DEM0018387MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 29. April 1953 Bekanntgemacht am 27. Oktober 1955
. DEUTSCHES PATENTAMT
Bei gebläsegekühlten Brennkraftmaschinen mit stehender Reihenanordnung der Zylinder und
gegenüber der Motorlängsachse seitlich versetztem Axialkühlluftgebläse war es bisher üblich, den
Ölkühler entweder vor dem ersten oder hinter dem letzten Zylinder in der Maschinenlängsachse anzuordnen
oder ihn innerhalb des vom Gebläseaustritt zu den Zylindern führenden Kühlluftschachtes
zu lagern. Es ist ferner bekannt, in der Wand des Luftführungskanals von luftgekühlten
Brennkraftmaschinen eine Unterbrechung vorzusehen, an welche sich der Ölkühler anschließt,
den ein vom Häuptluftstrom abzweigender Nebenstrom durchfließt.
Die Nachteile dieser Anordnungen sind, daß die aus dem Ölkühler strömende Kühlluft entweder
überhaupt nicht weiter ausgenutzt wird oder, wenn sie noch zur Kühlung eines oder mehrerer Zylinder
herangezogen wird, dabei in den Kauf genommen werden muß, daß bereits bei geringem Undichtwerden
des Ölkühlers Öl gegen die heißen Zylinder geschleudert wird und dort einen wärmeisolierenden
Belag bildet, welcher Überhitzung zur Folge hat. Wenn der gesamte Kühlluftstrom vor der
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Beaufschlagung der Zylinder den Ölkühler passiert, macht sich der Nachteil bemerkbar, daß der ölkühler
den Zuf;ilir.;iH rschnitt für die Kühlluft der
Zylinder verengt und außerdem Wirbelung der Luft erzeugt.
Demgegenüber im : die Aufgabe der Erfindung,
bei einer gebläsegekühlteii Brennkraftmaschine mit stehender keih'/iriPori!!U"i'.r der Zylinder und
gegenüber der Motorläiigsachse seitlich versetztem
ίο Axialkühlhiftgcbläse den ölkühler an den Liiftfühnnigskanal
des ersteren so anzuschließen, daß alle Nachteile der bekannten Anordnungen von ölkühleni vermieden werden. Darüber hinaus soll
vor allem der für die Betriebssicherheit von Brennkraftmaschinen sehr wesentliche Vorteil erreicht
werden, daß mittels der den Ölkühler verlassenden I.lift ohne zusätzlichen Aufwand weitere lebenswichtige
Bauteile der Maschine, wie z. B. die Lichtmaschine und das Kurbelgehäuse, gekühlt weiden
-° können.
Außerdem soll es die F.rfindung ermöglichen,
kurze, schwingungsfeste Leitungen zur ölpumpe,
zum ölfilter und zum Öldruckregelventil anzuordnen, gegebenenfalls die Stutzen des ölkühlers
unmittelbar an der Austrittsstelle von Bohrungen anzuflanschen, die im Kurbelgehäuse verlaufen,
womit die notwendigen Verbindungen in einfachster Weise hergestellt sind. Betriebssicherheit und
Billigkeit sind damit weiter gesteigert.
Diese Vorteile werden bei einer gebläsegekühlten Brennkraftmaschine der zuletzt genannten Art dadurch erreicht, daß der ölkühler an der unteren,
dem Kurbelgehäuse zugekehrten Seite des in seiner Wand eine entsprechende Unterbrechung aufweisenden
Führungskanal* des Kühlluftgebläses angeordnet ist.
Damit ist es gemäß der weiteren Erfindung in einfacher und zweckmäßiger Weise möglich, den
Nebeiiluftstrom nach Durchgang durch den ölkühler
weitere Einrichtungen oder Teile der Brennkraftmaschine,
wie1 Lichtmaschine und Kurbelgehäuse, beaufschlagen zu lassen.
Bei Durchführung der letzteren Maßnahme können z.B. die Lichtmaschine und der ölkühler
in ihren Abmessungen kleiner gehalten werden, der ölkühler deshalb, weil ein Teil der dem (M zu entziehenden
(iesaint wärme bereits durch die Kühlung des Kurbelgehäuses abgeführt wird und somit nicht
mehr in der !'"lache des ölkühlers berücksichtigt zu
So werden braucht.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Eig. ι bis 3 bzw. 4 bis 6 in Aufriß, Grundriß
und Seitenriß sowie teilweise geschnitten dargestellt.
Der Aufbau (\vr Hinrichtungen ist im einzelnen
folgender: Seitlich vom Zylinder 1 einer vierzylindrigen Brennkraftmaschine ist in der aus der
Zeichnung ersichtlichen Weise das Kühlluftgebläse 2 angeordnet. Der Führungskanal 3 für die
Kühlluft erstreckt sich in der insbesondere aus den Fig. 2 bzw. 5 ersichtlichen Weise an der einen
Längsseite der Maschine. Die vom Gebläse durch diesen Kanal geförderte Luft verteilt sich unter
Umlenkung in der üblichen Weise auf die einzelnen Maschinenzylinder. An der dem Kurbelgehäuse 4
zugekehrten Wand des Führungskanals 3 ist, bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 3 über
die ganze Länge des Kanals sich erstreckend, eine Unterbrechung vorgesehen, an welche sich, entsprechend
befestigt, der ölkühler 5 anschließt. Am Kurbelgehäuse, vorzugsweise an einem Lukendeckel
6 desselben, sind Kühlrippen 7 vorgesehen, welche in Richtung des den ölkühler verlassenden
.Luftstromes liegen. In letzteren Luftstrom ragt auch ein Teil der von der Brennkraftmaschine angetriebenen
Lichtmaschine 8.
Die Wirkungsweise der Kühleinrichtung ist folgende: Der lrauptstrom der im Betrieb der
.Brennkraftmaschine vom Gebläse 2 geförderten Kühlluft strömt durch den Führungskanal 3 zu den
Zylindern der Brennkraftmaschine. Von diesem llatiptstrom z\veigt innerhalb des Führungskanals 3
ein Nebenluftstrom ab und durchströmt in der aus der Zeichnung ersichtlichen Pfeilrichtung den ölkühler
5, wobei dem öl die abzuführende Wärme entzogen wird. Die den ölkühler verlassende Luft
besitzt noch genügend Kühlwirkung, um auf ihrem weiteren Weg am Gehäuse der Lichtmaschine 8
entlang sowie durch die Kühlrippen 7 des Kurbelgehäuses 4 auch au diesen Stellen noch Wärme abzuführen,
was den schon betonten Vorteil mit sich bringt, die Lichtmaschine und den ölkühler kleiner
gestalten zu können.
Die Ausführung gemäß Fig. 4 bis 6 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 1 bis 3 dadurch, daß
an Stelle des über die ganze Länge des Luftführungskanals 3 sich erstreckenden ölkühlers 5
ein ölkühler 9 an die dem Kurbelgehäuse zugekehrte Unterbrechung des Kanals 3 angesetzt ist,
welcher sich nur über einen Teil der Wandlänge erstreckt, dafür aber, wie insbesondere Fig. 5 zeigt,
breiter gehalten ist.
Der übrige Aufbau sowie die Wirkungsweise sind die gleichen wie bei dem in Fig. ι bis 3 gezeigten
Ausführungsbeispiel. Die Kühlluft bestreicht auch in diesem Fall nach Verlassen des ölkühlers
wieder das Lichtmaschinengehäuse und das Kurbelgehäuse der Brennkraftmaschine.
Zur Erzielung eines günstigen und einfachem Aufbaues der erfindungsgemäßen Kühleinrichtung
ist es vorteilhaft, für das Kühlgebläsc 2 und den Ölkühler 9 eine gemeinsame Befestigung, zweckmäßig
den Halter 10 des Gebläses, vorzusehen, welcher außerdem das Schwenklagcr 11 für die
Lichtmaschine 8 trägt.
Außer der Lichtmaschine 8 und den Kühlrippen 7 des Kurbelgehäuses könnten je nach Betriebsbedingungen
und Aufbau der Maschine auch andere Einrichtungen und Bauteile dem, den ölkühler verlassenden
Luftstrom ausgesetzt werden.
Claims (5)
1. Kühleinrichtung an gebläscgekühlten Brennkraftmaschinen
mit stehender Reihenanordnung der Zylinder und gegenüber der Motorlängsachse seitlich versetztem Axialkühlluftgebläsc,
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dessen Luftführungskanal in seiner Wand eine Unterbrechung aufweist, an welche sich ein
ölkühler anschließt, den ein vom Hauptstrom im genannten Kanal abzweigender Nebenluftstrom
durchfließt, dadurch gekennzeichnet, daß der Ölkühler (5 bzw. 9) an der unteren, dem
Kurbelgehäuse (4) zugekehrten Seite des Führungskanals (3) des Kühlluftgebläses (2)
angeordnet ist.
2. Kühleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nebenluftstrom nach
Durchgang durch den Ölkühler (5 bzw. 9) weitere Einrichtungen oder Teile der Brennkraftmaschine,
vorzugsweise die Lichtmaschine (8) sowie das Kurbelgehäuse (4,6) beaufschlagt.
3. Kühleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Abluftstrom des
ölkühlers getroffenen Flächen z. B. des Kurbelgehäuses in an sich bekannter Weise mit Kühlrippen
(7) versehen sind.
4. Kühleinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlgebläse
(2) und der ölkühler (9) eine gemeinsame Befestigung aufweisen, welche außerdem das
Schwenklager (11) für die Lichtmaschine (8) trägt.
5. Kühleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der ölkühler (9) am Halter
(10) für das Kühlluftgebläse (2) befestigt ist.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 342940, 822 311; schweizerische Patentschrift Nr. 219 750.
Deutsche Patentschriften Nr. 342940, 822 311; schweizerische Patentschrift Nr. 219 750.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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