DEM0019198MA - - Google Patents

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DEM0019198MA
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housing
adhesive tape
wall
chip container
pencil sharpener
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 4. Juli 1953 Bekanntgemacht am 21. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Viele Gegenstände auf dem Schireibtisch behindern die Übersicht. Die Erfindung bezweckt deshalb, die Zahl der auf einem Schreibtisch benötigten Gegenstände zu vermindern, indem sie einen Gegenstand schafft, der gleichzeitig zweierlei Zwecke erfüllt.
Bleistiftspitzer sind im allgemeien sehr kleine Geräte, deren Auffinden und Handhabung wegen ihrer Kleinheit erschwert wird. Um diesen Nachteil
ίο zu beseitigen, hat man den Bleistiftspitzer mit einem Spänebehälter verbunden, so daß die Späne beim Spitzen aufgefangen werden und der Spitzer selbst bequemer gehandhabt werden kann. Zu diesem Zweck hat man den Spänebehälter größer gemacht, als er an sich zum Auffangen der Späne notwendig wäre. Hier setzt die Erfindung ein, die darin besteht, daß bei einem Bleistiftspitzer mit einem oder mehreren Spitzkonussen der Spitzerkörper starr mit einem an sich bekannten Gehäuse für eine Klebbandrolle verbunden ist, deren Band durch einen Schlitz der Gehäusewand nach außen abgezogen werden kann.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsart der Erfindung entsteht, wenn mit. dem Gehäuse für die Klebbandrolle ein Behälter zum Auffangen der beim Spitzen anfallenden Späne verbunden ist. Hierbei ist der Spitzer in an, sich bekannter Weise in dem Spänebehälter, vorzugsweise an dessen Deckel, angeordnet.
Das Gerät nach der Erfindung ist also eine Kombination eines Bleistiftspitzers mit einem Klebbandrollengehäuse und kann somit gleich-
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zeitig als Bleistiftspitzer und Klebstreifenspender dienen. Der Vorteil des Gerätes nach der Erfindung besteht, darin, daß ein einziges Gerät die Funktionen von zwei bisher gebräuchlichen Gegenständen übernimmt. Hierdurch wird die Schreibtischausrüstung vereinfacht und eine bessere Übersicht erreicht. Außerdem wird eine' bessere Handhabung des Bleistiftspitzers erzielt, ohne eine unnütze Größe des Spänebehälters notwendig zu
ίο , machen. . - ■
Um einen leichten Zugang zum Gehäuse für die Klebrolle zu ermöglichen, wird diese vorzugsweise darin derart angeordnet, daß die Achse der Klebbandrolle senkrecht steht, "während der Spänebehälter, an dessen Deckel'der Bleistiftspitzer befestigt ist, auf dem Gehäuse aufgesetzt ist. Er kann an diesem mit einer mittleren senkrechten Schraube befestigt sein, die durch einen zylindrischen Führungsteil für die Klebbandrolle hindurchgeführt und an der Bodenseite des Fußteiles des Gehäuses mit einer Mutter gehalten wird.
Ein besonders festes und formschönes Gerät kann dadurch erzielt werden, daß die Wand des Spänebehälters mit einer unteren Verlängerung über die Außenwand des KlebbandroUengehäuses aufgeschoben ist. Für die Handhabung des Spitzers ist es besonders vorteilhaft, wenn das die Klebbandrolle aufnehmende Gehäuse und der Spänebehälter zylindrisch ausgebildet sind. Da hierbei die Gefahr einer Verdrehung des Kiebbandrollengehäuses gegenüber .dem Spänebehälter entsteht, wodurch gegebenenfalls auch die Schraubenverbindung zwischen den beiden Teilen gelockert werden könnte, ist eine Sicherung gegen Verdrehung vorgesehen. Hierzu dient ein am Klebbändrollengehäuse angeordneter Trennmesserhalter sowie ein längs geriffelter Anlageteil für das freie Ende des Klebbandes, die in eine Ausnehmung der Verlängerung der Wand des Spänebehälters ein-· greifen. Derartige Trennmesser und längs geriffelte Anlageteile, die ein Festkleben des freien Bandendes verhindern sollen, sind an sich bekannt. Sie können in abgewandelter Ausführung auch an der Verlängerung der Wand des Spänebehälters
4S sitzen und würden dann in eine entsprechende Ausnehmung der Wand des Klebbandrollengehäuses eingreifen.
Die Erfindung besteht weiterhin in einer kon-. struktiven Ausgestaltung des neuartigen Gerätes, das .seine Herstellung durch Pressen oder Spritzen erleichtert.
Die Zeichnung bringt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt
Fig. ι eine Ansicht eines Bleistiftspitzers nach der Erfindung, während
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt gemäß H-II der Fig. ι zeigt.
Der Fußteil ι besitzt einen vom Gehäuseboden ia nach oben gerichteten rohrförmigen Teil 2, der zur Führung einer nicht dargestellten Rolle eines Klebbandes dient, die um diesen Teil lose drehbar ist. Außerdem besitzt der Fußteil eine rohrförmige Außenwand 3, die an einer Seite eine Öffnung 4 aufweist. An den Seiten ;dieser Öffnung 4 ist einer-" seits ein sägeartiges Messer 5 befestigt, während die andere abgerundete Seite Längsriffeln 6 zeigt. Auf das Fußteil 1 ist ein Spänebehälter 7 mit der Verlängerung 7 c aufgeschoben. Die Verlängerung yc besitzt eine Ausnehmung J11, aus der die beiden Teile 5 und 6 herausragen. Zwischen den beiden Teilen 5 und 6 bleibt also eine Öffnung, aus der das Ende des aufgewickelten Klebstreifens herausgezogen werden kann. Der Spänebehälter 7 besitzt einen Boden Jb, der den Behälter nach unten abschließt und gleichzeitig einen oberen Abschluß für den Innenraum des Klebbandrollengehäuses bildet. Der Spänebehälter 7 ist mittels einer Schraube 8, die durch eine1 Mutter 9 gehalten wird, am Fußteil 1 des Gehäuses 1, 2, 3 befestigt, aus dem ihr Ende herausgeführt ist und mit einer von Hand leicht zu betätigenden Mutter 10 gehalten wird. Der Spänebehälter 7 ist durch einen aufgeschraubten Deckel 11 abgeschlossen, an dessen Unterseite ein an sich bekannter Bleistiftspitzer 12 befestigt ist. Der Bleistiftspitzer 12 kann, wie auf dem Ausführungsbeispiel angedeutet ist, zwei verschiedene Spitzkomisse I2a und I26 besitzen, in welche die zu spitzenden Stifte durch Öffnungen, die im Deckel 11 vorgesehen sind, von oben eingeführt werden.
Beim Spitzen fallen die Späne in den Spänebehälter 7. Der Klebstreifen kann aus dem Gehäuse i, 2, 3 herausgezogen werden, worauf das herausgezogene Ende am Messer 5 abgetrennt wird. Das dann zurückbleibende Ende legt sich gegen die Riffelkante 6, von der es trotz seiner Klebkraft jederzeit leicht von Hand abgehoben werden kann.
Die Handhabung des Spitzers 12 ist dadurch erleichtert, daß er in dem größeren Gehäuse 1,2,3,7 1Qo angeordnet ist, das besser in Her Hand liegt als ein kleiner Spitzer. Die einzelnen Teile des Gerätes können aus Spritzguß oder Kunststoff hergestellt sein, doch ist auch jeder andere Werkstoff für die Herstellung brauchbar.
Die Herstellung der beiden Teile des Gerätes nach der Erfindung durch Pressen oder Spritzen ist dadurch erleichtert, daß jedes der beiden Teile 1, 2, 3 und 7 in der Hauptsache aus einem rohrförmigen oder rohrähnlichem Teil mit einem 110. Zwischenboden besteht, wobei die außerdem notwendigen Teile (Bodenverstärkung für Schraube 8, zylindrische Führung 2, Messerhalter) in herstellungstechnisch vorteilhafter Weise ausgestaltet sind. . ■

Claims (8)

  1. Patentansprüche:
    i. Bleistiftspitzer" mit einem oder mehreren Spitzkonussen, dadurch gekennzeichnet, daß der Spitzerkörper (12) starr mit einem Gehäuse (1, 2, 3) für eine Klebband rolle verbunden ist, deren Band in an sich bekannter Weise durch einen Schlitz (4) der Gehäusewand· nach außen abgezogen werden kann.
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  2. 2. Bleistiftspitzer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Gehäuse (i, 2, 3) für die Klebbandrolle ein Behälter (7) zum 1 Auffangen der beim Spitzen anfallenden Späne verbunden ist, wobei der Spitzer (12) in an sich bekannter Weise in dem Spänebehälter, vorzugsweise an dessen Deckel (11), angeordnet sein kann.
  3. 3. Bleistiftspitzer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise in dem Gehäuse (1, 2, 3) die Klebbandrolle an einem zylindrischen Füh,-rungsteil (2) angeordnet ist, während der mit dem Deckel (11) versehene Spänebehälter (7) auf dem Gehäuse (1, 2, 3) aufgesetzt ist und an diesem mit einer in der Mitte angeordneten Verbindungsechrauibe (8) befestigt ist, die durch den zylindrischen Führungsteil (2) hindurchgeführt und an der Bodenseite des Fußteiles (1) des Gehäuses (1, 2, 3) mit einer Mutter (10) gehalten ist.
  4. 4. Bleistiftspitzer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand des Spänebehälters (7) mit einer über den Spänebehälterboden (jb) hinausreichenden Verlängerung (7C) über die Außenwand (3) des Klebbandrollengehäuses (1, 2, 3) aufgeschoben ist.
  5. 5. Bleistiftspitzer "nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwand (3) des Klebbandrollengehäuses (1, 2, 3) zylindrischen Außendurchmesser und die Verlängerung (jc) der Wand des Spänebehälters (7) zylindrischen Innendurchmesser hat und daß der Trennmesserhialter (5) und/oder ein längs geriffelter Anlageteil (6) für das freie Ende des Klebbandes, die am Klebbandrollengehäuse (1, 2, 3) angeordnet sind, zwecke Sicherheit gegen Verdrehen des Klebbandrollengehäuses (1, 2, 3) gegenüber dem Spänebehälter (7) in eine Ausnehmung (7„) der Verlängerung (?c) der Wand des Spänebehälters (7) eingreifen.
  6. 6. Bleistiftspitzer nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Verlängerung [1J0) der Wand des Spänebehälters (j\ auf den gegenüber der Wand (3) des Klebbandrollengehäuses (1, 2, 3) verbreiterten Fuißteil des Klebbandrollengehäuses (1, 2, 3) aufsetzt.
  7. 7. Bleistiftspitzer nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Spänebehälter (7) mit seiner Verlängerung (jc) , zwecks erleichterter Herstellung durch Spritzen oder Pressen, aus einem rohrförmigen Teil besteht, wobei der Behälterboden (y^) die obere Abdeckung für das Klehbandrollengehäuse (1,2,3) bildet und eine zentral nach auswärts gerichtete nabenartige Verstärkung für die Verbindungsschraube (8) trägt.
  8. 8. Bleistiftspitzer nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (i, 2, 3) für die Klebbandrolle, zwecks leichter Herstellung durch Spritzen oder Pressen, aus den zwei vom Gehäuseboden (ie) nach oben gerichteten die Außenwand (3) bzw. die zylindrische. Führung (2) bildenden rohrförmigen Teilen und dem vom Gehäuseboden (ia) aus nach auswärts gerichteten, verbreiterten, ale Sockel dienenden rohrförmigen Fußteil (1) besteht, der die Mutter (10) aufnehmen kann, wobei an der Außenwand (3) des Klebbandrollengehäuses (1,2, 3) der Trennmesserhalter (5) und der Anlageteil (6) vorzugsweise derart angespritzt oder angepreßt sind, daß sie nicht über den verbreiterten Fußteil (1) hinausragen.
    Angezogene Druckschriften:
    Österreichische Patentschrift Nr. 133762;
    schweizerische Patentschrift Nr. 150332;
    USA.-Patentschrift Nr. 2476593.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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