DEM0015318MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 30. August 1952 Bekanntgemacht am 29. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Bei der Fabrikation von elektromagnetischen Relais werden ,für die Einstellung der Relaiskontakte
gewisse Justiertoleranzen zugelassen, d. h., der Federdruck eines Kontaktes und ebenso die
S Kontaktöffnung selbst kann in einem gewissen Toleranzbereich schwanken. Diese Schwankung
geht jedoch in die Anzug- und Abfallzeit ein, so daß sich je nach der Justierung, d. h. untere Grenze
des Federdruckes und Minimum der Kontakt-Öffnung oder obere Grenze des Federdruckes und
Maximum der Kontaktöffnung, die An- und Abfallzeiten mehr oder weniger gegeneinander verschieben.
Das bedeutet, daß bei Impulsrelais, bei denen, im Optimum Anzug- gleich Äbfallzeit sein
soll, mehr oder weniger starke Verzerrungen auftreten, die von den oben angegebenen Toleranzschwankungen
abhängig sind.
Wird ein derartiges Relais in eine Übertragung eingebaut und das Stromstoßverhältnis gemessen,
so erweist sich eine Nachjustierung als notwendig.
Das Problem der Nachjustierung der Federsätze ist bei einem bekanntgewordenen Relais mit parallel
zur Spule gelagerten Kontaktfedersätzen und einem vor der Spule schwingenden Anker, der mit einem
winklig umgebogenen Hebelarm die Kontaktfedern umlegt, bereits gelöst, und zwar derart, daß der auf
einer Unterlage aufgesetzte und durch Verschiebung der Unterlage parallel zur Spulenachse auf
verschiedene Abstände zum Spulenpol' einstellbare Anker mit seinem die Kontaktfedern umlegenden
Hebelarm zwischen zwei Anschlägen schwingt, wodurch eine Einregelung des Relais auf einen bestimmten
Empfindlichkeitsgrad bei unveränderlichen mechanischen Einstellwerten, wie z.B. Feder-
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M 15318 VIIIcI'2Ig
druck, Kontaktdruck, Kontaktöffnung und Ankerhub ohne weiteres, insbesondere ohne Verbiegung
des Ankers oder Änderung eines Polanschlages
ν ' i (Klebestifte) gewährleistet ist.
. 5 Eine solche Anordnung läßt sich jedoch nicht.
: : ohne weiteres bei anderen Relaistypen, z. B. bei den
heutzutage immer mehr in Benutzung genommenen Flachrelais anwenden, da diese konstruktiv ganz
anders aufgebaut sind. Die Verzerrungen bei derartigen Relais konnten bisher nur sehr schwer ausgeglichen
werden, z.B. durch Auswechselung des Trennbleches, durch Veränderung des Erregerstromes
oder durch die Veränderung der Federeinstellung. Diese Maßnahmen erfordern jedoch einen
gewissen Zeitaufwand und Geschicklichkeit.
Weiter ist ein Mehrschenkelrelais mit Wippanker zur Zählung von Nachstromstößen in einem Überspannungsableiter bekannt. - Dieses Relais spricht
nur bei schwachen Strömen an. Die Stromschwelle, oberhalb der beide Schenkel gesättigt sind und
gleiche Kräfte entwickeln, so daß der Anker nicht anspricht, läßt sich mit Hilfe eines auf einem der
Schenkel verschiebbar angeordneten Polschuhes einstellen.
Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Relais, irisbesondere Flachrelais, der erstgenannten
Art zur Änderung der Ansprechverhältnisse mit auf dem dem Anker zugewandten Kernende aufgesetztem,
in Ankerlängsrichtung verschiebbarem Polschuh. Sie ermöglicht im Gegensatz zu dem
Relais der zweitgenannten Art, das von außen nicht zugänglich und dessen Polschuh nur verhältnismäßig
grob einstellbar ist, auch nach dem Einbau des Relais eine Korrektur seiner Ansprechverhältniese.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der das Kernende mantelförmig umfassende
Polschuh an seinem dem Anker des Relais zugekehrten Teil eine Erhöhung aus unimagnetischem
Material, z. B. Messing, besitzt und durch eine Stellvorrichtung im Luftspalt quer zu den Kraftlinien
zur Einstellung des wirksamen Querschnittes des Luftspaltes und Justierung der Ansprechverhältnisse
des Relais verschiebbar ist.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung ist an der Stirnseite des Polschuhes eine Schraube
vorgesehen, die im hereingeschraubten Zustand die Stirnseite des Kernes berührt. Durch das Hereinschrauben
dieser Schraube wird der Polschuh auf dem Kern mehr oder weniger verschoben, so daß
die magnetischen Verhältnisse zwischen Anker und Kern geändert werden.
Der Polschuh selbst ist lösbar mit dem Kern durch eine Schraube od. dgl. verbunden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einem Flachrelais in der Seitenansicht
und in der Draufsicht gezeigt.
Der aus dem Spulenkörper herausragende Kern 1 hat rechteckigen Querschnitt und ist aus einem
Weicheisenblech herausgestanzt. Auf seinem Ende ist der Polschuh aufgebracht. Dieser besteht aus
einem dem Querschnitt des Kernes angepaßten , γ Weicheisenblech 2, welches den Kern mantelförmig
umgibt. An der dem Anker 7 zugekehrten Seite ist eine Erhöhung aus unmagnetischem Material,
z.B. Messing, vorgesehen. An der dem Anker 7 entgegengesetzten Seite ist in den Polschuh ein
Gewinde eingeschnitten, in welches eine Befestigungsschraube 3 zur Befestigung des .Polschuhes
am Kern 1 hereingeschraubt ist. Die Stirnseite'des
Polschuhes 4 wird durch ein Weicheisenblech oder auch ein Blech aus unmagnetischem Material abgeschlossen.
Es ist hier ebenfalls eine Bohrung vorgesehen, in welche eine Schraube 5 hereingeschraubt
ist.
Der magnetische Fluß zwischen Kern 1 und 7 · wird durch den Polschuh 2, 4, 6 derartig verändert,
daß zunächst durch die Schraube 3 der Polschuh am Kern befestigt und durch die Schraube 5 in
Längsrichtung des Kernes herausgezogen wird. Der Polschuh ragt also mehr oder weniger in den Luftspalt
zwischen Anker und Kern hinein, so daß also eine stufenlose Veränderung des magnetischen
Flusses möglich ist. Die dem Anker 7 zugekehrte Erhöhung 6 aus unmagnetischem Material, z. B.
Messing des Polschuhes, ersetzt das sonst übliche Trennblech des Relais.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, läßt sich ein derartiger Polschuh an jedem normalen Relais befestigen,
wobei der Vorteil besonders darin besteht, daß bei in Betrieb befindlichen Relais eine
Korrektur auf einfache Art und Weise vorgenommen werden kann.
Claims (3)
1. Elektromagnetisches Relais, insbesondere Flachrelais, mit auf dem dem Anker zugewandten
Kernende aufgesetztem, in Ankerlängsrichtung verschiebbarem Polschuh, dadurch gekennzeichnet,
daß der das Kernende mantelförmig umfassende Polschuh an seinem dem Anker (7) des Relais zugekehrten Teil eine Erhöhung (6)
aus unmagnetischem Material, 'z. B. Messing, besitzt und durch eine Stellvorrichtung im
Luftspalt quer zu den Kraftlinien zur Einstellung des wirksamen Querschnittes des Luft-Spaltes
und Justierung der Anisprechverhältnisse des Relais verschiebbar ist.
2. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Stirnseite (4) des Polschuhs eine Schraube (5) vorgesehen ist, die im hereingeschraubten Zustand
die Stirnseite des Kernes (1) berührt.
3. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch ι bzw. ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Polschuh lösbar (Schraube 3) mit dem Kern verbunden ist.
Angezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 242 730.
Schweizerische Patentschrift Nr. 242 730.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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