DEM0026702MA - - Google Patents

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DEM0026702MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 31. März 1955 Bekanntgemacht am 7. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Gegenstand der Erfindung (bildet eine neuartige und1 besonders vorteilhafte Vorrichtung für das Ein- und Durchziehen von Borten, Bändern, Fäden, Schnüren oder ähnlichen Bieziiehelernenten in Stoffibünde od. dgl. in Form eine's !langgestreckten, stab- oder fiächenförmigen Organs aus Metall, Holz, Kunststoff od. dgl. Werkstoff, dieisisen eimer Endlbereiclh mit einer Ausnehmung für die Aufnahme dteis betreffenden Binziehelements versehen ist.
Für dias Einziehen von Bändern u. dgl. werden meistens Sicherheitsnadeln oder Nadeln verwendet, deren Ende hakenförmig !ausgebildet ist. Derartige Nadeln haben den Nachteil, daß durch den Haken oder das Durchstecken einer Sicherheitsnadel das Band od. dgl. beschädigt wird; außerdem kann ein Ausreißen an der Befestigungsistelle eintreten und somit eine Unsicherheit in der Haftung zwischen Bkiziehniadel und Eiinziehelciment gegeben sein. Einen weiteren Nachteil weisen die 'bekannten Nadeln mit Widerhaken dadurch auf, daß dliie hakenförmige Ausbildung ihres einen Endes nur eine !schlechte Führung auiläßt. Bei einer derartigen Befestigung des Einziehelementeß an der N aided ist es meist auch notwendig, das Endendes Binziehelementes doppelt zu legen, wodurch an der betreffenden Stelle eine Verdickung eintritt, welche beim Durchziehen der
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Nadel meist als sehr lästig empfunden wird und zu Hemmungen oder sogar ziu einer zwangsmäßigen Beendigung dies Einziehvorganges Anlaß geben kann.
Zur teilweisen Vermeidung dieser Nachteile
'' wunden" seihon Durchziiehnadeln vorgeschlagen, die an ihrem einen Ende quer au oder längs der Nadelacbse 'lliiegiende Sdhilitze zur Aufnahme des betreffenden Binziehelementes aiufweieen. Solchen
ίο Nadeln haftet ,aber der Mangel an, daß das· einzuziehende. Band beim Durchziehen der Nadel durch ©inen Biund allzu leicht herausrutschen
:. kann, es sei denn, daß das aus dem Schlitz heraus ragende Bandemde mehrfach umgeschlagen oder vierknotet wird; dies hat wiederum dine unangenehme Verdiökung zur Folge, oder an deim betreffenden, den öder' die Schnitze aufweisenden Nadelende ist ein seirtlidh hervorragender Dorn vorgesehen, der das Band durdh Reibung oder Eingriff halftert, was aber wieder zum Nachteil hat, daß einerseits idas einzuziehende Band vierletzt und andererseits das Durchziehen der Nadel erschwert oder gar unmöglich gemacht wind.
Die erfindiungsgemäße Bimziehniaidel läßt alle diese Nachteile und Mängel viermeidien, und, zwar
: dadurch, daß die in ihrem Endbereich für die Aufnahme dels bietreffenden Binzliehelementes vorgesehene Ausnehmung au dem betreffenden Nialdelende ζω in einen spitzen Winkel ausläuft. Bei Ver-Wendung einer solchen Einziehvorrichtung 'wind das jeweilige" Einzieihielement mit seinem einen Ende in der Ausnehmung eingefügt, und zwar derart, daß dieses Ende im spitzen Winkel liegt. Beim Ziehen der Nadeil durdh ein Stoff bund wird dais Einziehelement infolge der auftretendien Zug-1 kraft noch waiter in den spitzen Winkel gezogen und demgemäß infolge der dadurch bedingten Klemmwirkung noch fester gehalten, so daß es weder eines mehrfachen Umlegens oder gar Verknotens des eingefügten Bandendes noch eines dasselbe haltenden Domes od. dgl. bedarf. Eine Beschädigung des Bandeis oder sonstigen Einziehelementes ist also nicht möglich, und (das Durchziehen der Nadel wind durch keinerlei an.ihr vorgiesehene Vorisprunge erschwert.
Die Befestigung ist wesentlich einfacher aüis bei biisher bekannten derartigem Einiziiehnaldeln. Demgemäß kann das jeweilige Biinziiehelement nach dem Einziehvorgang auch 'wesentlich leichter und.
schneller aus der Binziehnadel gialöst 'wenden. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß ■ das Einziiehelement um so fester im spitzen Winkel der Ausnehmung sitzt, je stärker mit. der Einziehnadel gezogen wird. Durdh die Art des Einklemmens des Einzidhelementas. bedingt, ist eiin Doppellegen das Endes desselben 'beim Binziiehen niidhit möglich, so: daß an der Befestigungsistell'le praktisch keine Verdidkung das Binziebjalementes auftritt und somit ,sonst übliche Hemmungen das Eimziieh-Vorganges völlig ausgeschlossen, sind.
- Bine derartige Ausnehmung kann auch in beiden Emdlbenäi ehern dös Bioziehorgans vorgesehen sein, so daß idasselibe dn beiden Richtungen ver-
wendbar ist. Hierbei ist es besonders- zweckmäßig, wenn die Ausnehmungen in der Mitte des Einziehorgans ineinanider übengehen, wobei vorzugsweise die Ausnehmung im Bereich der Orgianmitte ver-~ breitert sein kann.
Nadh einer besonders vorteilhaften Ausführuingsform dar Erfindung kann das Einziehorgan aus .zwei gleichen ader gleichartigen, im wesentlichen zueinander parallel verlaufenden Stäben bestehen, die an ihren jeweiligen beiden Enden miteinander verbunden sind und mindestens an ihrem jeweiligen einen Ende mit ihren zugewandten Flächentaiilian spitz aufeinander zulaufen. Bei dieser Ausbildung der erfindungsgemäßen Einziehvorrichtung ist der weitere Vorteil gegeben, daß die beiden Stäbe beim Einfügen des Einziehelementes auseinandergezogen werden „ können und sich beim Durdhziehvorgang insbesondere im Beneiich der das Binziehelement einklemmenden Schenkel des spitzen Winkels fest aufeinanderliegen und damit die Einklemmwirkung noch wesentlich erhöhen.
Die Ausbildung der Stäbe, für welche ein nachgieibiges elastisches Material gewählt iist, kann beliebigen Querschnitt aufweisen, beispielsweise runden Querschnitt haben. Auch können Flachbänder als Stäbe vorgesehen sein, welche mit je- Q0 weils einer ihrer Breitseiten einander zugewandt sind.
Eine weitere besonders vorteilhafte Möglichkeit bietet die Erfindung auch in sofern, als die ■beiden Stäbe aus einem Stüdk bestehen, welches in seiner Mitte:, gegebenenfalils unter. Bildung eines Ringbogens, um einen gestreckten Winkel gebogen ist, und seine Schenkel an ihnen miteinander verbundenen Enden spitz aufeinander zulaufen. Die Verbreiterung der beiden Schenkelenden kann entsprechend dem jeweils verwandten Material durch Scbweißung, Lötung, Klebung oder sonstwie erfolgen. Durch Vorsehen eines Ringes an einem Ende wind das Einziehen der Nadel' noch mehr erleichtert.
In der Zeichnung ist eine Einziehnadel der erfindungsgemäßen Art in mehreren beispielsiweisen Ausführungsformen schematisch veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine Binziehniadel, 'hei welcher das flachförmige Einziehorgan 1 in seinem einen Endbereich mit einer zum Ende zu in einen spitzen Winkel auslaufenden Ausnehmung 2 versehen ist.
Fig. 2 stellt eine Einziehnadel dar, denen beide Endbendiche mit derartigen Ausnehmungen 2 ausgestattet 'sind', · die in der Origanmitte 3 unter Verbreiterung ineinanider übengehen.
Fig. 3 veranschaulicht eine Einziiehniadel, bei welcher das Binzlehongan aus zwai gleichen, im wesentlichen zueinander parallel verlaufenden runden Stäben 4, 5 bestehen, die an ihnen beiden Enden 6 spitz aufeinander zulaufen und im Bereidh des Scheitelpunktes dieses spitzen Winkels miteinander, z. B. durch Vetdötumg, verbunden sind, r ■ '_ '■':} - :, .■.-.■■·■■' ■ ' '
Fig. 4 zeigt eine Binziehriiadel, bei welcher die beiden Stäbe aus. eimern Stück 7 bestehen, welches
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in seiner Mitte 8 um eimen gestreckten Winkel gebogen ist. Die beiden 'so gebildeten Schenkel sind an ihren mit · spitz einander zulaufenden Enden 9 verbunden.
Fig. 5 veranschaulicht eine Einziehniadel, ähnlich wie in Fig. 4, bei der das dem spitzen Winkelende angewandte Ende zu einem Ringbagen 10 geformt ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    ι. Einzidhnadel für das Ein- und. Durchziehen von Borten, Bändern, Fäden, Schnüren oder ähnlichen Binziehelenienten in Stoffhunde od. dgl. in Form eines !langgestreckten, stab- oder fläcibenförmigen Organs aus Metall, Holz, Kunststoff od. dgl. Werkstoff, dessen einer Endbereich mit einer Ausnehmung für die Aufnahme des betreffenden Einziehelements versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung zu dem Organende hin in einen spitzen Winkel ausläuft.
  2. 2. Einziehnadel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Bndbereidhen das Eiinziehorgans derartige Ausnehmungen vorgesehen sind, die zweckmäßig in der Organmitte ineinander übergehen, und hier verbreitert sind.
  3. 3. Einziehnadel nach (einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einziehorgan aus zwei gleichen oder gleichartigen, im wesentlichen zueinander parallel verlaufenden Stäben besteht, die an ihren beiden Enden miteinander verbunden sind und mindestens an einem Ende mit iihren einander zugewandten Flädbenitailen spitz aufeinander zulaufen.
  4. 4. Einziehnadel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, 'daß die Stäbe runden Querschnitt aufweisen.
  5. 5. Einziehnadel nach Anspruch 3, dadurch gekennizeidhniet, daß einander mit ihnen Breitseiten zugewandte Fladbstäibe vorgesehen sind.
  6. 6. Einzäielhnadiel nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeidhnet, daß ein Stab Verwendung findet, 'weither in seiner Mitte, gegebenenfalls unter !Bildung eines Ringbogens, um einen gesitneckten Winkel gebogen ist, und seine so gebildeten Schenkel an uhren Enden spitz aufeinander zulaufen.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschniift Nr. 128 544;
    britische Patentsobnift Nr. 224 094.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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