DEM0020573MA - - Google Patents

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DEM0020573MA
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M 20573 XII147 g
Auf Grund von Erfahrungen, die im Betrieb der elektrischen Heißwasservorrichtungen gemacht wurden, muß nicht nur im Einlauf dieser Heißwasservorrichtungen ein ISicberheitsventil angeordnet sein, sondern auch die zu den Verbrauchsstellen führende Heißwasserleitung muß gegen das Auftreten schädlicher Drücke gesichert sein. Diese Vorschrift wird durch das Doppelsicherheitsventil nach der Erfindung in einer platz- und werkstoösparenden
ίο Weise gelöst, indem die beiden Ventilsitze an den Stirnflächen eines kurzen Rohrstutzens angeordnet sind, von dem der Ablaufstutzen ins Freie rechtwinklig abzweigt, wobei eine Wand in der Symmetrieebene zwischen den beiden Ventilsitzen die beiden Teile des Gehäuses voneinander trennt, von denen der eine mit dem Einlauf und der andere mit dem Ablauf zu den Verbrauchsstellen verbunden ist, und wobei zwei Membranen als Verschlußstücke dienen, die mit ihrem Rand zwischen dem vom Wasser bespülten Gehäusehauptteil und je einer einschraubbaren Kappe eingespannt sind, in der die einstellbaren Belastungsfedern mit ihren Spannvorrichtungen untergebracht sind.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung an einem Doppelventil erläutert, das in der Zu- und Abführungsleitung eines Heißwasserboilers eingebaut ist. Fig. i, 2 und 3 zeigen dasselbe Ventil in verschiedenen Ansichten.
Das 'Sicherheitsdoppelventil besteht aus dem Ventilgehäusehauptteil 4 mit dem kurzen Rohrstutzen 30, dessen beide 'Stirnenden als Ventilsitze dienen und von dem der Ablauf stutzen 7 ins Freie 1 abzweigt. Eine Wand 3 2 trennt die beiden Räume 16 und 17 voneinander, von denen der eine mit dem Kaltwassereinlauf 11, der andere mit dem zu den Verbraucherstellen führenden Rohr 9 verbunden ist, wie Fig. 3 zeigt.
Auf den Ventilsitzen ruhen die Membranen 18 und 19 mit ihrer metallischen Abstützung 20 und 21, die durch die Feder- 25 einstellbar belastet sind. Mit ihrem Rand sind sie im Gehäuse eingespannt, und zwar durch die Kappen 33, die mit dem Gehäusehauptteil 4 verschraubt sind. Der Einstellmechanismus für die Belastungsfedern mit dem Widerlager 27 und der plombierbaren 'Stellspindel 24 bietet keine Besonderheiten.
Entsteht ein schädlicher Überdruck auf der 'Speisewasserzuführung oder Heißwasserabflußseite, so pflanzt sich dieser Überdruck in das Innere des Gehäuses 4 fort und hebt eine der beiden Membranen oder beide zusammen gegen die Kraft der Federbelastung ab, so daß der Überdruck durch den !Stutzen 30 und den Abzweig 7 ins Freie in das Auffanggerät 3 5 entweichen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 67 179, 809 500,
    830 279, 847 094;
    schweizerische Patentschrift Nr. 167 225.
    'Sicherheitsventil für den Einlauf und den Auslauf von Heißwasservorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilsitze an den'Stirnflächen eines kurzen Rohrstutzens (30) angeordnet sind, von dem der Ablauf (7) rechtwinklig abzweigt, wobei eine Wand (32) in der 'Symmetrieebene zwischen den beiden Ventilsitzen die beiden Teile des Gehäuses voneinander trennt, von denen der eine mit dem Zulauf und der andere mit dem Ablauf verbunden ist, und wobei zwei Membranen (18, 19) als Verschlußstück dienen, die mit ihrem Rand zwischen den vom Wasser bespülten Gehäuseteilen und Einschraubkappen eingespannt sind, in der. die einstellbare Belastungsfeder (25) mit der Spannvorrichtung dafür untergebracht sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    © 609 506/127 4. 56

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