DEO0004476MA - - Google Patents

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DEO0004476MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 24. September 1955 Bckanntgemaclit am 5. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Bei solchen Systemen hat man bisher allgemein folgende Konstruktioniscinzelheiten vorgesehen: Für die Magnetachslagerung ist im Lagerbock ein durchgehend zylindrisches Lagerloch angeordnet, und die notwendige Längsbegrenzung der Magnetachse wird durch ein Begrenzungsblech oder einen Begrenzungsring in bekannter Weise sichergestellt.. Der Kopf der Magnetachse trägt das untere Zeigerachslager als Spur- oder Zapfenlager. Für den Zeiger ίο ist auf dem Zifferblatt ein besonderer Anschlag vorgesehen. Diese konstruktiven Einzelheiten bedingen eine Vielzahl von Teilen und Arbeitsgängen, wodurch das gesamte Erzeugnis stark verteuert wird und Zuverlässigkeit sowie Lebensdauer der Wirbelstrom-Systeme nicht . igünstig beeinflußt werden. ■ " .
Bei der Erfindung werden, erbebliche Einsparungen an Teilen und Mp'ntagezeiten sowie bessere Funktion des kompletten Wirbelstrom-SyStems nicht nur durch die. Zusammenziehung von Lager- und Zählerbock zu einem Teil :— eine Maßnahme, die auch schon bekannt ist — erreicht, sondern der gesamte Aufbau des .Wirbelstrom-Systems wird wie folgt vereinfacht und verbessert: Das
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zylindrische Lagerloch für die Magnetachse hat im oberen Teil eine Verengung, gegen die sich beim Aufdrücken des Magneten auf die Magnetachse die letztere zieht und somit unter Fortfall von Begrenzungsblechen oder Begrenzungsringen für die Magnetachse die Längsbegrenzung gesichert ist.
Zum Einstellen des notwendigen . Längsspiels wird beim Aufdrücken des Magneten auf die
ίο Magnetachse ein Spion entsprechender Stärke benutzt, der sich zwischen Anlaufscheiben der Magnetnabe und Lagerbock einschieben läßt, weil der Lagerbock in seiner ringförmigen Aufnahme zur Unterbringung des Magneten eine entsprechende Aussparung hat.
Nach erfolgtem , Einbau des Magneten mit Magnetachse im Lagerbock wird die für die Einführung des Spions zur Längslufteinstellung benötigte seitliche Aussparung des Lagerkörpers durch einen Eisenblechstreifen, der sich als Stromlinienschluß ringförmig mit entsprechendem Luftspalt um den Magnet legt, verschlossen. Der Lagersiteg mit oberem Zeigerachslager und seitlichem Lagerarm, der das untere Zeigerachslager trägt, ist 'mit Zeigerachse und Ankerglocke vor der Montage in den Lagerbock zu einem geschlossenen Aggregat zusammengebaut worden. Auf diese Weise wird durch die Zugänglichkeit der Einzelteile wesentlich an Montagezeit gespart. Dieses komplette Aggregat läßt sich durch entsprechende Formung des Lager- und Zählerbockes, der aus diesem Grunde seitlich offen ist, in den Lager- und Zählerboek sichter und schnell einfügen. Damit man bei der Montage der Zählwerksteile nicht behindert ist, werden die Zählwerkstriebe mit Triebachse vor der Einfügung des Lagersteges mit Lagerarm, Zeigerachse und glockenförmigem Anker im Zählwerk montiert. Bei der Fertigmontage des kompletten Zählwerkes muß man dann aber die Zählwerkstriebe in eine bestimmte Position bringen. Um dies leicht ermöglichen zu können, hat der Lagerarm am Lagersteg nicht durchgehend gleiche Breite, sondern er ist in der Mitte verjüngt. Er trägt zur Verstärkung eine besondere Rippe, die gleichzeitig für einen aus dem Boden der Ankerglocke ge-drückten Lappen Anschlag für die Nullpunktlage des Zeigers ergibt.
Lagersteg und Lagerarm .sollen vorzugsweise aus einem Stück gefertigt werden, doch ist auch mehrteilige Ausbildung möglich. Unter Umständen kann man auch auf den Lagersteg verzichten, wenn man die beiden Zeigerachslager im Lagerarm vorsieht und den Lagerarm in geeigneter Weise am Lageroder Zählerbock befestigt. Ausschlaggebend ist hierbei allein, daß das untere Zeigerachslager nicht mehr im Kopf der Magnetachse liegt, sondern beide Zeigerachslager im Lagersteg mit Lagerarm oder in letzterem allein angeordnet sind. Dies bringt deshalb besonderen technischen Fortschritt, weil bei Anordnung des unteren Zeigerachslagers im Kopf der Magnetachse für die Dauer kaum genaues Fluchten von Zeiger: und Magnetachse einwandfrei in Serienfertigung sichergestellt werden kann, so daß pendelnde und geräuschvolle Geschwindigkeitsanzeige bei begrenzter Lebensdauer der Lagerteile die unvermeidliche Folge sind.
Der glockenförmige Anker des Wirbelstrom-Systems muß im Luftspalt zwischen Magnet und Stromlinienschlußstück zentrisch zu beiden Teilen laufen, um genaue und pendelfreie Geschrwindigkeitsänzeige zu sichern. Die Lage des glockenförmigen Ankers wird durch die Positon des Lagersteges bestimmt. Der Lagersteg setzt sich mit seinem Befestigungsloch über entsprechend geformte Zapfen am Zählerbock. Die Zapfen haben seitliche Löcher, so daß mittels konischer Stifte ein sicherer Halt für den Lagersteg gegeben ist. Da Zählerund Lagerbock aus einem Stück sind und im Lagerbock die Position von Magnetachse mit Magnet genau festgelegt ist, so ist damit auch die Position des l Lagersteges sowie auch des glockenförmigen Ankers zum Magnet bzw. im Lagerbock geklemmten Stromlinienschlufistück genau bestimmt.
Die Erfindung ist in den Einzelheiten in den beigefügten bildlichen Darstellungen wie folgt erläutert:
Fig. ι ist die perspektivische Ansicht des kompletten Wirbelstrom!- Systems, wobei 1 der Lagerbock und 2 der Zählerbock ist. Diese beiden Teile sind in einem Gußstück hergestellt. ia ist die Aussparung im Lagerbock 1, welche es ermöglicht, den Spion beim Aufdrücken des Magneten auf die Magnetachse an richtiger Stelle einzufügen und nach dem Aufdrücken wieder herauszuziehen. 3 ist der scheibenförmige Magnet. Der Lagersteg 4 wird in die am Zählerbock 2 befindlichen Zapfen 13 eingesetzt und durch den konischen Stift 22, der in das seitliche Loch 23 gedrückt wird, gesichert. Der Lagersteg 4 trägt Erhöhungen 8 für die Zifferblattbefestigung und hat seitlich den Lagerarm 5. In Lagersteg und Lagerarm ist die Zeigerachse 7 gelagert. Am unteren Ende der Zeigeraohse 7 ist die Glocke 6 aufgedrückt. Im Zählerbock 2 sind die Zählwerkstriebe 9 mit der zugehörigen Triebachse gelagert. '
Fig. 2 ist ein Senkrechtschnitt durch die Mittelachse des Lagerboickes, wobei insbesondere die Längsbegrenzung der Magnetachslagerung erläutert werden soll. 1 ist wieder der Lagerbock und 2 der Zählerbock, die aus einem Stück in Spritzguß hergestellt sind. 15 ist das Lagerloch für die Magnetachse 24. Das Lagerloch 15 ist nicht in gleichbleibender Weite durchgehend zylindrisch, sondern es hat nach oben eine Verengung 16, gegen die sich die abgesetzte Magnetachse 24 setzt, wenn der Magnet 3 aufgedrückt wird. Zu beiden Seiten der Lagerlochverengung 16 sind Anlauf scheiben 10 angeordnet. Der für die Sicherstellung des notwendigen Längsspiels erforderliche Spion 11 ist sichtbar gemacht. Bei dem Zapfen 13 ist das seitliehe Loch 23 erkennbar, in welches der konische Stift 22 zur Sicherung des Lagersteges, der über den Zapfen 13 geschoben ist, eingeführt wird.
Fig. 3 zeigt das vor dem Einbau in das Wirbelstrom-System zusammenmontierte Aggregat, welches aus Lagersteg 4 mit Zifferblattauflage 8, iseitlichem
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Lagerarm 5, Ankerglocke 6 und Zeigerachse 7 besteht. Aus dem Boden der Ankerglocke 6 ist der Lappen 18 hochgedrückt. Die Aussparung des Lagerarmes1 19 macht die Zählwerkstriiebe 9, wenn sie im Zäflilerbock einmontiert sind und in besondere Position gebracht werden müssen, besonders zugänglich.
Fig. 4 zeigt den Lagersteg 4 mit seitlichem Lagerarm 5. 17 ist die besondere Verstärkungsrippe am Lagerarm, gegen die sich der aus dem Boden der Ankerglocke 6 hochgedrückte Lappen 18 stellt, wenn der Zeiger seine Nullpunktlage erreicht hat. 20 ist das obere Lagerloch für die Zeigerachse 7 im Lagersteg 4, und 21 ist das untere Lagerloch für die Zeigerachse 7.
Fig. s zeigt leinen senkrechten Schnitt durch Ankerglocke 6, wobei die Art des aus dem Boden dieser Ankerglocke 6 herausgedrückten Lappens 18 besonders erkenntlich gemacht ist.

Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Wirbelstrom-System für Geschwindigkeits- und Drehzahlmesser, dadurch ,gekennzeichnet, daß zur Längsbegrenzumg der Magnetachse eine Verengung der Lagerbohrung im Lagerbock dient, ,gegen die sich eine Schulter der abgesetzten Magnetachse anlegt.
2. Wirbelstrom-System für Geschwindigkeitsund Drehzahlmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, . daß der Lagerbock eine Aussparung enthält, welche die Benutzung eines Spions beim Aufdrücken des Magneten zum !Festlegen des erforderlichen Längsspiels der .Magnetachse ermöglicht.
3. Wirbelstrom-System für Gaschwindigkeits- und Drehzahlmesser, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagersteg, welcher das obere Zeigerachslager enthält, mit einem zusätzlichen seitlichen Lagerarm, der das untere Zeigerächslager trägt, ein- oder mehrteilig gestaltet ist.
.4. Wirbelstrom-System für Geschwindigkeits- und Drehzahlmesser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Lagerarm der Zeigerachslagerimg eine Rippe so vorgesehen ist, daß hier ein aus dem Boden des glockenförmigen Ankers herausgedrückter Lappen Anschlag bekommt.
5. Wirbelstrom-System für Geischwindigkeits- und Drehzahlmesser nach Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Lagersteg mit seinem Befestigungsloch über entsprechend geformte Zapfen am Zählerbock setzt und mittels konischer Stifte in seitlichem Loch der BefiestigungiSzapfen die Halterung des Lagersteges auf dem Zählerbock gesichert ist.
6. Verfahren zum Zusammenbau des Wirbelstrom-Systems nach Anspruch 1 bis 5, dadurch (gekennzeichnet, daß beim Aufdrücken des Magneten auf die abgesetzte Magnetachse diese gegen die Verengung der Lagerboihrung gezogen wird, während das notwendige Spiel mittels eines Spions, der durch die seitliche Aussparung des Lagerbocks eingeführt wird, eingestellt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch die besondere Formung in den Lagerbock, der gleichzeitig auch Zählwerksträger ist, die Ankerglocke, die mit Zeigerachse und Lagersteg -ein geschlossenes Montageaggregat bildet, komplett montiert seitlieh eingeführt wird, wobei die Zählwerkstriebe 'mit ihrer Achse und der Magnet mit Achse bereits vorher im Zähler- bzw. Lagerbock montiert sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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