DEM0019878MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 1. September 1953
Bekanntgemacht am 16. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft einen Drehkopf zur spanabhebenden Bearbeitung zum Zwecke der Herstellung
von Walzkalibern in Kaltpilgerwalzen und benutzt in an sich bekannter Weise eine Einrichtung,
auf der das einen Satz bildende, zur Erzielung der Vorschubbewegung sich langsam drehende
Walzenpaar in einer seiner Arbeitslage entsprechenden Anordnung aufgespannt ist und zwischen
sich ein rotierendes Arbeitswerkzeug aufnimmt, das zur Erzielung eines sich verändernden
Kaliberdurchmessers mit Hilfe einer Kurvenscheibe gesteuerte, radiale Zusatzbewegungen aufweist.
Das Neue besteht darin, daß die Kurvenscheibe direkt auf einer zentrisch innerhalb des
Drehkopfes, der vorzugsweise mit Antriebskonus versehen ist, liegenden Kurvenscheibenwelle befestigt
ist. Dadurch wird eine wesentlich geringere Unwucht und damit wieder eine größere Drehzahl
in dem Werkzeugkopf ermöglicht. Außerdem ergibt sich dadurch eine kleinere Bauart, so daß
die Vorrichtung als Zusatzeinrichtung etwa für Fräsmaschinen bekannter Bauart od. dgl. verwendet
werden kann.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird zum Zwecke des leichten Ausbaus der Kurvenscheibe
die Lagerung der Kurvenscheibenwelle in einer axial verschiebbaren Büchse angeordnet, die
während des Betriebes fixiert ist. Die axiale Verschiebung der Büchse mit Kurvenscheibe in Richtung
des Getriebes ermöglicht den bequemen Aus-
609579/282
M 19878 Ib/49a
bau des Supports und damit die Freilegung der Kurvenscheibe.
. , Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird ein Schleifscheibenantriebsmotor am Motorhalter
angeflanscht, der mit dem Support fest verbunden ist.
In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel des Drehkopfes gemäß der Erfindung
dargestellt, und zwar als Zusatzdreh- und Schleifvorrichtung für eine Universalfräsmaschine, wobei
Abb. ι den Schnitt A-A,
Abb. 2 den Grundriß,
Abb. 3 den Schnitt B-B bedeutet;
Abb. 6 und 7 zeigen in Seiten- und Vorderansieht die in der Universalfräsmaschine eingebaute Zusatzvorrichtung gemäß der Erfindung;
Abb. 2 den Grundriß,
Abb. 3 den Schnitt B-B bedeutet;
Abb. 6 und 7 zeigen in Seiten- und Vorderansieht die in der Universalfräsmaschine eingebaute Zusatzvorrichtung gemäß der Erfindung;
Abb. 4 zeigt den Schnitt A-A, wenn die Zusatzvorrichtung zum Schleifen verwendet wird;
Abb. 5 stellt die Bewegung der Schleifscheibe dar.
Der Antriebskonus 1 und der Werkzeugkopf 2 werden von. einem nicht gezeichneten Universalfräsmaschinenantrieb
in Drehung versetzt.. Die Kurvenscheibe 3 erhält ihre Drehbewegung über die innerhalb des Antriebskonus liegende Kurvenscheibenwelle
4 vom Doppelstirnradgetriebe 5, welches über die Welle 6 vom Fräsmaschinentrieb in Bewegung gesetzt wird. Die Kurvenscheibe 3
erzeugt über die Laufrolle 7, Werkzeugsupport 8, Werkzeughalter 9 zusätzlich zu der kreisenden
Bewegung radiale Zusatzbewegungen des Werkzeugs 10, die die Herstellung des Kalibers 11 in
den Walzenbacken 12 ermöglichen. Die Walzenbacken 12 werden mittels der nicht gezeichneten
Vorschubvorrichtung der Universalfräsmaschine in langsame Drehung um ihre Achsen versetzt. Die
Feder 13 hat die Aufgabe, stets die Anlage der Laufrolle 7 an der Kurvenscheibe 3 zu gewährleisten.
Eine Verstellvorrichtung 18 ermöglicht die Einstellung des Werkzeugs 10. Im Werkzeugkopf 2
befindet sich die durch eine Halteschraube 19 arretierte
längs verschiebbare Büchse 20, in der die Kurvenscheibenwelle 4 mit Kurvenscheibe 3 gelagert
ist.
Wenn die Vorrichtung zum Schleifen benutzt wird, sitzt das Werkzeug 10 auf einer im Motorhalter
14 gelagerten Welle 15, welche mit der Motorwelle des Schleifscheibenmotors 16 gekuppelt :
ist. Der Motor 16 ist am Motorhalter 14 angeflanscht,
während dieser mit dem vorderen Werkzeughalter 9 und mit dem Support 8 fest verbunden
ist.
Claims (5)
1. Drehkopf zur spanabhebenden Bearbeitung
zum Zwecke der Herstellung von Walzkaldbern in Kaltpilgerwalzen, auf dem das einen Satz
bildende, zur Erzielung der Vorschubbewegung sich langsam drehende Walzenpaar in einer
seiner Arbeitslage entsprechenden Anordnung aufgespannt ist und zwischen sich ein rotierendes
Bearbeitungswerkzeug aufnimmt, das zur Erzielung eines sich verändernden Kaliberdurchmessers
mit Hilfe einer Kurvenscheibe gesteuerte, radiale Zusatzbewegungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe
(3) direkt auf einer zentrisch innerhalb des Drehkopfes (2), der vorzugsweise mit Antriebskonus versehen ist, liegenden Kurvenscheibenwelle
(4) befestigt ist.
2. Drehkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerung der Kurvenscheibenwelle (4) in einer axial verschiebbaren, während des Betriebes jedoch fixierten Büchse
(20) angeordnet ist.
. 3. Drehkopf nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Werkzeugsupport
der Werkzeughalter radial einstellbar ist.
4. Drehkopf nach den Ansprüchen 1 bis 3 zum Ausschleifen der Kaliber, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schleifscheibenantriebsmotor (16) an einem Motorhalter (14) angeflanscht
ist, der mit dem Werkzeughalter (9) fest verbunden ist.
5. Drehkopf nach den Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß zur radialen Bewegung des Werkzeugsupports (8) an diesem
eine Laufrolle vorgesehen ist und der Support durch eine Feder (13) gegen die Kurvenscheibe
(3) gedrückt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 376 904, .652 464.
Deutsche Patentschriften Nr. 376 904, .652 464.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 579/282 8. 56
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