DEN0008595MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEN0008595MA DEN0008595MA DEN0008595MA DE N0008595M A DEN0008595M A DE N0008595MA DE N0008595M A DEN0008595M A DE N0008595MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- plate
- frame
- sash
- fold
- angle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 229910000746 Structural steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011449 brick Substances 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011435 rock Substances 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 8. März 1954 Bekanntgemacht am 27. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die bekannten Vorstellplatten für Gestellkachelöfen,
die oben und unten bis an den Winkeleisenoder Blechwinkelrahmen heranreichen, greifen mit
einem angezogenen oder auf der Rückseite angeschraubten Falz in den Rahmen hinein. Damit erhält
die Platte ihre eigentliche Festigkeit im Gestellrahmen
und im Kachelgefüge.
Die Ofensetzermeister stehen nun immer wieder vor Schwierigkeiten, wenn infolge einer Innenreparatur
das Auswechseln einer Vorstellplatte er-, forderlich wird. Es bleibt in den meisten Fällen
nichts anderes übrig, als den Ofen abzutragen, was jedoch mit größeren Kosten verbunden ist. Die bisher
gebräuchlichen angeschraubten Falze haben den Nachteil, daß die Halteschrauben schwer zugänglich
und meistens festgerostet oder festgebrannt sind, so daß sie nicht gelöst werden können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine \^orrichtung zum Befestigen und Lösen von
Vorstellplatten für Gestellkachelöfen zu schaffen, ao welche diese Nachteile vermeidet. Die Lösung der
Aufgabe wird dabei in der Weise herbeigeführt, daß die Befestigungsmittel der Platte (Winkelhebel mit
Vorreiber und Hebelarm) bei ihrem Einbau in den Ofen so zu betätigen sind, daß sie zuerst innerhalb
des Plattenprofils bleiben, nach dem Einsetzen der Platte jedoch so weit aus dem Plattenprofil herausstehen,
daß sie hinter den Gestellrahmen fassen. Beim Ausbau der Vorstellplatte werden die Befestigungsmittel
dann so weit zurückbewegt, daß
609 738/29'
8595 X/36a
sie innerhalb des Plattenprofils zu liegen kommen, worauf die Vorstellplatte ohne Mühe aus dem Gestellrähmen
herausgenommen werden kann.
,Erfindungsgemäß, besteht die Vorrichtung aus
einem oder mehreren an einem bzw. mehreren Rändern der Vorstellplatte schwenkbar angeordneten,
aus Vorreiber und Hebelarm bestehenden Winkelhebeln. Dabei liegen die Vorreiber in der
einen Endlage innerhalb des Plattenprofils, ragen
ίο in der anderen Endlage jedoch weit genug über den
Rand hinaus, um der eingebauten Platte den erforderlichen Halt im Gestellrahmen zu geben.
Zweckmäßigerweise wird man die Vorstellplatte oben, wo die Hitze am stärksten ist, mit einem
Falz versehen und nur am unteren Rande, der weniger der Hitze ausgesetzt ist, die schwenkbaren
Winkelhebel anordnen. Da diese zusätzlich durch eine Schamotteschicht jeglicher Wärmeeinwirkung
entzogen sind, ist ein Festbrennen unmöglich, so daß sie auch nach Jahren noch in ihrer Schwenkfähigkeit
nicht beeinträchtigt sind. ■ :
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen A^orstellplatte für Gesteilkachelöfen
schematisch dar, und zwar zeigt
Abb. ι eine Rückansicht, .
Abb. 2 einen Schnitt, ,. . . · ,.,
Abb. 3 den unteren Teil der Abb. .2 in starker Vergrößerung.
Die Vorstellplatte 1 weist am oberen Ende einen Falz 2 auf, mit dem sie hinter den Gestellrahmen·
faßt. Am unteren Ende sind Winkelhebel schwenkbar angeordnet, die.aus dem eigentlichen Vorreiber
4 und einem Hebel 5 bestehen. Bei dem betriebsfertigen Ofen sind die Winkelhebel in
Schamotte 6 eingebettet.
Die Anwendungs- und Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorstellplatte ist folgende:
Bei dem Aufstellen eines Gestellkachelofens wird die erfindungsgemäße Vorstellplatte 1 in das leere
Gestell eingeführt und so eingesetzt, daß der Falz 2 von hinten am Gestellrahmen 3 anliegt. Die
Winkelhebel am unteren Ende der Platte sind während des Einfahrens der Platte in das Gestell
so geschwenkt, daß sie innerhalb des Plattenprofils liegen. Ist nun die Platte 1 in die richtige Lage zum
Gestellrahmen 3 gebracht, werden die Winkelhebel umo.0° geschwenkt,. so daß die Vorreiber—genauso
wie der Falz 2 oben — über den Plattenrand hinausragen und einen Anschlag bilden. Anschließend
wird der Ofen ausgemauert. Auch die Winkelhebel werden mit Schamotte 6 verdeckt, so
daß sie nicht sichtbar sind.
Nach der Erfindung ist es jetzt sehr einfach, die
Vorstellplatte im " Repätaturfalle auszuwechseln. '
Dazu wird die dünne, über den Winkelhebeln liegende Schamotteschicht entfernt; anschließend
werden die Winkelhebel um. 90,° geschwenkt, indem man mit einem Werkzeug, -beispielsweise einem
Schraubenzieher, unter den Hebel 5 faßt. Dadurch kommen die Vorreiber 4 innerhalb des Platten- 60 ■
profils zu liegen,, so .daß.der .rfntere Anschlag fortfällt.
Die Platte kann nun zunächst unten und dann oben aus dem Gestell herausgezogen werden, ...ohne
daß — wie bisher — die gesamte Ausmauerung aus dem Ofen entfernt werden muß.
Ebenso leicht kann die neue Vorstellplatte in den ausgemauerten Ofen wieder eingesetzt werden,
indem zunächst der obere Falz 2 hinter den Ge-v stellrahmen 3 geschoben und anschließend das
untere Ende der Platte mit eingezogenen Vorreibern gegen die Ausmauerung gedrückt wird.
Dann λν.ειτίεη die, Winkelhebel um 900 geschwenkt,
wodurch die1· Vorstellplatte ι festgesetzt wird.
Schließlich "werden die ,Stellen über den Winkelhebeln
mit Schamotte 6 verschmiert. Die neue Platte sitzt genauso fest wie die alte vor dem
Ausbau.
In dieser Weise wird man auch in denjenigen „ Fällen verfahren können, bei denen zwar die Vorstellplatte
selbst in Ordnung, jedoch die Ausmauerung beschädigt ist. Es ist jetzt sehr leicht,
die Vorstellplatte zu entfernen, die Schäden art der Ausmauerung zu beseitigen und dann die Platte
wieder einzusetzen. . . ...
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Befestigen und Lösen von Vorstellplatten für Gestellkachelöfen, gekennzeichnet
durch einen oder mehrere an einem bzw. mehreren Rändern der Vorstellplatte
(1) schwenkbar angeordnete, aus Vorreiber (4) und Hebelarm (5) bestehende Winkelhebel,
die beim Einbauen der Vorstellplatte derart schwenkbar sind, daß die Vorreiber (4)
zuerst innerhalb des Plattenprofils liegen, dann bei der eingebauten Platte jedoch \veit genug in
den Gestellrahmen (3) hineinragen, um der Platte den erforderlichen Halt im Gestellrahmen
(3) zu geben.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch 10a gekennzeichnet, daß bei einer an ihrer oberen
Kante mit einem Falz (2) versehenen Vorstellplatte (1) die Winkelhebel (4, 5) nur an ihrer
unteren Kante angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| WO2010084003A2 (de) | Biogasanlagen-serviceeinrichtung | |
| EP0028662B1 (de) | Schilderständer mit Überwurf-Halterahmen | |
| DE1927195A1 (de) | Vorrichtung zum Befestigen von insbesondere grossflaechigen,keramischen Platten | |
| DE102007062563A1 (de) | Führungseinrichtung für Tauchmotorrührwerke | |
| DE60319620T2 (de) | Abnehmbare Seitenwandanordnung für eine Giessform | |
| DEN0008595MA (de) | ||
| DE965531C (de) | Vorrichtung zum Befestigen und Loesen von Vorstellplatten fuer Gestellkacheloefen | |
| DE2721453A1 (de) | Leicht aufstell- und abschlagbares bauwerk, wie halle, sowie montageverfahren hierfuer | |
| DE1490327A1 (de) | Installationseinrichtung fuer Bauten mit vorgefertigten Bautafeln aus erhaertender Masse,insbesondere aus Beton,bei der Dosen und elektrische Leitungen fertig verdrahtet und mit elektrischen Geraeten wie Schaltern,Steckdosen usw. verbunden in die Bautafeln eingegossen sind | |
| DE202011001382U1 (de) | Installationsteil | |
| DE855156C (de) | Abbauvorrichtung fuer verlaengerbare Schalungstraeger | |
| DE158846C (de) | ||
| DE530317C (de) | Lagerung eines drehbaren Brennerrohres, insbesondere fuer Brat- und Backherde | |
| DE1786038A1 (de) | Vorrichtung zum Anlegen der Buchdeckel an den Buchblock in Bucheinhaengemaschinen | |
| DE29904762U1 (de) | Halterung für eine Fensterbeschattung | |
| DE3722401C2 (de) | Einbaurahmen zum Einfassen einer Ausnehmung, mit einer Abdeckplatte zum Abdecken der Ausnehmung | |
| DE3634036A1 (de) | Rahmenprofil zum positionieren und montieren einer badewanne | |
| DE334259C (de) | Fussbefestigung fuer Kochherde | |
| AT123487B (de) | Briefsammelkasten. | |
| DE102014206199A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Befestigung von Brandschutzplatten | |
| AT231144B (de) | Schalung für Schachtwände | |
| DE716979C (de) | Vorrichtung zum Ein- und Ausbau von Tuerrahmen an Glueh- und Schmelzoefen, insonderheit an Siemens-Martin-OEfen | |
| DE411383C (de) | Chargiervorrichtung fuer elektrische Schmelzoefen | |
| DE202010008737U1 (de) | Werkzeug zum Ablösen und Schneiden von auf einem Untergrund abgelegten Belägen | |
| DE20021353U1 (de) | Vorrichtung zum Lösen von Belägen |