DEM0022673MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEM0022673MA DEM0022673MA DEM0022673MA DE M0022673M A DEM0022673M A DE M0022673MA DE M0022673M A DEM0022673M A DE M0022673MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- elements
- scanning
- travel
- identification
- conveyor line
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000005415 magnetization Effects 0.000 claims description 5
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 4
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical group [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000010297 mechanical methods and process Methods 0.000 description 1
- 230000005226 mechanical processes and functions Effects 0.000 description 1
- 230000008520 organization Effects 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Description
Tag der Anmeldung: 8. April 1954 Bekanntgemacht am 24. November 1955
Bei Förderanlagen besteht die Notwendigkeit, den jeweiligen Förderbehälter, beispielsweise einen
führerlosen Wagen einer schienengebundenen Bahn, einen Hängekorb einer Seilbahn, eine Büchse
einer Rohrpostanlage oder ähnliche Einrichtungen mit einer Zielkennzeiohnung zu versehen, mittels
welcher er die Förderstrecke selbst auswählt. So ist es beispielsweise bekannt, den Behälter oder Wagen
mit einem Element zu versehen, welches mit einem von mehren:en auf der Förderstrecke vor den
Weichen angeordneten Abtastorganen zusammen^
arbeitet, wobei dieses Abtastorgan die Steuerung einer in der Fahrtrichtung nachfolgenden Weiche
vornimmt. Die Abtastorgane sind hierbei senkrecht zur Fahrtrichtung angeordnet, und das erregende
Element wird in dieser Richtung so verschoben, daß es beim Vox beigleiten an der Abtasteinrichtung
ein bestimmtes Organ beeinflußt.
Die Auslösung des Abtaistvorganges kann hierbei
in verschiedener Weise erfolgen. Beispielsweise kann durch das kennzeichnende Element ein mechanischer
Vorgang ausgelöst werden, um die nachfolgende Weiche zu stellen. Es ist aber auch möglich,
mittels eines Kontaktes, der durch dieses Element geschlossen wird, einen Stromkreis zu beeinflössen,
welcher die Steuerung vornimmt.. Eine berührungslose Steuerung erfolgt durch die Verwendung
von Magneten, welche am Behälter an-
509 595/57
M 22673 II12Oi
geordnet sind und die Induktivität eines Elementes
in einem magnetischen Kreis beeinflussen, welcher über einen elektrischen Stromkreis die Steuerung
bewirkt. Das letzten· Verfahren hat gegenüber dem erslcren auffällige Vorteile, da eine mechanische
Berührung und somit eine Abnutzung von Teilen ausgeschlossen wird.
Bei verschiedenen Anlagen, insbesondere bei Hängebahnen, gerät der Förderbehalter leicht in
κι seitliche Schwingungen, wobei dann das steuernde
1'".IfIiK1IiI seine Lage verändert, so dal! eine richtige
Steuerung durch das jewcil> eingestellte Organ nur linier lieac.litiing besondere]· Vorsichtsmaßnahmen
möglich ist. Auch kann aus konstruktiven Gründen eine senkrecht zur Fahrtrichtung verschiebbare Einslellung
der Ziclkeniizeichiiung unerwünscht sein.
Fs sind ferner ' Finrichtungeii bekannt, bei
welchen solche Nachteile vermieden werden. Sie bestehen darin, dall die Abtastorgane in Fahrtrich-Hing
in gleicher 11("die nebeneinander an der Förderstrecke
und das kennzeichnende Element in Fahrtrichtung auf dem liehälter verschiebbar angeordnet
ist. Kin weiteres fest am Wagen befestigtes Element bewirk! in Zusammenarbeit mit einem zusätzlichen
an der Strecke angeordneten Abtastorgan die Inbetriebsetzung der Steueranlage in dem Zeitpunkt,
iii welchem das verschiebbare !Clement vor dem
jeweils richtigen Abtastorgan angelangt ist.
Zweckmäßig erfolgt sowohl die Beeinflussung des Organs zur Inbetriebsetzung der Steuereinrichtung
als auch die Beeinflussung der Steuereinrichtung selbst auf magnetischem Wege. Die erregenden
Elemente sind zweckmäßig permanente Magnete. Sie können aber ebenso auch durch Gleichstrom
erregt werden. Die Abtastorgane sind beispielsweise Drosselspulen, die zwischen zwei Schenkeln
sitzen, deren Luftspalt durch den Magnet überbrückt wird. Die Drosselspule befindet sich mit
ihrem Eisenkern in einem magnetischen Kreis und mit ihrer Wicklung in einem elektrischen Kreis.
Durch Veränderung dvs magnetischen Kreises erfolgt
in bekannter Weise eine Beeinflussung eines elektrischen Kreises, wodurch ein Steuervorgang
ausgelöst wird.
Bei großen Förderanlagen, bei denen eine große Anzahl von Weichen benutzt wird und somit eine
große Anzahl von Abtastorganen zur Steuerung notwendig wird, können die Abtastorgane in zwei
Reihen angeordnet werden, die sich beispielsweise
50■ au gegenüberliegenden Seiten längs der Fahrtrichtung
erstrecken. Es wird nun für jede Reihe je ein erregendes Orga.n benutzt. Die Zahl der Schaltniöglichkeiten
ist in diesem Falle das Produkt der möglichen Stellungen der Schaltelemente auf jeder
Seite. Besitzt jede Reihe zehn Stellungen für das Abtastorgan, so sind 100 Schaltmöglichkeiten vorhanden.
Eine Erweiterung dieser Anlagen kann durch eine dritte und vierte Reihe vorgenommen
werden, wobei die Zahl der Schaltmöglichkeiten
fm jeweils um eine Zehner-Potenz steigt.
Bei der Verwendung mehrerer verschiebbarer !■"k-iiu-tilf zur Ziclkennzf ichnung ist aber eine
größere Präzision in der Ausführung der Einrichtung notwendig. Bei ,größeren Bahnen treten
jedoch Toleranzen auf, die sich nicht vermeiden lassen. Die Gefahr einer Fernschaltung ist somit
gegeben.
Um solche Fehlschaltungen auszuschließen, wird gemäß der Erfindung die Magnetisierungsrichtung
des festen, zusätzlich erregenden Elementes senkrecht zu der Magnetisierungsrichtung der Elemente
angeordnet, welche zwecks Kennzeichnung verschiebbar sind.
Die Verschiebung der Elemente erfolgt auf Vorrichtungen, an welchen Rastkerben vorgesehen
sind. Die Rastkerben werden mit Kennzeichen, beispielsweise mit Zahlen, versehen, so daß vor
dem Absenden der Wagen die Kennzeichnung leicht eingestellt werden kann. Auch bei Kontrollen
auf der Förderstrecke ist es auf diese Weise leicht möglich, den Zielort festzustellen.
JCs ist aber auch möglich, an Stelle je eines verschiebbaren
Elementes eine Reihe fest angeordneter Kiemente zu verwenden, von denen entsprechend
der Zielkennzeichming jeweils nur ein bestimmtes magnetisiert wird. An Stelle der Verschiebung
eines Magnets längs des Wagens erfolgt dann die Magnetisierung eines bestimmten Klementes. Auf diese Weise ist es möglich, die
Zielkennzeichming an Stelle der manuellen Bcdienung mit rein elektrischen Mitteln einzustellen.
Zur Erläuterung der Erfindung dient die Zeichnung: Ein Wagen A (Fig. 1) besitzt an seinen
Außenseiten permanente Magnete V, I und JI. Der Magnet V besitzt eine Magnetisierung in
Fahrtrichtung, während die Magnetisierung der Magneten I und II senkrecht hierzu verläuft. Der
Magnet V ist fest am Wagen angebracht. Die Magnete I und II sind längs der Fahrtrichtung
verschiebbar und können in je eine der Kerben eingerastet werden. Die Kerben sind im dargestellten
Beispiel mit 1,2, 3... ο und 10,20... 00 bezeichnet. An der Förderstrecke B (Fig. 2) befinden
sich Abtastorgane V, Γ und II'. Das Abtastorgan V beeinflußt einen elektrischen Kreis,
durch welchen die Abtastorgaue Γ und ΙΓ in Betrieb
gesetzt werden. Wenn der Wagen A auf der Strecke B so weit gefahren ist, daß der Magnet V
dem Abtastorgan V gegenübersteht, wird im gezeigten Jk'ispiel durch den Magnet I das Abtastorgan
6 und durch den Magnet Il das Abtastorgan 40 erregt. An diese Abtastorgane ist die Steuerung
der nachfolgenden Weiche angeschlossen, so d!aß diese geschaltet und dadurch die Bahn für den
Wagen A beeinflußt wird. Liegen die verschiebbaren Magnete an anderen Stellen, d. h., es ist eine
andere Fahrstraße eingestellt, so erfolgt die Inbetriebsetzung der Abtastorganc zu einem Zeitpunkt,
an dem beide Magnete nicht den vorgenannten, zugehörigen Abtastorganen gegenüberstehen,
Dadurch wird die Steuerung nicht betätigt, und der Wagen A verläßt die eingestellte Fahrstrecke
an der darauffolgenden Weiche nicht.
Nach einem weiteren Gegenstand der Erfindung wird das Element V dazu benutzt, die Weiche in
Geradeaus-Stellung zu bringen, falls sie durch
50') 500/57
M22673 II12Oi
eine früher erfolgte Steuerung sich noch in der ablenkenden Stellung befindet und eine 'Umschaltung
der Weiche in diesem Zeitpunkt nicht erfolgen soll.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Einrichtung zur Ziielkennzeichnung von führerlosen Wagen, Behältern bei "Förderanlagen oder schienengebundenen Bahnen mit einstellbaren magnetischen Elementen am Behälter, welche an der Förderstrecke angeordnete Abtastorgane beim Vorbeigleken beeinflussen, einen am Wagen fest und einen in Fahrtrichtung verschiebbar angeordnetem Element und zwei sich an der Förderstrecke in Fahrtrichtung versetzt angeordneten Abtastorganen, welche gemeinsam zur Beeinflussung der Fahrt-. richtung dienen, wenn sie einen vorbestimmten, der Zielkennzeichnung entsprechenden Abstand voneinander besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetisierungsriehtung des einen festen magnetischen Elementes senkrecht zu der des anderen Elementes verläuft, welches zur Kennzeichnung verschiebbar angeordnet ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastorgane so an der Förderstrecke angeordnet sind, daß jedes nur von einem Element beeinflußt werden kann.
- 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, ^o dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Abtastorgane und verschiebbare Kennzeichenelemente vorhanden sind, welche in je einer verschiedenen Geraden in Fahrtrichtung angeordnet sind.
- 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der verschiebbaren Elemente je eine Reihe mehrerer nebeneinanderliegender Elemente vorgesehen sind, von denen jedoch niur je eines magnetisiert ist.
- 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das fest am Wagen angeordnete Element die Weiche stets in Geradeaus-Stellung bringt, wenn keine Steuerung durch die verschiebbaren Elemente erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509 596/57 11.55
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE943172C (de) | Einrichtung zur Zielkennzeichtung von Transportbehaeltern bei Foerderanlagen | |
| DE2946147C2 (de) | ||
| DE3841464C2 (de) | Textilmaschine mit Aggregaten zur Wartung und/oder Bedienung der Arbeitseinheiten | |
| EP3202611A1 (de) | Verfahren zum steuern der bewegung einer transporteinheit | |
| DE3515350C2 (de) | ||
| DE2341754A1 (de) | Antrieb fuer den druckkopf einer druckmaschine | |
| DE874516C (de) | Elektromagnet mit zwei Spulen | |
| DE2310386A1 (de) | Elektromagnetisches antriebssystem, sowie naehmaschine mit einem solchen | |
| DEM0022673MA (de) | ||
| EP0388937A1 (de) | Positioniereinrichtung | |
| DE102013002366A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Ortsbestimmung von Transportrobotern in einem weit verzweigten Schienennetz | |
| DE10313144B3 (de) | Magnetischer Linearantrieb | |
| DE957645C (de) | Anordnung zur Aufbringung magneticher Kennzeichen auf Behälter bei Förderanlagen | |
| DE1014932B (de) | Anordnung zur Ausloesung elektrischer Signale zur Einstellung des Foerderweges von Behaeltern durch Beeinflussung eines magnetischen Kreises | |
| DE1075739B (de) | ||
| DE2525070A1 (de) | Steuereinrichtung eines foerderers | |
| DE1908294A1 (de) | Anordnung zum Leiten eines selbstfahrenden Fahrzeuges auf einer vorgeschriebenen Fahrpiste | |
| DE625842C (de) | Vorrichtung zur induktiven UEbertragung von wahlweise drei verschiedenen Signalen von einer ortsfesten Stelle auf einen diese Stelle ueberfahrenden, mit einer Stromquelle versehenen Zug | |
| DE958850C (de) | Einrichtung zur Vermeidung von durch Magnetschienenbremsen moeglichen Achszaehlfehlern in Anlagen mit magnetisch gesteuerten Gleisgeraeten | |
| WO2002078955B1 (de) | Einziehvorrichtung mit einer magnetisch betätigbaren weiche | |
| DE1209057B (de) | Anordnung zur Abtastung magnetischer Zielkennzeichenelemente in Foerderanlagen | |
| DE478069C (de) | Einrichtung zur selbsttaetigen Zugbeeinflussung | |
| DE1781201A1 (de) | Einrichtung zur Zielkennzeichnung an Foerdereinheiten von Transportanlagen | |
| DE609562C (de) | Induktive Zugbeeinflussung | |
| DE2201769C3 (de) | Fahrzeugbetätigter Gleiskontakt zum Erzeugen von Anwesenheits- und/oder Richtungskriterien |