. Wirbelstrom-System für Geschwindigkeits-
und Drehzahlmesser, dadurch ,gekennzeichnet, daß zur Längsbegrenzumg der Magnetachse eine
Verengung der Lagerbohrung im Lagerbock dient, ,gegen die sich eine Schulter der abgesetzten
Magnetachse anlegt.
2. Wirbelstrom-System für Geschwindigkeitsund Drehzahlmesser nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, . daß der Lagerbock eine Aussparung enthält, welche die Benutzung eines
Spions beim Aufdrücken des Magneten zum !Festlegen des erforderlichen Längsspiels der
.Magnetachse ermöglicht.
3. Wirbelstrom-System für Gaschwindigkeits- und Drehzahlmesser, dadurch gekennzeichnet,
daß der Lagersteg, welcher das obere Zeigerachslager enthält, mit einem zusätzlichen seitlichen
Lagerarm, der das untere Zeigerächslager
trägt, ein- oder mehrteilig gestaltet ist.
.4. Wirbelstrom-System für Geschwindigkeits-
und Drehzahlmesser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Lagerarm der Zeigerachslagerimg
eine Rippe so vorgesehen ist, daß hier ein aus dem Boden des glockenförmigen
Ankers herausgedrückter Lappen Anschlag bekommt.
5. Wirbelstrom-System für Geischwindigkeits-
und Drehzahlmesser nach Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Lagersteg
mit seinem Befestigungsloch über entsprechend geformte Zapfen am Zählerbock setzt
und mittels konischer Stifte in seitlichem Loch der BefiestigungiSzapfen die Halterung des Lagersteges
auf dem Zählerbock gesichert ist.
6. Verfahren zum Zusammenbau des Wirbelstrom-Systems nach Anspruch 1 bis 5, dadurch
(gekennzeichnet, daß beim Aufdrücken des Magneten auf die abgesetzte Magnetachse diese
gegen die Verengung der Lagerboihrung gezogen wird, während das notwendige Spiel mittels
eines Spions, der durch die seitliche Aussparung des Lagerbocks eingeführt wird, eingestellt
wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch die besondere Formung
in den Lagerbock, der gleichzeitig auch Zählwerksträger ist, die Ankerglocke, die mit
Zeigerachse und Lagersteg -ein geschlossenes Montageaggregat bildet, komplett montiert seitlieh
eingeführt wird, wobei die Zählwerkstriebe 'mit ihrer Achse und der Magnet mit Achse
bereits vorher im Zähler- bzw. Lagerbock montiert sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 548/54 6. 56
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3017903C2 (de) | Druckkopf | |
| DE7720620U1 (de) | Waelzlagergehaeuse | |
| DE3521563C2 (de) | Doppeltwirkende Mutter zum Einstellen und Ausgleich des Spiels in mechanischen Gewindeverbindungen | |
| DEO0004476MA (de) | ||
| DE2056364A1 (de) | Elektromagnetsystem für Mosaik-Druckwerke | |
| WO2004091983A1 (de) | Umlenkvorrichtung für einen sicherheitsgurt | |
| DE899564C (de) | Magnetkopf fuer bandfoermige Magnettontraeger | |
| DE967093C (de) | Wirbelstromsystem fuer Geschwindigkeits- und Drehzahlmesser | |
| DE530741C (de) | Magnetsystem mit zwischen gegenueberstehenden Polen doppelseitig ausschwingendem Anker | |
| DE584504C (de) | Elektrische Unruheuhr | |
| DE2941564A1 (de) | Anordnung zur ueberwachung der drehzahl einer welle | |
| DE3403569A1 (de) | Padbefestigung fuer brillenfassungen | |
| DE698209C (de) | Spinn- oder Zwirnring mit Klemmbefestigung in der Ringbank | |
| AT254099B (de) | Pendelnd aufgehängte Zentrifuge, insbesondere Zuckerzentrifuge | |
| DE720611C (de) | Aufziehwelle fuer Uhren | |
| DE2109115C3 (de) | Transportsicherung für die Läuferscheibe von Induktionszählern | |
| DE2264833B2 (de) | Freistrahl-Servoventil | |
| DE1773683A1 (de) | Anordnung zum Steuern eines Registrierorgans | |
| AT137970B (de) | Induktionsähler. | |
| CH339142A (de) | Magnetische Hemmung | |
| DE676447C (de) | UEberwachungsgeraet fuer Maschinen | |
| DE2637729C2 (de) | Einstellvorrichtung für anzeigende elektrische Meßinstrumente | |
| DE891697C (de) | Lagerung fuer Hebel von Schreibmaschinen u. dgl. | |
| DE867035C (de) | Ventil | |
| DE2611882A1 (de) | Vorrichtung zum verbinden von teilen auf wellen oder achsen |